Frage von Ellefantastisch, 50

wie empfindet ihr diesen Gedicht?

Hallo, in meiner Freizeit dichte ich manchmla, da ich aber sehr selbstkritisch bin, würde mich eire Meinung interessieren. Gedicht folgt:

Draußen wo die Blumen blühen und die ganzen Wiesen grünen, heißt es ist die Freiheit grenzenlos, doch ich frage mich jeden Tag bloß: "gibt es wirklich einen Ort, wo der Kummer, das ganze Leid und die Probleme sind fort?" Man sird nie eine Antwort darauf finden, denn die Welt wird nie zu 100% stimmen. Die Welt wird wohl nie mehr von ihren besten Seiten glänzen und das alles liegt nur an uns Menschen. Es heißt der Mensch ist das klügste Lebewesen auf Erden, doch warum lassen sie das wertvolle Genschenk Gottes so verdrben? Und warum müssen so viele Menschen in Armut leben? Warum können die Reichen nichts von ihrem Vermögen abgeben, sondern immer noch weiter nach Macht, Erfolg, Geld und Bermögen streben? Warum müssen Menschen seinen eigenen Fehlern aus dem Weg gehen und sich nach Liebe und Aufmerksamkeit sehnen? Warum knn man nicht offen zu seinen Fehlern stehen, sondern muss immer einen perfekten Weg gehen? Warum will niemand diese und weiter Fragen ekngestehen und keinen Bezug auf diese nehmen? Man wird wohl nie eine Antwort daruaf finden, denn die Welt wir wohl nie zu 100% stimmen.

Ich freue mich auf ehrliche Antworten. Danke schon mal!

Antwort
von mychrissie, 16

Es ist ein ziemlich maues Gedicht, das seinem pseudoanspruchsvollen Thema weder formal noch stilistisch auch nur um ein Jota gerecht wird.. Was soll die undifferenzierte, für pubertäre Jugendliche typische Kritik an der "ach so bösen Welt", die noch nicht einmal durch Metaphern lyrikgerecht gemacht wird, sondern geradeaus abgesondert wird, wie in 99% aller Schlagertexte?

Zu einem wirklich guten Gedicht, das sich nicht in holpriger Reimerei erschöpft, musst Du noch einen breiten Graben überspringen. Lies mal Benn-, Storm- und Rilke-Gedichte, dann weißt Du sofort, was Deinem Gedicht fehlt: z.B. Bilder, Metaphern und was es zu viel hat, nämlich den etwas albern wirkenden Griff zu den Sternen einer kindischen Lebens"philosophie".

Bleib auf dem Teppich! Schreib mal ein Gedicht über ein Blatt, das vom Baum fällt, über das Lachen eines Kindes, statt über Macht, Geldgier, Armut, wertvolle Geschenke Gottes u.ä. Der Schritt zum häufig ironisch zitierten "Weltfrieden" ist da nicht mehr weit.

Entschuldige meine harsche Kritik, aber ich hab nun mal Literaturwissernschaften studiert, und Lobhudelei hilft Dir ja auch nicht weiter.

Kleiner Trost am Schluss. Es ist gar nicht mal sicher, dass Goethes erste Reimereien sehr viel besser waren.

Kommentar von mychrissie ,

P.S. Ich hoffe ich habe Dich nicht entmutigt, mach weiter und verbessere Dich von Gedicht zu Gedicht.

Mein erstes Gedicht, das ich mit 8 Jahren gemacht habe, lautete:

Es war mal eine Schnecke,
die kam um eine Ecke,
kaum war sie etwas vorgerückt
hat sie ein breiter Schuh zerdrückt.

Das ist – um ehrlich zu sein – auch nicht ganz auf Eichendorff-Niveau. :-)))

Antwort
von Rocker73, 25

Ich denke du bist hier falsch, wende dich an Seiten, wo man sich über Gedichte austauscht, GF ist eine Ratgebercommunity.

Meine Meinung sag ich dir trotzdem: Es sind viele (Rechtschreib)fehler drin, ich weiß nicht, ob die beim abtippen entstanden oder nicht.

Es ist oft sehr unrythmisch, was ein fließendes lesen erschwert (
"Die Welt wird wohl nie mehr von ihren besten Seiten glänzen und das alles liegt nur an uns Menschen.")

Das Thema hat mich jetzt auch nicht gereizt, gab´s oft genug, andererseits hast du das Recht, zu schreiben, worüber du willst. Mein Fall war´s nicht.

LG




Antwort
von Riverside85, 8

Sieht für mich eher aus wie ein (schlechter) Essay, in dem sich zufällig ein paar Worte reimen. Sorry, aber mit einem Gedicht hat das nichts zu tun. 

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