Frage von Lyznoe, 280

Wie deutsch bin ich?

Hallo zusammen,

ursprünglich komme ich aus dem Irak. Als ich ein Jahr alt war, sind meine Eltern aus dem Irak geflüchtet und nach Deutschland gekommen. Ich bin hier zur Schule gegangen und habe Abitur gemacht.

Während meiner schulischen Laufbahn hatte ich größtenteils nie Probleme mit den Deutschen. Mein bester Schulkamerad war ein Deutscher.

Ich höre sehr gerne Richard Wagner und lese Kant und Schopenhauer. Ich fühle mich gar nicht wie jemand, der aus dem Irak kommt. Ich kann mich mit jedem Deutschen super verständigen und sogar sehr lange Konversationen führen.

Mich interessiert wahnsinnig die altdeutsche Geschichte. In meinem Zimmer hängen Karten von Deutschland und Europa. Obwohl meine Eltern mit mir Arabisch sprechen, antworte ich auf Deutsch.

Mit den freiheitlich demokratischen Grundordnungen bin ich größtenteils anvertraut. Wenn ich etwas nicht weiß, schaue ich es mir im Gesetz an oder frage einen Rechtsanwalt.

Außerdem finde ich deutsche Frauen sehr hübsch, die meisten jedenfalls. Werde vermutlich auch eine Deutsche heiraten.

Wie deutsch bin ich?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Lyznoe,

Schau mal bitte hier:
Recht deutsch

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Politik, 104

Für meinen Geschmack bist du schon viel zu deutsch. ;-))

Du stammst aus dem Irak, dem Zweistromland, der Wiege der Zivilisation. Dieser Wurzeln musst du dich nicht schämen, ganz im Gegenteil.

Dein Interesse für deutsche Geschichte kann ich verstehen. Ich hoffe, dass du ähnliches Interesse für die Geschichte des Landes hast, in dem du geboren wurdest. Das würde sich nämlich lohnen.

Was die freiheitlich demokratische Grundordnung betrifft ... Na ja, ich bin zwar Deutscher, doch kann ich damit nicht allzu viel anfangen. Nicht, weil ich was gegen Freiheit und Demokratie habe, sondern weil ich nicht sehe, dass diese Bezeichnung für das, was wir hier haben, gerechtfertigt ist. Aber das ist ein anderes Thema.

Du bist wahrscheinlich mehr Deutscher, als ein ungebildeter Dumpfbackennazi, der sich über angebliche Überfremdung aufregt.

Kommentar von PeVau ,

Oh, ein Pfeil nach unten! :-)

Da hat sich mit dem letzten Satz wohl jemand angesprochen gefühlt. Gut so!

Kommentar von DillyMean ,

Inwiefern findest du die freiheitliche demokratische Grundordnung denn hier nicht vollzogen?

Weil das Wahlsystem suboptimal ist? Weil die Regierung nach der Wahl machen kann was sie will, weil sie ja schon gewählt ist? Weil es keine Volksentscheide gibt?

Wenn dem so ist, muss ich dir eigentlich rechtgeben. Oder hast du andere Gründe für deine Aussage?

Kommentar von PeVau ,

Wir haben einen bürgerlichen Parlamentarismus mit demokratischen Elementen, aber keine Demokratie (Volksherrschaft). Echte Demokratie kann es nur geben, wenn alle Bereiche einer Gesellschaft demokratisch organisiert sind. Solange die Basis einer Gesellschaft, die Wirtschaft, undemokratisch, weil privat ist, kann auch die Gesellschaft nicht demokratisch sein.

Solange der Staat als Machtinstrument der Herrscher über die Wirtschaft diese undemokratische Wirtschaftsweise schützt und verteidigt, kann er sich nennen wie er will, er ist niemals demokratisch und damit auch nicht frei. Daran ändert auch demokratische Camouflage (Wahlen) nichts.

