Frage von WaldemarPutin, 183

Wie denkt ihr über Gott und die Welt?

Wie steht ihr so zum Thema Religion? Denkt ihr man braucht sie noch oder geht ihr soweit zu sagen, das Religion Gift für die Seele ist bzw. nur ein weiteres Gefängnis für den (menschlichen) Verstand (was ich auf alle Religionen gleichmäßig beziehe)? Denkt ihr wir Menschen wären da wo wir heute sind, hätte dieser imaginäre Gott nicht zu den verschiedenen Propheten gesprochen? Würden wir heute zu den Sternen fliegen oder noch in der Steinzeit stecken oder wäre alles so wie es heute auch ist? (philosophen welcome ;-)

Antwort
von EdNewgate2, 67

Ich denke es gibt auch heute noch durchaus Menschen, für die der Glaube an eine höhere Macht oder eben eine Religion durchaus sinnvoll ist.

Vielen Menschen hilft Ihr Glauben, er gibt Ihnen einen Moralischen Kompass, er gibt Ihrem Leben auch einen Sinn, kurz Religion also der glaube an eine höhere Macht macht viele Menschen glücklich. Hierbei spielt es schlussendlich auch keine Rolle ob der Gott (bzw. die Götter) an welche die jeweiligen Religionen glauben echt oder nur erfunden sind.

Natürlich hat der Glaube auch diverse Schattenseiten, noch heute werden Leute in Namen von Göttern getötet, noch heute werden Kinder gegen ihren willen gezwungen Religionen anzugehören und noch Heute verstossen Familien Macherorts Ihre Verwandten, einzig aus dem Grund das sie nicht mehr an Ihre Götter glauben.

Ich persönlich glaube an keinen Gott und auch an keine höhere Macht. Ich halte Religion aber für eine grundsätzlich gute Sache,  solange Religionen und  Religiöse Menschen nicht versuchen Ihre Moral und Ihr Weltbild anders Gläubigen aufzuzwingen, nein man sollte endlich damit anfangen alle Menschen unabhängig Ihrer Religionszughörigkeit zu respektieren und zu achten.

Kommentar von Giustolisi ,

Vielen Menschen hilft Ihr Glauben, er gibt Ihnen einen Moralischen Kompass, er gibt Ihrem Leben auch einen Sinn, kurz Religion also der glaube an eine höhere Macht macht viele Menschen glücklich. Hierbei spielt es schlussendlich auch keine Rolle ob der Gott (bzw. die Götter) an welche die jeweiligen Religionen glauben echt oder nur erfunden sind.

Der Gottglaube als beruhigender Placebo ist eine interessante Vorstellung.  Als moralischer Kompass taugen meines Erachtens nur die wenigsten Religionen, denn viele säen Zwietracht unter den Menschen und vermitteln moralische Werte, die aus der Zeit noch vor dem Mittelalter stammen und heute einfach überholt sind.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 42

Hallo,

Du machst den wissenschaftlichen "Fortschritt" (seit Thomas S. Kuhn kann man sich darunter nichts genaues mehr vorstellen, darum die Gänsefüsschen) abhängig von einem Mehr oder Weniger an Religion: mehr Religion bedeutet weniger wissenschaftlichen Fortschritt; weniger Religion heisst mehr wissenschaftlichen Fortschritt.

Ich bin der Meinung, dass man diese Formel oberflächlich betrachtet bejahen kann. Ich sage nicht, dass ich sie bejahe. Denn diese Oberfläche ist sehr sehr dünn und wer nicht völlig verbohrt ist, der erkennt, dass sich Religion und Wissenschaft schon immer bestens vertragen haben, gerade in den monotheistischen Religionen. Warum sollte dies auch nicht so sein?

