Und zwar möchte er weder bei der Beerdigung noch durch Karten Beileid ausgesprochen bekommen. Es handelt sich um einen Bekannten von uns, dessen Frau gestorben ist. Wie kann man seine Anteilnahme trotzdem zeigen, ohne dass man seinen Wunsch missachtet? Ich denke, er steht auch noch unter Schock- obwohl seine Frau sehr krank war, ging es zuletzt doch sehr schnell.
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Seinen Wunsch respektieren und vielleicht einen Blumengruß am Grab lassen.
Man sollte genau den Wunsch respektieren. Er möchte es offenbar nicht!

Gar nicht! Er will seine Ruhe und das solltest Du respektieren. Später einmal kannst Du immer noch mit ihm reden.
frechesfruechtlein am 8. November 2008 21:12 Jepp, sehe ich auch so, DH.

lass es am besten....Respekt vor solch ein Wunsch sollte man schon haben

Ich finde,man sollte seinen Wunsch respektieren und nicht anstandshalber kondolieren.

Nimm ihn in den Arm oder drücke kräftig seine Hand und schau ihm dabei in die Augen.
Er wird verstehen.

Hilfe anbieten, der hat jetzt genug zu tun und da sein, wenn er jemanden braucht

Erstmal in Ruhe lassen und vielleicht mal einladen. Das Leben geht für ihn ja weiter. Wenn er keine Beileidsbekundungen will, mußt Du das respektieren. Aber mal fragen, wie es ihm geht, wäre schon nett. Wenn abgeblockt wird, akzeptieren.

trotzdem Karte schreiben. Irgendwann "freut" er sich darüber doch.

Ruhig Blut ! Lass etwas Zeit vergehen ... das muss sein ! Dann kannst Du mit Deinen Bekundungen kommen !

Vielleicht mal was zum Essen oder Naschen vorbeibringen?
Ich würde auch kein Beileid haben. Sag ihm, dass Du immer für ihn da bist, oder sag gar nichts.
An der Seite sein. Arm um die Schulter legen. Nichts weiter sagen. Das zeigt, dass man da ist.

Ich würde auch eine Karte schreiben mit ein paar mitfühlenden Worten. Es gibt so viel einfühlsame Gedichte. Und biete ihm Deine Hilfe an, in der Karte.Sagen würde ich da auch nichts.

Bei der Beerdigung anwesend sein mit Blumen in der Hand.Er sieht es ja .Später wenn etwas zeit verstrichen ist versuchen Kontakt aufzunehmen.Manche meinen es lieb mit dem Arm umlegen und so aber er will auch das nicht.Es ist wohl die Angst dann ganz zusammenzubrechen am Grab .Aus eigener schmerzvollen Erfahrung weiß ich das Bedauern unkontrollierte Gefühlsausbrüche zur Folge haben. Wenn man sachlich geredet hat ...also ohne...es ist ja schrecklich...du Arme u.s.w.dann war es erträglich.Später Hilfe anbieten läßt er dann bestimmt zu.

Nimm ihn in den Arm. Starre verschwiegen gemeinsam mit ihm ins Leere. Was auch immer. Also: Etwas das auch andere Dir schon geraten haben: Sei da für ihn - und gut. Wenn ER etwas sagen will, dann wird er es tun. Du musst nichts sagen. Und wer will auch schon diese dummen Sprüche hören? "Herzliches Beileid" – nichts als der Ausdruck von Hilflosigkeit der Umstehenden. Aber dieses noch: Schau ihm nicht zu sehr in die Augen, denn das will er jetzt nicht! Eigentlich will er sich in einer Höhle verkriechen, damit ihn gar keiner sehen kann. Wenn Du ihm dann zu intensiv in die Augen schaust, oder überhaupt eben ins Gesicht, dann hat er das Gefühl, dass sein Leiden beobachtet wird. Kurze Blickkontakte, aber nicht so lange und vertrauliche, wie sie unter Freunden unter normalen Umständen möglich sind!!!!!!!!
die amerikaner sagen in so einem fall: du bist in meinen gebeten. oder du bist in meinen gedanken, wenn die person nicht gläubig ist.

hallo, respektiere seinen wunsch und kondoliere ihm in gedanken und nach einer weile wenn ihr euch seht biete ihm an das er zu jeder zeit zu dir kommen kann und du ein offenes ohr für ihn hast!!! momentan möchte er eben lieber mit seiner trauer alleine sein und das muss man verstehen!! in so einem fall möchte es jeder anders haben,dass ist halt so. aber ich finde es lieb von dir das du dir einen kopf darüber machst!!! lieben gruss bea