Kommentar von DillyMean ,

Der wahre Volkswille zeigt sich halt nur durch Volksentscheide und nicht durch eine einmal gewählte Regierung, die sich zu sehr von der Wirtschaft beeinflussen lässt. Allerdings bin ich mir derzeit gar nicht mal so sicher, ob der aggregierte Wille des Volkes so gut für ein Land wäre, wenn er direkt umgesetzt würde.

Meiner Meinung nach wäre wir alle besser dran, wenn es keine Staaten gäbe. Einfach nur eine Welt, auf der wir alle leben, die eine einzige Regierung hat, die mehr als Verwaltung und Organisation dient, denn als machtausübendes Instrument. Würde vieles vereinfachen.

Aber damit bin ich wohl ein paar Jahrhunderte oder Jahrtausende zu früh dran. Deshalb muss ich mich wohl mit der derzeitigen Situation begnügen, und versuchen sie gut wie möglich zu machen.

Antwort
von mehrDemokratie, 81

Diese Frage zu beantworten ist so zwiespältig wie auch Deine Frage es ist. Was ist der Zweck Deiner Frage und was sind Deine Beweggründe, diese Frage zu stellen. Du hast studiert, bist gebildet und bist hier in Deutschland integriert. Aber dies sagt noch lange nichts darüber aus, wie Deine Grundeinstellung zu  Deutschland und den Deutschen ist. Ich stelle es einmal überspitzt und rein Theoretisch dar. Du könntest uns Deutsche, trotz allem aus z.B. religöser Sicht, als barbarische Schweinefleischfresser betrachten, trotz deiner Sympathie zu einzelnen Personen. Ich bekenne mich dazu, daß ich zu Pegida tendiere. Entsetzen, Schock; Nazi; Rassist. Diese Keule die wird ja ach so gerne geschwungen, auch von unserem Bundesferkel, sobald jemand nicht mehr im Gleichschritt, der uns diktierten Tolleranz und Wilkommenskultur mitschreiten möchte. Ich fühle mich fremd in meinem eigen Wohnzimmer, wenn ich gezwungen werde, mainstreammäßig und politkonform  eine Conchita Wurst zu feiern und mich einem Genderkurlt anschließen soll, der mich äußerst peripher berührt, den ich sogar ablehne, wenn das stimmt, was darüber berichtet wird.  Was hältst Du von Gendermainstreaming? Findest Du es gut wenn deine Kinder im Kindergarten und in der Schule als geschlechtliches Neutrum gesehen und erzogen werden sollen. Eint uns unsere Haltung oder teilt sie uns? Hat das etwas mit unserer Herkunft zu tun oder sollten wir nicht gemeinsam gegen den neo-Genderwahn ankämpfen. Trotz meiner Tendenz zu Pegida schäme ich mich nicht zu sagen daß der gesamte Grundsock unseres heutigen Wissens und unserer heutigen Technik und des Fortschrittes seine Grundlagen im Arabischen Raum hat. Es ist eine geschichtliche Tatsache, daß wir z.B. unser Zahlensystem, bei den Arabern abgekupfert haben. Du und ich, wir nutzen ein Zahlensystem, dessen Ursprung nicht im christlichen Abendland liegt.  Nun mal zu meiner Einstellung gegenüber den Flüchtlingsströmen. Ich finde es Verabscheuungswürdig was unsere Politverbrecher hier veranstalten. Wir haben jetzt den Spaltpilz Euro, der es nicht mehr erlaubt die Währung der Stärke oder Schwäche des eigenen Wirtschaftsraumen anzupassen, also auf- oder abzuwerten. Mit dem Euro wurde ein ganz entscheidender Geldpolitischer Mechanismus aus dem Währungsystem entfernt. Karl Schiller, Bundeswirtschaftsminister von 1966 bis 1972, er bezeichnete unsere starke DM als Sozialdividende. Diese Sozialdividende sie wurde ganz bewußt beseitigt, genauso wie die soziale Marktwirtschaft nur noch ein verstaubter Traum ist. Das Instrument der Währungsangsanpassung wurde beseitigt, dafür wird jetzt über die Löhne gesteuert und angepasst, Sozialdividende ade. Und da kommen jetzt die Flüchtlinge ins Spiel. In den destabilisierten Herkunftsländern werden Broschüren verteilt mit einer Anleitung ins "gelobte Land" (Sarkasmus) zu kommen. Angefangen von Routen nach Deutschland bis zu Anweisungen, was die Flüchtlinge gegenüber den Behörden behaupten müssen, um als Flüchtling anerkannt zu werden. Diese Flüchtlinge, sie kommen nicht in das Land, in dem alles Besser sein wird. Sie werden mißbraucht werden als Billigarbeitskräfte und künftige Konsumenten. Sie werden eine Lohnspirale nach unten auslösen und genau so ist es gewollt. Ein Heer von Niedriglöhnern wird sicherstellen, daß es mit unseren Schleuderpreisexporten so weitergehen kann. Wir werden Exportweltmeister bleiben, jedoch ohne Sozialdividende für diejenigen die Tag täglich arbeiten und Werte erschaffen, egal ob Deutsche oder Menschen mit Migrationshintergrund.  Unsere Sozialdividende, sie wurde mit dem Euro abgeschafft. Wer jetzt unsere, von uns erarbeitete Sozialdividende einstreicht, das verrät Dir die Oxfam-Studie.  Diese Ausbäuter, interssieren sich nicht welche Nationalität jemand hat, sondern sie betrachten uns eher an als Humankapital. Fühlst Du dich wohl hier in Deutschland, oder merkst Du auch schon, wie hier arbeitende Menschen verheitzt und entsorgt werden? Würdest Du für Amazon arbeiten "wollen"?

