Frage von matakustikusi, 35

Wie entstanden die Legenden über Werwölfe oder ist da was wahres dran?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von OhNobody, 12

In der Zeitschrift "Family Health" vom Oktober 1976 war zu lesen: 

"Zwei neuerliche Fälle aus Appalachia [ein Gebiet in den Vereinigten Staaten], über die Ärzte von der Universität von Kentucky berichteten, zeigen, daß Lykanthropie — die Wahnvorstellung, ein Werwolf zu sein — kein längst ausgestorbener Mythos ist, sondern eine immer noch auftretende psychische Störung." 

Bei einer der davon betroffenen Personen handelte es sich um einen Mann in mittlerem Alter, der "oft auf Friedhöfen schlief und bei Mondschein wie ein Wolf heulte". 

Die andere Person, ein junger Mann, "verspürte einen unwiderstehlichen Drang, Kaninchen zu jagen und sie zu essen".

Für einige mag es sich dabei lediglich um einen interessanten Bericht handeln, doch andere sehen in diesen Fällen einen zusätzlichen Beweis für den biblischen Bericht über den Wahnsinn König Nebukadnezars. 

Ein prophetischer Traum, der von dem Propheten Daniel gedeutet wurde, erfüllte sich an diesem babylonischen Herrscher, der sieben Jahre lang geistesgestört war und 'Pflanzen zu essen begann so wie Stiere'. 

Über seine Geistesstörung wird gesagt: "Die Form des Wahnsinns, unter der er litt, nachdem er wegen seines Stolzes den Verstand verloren hatte, wird Lykanthropie genannt, bei der sich der Patient einbildet, ein niederes Tier zu sein, und auch so handelt" ("The Westminster Dictionary of the Bible." S. 422). 

Nach sieben Jahren heilte Gott Nebukadnezar von seiner Geisteskrankheit.

Antwort
von Zyrober, 9

Die "Legende"?!? In Deutschland gibt es statistisch mehr Werwölfe als Rothaarige. Hast du keinen einzigen in deiner Verwandschaft oder deinem Bekanntenkreis?

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