Wissenschaft kann sich dort entfalten, wo sie frei ist von politischer Unterdrückung, das ist der Punkt. In den letzen Jahrhunderten wurden in Europa immer mehr unterdrückende Institutionen, darunter auch kirchliche (aber eben: nicht nur kirchliche;) zurückgedrängt. Zu den Befreiern aus politischer Unterdrückung gehörten beleibe nicht nur "Atheisten", wie ja überhaupt das Thema "Befreiung aus politischer Unterdrückung" immer wieder ein Thema in der Bibel ist (Exodus, Richter, Propheten, diverse Paulusbriefe im Neuen Testament usw.).

Die interessante Frage in meinen Augen ist daher: welchen Einfluss hat das biblische Verständnis von Freiheit auf das Zurückdrängen politischer Autoritäten ab dem 17., 18. Jahrhundert gehabt. Ein Beispiel, das diesen Einfluss zeigen könnte: Die Abolition-Debatte zur Abschaffung der Sklaverei in den USA. Diese Debatte würde ich persönlich in pietistische Strömungen verorten. Ein weiteres Beispiel wäre in meinen Augen die Arbeit solcher Menschen wie Don Bosco, Franz von Baader, Adam Heinrich Müller oder der "Arbeiterbischof" Wilhelm Emmanuel von Ketteler, der schon Mitte des 19.Jahrhunderts einen Gedanken des heutigen Grundgesetzes vorwegnahm: Eigentum verpflichtet. Es ist nicht damit getan, es abzuschaffen, wie es damals die Kommunisten forderten; man muss es vielmehr zum Wohle aller einsetzen. Man wird wohl schwerlich dagegen argumentieren können, dass politische Macht auf der Möglichkeit beruht, Produktionsmittel zu monopolisieren und dadurch bei Bedarf die Mittellosen zu zwingen. Gegen diese existenzbestimmenden Macht haben sich von jeher mutige Menschen gewandt, unter diesen waren gläubige Christen, Juden und Muslime ebenso wie Atheisten....

Antwort
von Giustolisi, 14

Götter waren früher ein allgegenwärtiges Erklärungsmodell. Die befriedigten zumindest teilweise die Neugier der Menschen, die wissen wollten, woher der Donner kommt, warum die Sonne aufgeht, oder warum es Jahreszeiten gibt. 

Da Götter sehr mächtig zu sein schienen, verliehen sie auch Jenen Macht, die in ihrem Namen sprachen, denn merkwürdigerweise meldeten sich die Götter selbst nie zu Wort, sondern sprachen wenn überhaupt nur zu Einzelnen, denen man dann glauben musste, dass die Worte wirklich von einem Gott kommen. Oft blieb es auch bei Zeichen der Götter, die dann gedeutet werden mussten, weil sie nie eindeutig waren.

Das führte bis zu konzernähnlichen Machtstrukturen mit Verwaltungsapparaten, die Kriege und andere Grausamkeiten erlauben und befehlen, lokale Machthaber einsetzen oder absägen, Freiheiten einschränken, Verbote erlassen und Vorschriften machen konnten. Das führte zu erheblichen Einschränkungen in der Meinungsfreiheit und hielt den wissenschaftlichen Fortschritt lange auf. 

Das Ergebnis sehen wir heute, nämlich prunkvolle Paläste von weltfremden Glaubenskonzernen. Sie haben zum Glück nicht mehr so viel Macht wie früher, mischen sich aber immer noch in weltliche Angelegenheiten wie Politik ein, wo sie eigentlich keine Kompetenzen vorweisen können.

Wo wir ohne den Gottglauben wären, kann ich nicht sagen, ich vermute, wir wären ein Stück weiter und hätten weniger abweichende ethische Wertvorstellungen. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass der Glauben seine Macht verliert, auch die Andersgläubigen und Ungläubigen einzuschränken. Wenn jemand glauben will, bitte. jeder darf wegen mir glauben was er oder sie will, auch wenn ich es für absurd oder totalen Blödsinn halte. Die eigenen Glaubensvorstellungen und religiöse Regelwerke Anderen aufdrücken zu wollen, halte ich aber für höchst verwerflich.