Das Bild das Karl Friedrich von Weizacker von den Deutschen zeichnet ist nicht sehr schmeichelhaft. Es verhungern auch noch keine Menschen, das verhindert  Hartz IV und diverse Subventionen, aber wie lange noch? Wann wir die Schuldenbremse dafür sorgen, daß Sozialleistungen gekürzt werden "müssen" Eine Zwei Klassen Medizin, sie ist doch schon jetzt Wirklichkeit. Wie stabiel ist unser Währungssystem eigentlich - welche Belastungen können uns Abstürzen lassen, auf Grichische Verhältnisse. Wie erpressbar sind wir von den Finanzmärkten. Herr Ackermann zu einem Schuldenschnitt: "Ich möchte nicht so enden wie Herr Herrhausen"

Es gibt hier in höchsten politischen Kreisen eine sehr unverhüllte Ablehnung Deutschlands und der Deutschen. z. B. Claudia Roth, sie demonstrierte vor der Wiedervereinigung: "Nie wieder Deutschland" Warum erlöst uns diese Person nicht einfach von Ihrer Anwesenheit, anscheinend fühlt sie sich doch sehr wohl hier, mit ihren unverdienten Diäten. Diese Person soll von mir aus dort hin gehen wo der Pfeffer wächst, oder meinetwegen kann sie sich als Gewissenspolitische Assistentin von Herrn Erdogan betätigen. Also ich empfände es auf jeden Fall als Bereicherung für dieses Land wenn diese Person soweit wie möglich weg wäre von Deutschland. Das gleiche gilt für Cem Özdemir, und seinem Concil on Foreighn Relations. Oder Deniz Yücel, dieser Journalist, er sollte für seinen Artikel "Super, Deutschland schafft sich ab" mal für die nächsten 10 Jahre hinter Gitter, 

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2011/08/05/a0144&...

wenn er uns nicht doch auch einen Gefallen getan hätte und in seinem Artikel Ross und Reiter genann hätte und alle historischen deutschenfeindlichen Personen aufgelistet hätte, wie es ein "integrierter Deutscher" nie wagen würde. Diese Strömungen und Bestrebungen gegen Deutschland, die hat es gegeben und zwar schon vor dem ersten Weltkrieg. Sie passen jedoch nicht so ganz in unser böses, mörderisches Eigenbild. Ein Deutsches Volk, reich an Schuldkomplexen, läßt sich bereitwilliger ausnehmen und lenken, als ein Volk das nicht nur seine Geschichte kennt sondern auch die Vorgeschichte, wie z.B. die grosse Depression, von 1922. Oder Transitgebühren, die für die deutschen Ostgebiete an Polen, in Sloty entrichtet werden mußten. Oder die finanzielle Isolation in der sich Deutschland seinerzeit befand.

