Frage von peachesx3, 68

Wie die Lücke im Lebenslauf formulieren?

Hey, wie schreibt man es so , dass es nicht gleich ein sicheres Aus ist?

Thx.

Antwort
von venecia200021, 54

Ich würde dir gerne Helfen, aber ich weiß nicht um welche Lücke es sich bei deinem Lebenslauf handelt.

Das kommt immer darauf an welche Lücke: 1 Jahr lang daheim  (kinen Ausbildungsplatz) , Krankheit ....

Kommentar von peachesx3 ,

1 1/2 Jahre aus Krankheitsgründen. Das liegt zwei Jahre zurück.

Antwort
von Usand1942, 32

Du könntest etwas schreiben wie "Berufliche Findungsphase" oder "umorientierung im Berufsleben" ;)

Antwort
von goali356, 43

Wenn du nachweisen kannst, dass du die Zeit krank warst und deshalb keine Ausbildung anfangen konntest., würde ich sowas schreiben wie "aus Krankheitsgründen Arbeitsunfähig".

Dann brauchst du aber ein Attest vom Arzt, welches ich als Beleg beilegen würde.

Kommentar von peachesx3 ,

Ich dachte der Arbeitgeber darf da nicht nachfragen, weil es Privatssache ist?

Kommentar von venecia200021 ,

Ja, so würde ich es auch machen. Wenn im Bewerbungsgespräch gefragt wird was du in der Zeit für Krankheit hattest ., musst du darauf keine Antwort geben. Da das Privat ist.

Kommentar von goali356 ,

Du brauchst nicht sagen, was du genau hattest. Im Attest steht in der Regel nur drin, dass du aus gesundheitlichen Gründen Krankgeschreiben warst.


Kommentar von goali356 ,

Letztendlich sind gesundheitliche Gründe auch die beste Entschuldigung für eine Lücke im Lebenslauf.

Du kannst es auch verheimlichen und schrieben du wärst "Arbeitssuchend" gewesen. Dies wird dann aber oft mit Arbeitslos gleichgestellt, was nicht so gut wirkt.

Für eine Krankheit kannst du nichts und da es eine längere Krankheit war zeigt es, dass du wirklich ernsthaft krank warst, wodurch es glaubwürdig wirkt.

Antwort
von Gege3210, 18

Jede(r) hat das Recht, eine Zeit lang ohne Beschäftigung zu sein (wenn man's überlebt). Das kann Krankheit sein, familiäre Schwierigkeiten, sozial schiefgelaufene Sachen, Schwangerschaft, Drogengeschichten, Gefängnis, schwere Gesundheitsprobleme wie Krebs, Tuberkulose, Malaria und sonstiges. Das braucht eben seine Zeit, und die fehlt dann im (Über)Lebenslauf.

Dies sind meistens rein persönliche Angelegenheiten und gehen einen zukünftigen Arbeitgeber nichts an.

Da gibt's Redensweisen wie  : Ich wollte mich neu orientieren, habe Pause gemacht, um zu wissen was ich will, was das Ziel des Lebens ist, bin ausgestiegen, habe Mann/Frau kennengelernt und wollte erst mal zusammenleben, habe die Welt umsegelt, bin auf das obere Basislager des Mount Everest hochgekrabbelt, bin zu durch die Sahara zu Fuß, erst mal quer, dann längs, und so.

Aber ja nicht lügen ! Natürlich erkundigt sich Ihr zukünftiger Arbeitgeber über Sie, bevor er Arbeitsvertrag unterschreibt, auch wenn das manchmel nicht ganz legal ist. Es ist verständlich, dass er wissen will, mit wem er sich da "verheiratet".

Umgekehrt ist das auch wichtig : Sich über seinen zukünftigen Arbeitgeber erkundigen. Ich hab' das mal versemmelt und war voll auf Grund gelaufen, unbezahlte Gehaltsschecks, der Chef war mit der Kasse abgehauen.

Guten Mut ! Bergauf !

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