Antwort
von saidJ, 18

Hallo ,
ich bin Muslim und sehe Religion ganz und garnicht als gefängnis .
Heutzutage wird einem die Meinungsfreiheit langsam entzogen .
Ständig wird davon gesprochen "Sei tollerant " man muss sich mit alles und jedem abfinden das man sieht oder hört .
Sobald man anderer Meinung ist heist es " sei nicht so intolerant " das ist aber falsch .
Toleranz ist wenn ich jedem sein Menschenrecht lasse doch ich kann trotzdem das was er tut sogar verachten ohne intolerant zu sein .
Ständig wird davon gesprochen das Musliminen keine Freiheit haben weil sie sich verdecken obwohl sie es aus freier Entscheidung heraus tun .
Was ist dann mit den Frauen / Mädchen die willenlos den neuesten Modetrends nachlaufen ohne nachzudenken was sie da überhaupt anziehen "es ist ja gerade der neueste Trend " .
Was ist mit all den Jugendlichen die sich Stars als vorbilder nehmen und all das was sie tun blind nachmachen ?
Ist man da nicht vielmehr frei wenn man etwas über einen Menschen liest in diesem Fall der Prophet s.a.w.s und erkennt das er der Prophet Gottes ist und sich freiwillig dazu entschließt ihm zu folgen völlig ohne Medien Einfluss ?
Was ist mit den ganzen Filmen heutzutage es wird einem vermittelt das erfolg , Geld ist .
Egal wo ständig wird einem eingetrichtert Geld ist Erfolg und der Mensch wird zu einem Sklaven des Geldes .
Es wird einem eingeredet " wenn du ein Player bist bist du cool " und Jungs sind ständig am wetteifern wer mehr Frauen hat wer dies und jenes macht , ist das denn frei ?
Wer kann den von sich behaupten er hätte in seinem Leben eine Entscheidung getroffen völlig frei von jeglichem Einfluss ?
Niemand .
Fakt ist das jede Handlung jede Entscheidung eine Ursache hat somit handeln wir nie "einfach so " weil wir es wollen .
Ein Muslim entschließt sich jediglich dem zu folgen was Allah s.w.t von ihm will , seine Entscheidungen basieren nicht auf seinem Umfeld , er wird von nichts beeinflusst denn er hat eine klare Vorstellung von den Richtlinien nach denen er zu handeln hat .
Ein Muslim hört keine Musik , er erspart sich das ihm eingetrichtert wird das Party , Drogen , Alkohol und Sex gut sind .
Er erspart sich das man unbedingt bald mal eine Romanze haben muss ganz egal wie alt man ist hautpsache man fühlt sich bereit dafür .
Er erspart sich den ganzen liebeskummer der damit verbunden ist und verschwendet nicht seine Zeit an Beziehungen die zum großteil sowieso nicht halten und letztendlich nur Zeitverschwendung waren .
Auf die liebe dieser Beziehungen kann er verzichten denn er hat die Liebe Allahs .
Ein Muslim ist davon verschont egal wohin er geht was er macht seine Kopfhörer auf dem Kopf zu tragen und Musik zu hören die ihm daran hintert über die Welt nachzudenken , über verschiedenste Dinge nachzudenken da seine Gedanken nur um den Text des Liedes kreisen.
Ein Muslim glaubt an Allah s.w.t und befolgt seine Befehle mit liebe , so auch das er lernen muss , das er sich weiterbilden muss , das er nett sein muss zu seinen Mitmenschen , das er für sein Umfeld und all die Menschen mit denen er zu tun hat nützlich sein muss , das er nicht lügen darf , keine Gewalt verüben darf und all das macht er mit Liebe und vollster Motivation .
Ein Muslim weis das er nicht Grundlos auf dieser Welt ist und das sein Körper nicht ihm gehört somit steht ihm nicht zu damit zu machen was er will .
Ein Muslim hat 5 Punkte an seinem Tag an denen er völlig abschaltet von allem was ihn bedrückt , an denen er abschaltet und für ihn nichts mehr zählt außer Allah s.w.t .
5 Punkte an denen er zur Ruhe kommt , 5 Punkte auf die er sich freuen kann .
Ein Muslim ist unabhängig von Menschen es spiel für ihn keine Rolle ob er 0 oder 100 Freunde hat er weis er ist nie alleine , er hat stehts die Liebe Allahs .
Ich würde nicht sagen das derjenige der keine Religion hat frei ist , ganz im Gegenteil derjenige der sich aus diesem Gefängnis befreit und sich nicht vorschreiben lässt was er zu tun hat sondern aus freier Entscheidung den Weg Allahs geht .
ANMERKUNG :
Das Thema ist sehr groß ich habe versucht es so ausführlich wie möglich zu beschreiben aber dies kommt nicht an das schöne Leben eines Muslims heran .
Ich bin mir sicher ich habe auch viele schöne Punkte im Leben eines Muslims vergessen aber dies gibt euch wenigstens einen kleinen Einblick , vielleicht denkt ihr darüber nach .
Jeder von mir oben genannte Punkt an denen ich gesagt habe das ein Muslim dies und jenes nicht macht heißt nicht das jeder nicht Muslim dies tut ich habe lediglich beschrieben was einem Muslim erspart bleibt .

