Wie empfindet ihr Zeit?

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6 Antworten

Je älter ich werde, desto schneller vergehen die Jahre. Und das geht wohl vielen so. Es wird vermutet, dass es an der Menge an Erfahrungen liegt, auf die man zurück blickt.
Für eine Kind scheint ein Jahr normalerweise eine Ewigkeit zu sein. Ein 50-jähriger hat dagegen den Eindruck, es sei irgendwie ständig bald schon wieder Weihnachten. Und das mag daher kommen, dass ein Jahr nur einen kleinen Bruchteil seiner bisherigen Lebenszeit ausmacht.

Eine weitere interessante Beobachtung ist es, dass unsere Erinnerung an Zeit oftmals im Widerspruch zum akuten Zeitempfinden steht. Erlebt man zum Beispiel eine sehr langweilige, eintönige Phase, dann scheint die Zeit in diesem Moment nur sehr langsam zu vergehen. Aber später in der Erinnerung, erscheint der gleiche Zeitraum eher kurz. Bei schönen, kurzweiligen Erlebnissen, verhält es sich genau umgekehrt.

Auch spannend fand ich ein Experiment, bei dem Testpersonen in einem "Zeitlosen" Raum eingesperrt wurden. Ohne Medien, ohne Lichtzyklus und ohne geregelte Abläufe. Viele der Testpersonen waren schon nach knapp zwei Tagen der Meinung, sie wären bereits seit einer Woche in dem Raum.
Also scheint unser Zeitempfinden auch stark von äußeren Einflüssen und Abläufen abzuhängen.

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Ich lebe so ziemlich zeitlos.

Mein Zeitgefühl beschränkt sich nahezu auf die laufende Woche. Also ich weiß, welcher Tag heute ist und welcher gestern war und morgen kommt.

Alles, was länger als 2-3 Wochen her ist verschwindet in meinem Gedächtnis auf nimmer wiedersehen. Auf Zeit bezogen. Ich merke mir also nur, was passiert ist, nicht aber, wann. Bestenfalls noch, in welcher Reihenfolge... o.O

Ich plane trotzdem immer für ein ganzes Jahr meine finanziellen Anliegen. Ich weiß ja auch ohne aktuelles Zeitgefühl, daß irgendwann das Jahresende kommt, auch wenn ich dann erstmal im Kalender nachschauen muss, welches Jahr grad endet. ;)

Ob ich noch lebe, wenn das Jahr endet, interessiert mich beim Sparen nicht wirklich. Wenn ich dann noch lebe, habe ich Erspartes zum verprassen, wenn nicht, erben meine Kinder wenigstens nicht nur eine zweifelhafte Erinnerung an mich. 

Ich gewinne also immer, egal, was kommt. :)

warehouse14

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Zeit empfinde ich als Vergänglich. Ich möchte so viel wie möglich von meiner Zeit haben. Vorausplanen tue ich wie du eher nicht. Aber nicht weil es was mit Zeit zu tun hat sondern aus dem Grund, da eh nie was läuft wie geplant. Es kommt immer etwas unerwartetes. Lebe und genieße die Zeit ;)

lg

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Wenn du nichts machst was dir spass bereitet, dann vergeht für dich die Zeit langsam.
Arbeite daran das zu tun worauf du dich freuen kannst und was dir spass macht.

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Ich kontrolliere wie schnell oder langsam die Zeit für mich vergeht. Ist ein einfacher Trick.

Ich plane höchstens ein halbes Jahr vorraus, weil selbst in dieser Zeitspanne kann zu viel passieren um die Planung vollends über den Haufen zu werfen.

Wie sagte schon Dean Martin:

Leben ist das was passiert während du dabei bist andere Dinge zu planen.

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Für mich geht sie sehr schnell vorbei, über ein zwei Monate mach ich mir keinen Kopf

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