Frage von LovelyShiba, 41

Wie die Mutter so die Tochter oder wie der Vater, so der Sohn, richtig so?

Nicht äußerlich gemeint, sondern mehr so wie sich die Mutter/der Vater gibt.
Ich nehme mal als Beispiel, wenn die Mutter/der Vater trinkt, also ein ALKOHOLPROBLEM hat, muss das dann heißen, dass die Tochter/der Sohn auch so wird? (Eben wenn die Tochter/der Sohn eigentlich so gut wie nie Alkohol zu sich genommen hat & es nie vorhat) ist das dann doch möglich, dass er/sie irgendwann doch zur Alkflasche greift?

Frage nur aus Interesse...

Antwort
von Ille1811, 15

Hallo!

Es ist berechtigt, Alkoholismus als Familienkrankheit zu bezeichnen. Das heißt aber nicht, dass jeder in diesen Familien säuft.

Es gibt für die meisten dieser Kinder zwei Wege: Entweder, sie bekommen selbst ein Alkoholproblem oder sie suchen sich einen Partner, der säuft und versuchen alles - genauso wie sie es als Kind kennengelernt haben -  um ihm das Saufen abzugewöhnen.

Seltener kommt es vor, dass zwei Kinder aus solchen Familien, die beide selbst ein Alkoholproblem haben, eine Partnerschaft bilden oder auch zwei 'Angehörige', die in einer Familie mit Alkoholproblem aufgewachsen sind und beide heute keinen oder wenig Alkohol trinken.

Antwort
von dasPanjo, 20

Hey Shiba,

die Frage ist schwierig zu beantworten. Im Grunde sind viele Angewohnheiten gleich. Das fängt oft bei deinem Lieblingsessen an und geht meistens weite bis zu deinen Hobbys, dein Umgang mit anderen Leuten, usw.

Jedoch denke ich, dass es auch viele Sachen gibt, die einen so sehr abschrecken können, dass man diese nie selber machen möchte.

Hier ist jegliche Sucht ein gutes Beispiel. Wenn deine Mutter zum Beispiel ein starkes Alkoholproblem hat, kann es sein, dass du so schockiert von dem anblick bist, dass du nie wieder Alkohol trinkst.

Oft ist dies auch der Fall bei Sachen wie Zigaretten. Wenn du siehst wie schlecht es jemandem geht, der sein halbes leben geraucht hat, hast du kein großes Interesse daran auch ein Raucher zu werden.

Ich hoffe ich konnte helfen,

Panjo

Antwort
von Karacho, 21

In der Tat haben Alkoholikerkinder eine höhere Chance, selbst daran zu erkranken. Das ist aber auch genetisch bedingt, weil Menschen, die mehr vertragen können, eher dazu tendieren eine Alkoholsuchterkrankung zu entwickeln.

Antwort
von Eselspur, 7

Veranlagungen können vererbt werden, Handlungen nicht.
Also: eventuell hat das Kind eines Alkoholiker eine höhere Wahrscheinlichkeit auch an Alkoholismus zu leiden, muss aber nicht sein. Ob dann dem Drang nach Alkohol vom erwachsen gewordenen Kind wieder nachgegeben wird, ist wieder eine andere Frage.

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 15

Exzessiver Alkoholkonsum ist eine psychische Krankheit , solche Erkrankungen sind erblich.
Was jedoch nicht bedeutet, dass das Kind unbedingt genau so werden muss.

Antwort
von Eutervogel, 19

Möglich ist alles und der Hang zum Suff is gewiss auch höher wenn man aus einer Alkoholikerfamilie kommt als wenn die Eltern Abstinenzler sind. Aber, dass das Eine unweigerlich zum Anderen führt ist nicht gesagt.

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