Antwort
von Viktor1, 44

Es gibt (fast) nichts was nicht durch Religion beinflußt und gefördert wurde von der Kultur über die Moral bis zur Wissenschaft.
Unser heutiger Entwicklungsstand (einschl. sozial geprägter Demokratien) ist ohne Religion undenkbar.

Antwort
von Tyeodor, 51

Das mit der Freiheit des Geistes ist ja schon so eine Sache an sich=D. Wer sagt nicht, dass wir in einer Illusion leben, wo uns der freie Geist nur vorgetäuscht wird. Die Menschen brauchen halt Dinge woran sie glauben und jeder glaubt an irgendwas. Ob es nun Evolution ist ein Religion eine Vorstellung oder was anderes.

Ich selber glaube an Gott und bin Christ. Ich sehe da auch keine Widersprüche mit Naturgesetzen oder anderen Philosophien. Außerdem gibt dieser Glaube auch in gewisser hinsicht meinem Leben einen Sinn und Zweck. 

Auch wenn es vielleicht manchmal schwer ist alles zu verstehen ist das für mich noch immer die logischte alle Sachen. Ich kenne auch viele Philosophen und sogar PLaton und Aristoteles haben ähnliche Ansichten gehabt, mit der Ausnahme, dass die keinen Gott als höchste Instanz hatten sondern zum Beispiel den Ideen Himmel. 

Allgemein ist es aber so, dass jeder Mensch eine Religion/ Glauben braucht . Es ist traurig, dass es Menschen gibt die die Religionen missbrauchen, aber das hat man auch bei anderen Dingen. Man sollte immer zuerst gucken wieso man eine Religion als schlecht bezeichnet. Es gibt zwar Religionen die wirklich "schlecht " sind , aber das kommt meistens daher, dass die Menschen, die diese Religion erschufen Probleme hatten und einen sehr eingeengten Horizont hatten. 

Ein Mensch der immer nur von einer Sache gehört hat wird auch nur die glauben. Deshalb versteh ich teilweise auch die Leute die für den Koran töten. Diese Menschen haben halt immer beigebracht bekommen, dass man alles was im Koran steht 1 zu 1 glauben soll und dass alle anderen Religionen falsch sind.

Man kann halt Leute nciht verurteilen, die nur Gewohnheiten folgen. 

Antwort
von derDennis97, 56

Götter wurden damals erfunden, weil vieles einfach wissenschaftlich nicht zu erklären war. Auch damit sich das Volk an bestimmte Regeln hält, ist es wohl besser, jemand "Übernatürlichen" dafür einzusetzen, der "alles sieht" und mit einer Hölle bestraft.

Meiner Meinung nach sollte man, wenn man etwas will, etwas jemanden belastet, usw. hier nicht zu einem Gott sprechen, ihm die Ohren volljammern, sondern das Problem selbst in die Hand nehmen.

