Knabberstange am 14.07.2009 um 11:07 Uhr
Das interessiert mich schon seid Jahren.
Wie kann es sein das man mit dem Rauchen/trinken anfängt nicht mehr oder nicht so leicht davon loskommt?
Was passiert da im Körper?
Wenn man nicht mehr merkt das man immer an das gleiche denkt -
wenn man nicht mehr merkt das man täglich immer das gleiche tun muß -
wenn man im festen glauben ist das man immer damit aufhören kann wann immer man will
aber nicht merkt das man es nicht mehr schafft dann gibt es dafür nur einen namen: SUCHT!!!!
Lasse es nicht soweit kommen!!

Der Körper und Geist stellen sich auf diesen neuen Stoff so ein, daß er immer mehr möchte. Stoppen fällt immer schwerer.

Es gibt im Gehirn bestimmte Rezeptoren, GATA, die im laufe der zeit nur noch ein angenehmes Gefühl verursachen können, wenn das Suchtmittel zugeführt wird. Der Prozess ist sehr schleichend.

es ist das hirn... der körper kommt erst später ins spiel... http://www.wecarelife.at/gesundheit-medizin/sucht/wie-entsteht-sucht/ schau mal hier ist es ganz gut beschrieben...
Der Körper gewohnt sich einfach an den zustand bzw. will ihn immer wieder haben da man sich für den moment besser fühlt. Das problem bei der Sucht ist die konstante steigerung der dosis da sich der körper immer mehr an das "gift" gewöhnt
Einfluss von Freunden - nahezu immer. Aber das ist nur ein wesentlicher Faktor. Andere sind z.B. wie die Eltern mit alkoholischen Getränken umgehen, ob sie rauchen, usw. Es gibt aber auch psychische Determinanten, z.B. Luststeigerung - viele trinken ja vor dem GV, sonst würden sie miteinander nicht ins Bett gehen.

Durch verschiedene Aktivitäten oder durch die Einnahme diverser Mittel, kann es dazu kommen, dass in deinem Gehirn das Belohnungszentrum stimmuliert wird. Als Beispiel nehme ich einfach mal die Drogen. Diese bewirken, dass verschiedene Stoffe in dein Gehirn gelangen, welche dich dazu bringen, dass du dich wohl fühlst. Allerdings verfliegt dieses Gefühl irgendwann. Daher möchte man dieses Gefühl wieder haben. Manche Stoffe stimmulieren auch dein Belohnungszentrum so stark, dass sie es beschädigen. Das führt dann dazu, dass du noch mehr von diesem Stoff benötigst um die gleiche Wirkung erziehlen.
Bei einer Verhaltenssucht kann es andere Gründe geben. Bei diversen Internetspielen besteht Suchtgefahr, da man in einer "Parallelwelt" lebt. Dort ist man vielleicht erfolgreicher als in der Realität. Das kann zu einer Abhängigkeit führen, da sich der Betroffene in der Realität nicht mehr so wohl fühlt.
Ich hoffe ich konnte dir helfen und deine Frage beantworten

Das hat verschiedene Ebenen. Eine davon ist: mit einer Sucht versucht der Mensch etwas zu kompensieren. Ängste, oft unbewusst, sind eine Möglichkeit. Sucht kommt auch von Suche.... Spiritualität - Spirituosen... Kein Zufall! Meist sind ja süchtige Menschen sehr sensibel und feinfühlig, haben oft das Gefühl, sich selbst, ihre Gefühle, nicht aushalten zu können. Mit Hilfe der Sucht lässt sich dies deckeln, weichzeichnen. Deshalb sehe ich die Sucht auch nicht als eine rein körperliche Angelegenheit und bin der Meinung, dass zur Heilung zwingend die seelische Ebene miteinbeogen werden muss.

Der Körper braucht mit der Zeit immer mehr Glückshormone und so entsteht eine Sucht.