Es gibt kein Deutschland über alles, es gibt kein ehrliches, kein gerechtes, über alles erhabene Deutschland. So ein Land gibt es auf der ganzen Welt nicht und auch kein solches Volk.

Aber zurück zu Deiner Frage, Du bist wer du bist und derjenige, als der Du dich fühlst. Und keiner von uns kann aus seiner eigenen Haut heraus. Du hast weder einen Grund dich an etwas zu klammern, noch Dich für etwas zu schämen. Du kennst zwei Kulturen und bist mit beiden verbunden, so nehme ich zumindes mal an. und wer andere wegen ihrer Herkunft abstempelt, der ist einfach unreif, aber man sollte auch nicht alles glauben, was uns unsere Mainstream-Medien in unsere Köpfe pflanzen wollen.

Antwort
von JanRuRhe, 145

Hallo!
Deutsch sein ist keine Anzahl von Punkten auf einer Skala sondern eher ein Gefühl. Du hast mit einem Alter von 1 Jahr auch sicher keinerlei Akzent und bist durch das Umfeld stark von Deutschland geprägt. Kenntnisse über Schopenhauer und Kant sowie Deutschlandkarte im Zimmer haben >90% der Deutschen nicht :-)
Das Aussehen was du nicht ändern kannst wird durch eine Satz aus deinem Mund relativiert - ich denke du wirst bei klügeren Leuten voll akzeptiert, ... es sei denn - hier sehe ich theoretisch eine Gefahr - das es zu viel "Deutaschland-Affinität" ist in es aufgesetzt wird. Dafür kenne ich dich nicht um hier irgendein Urteil zu erlauben :-)
Wenn du Moslem bist, wirst du merken was für Vorurteile existieren und du hast die Chance mit deinen Kenntnissen hier Vorurteile abzubauen. Vermutlich bist du ein Weltenwandler und kannst beide Seiten verstehen. Nutze deine Chance!

Antwort
von Ellen9, 131

Du bist das, womit Du Dich verbunden fühlst; und das, was Du für richtig hälst. "Alles Gute & Viel Glück"

Antwort
von TideKit, 150

Du bist genauso deutsch wie ejder andere auch, der hlabwegs hier lebt.

Mach dir darüber keine Gedanken, man muss ja nicht mal so "deutsch" sein um hier zu leben. So lange jemand sich an die Reglen hält, was leider weder bei Deutschen mit deutschem ethnische Hintergrund noch bei Deutshcne mit anderem Hintergrund 100% garantiert ist, hat r jedes Recht so tzu leben wie er will. 

Du musst dir wirklich keine Gedanken darüber machen WIE deustch du bist. Jeder Mensch hat das rcht hier zu leben. Jeder ist anders und jeder kann so "deustch" sein wie er will. Hauptsache seine Auslebnung seines Lebsn hindert keine aAnderen an ihrem Leben.

Antwort
von dataways, 81

Nicht erschrecken - aber Du gehörst zu einer aussterbenden Spezies - der des Bildungsbürgers. Du hörst gerne Wagner? Mann, musst Du ein Sitzfleisch haben, allein der Ring dauert 16 Stunden.

Und ich wette, von Schopenhauer haben die meisten Deutschen noch nie etwas gelesen, ich auch nicht, obwohl ich mal Philosophie im Nebenfach studiert habe.

Deutschland profitiert übrigens seit Jahrzehnten vom Transfer der Eliten aus dem Irak und besonders aus dem Iran. Der Schriftsteller Navid Kermani ist nur ein Beispiel.

Antwort
von Hegemon, 99

Willst Du eine Prozentangabe hören? Die wird Dir niemand geben können.