Was Religionen und Sekten angeht - diese halte ich eher für gefährlich. "Nur unser Gott ist der richtige" ... das führte und führt zu vielen Konflikten und Kriegen.


Kommentar von derDennis97 ,

Ich hatte mal eine Freundin, die stellte sich als "Extrem-Christin"
heraus, wurde seit kleinauf in so eine "freie evangelische Kirche" (für
mich Sekte) gezogen. Für sie galt nur die Bibel, alles andere war
weltlich und egal. Es kommt nur darauf an, dass man sich dazu bekennt, dass Jesus damals für unsere Sünden gestorben ist. Ansonsten würde man in die Hölle kommen. Spaßeshalber fragte ich sie, was mit all den Knochenfunden ist, die beweisen, dass der Mensch vom Affen abstammen. "Hat die etwa der Teufel vergraben?" - Ihre Antwort was "Das halte ich nicht für ausgeschlossen" ... total verblendet!

Antwort
von Aleqasina, 35

Für mich bedeutet mein christlicher Glaube eine unbeschreibliche Freiheit!

Die Freiheit, etwas riskieren zu dürfen, dabei Fehler machen zu dürfen, nicht perfekt sein zu müssen, nicht alles erreichen zu müssen.

Die Welt ist für mich unglaublich faszinierend. Ich genieße die Freiheit des Denkens!

Ich freue mich über die Verantwortung, die ich für die Schöpfung mit übernehmen darf!

Kommentar von Viktor1 ,

Du gehst zwar nicht auf die Frage ein, aber deine Denkweise sollte jeder mündige Christ verinnerlichen.
Es ist vielen "Christen" nicht klar, daß sie zu Freiheit in der Wahrheit (= Erkenntnis) berufen sind. Was sollten sonst Jesu Worte. "   die Wahrheit wird euch frei machen" aussagen.
Es ist immer wieder bedrückend, wie "Christen", auch hier auf der Plattform, "geil" darauf sind, sich in "Gesetzen", Vorschriften und Bibelgläubigkeit zu versklaven.

Antwort
von brido, 46

Ich sehe nur das Religion zwar das Volk beruhigt hat, aber auch für Leid und Kriege (bei uns früher, bei Moslems jetzt) verantwortlich ist, zusammen mit der sexualitätsfeindlichen Haltung sehe ich mehr Nach - als Vorteile. Bei Buddhisten habe ich nur wenig Schlechtes gehört. 

Antwort
von Sandraaaa15, 16

Ich denke, dass die Menschheit viel klüger und weiter wäre, wenn es Religionen wie geben würde und nie gegeben hätte.
Wo hat uns eine Religion jemals etwas geholfen?  Ganz im Gegenteil, deshalb gibt es terroranschläge und frauendiskriminierung und nicht jeder darf essen was er will weil es ein Prophet mal "besser wissen" wollte

Kommentar von stinksack200 ,

Du meinst moHAMed, der Schweinehirt.

Kommentar von Sandraaaa15 ,

Ja genau. Wenns noch mehrere von denen gibt dann meine ich die auch noch

Antwort
von 1988Ritter, 49

Ich bin gläubiger Christ.....und das ist auch gut so.

Ich denke weiterhin, dass die reale Welt und die geistliche Welt wunderbar harmonieren können, und man weder das eine noch das andere ausschließen muss.

Dies sehe ich sogar religös begründet.

Gott gab den Menschen die Erde mit den Worten:

....und machet Euch die Erde untertan.

Dies sehe ich als Schaffensgebot. Es ist somit sogar ein Gebot zur Forschung und Weiterentwicklung.

