Frage von Bzz385, 17

Wie entstand das Ungleichgewicht in der Vermögensverteilung?

Ist für eine Präsentation Thema: Ungerechte Vermögensverteilung

Antwort
von berkersheim, 3

Die Begriffe "Ungleichgewicht in der Vermögensverteilung" oder "ungleiche Vermögensverteilung" sind sachliche Beschreibungen eines Zustands. "Ungerechte Vermögensverteilung" ist im Unterschied dazu eine Bewertung.

Nehmen wir der Einfachheit halber eine überschaubare Schulklasse und stellen fest: "Ungleichgewicht der Notenverteilung" oder "ungleiche Notenverteilung" sind Beschreibungen von Sachzuständen, die in fast allen Schulklassen festzustellen sind. "Ungerechte Notenverteilung" ist eine Bewertung wovon? Frage: Ist ungleiche Notenverteilung eine ungerechte Notenverteilung? Ist gleiche Notenverteilung bei ungleichen Leistungen gerecht? Ist ein Notenspiegel, der den Leistungsstand abbildet, gerecht oder ein Notenspiegel, der alle unabhängig vom Leistungsstand gleich darstellt? Wird das Leistungsvermögen und Potential einer Klasse gesteigert, wenn alle gleiche Noten erhalten, egal welche Leistung sie erbringen? Wird das Leistungsvermögen und Potential einer Klasse gesteigert, wenn Schüler mit besserer Leistung auch bessere Noten erhalten?

Zurück zur Vermögensverteilung: Nenne mir eine historische Epoche, in der die Vermögen gleich verteilt waren. Jean-Jacques Rousseau hat das versucht und musste zurückgehen bis zu der Zeit, als der Mensch noch ein wildes Tier war - angeblich. Wir wissen heute mehr von Tieren und dass sogar diese in ihren Rudeln bei weitem nicht alle gleichen Status haben. Meine Antwort: Ungleiche Vermögensverteilung ist ein kumulierter Ausdruck der Tatsache, dass auch Menschen von Geburt an nicht gleich sind. Immer hat sich alles ungleich entwickelt: Kulturen und Länder haben sich ungleich entwickelt, die Familien entwickeln sich ungleich und die einzelnen Menschen auch.

Antwort
von MrsTateLangdon, 14

Einige können gut wirtschaften und haben dazu Glück, andere eben weniger..

Antwort
von slos8, 9

Im Prinzip ist es ganz einfach. Der Größtteil macht sich keine Gedanken über Finanzen und konsumiert gerne. Ein kleiner Teil beschäftigt sich mit Geld und hat gespart. Ist erstmal ein Vermögen aufgebaut, so lässt sich das ganze problemlos vermehren.

Reiche haben die Möglichkeit ihr Geld zu streuen, verschiedene Kapitalanlagen, Aktien, Rohstoffe, Immobillien..

Gewinne an der Börse sind ja prozentual, es is also klar, dass jemand der 100 Millionen angelegt hat und damit Gewinne erzielt, sein Vermögen wesentlich schneller erhöhen kann als ein Kleinanleger (nicht prozentual bezogen).

Die Reichen sind nicht dumm, die wissen schon was sie da machen. Der Spalt kann auf normalem Wege nie mehr geschlossen werden. Im Gegenteil, er wird eher noch größer werden.

Das wäre in etwa so, als wenn wir ein Rennen veranstalten würden, ich bereits 500 Kilometer vorsprung hätte und ich mich mit einem Flugzeug fortbewege, während du zu Fuß unterwegs bist.

Antwort
von martinzuhause, 17

einige geben weniger aus als sie einnhmen. andere geben genausoviel aus wie sie einnehmen und einige geben mehr aus als sie eigentlich haben

Antwort
von Matte0007, 11

Die Vermögensverteilung als "ungerecht" zu bezeichnen, fände ich falsch. Eher "unfair". Wer viel Geld hat, hat es leichter es zu vermehren.

Antwort
von Bestie10, 9

ein Beispiel aus meinem Umfeld ....

Fall 1 Oma hat ein Häuschen ... Eltern haben ein Häuschen ... der Sohn hat ein Häuschen

es gibt nur 1 Kind/Enkelkind in der Konstellation

also wenn der sich ebenso ein Mädchen sucht/findet

erben die mal 6 Häuser bzw deren Kind ...

Fall 2 jede Generation hat 5 .... 6 Kinder und kein Haus zum Vererben

blöd richtig ungerecht

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