Wie ensteht Rost?

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3 Antworten

Mit dem Begriff Rost bezeichnet man die Oxidation von Eisen. Wenn das blanke Metall mit dem Luftsauerstoff oder mit Sauerstoff, der im Wasser gelöst ist, in Berührung kommt, bildet sich eine lockere Oxidschicht, die abplatzt und abfällt.

Dadurch kann das Rosten immer weiter voranschreiten und letztendlich zur Zerstörung des betreffenden Gegenstands führen. Fehlt eine der Komponenten, zum Beispiel Wasser oder Sauerstoff, kann auch kein Rost entstehen. In einem trockenen Klima (Wüste) beispielsweise bildet sich kaum Rost. Auch in Wasser, das keinen Sauerstoff enthält, kann sich kein Rost bilden. Rost verursacht jährlich Schäden in Höhe von Milliarden von Euro und ist für viele Unfälle und Katastrophen verantwortlich, als deren Ursache technisches Versagen ermittelt wird. Die Anwesenheit von Wasser und chemischen Verbindungen wie Salzen fördert die Entstehung von Rost. Autobesitzer in Küstenstädten kennen diese Erkenntnis aus eigener Erfahrung nur zu gut, da in Meeresnähe durch den Einfluss der feuchten, salzhaltigen Luft Karosserien viel schneller rosten als im Binnenland.
Metalle werden in Eisenmetalle und Nichteisenmetalle unterschieden, je nachdem ob sie rosten oder nicht. Zu den Eisenmetallen gehören außer dem Eisen selbst auch Kobalt und Nickel. Andere Metalle oxidieren zwar auch, im Gegensatz zum Eisen liegt die Oxidschicht jedoch fest auf der Oberfläche des blanken Metalls auf und platzt nicht ab. Dadurch bildet sie einen natürlichen Schutzfilm, der das darunter liegende Metall vor weiterer Korrosion bewahrt

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