
Wenn Menschengruppen oder Dörfer abgesondert leben, entwickelt sich die Sprache darin etwas anders als in der weiteren Umgebung. Im Schwabenländle kann man das sehr gut beobachten, da findet man in kleineren abgelegenen Dörfern eine andere Mundart als 10 km weiter im nächsten Dorf. Wenn diese Dörfer früher sogar verfeindet waren (z.B. wegen Konfession), war der Effekt noch viel grösser. Da es früher noch keinen Duden gab, gab es auch keine offizielle Schul- oder Referenzsprache. Jeder kannte nur seine Heimatsprache. Heute vermischt sich vieles wegen grosser Städte und Globalisierung, so ganz verschwinden wird es aber nie.
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