Wie entsteht eine Abhängigkeit? Hier soll zunächst zu einer Reihe von häufig geäußerten Vorurteilen über angebliche Ursachen von Abhängigkeit Stellung genommen werden. a) Persönlichkeit Es trifft nicht zu, dass Abhängige, wie häufig behauptet wird, besonders labile, willensschwache oder unbeherrschte Personen sind. Abhängigkeit ist keine Charakterfrage. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen hat immer wieder ergeben, dass es keine typische Persönlichkeit bei Alkoholikern oder Medikamentenabhängigen gibt, sondern dass es unter Abhängigen genauso viele unterschiedliche Menschen und Typen gibt wie unter Nichtabhängigen auch.
b) Vererbung Die manchmal in den Medien sensationell verbreiteten Forschungsergebnisse über eine angebliche Erblichkeit von Alkoholismus beziehen sich in der Regel lediglich auf die tatsächlich angeborenen Unterschiede bezüglich der Alkoholverträglichkeit bzw. der Alkoholabbaukapazität der Leber. Neuerdings mehren sich darüber hinaus Hinweise auf angeborene Unterschiede bezüglich des Verhältnisses von angenehmer Hauptwirkung und unangenehmer Nebenwirkung von Alkohol im Gehirn. Hierbei erscheint insbesondere ein gewisser Erbfaktor bei männlichen Kindern von alkohol-abhängigen Vätern möglich. Damit diese Unterschiede aber bei der Entwicklung einer Abhängigkeit zum Tragen kommen können, mü6ten die Betroffenen zunächst über einen langen Zeitraum erhebliche Mengen an Alkohol trinken, und dieses Trinkverhalten ist eindeutig nicht erblich bestimmt. Dass trotzdem die Kinder von suchtmittelabhängigen Eltern statistisch gesehen häufiger selbst abhängig werden als andere Kinder, weist dagegen darauf hin, welche psychische Belastung das tägliche Zusammenleben mit einem Suchtkranken für die übrigen Familienmitglieder bedeuten kann. c) Schwere Kindheit/Schicksalsschläge Man kann aber auch nicht sagen, dass das Leben von Alkohol- und Medikamentenabhängigen vor Beginn ihrer Abhängigkeit zwangsläufig schwieriger oder unglücklicher verlaufen sein muss als bei anderen Menschen. Beispielsweise brachte ein Vergleich von Lebensläufen von Abhängigen und Nichtabhängigen keine eindeutigen Unterschiede zu Tage. Oft sind vielmehr die Probleme und Schicksalsschläge, die von Betroffenen und Angehörigen zur Erklärung der Abhängigkeit angeführt werden, bereits selbst Folgen der Abhängigkeitsentwicklung. Der Fehler all dieser Ursachenvermutungen besteht in der prinzipiell falschen Vorstellung von einem plötzlichen Eintreten einer Abhängigkeit nach dem Motto: "Alles lief normal, dann kam die Ursache X und er wurde zum Alkoholiker."
In Wirklichkeit stellt aber, wie bereits mehrfach betont, die Entstehung einer Abhängigkeit eine schleichende, individuell verlaufende Entwicklung dar.
Ihr Zustandekommen wollen wir nun am Beispiel einer Modell-Eisenbahn erklären. Schauen Sie sich dazu bitte zunächst das folgende Bild an. Sie sehen, dass der Zug darin auf eine Weiche zufährt an der er entweder geradeaus in einen Tunnel oder rechts an diesem vorbei fahren kann. Immer wenn der Zug in den Tunnel fährt, soll dies bedeuten, dass eine Person in einer bestimmten Situation Alkohol oder Medikamente zu sich nimmt. Immer wenn der Zug dagegen nach rechts abbiegt, soll dies bedeuten, dass die Person in dieser Situation keinen Alkohol oder Medikamente zu sich nimmt. An diesem Modell lassen sich nun die verschiedenen Schritte einer Abhängigkeitsentwicklung darstellen.

Guten Morgen,
Am besten ist wenn Sie zu einer Suchtberatung gehen, da gibt es Fachpersonal und Ehrenamtliche die Ihnen weiterhelfen und auch Info Material.

Als erstes kommt der 1. Kontakt zum Suchtmittel. Das Suchtmittel macht sehr viel Spaß und Freude und gefällt deinem Körper sehr! Du bedienst dich also öfter am Suchtmittel. Das macht deinem Körper immernoch sehr viel Spaß. Wenn es dann zur Gewohnheit wird, mit dem Suchtmittel zu leben, dann ist es eine Sucht.

Auch Erziehung ist ein Faktor:
Nie Grenzen gesetzt bekommen oder
zuviel an Grenzen gesetzt bekommen.