Du entstammst offensichtlich einer Ethnie der iranischen Völker und bist sehr gut in Deutschland integriert. Das ist doch völlig in Ordnung. Und wenn Du einen deutschen Paß hast, bist Du deutscher Staatsangehöriger. Du wirst Deine Vorfahren und Deine Herkunft nicht wegzaubern können. Aber das muß man auch nicht. Man muß seine Wurzeln nicht verleugnen.

Ich würde mich übrigens an Deiner Stelle auch sehr für die iranische Geschichte interessieren. Die ist garantiert auch sehr spannend.

Antwort
von Dahika, 51

Du bist deutsch. Basta. Ich bin übrigens deutsch und hasse Wagner.

Antwort
von DillyMean, 92

Ich mach mich hier mal unbeliebt und sag einfach: du bist kein Deutscher. Ich auch nicht. Keiner hier. Du bist ein Mensch. Wie alle hier. 

Man wird nicht mit irgend einem Gen geboreb das bestimmt ob man deutsch, irakisch oder sonst was ist. Wir sind alle einfach nur Menschen. 

Grenzen wurden nur von machthungrigen Menschen erzählt, die ihre Macht, Reichtum, Einfluss, Ideologie usw. ausweiten wollten. 

Antwort
von MegaCornan, 100

Wenn du den deutschen Pass, also die deutsche Staatsbürgerschaft, bist du 100% anerkannte/r Deutsche/r. Aber wie du dich fühlst, ob Deutscher oder Iraker, das liegt ganz an dir dann

Antwort
von Lennister, 69

Deutscher ist der, der sich als Deutscher fühlt und sich positiv mit den Werten, die für dieses Land prägend sind, identifiziert.

Du fühlst dich definitiv als Deutscher. Wenn du dich jetzt auch mit den Werten dieses Landes(gemeint sind tatsächliche Werte, keine Sekundärtugenden) identifizierst, also mit Werten wie Gleichheit, Demokratie, Toleranz oder Rechtsstaatlichkeit, bist du zu 100% deutsch. 

Antwort
von derhandkuss, 70

Du bist in Deutschland aufgewachsen, hast hier die Schule besucht, beherrschst die deutsche Sprache, interessierst Dich für die deutsche Kultur und informierst Dich nötigenfalls. Trotz eines Migrationshintergrundes denke ich, dass Du hier in Deutschland recht gut integriert bist.

Antwort
von cherskiy, 35

Bevor ich Dir antworten kann, musst Du mir zunächst folgende Fragen beantworten:

Wie viele Rudi Völler gibt es?

Wie oft wäscht Du eigentlich Dein Auto?

Was denkst Du bei dem folgenden Bild? s. unten

Wie viele Sorten Wurst sollte es geben?

Schaust Du gerne Musikvideos auf YouTube?

Hast Du am Sonntag Abend um 20:15 Uhr Zeit?

Was ist "Dinner for One"?

Was ist für einen Menschen absolut lebensnotwendig? Luft, Liebe, Kartoffeln?

Stell Dir bitte eine TV-Sendung vor, die sich im Wesentlichen darum dreht, dass prominente Gäste auf einer Couch sitzen und nicht so prominente Gäste verrückte Wetten vorführen...

Wer brachte die Berliner Mauer zu Fall? Dieser Schauspieler mit der Blinkejacke und dem sprechenden Auto, Helmut Kohl oder Michail Gorbatschow?

Wenn Du alle Fragen korrekt beantwortest, bist Du so deutsch wie Schnitzel mit Pommes. Wenn Du jetzt noch Thomas Müller heißt, spontan zehn Dinge aufzählen kannst, die an der Deutschen Bahn fürchterlich sind und mindestens 15 Gerichte auf Kartoffelbasis kennst, könntest Du typisch deutscher nicht sein

Kommentar von PeVau ,

... und mindestens 15 Gerichte auf Kartoffelbasis kennst, ...

