Dazu gibt es doch bestimmt eine genauso schöne Entstehungsgeschichte wie bei der Perle. Wer kann und möchte sie mir erzählen?

Diamanten entstanden im Laufe der Erdgeschichte aus Kohlenstoff unter großen Druckverhältnissen unter der Erde. Heute kann mann auch industriell Diamanten für Werkzeuge hergestellen. Ein Unternehmen in den USA fertigt aus der Asche von Verstorbenen Diamanten, die sich Angehörige in einem Schmuckstück verarbeiten lassen können. Das ist ein aufwändiger und teurer "Spaß", aber ziemlich abgefahren.

Pflanzen werden unter hohem Druck erst zu Torf, dann zu Braunkohle, dann zu Steinkohle und schliesslich bei entsprechend sehr hohem Druck und grosser Hitze zu Diamanten - und das alles in nur "wenigen" Millionen Jahren.
Und der Name stammt vom griechischen Wort adamas, was unverwundbar bedeutet. LG
Betty am 2. Februar 2007 20:23 Ich habe von adamant = sehr hart gelernt. Kann wohl das gleiche sein...
oder auch Anachites, Diamas, Iras, Itam und das lyrische "Mond der Berge"...
uuups habe die Quelle vergessen: www.mineralienatlas.de
Diamanten entstanden im Erdinneren durch Einwirkung äußerst hoher Temperaturen und großen Druckes (über 1000 ° C und etwa 40000 Bar) auf Kohlenstoff, der vermutlich aus Überresten organischer Substanzen stammte. Sie können inzwischen auch synthetisch hergestellt werden.
Das Wort stammt vom griechischen Wort ó adámas, „der Unbezwingbare“ (wegen der unübertrefflichen Härte). Im Epos "Ilias" von Homer heißt so ein Kämpfer, der dann aber unterliegt. Im Gedicht "Theogonie" verwendet Hesiod das Wort für grauen Stahl, aus dem eine Sichel besteht, mit der im Mythos der Gott Uranos entmannt wird. Platon und Theophrast verwendeten den Namen dann für aus Indien eingeführte Diamanten. Der Name ging dann ins Lateinische über, bei Vergil und Ovid noch in der alten Bedeutung "Stahl", bei Plinius in naturwissenschaftlichen Schriften in der neuen Bedeutung "Diamant".
Im Mittelalter ist in einer Volksetymologie das Wort abgewandelt worden. Das griechische Präfix "dia-" (= "durch-") wurde "adamantis" (Genitiv von adamas) vorangestellt, vermutlich wegen der hohen Reinheit und Lichtdurchlässigkeit des Steins. So entstand das spätlateinische "diamas" (Akkusativ: "diamantem).
Aus dem vulgärlateinischen "(a)diamante" wurde im Altfranzösischen ein "diamant", bei Walther von der Vogelweide ein "diemant", bei Luther über die altfranzösische Nebenform "demande" das bis heute fortlebende "Demant"; erst im 18. Jahrhundert hat sich die italienische Form "diamante" auch in unserer Sprache durchgesetzt.
Ein Bericht über die Erforschung der Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum von 2003 enthält einige interessante Angaben:
http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/19997/
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