Ich versuche seit über einem Jahr mein Haus (hab ich geerbt) zu verkaufen. Ich hatte einen Makler und Anoncen in die Zeitung gesetzt. Leider werde ich es nicht los... Hat jemand einen Tip für mich wie ich es noch anstellen könnte? Ich möchte selber nicht drin wohnen... Danke schonmal

Versuch es doch mal im Intenet anzubieten bei http://www.immobilienscout24.de Kostet etwas, aber ich glaube das ist das größte Verkaufsforum für Immobilien

Ein Haus wird nicht von heute auf morgen verkauft. Da braucht es schon ein bisschen (viel) Geduld. Du kannst ja mal bei Ebay eine Annonce einstellen.

Und wenn Du mit dem Preis etwas runter gehst? Wäre besser, als es leer stehen zu lassen.
ja das hab ich auch schon gemacht, das Haus/ Grundstück hab ich sogar schätzen lassen. Also vom preis her müsste es schon okay sein

Der Markt sieht momentan für Immobilien sehr schlecht aus. Wenn Du nicht mit Top-Lage oder -Ausstattung werben kannst, bleibt Dir nur der schmerzliche Weg über eine satte Preisänderung. Viele Verkäufer machen mit dem teuer erstellten Haus beim Wiederverkauf Verluste. Die Zeiten haben sich geändert. LG
raubkatze am 15. April 2008 21:22 Ich habe auch ein geerbtes Haus in guter Lage, aber in schlechtem Zustand verkauft. Mach´ nicht den Fehler, nur einen Makler zu nutzen, sondern schalte mehrere ein. Dann erfährst Du von denen auch Einiges über den tatsächlichen Wert. Den Maklern geht es derzeit schlecht und Konkurrenz spornt an!
Leider geht heute besonders der Verkauf einer Immobilie immer über den Preis. Der Makler wird diesen natürlich versuchen hoch anzusetzten, wegen der Provision. Aber denk mal darüber nach, ab nicht etwas Weniger auch ein guter Gewinn sein kann.
Bleibt die Frage, ob sich überhaupt kein Interessent gemeldet hat ? Wenn doch, muss der oder diese sich ja geäussert haben, warum sie nicht kaufen wollten. Der Immobilienmarkt ist leider zur Zeit wirklich schwach, was wohl erstens an der mangelnden Risikobereitschaft eines potentiellen Käufers liegt, oder aber auch an der mangelnden Kompromissbereitschaft, eine Immobilie zu erwerben, die nicht komplett den perfekten Vorstellungen bezüglich Ausstattung, Lage usw. entspricht. Ich weiss zwar nicht was für ein Haus es ist, und wo es steht, und auch nicht die Details, aber "verschenken " würde ich es auch nicht. Wenn du nicht in " Not" bist, würde ich noch etwas warten.
Der Tipp mit der Vermietung kam schon einigemal und ist eigentlich nicht schlecht. Nun kommt es immer darauf an, wie der Zustand des Hauses ist. Ich kenne einen Handwerker, der hat ebenfalls ein Haus geerbt, er brauchte es auch nicht selbst. Für ihn ist es eine Art Lebensversicherung, er hat das Haus auf seine minderjährige Tochter überschrieben und langfristig auf 10 Jahre vermietet. Die Mieteinnahmen sind wie eine Gans die goldene Eier legt, wenn die Mieter vorher ordentlich geprüft wurden, damit man keine Mietnomaden wohnen lässt und so mehr Kosten und Ärger verursacht als übrig bleibt. Es ist wie eine 2.Rente. Die Kosten sind steuerlich absetzbar und eine Möglichkeit sich ein Teil seiner Steuer zurückzuholen. Es gibt auch viele Fördermittel, die eine Sanierung kostengünstig bleiben lassen. Ist die Ausrichtung Richtung Süden, kann man schon mit der Vermietung der DAchfläche und einer Solaranlage gutes Geld verdienen. Auch wenn man etwas weiter weg wohnt gibt es Dienstleistungsfirmen, die gewisse Arbeiten kostengünstig übernehmen. Oder die Mieter machen es. Aber vorsichtig, die Miete darf nicht zu gering sein, sonst gibt es Ärger mit dem Finanzamt. Manchmal braucht man etwas Phantasie und Vorstellungsvermögen, was aus einem vielleicht schon alten und baufälligen Haus gemacht werden kann. Ich selbst habe mir vor 16 Jahren ein etwas in die Jahre gekommenes Haus zugelegt. Ich möchte es nicht missen. Garage, Garten, viel Platz, keine unmittelbaren Nachbarn, Wand an Wand. Es gibt einen zweiten Weg, vorausgesetzt der Reparaturrückstau ist nicht größer als 10 %. Man kann das Haus an eine Genossenschaft verkaufen. www.eigenheim-mietkauf.de/chemnitzer-land-berater
Super Antwort! D.H.
Leider werde ich es nicht los..
Woran lag das?
eine umwerfende Antwort...
raubkatze am 15. April 2008 21:19 Eine wirklich angebrachte Gegenfrage!
regideur am 15. April 2008 21:20 Mich würde es auch interessieren!
Ja, Du mußt doch Deine Situation etwas analysieren. Mein Partner hatte auch Schwierigkeiten. Aber immer wieder im gegenseitigen Gespräch erörtert, was nun wieder der Knackpunkt ist, und.. und... Maklerwechsel, Preisschmerzgrenze, Annoncenwechsel. Denn wenn Du die Zeit verstreichen läßt, passiert nichts.
Letztlich war es u.a. gut, zu einem guten und ortsansässig bekannten Makler zu wechseln.

Ist ein Großes Schild "Zu verkaufen" dran?
Wie lange bist Du an den Makler gebunden? Wen dieFrist vorbei ist, anbieten mit "ohne Makler". Das ist für Käufer ein gutes Argument.
Such Dir vielleicht einen Makler, der ein Bieterverfahren durchführt. Beim Bieterverfahren kommen innerhalb kurzer Zeit nach der Besichtigung Kaufangebote. An das beste Gebot bist Du als Verkäufer aber nicht gebunden, wenn Dir die Summe zu gering ist. Aber auf diesem Wege erfährst Du sehr schnell, welcher Preis am Markt derzeit für Dein Haus zu erzielen ist.