Ich dachte immer, die "бульбаши" sind eure nächsten westlichen Nachbarn und nicht die Deutschen. ;-))

Kommentar von cherskiy ,

Die Deutschen sind viel näher als manch einer denkt... http://moscowwalks.ru/2013/04/24/nemetskaya-sloboda/

Kommentar von PeVau ,

Das ist interessant. Danke! :-)

Antwort
von Qosha, 4

Was was zählt ist blut na gut bestehen deutschen auch aus fleisch blut schlißlich mensch ist mensch also kein monster,scherz bei seite ist die richtige einschtelung was ein mensch aus macht, bisschen wurst butter kese bier schadet eigentlich nicht und tja so ora so würde ich mal sagen in kurze liegt wurze 

Antwort
von Laikali, 103

Die Frage ist wirklich gut! Wie deutsch du bist musst du entscheiden! Wenn du meinst, dass das Deutsche mehr zu dir passt als das aus anderen Ländern, dann meinst du das eben. Wenn du dich fragst ob du deutsch bist kann ich dir nur eine Sache sagen: Deutsch sein besteht aus zwei Hälften:

1. Hälfte: Du bist in Deutschland geboren.

2. Hälfte: Du bist in Deutschland aufgewachsen.

Nun, was Deutsch ist oder nicht, entscheidest du selbst. Die 2. Hälfte passt natürlich! Und die 1. Hälfte ist ja egal! Gehst du auf einen Menschen zu, den du nicht kennst, meinst du dann sofort zu wissen ob diese Person deutsch ist oder nicht? Das ist deine eigene Meinung! 

Ich hoffe ich konnte dir erfolgreich weiterhelfen! Viele liebe Grüße und Glück:

Laikali

Antwort
von lupoklick, 25

Wenn Du Dich in Deutschland heimisch fühlst,

dann bist Du viel "deutscher" als mancher "Grüne"

also, frag nicht mich, sonder DICH selbst....

Antwort
von Appelmus, 109

Du bist so deutsch, wie du dich fühlst. Da gibt es keine Skala.

Kommentar von Spirit528 ,

Doch doch. Die Skala geht von Mitte bis ganz rechts, wobei die Mitte wesentlich kleiner ist. 

Antwort
von Spirit528, 68

Also ich finde Dich sehr Deutsch. Du beherrscht die Sprache ja sogar besser als viele Deutsche ohne Migrationshintergrund :D

Antwort
von xenoxis, 37

Das sogenannte "Deutschsein" ist weniger abhängig von der genetischen Abstammung. Viele sehen dies zwar anders und schauen nur auf das vordergründig wahrnehmbare. Wohl gilt es aber zu berücksichtigen, wie reif eine Gesellschaft für dieses Wertesystem ist. Hier in Deutschland befindet sich dieses noch stark in der Entwicklungsphase. Vielmehr ist also die deutsche Leitkultur oder die Lebensart / Einstellung allumfassend maßgebend. Es gilt die erarbeitete und pflegenswerte Wertegemeinschaft zu verinnerlichen und den wahren Vorteil in ihr zu erkennen, nämlich Freiheit und Selbstverwirklichung. Zugewanderte denken, dass ihnen hier die gebratenen Tauben in den Mund fliegen und hier das Geld auf den Bäumen wächst. So eine Einstellung, die das Sozialsystem torpediert ist schädlich und nicht im Sinne des "Deutschsein". Im Grunde ist das "Deutschsein" also eine Einstellung, die aus Sicht der Wirtschaft auch so gewünscht wird. Das darf auch nicht außer Betracht gelassen werden.

Antwort
von Chuck1610, 71

Du bist ein Iraker, der sich für die deutsche Kultur interessiert und einen deutschen Pass hat. Aber sei froh, dass du ganzer Iraker bist, Kinder die halbe Deutsche und halbe (z.B.) Iraker sind, haben es da viel schwerer und fühlen sich oft zerrissen, weil sie weder wirklich Deutsche sind noch Iraker ... 

"Während meiner schulischen Laufbahn hatte ich größtenteils nie Probleme mit den Deutschen. Mein bester Schulkamerad war ein Deutscher."

An der Aussage siehst du, denke ich, selber wo du stehst.

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