Antwort
von Rillepeter05, 33

In meinen Augen ist die Religion schon sehr wichtig. Man darf es halt nicht übertreiben wie manche Personen auf der Welt. Sei es der Zionismus oder die extremen Christen oder die extremen Muslimen. Ich weiß es nicht genau, aber ich denke mir die meisten Atheisten, wenn die mal in eine notsituation kommen z.B beinahe Flugzeug Absturz etc fangen die evtl auch an an Gott zu glauben. Nicht alle aber einige :p
Ein Kabarettist meinte mal. Religionen sind wie Betriebssysteme. Judentum (Windows 7) Christentum ( Windows 8) Islam ( Windows 10) jeder Programmierer oder gamer kommt mit einem anderen Betriebssystem klar. Die Atheisten benutzen Apple ^^

Antwort
von nowka20, 3

Religion wozu

Wenn man heute so leichthin sagt: Wozu Religion? Es genügt doch, das Rechte in der Welt zu tun — so unterliegt man allerdings einer Selbsttäuschung. Von selbst wird man immer weniger imstande sein, das Rechte in der Welt zu tun. Die Lebensverhältnisse werden so schwierig wer-den, die Anforderungen an die Individualität so bedrän-gend, daß der Mensch einer großen Ratlosigkeit verfallen müßte, wenn er nicht im eigenen Ich den Stab fände, mit dem er aus dem Felsgestein der Widerstände den Quell ei-ner moralischen Phantasie herausschlagen könnte. Das meditative Anschauen des höheren Menschenbildes, wie es in Jesus Christus Gestalt angenommen hat, legt diese umfriedete Inspirationsschicht im Menschen frei.
Es gibt Menschen, die durch ihre Biographie zu Vor-Bildern dieses Verhaltens geworden sind. Man braucht nur an eine solche Persönlichkeit zu denken wie Dag Hammarskjöld, der selber gestand, daß ihm die Kraft zum tätigen Einsatz auf dem Feld der Weltordnung aus dem in-tensiven Umgang mit den christlichen Mystikern zu-wuchs.(Barbara Nordmeyer: Fragen an das Schicksal)

Antwort
von xschwedex, 24

Moin,

der Seelenbegriff ist schonmal ein religiöses Themenfeld. Wenn ich nun sage: Ich habe eine Seele, die transzendent ist, mich als Person ausmacht und man diese nicht sehen kann... so frage ich mich: 

"Wie  kann ich auf der einen Seite von Seele sprechen, aber auf der anderen Seite darüber nachdenken, ob ich einen Teil von mir, den religiösen Menschen in mir, wegen einer aktuellen Jahreszahl abschaffen soll, oder ob ich einen, wie du es sagst, "imaginären Gott" ablegen sollte... weil mir fehlbare Menschen an der Kopf werfen, dass meine Konstante im Leben einfach nicht mehr aktuell ist." Dabei sollte sich die Frage stellen, was das für Leute sind und mit welchem Recht diese "vollendete Wahrheiten" für sich selbst beanspruchen, und über andere zu urteilen. Damit sind sind sie keinesfalls besser, oder schlauer oder sonst was.

Was ich also persönlich von Religion halte? Ich ziehe daraus einen Sinn, wie ich mein Leben selbst gestalte und sehe es als Bereicherung meiner selbst an, und welchen Blickwinkel ich auf die Welt habe (Fragestellungen aus der Eschatologie kommen da hinzu) Dazu denke ich, dass Glaube ein Geschenk sei.

Ich gehe nun weiter auf deine benutzten Begriffe ein:

- Für einen religiösen Menschen ist Religion keine Einschränkung, sondern ein Zugewinn in dessen Leben. Quasi ein Leitfaden. 

- Wie soll ein imaginärer Gott zu Menschen sprechen.. Wenn er das täte, muss er schon wahrhaftig sein. 

- Ich denke folgendes: Der Gedanke nach dem "dominium terrae" zu leben spornt die Menschheit seit jeher an. Dahinter steckt viel Güte und Verantwortung. Innerhalb von ca. 250 Generation vom Neanderthaler bis heute ist doch schon ne Menge passiert,.. wenn man sich das Erdalter im Vergleich ansieht. 

- Ich glaub nicht, dass du zu einen Stern fliegen möchtest ;) Denn dann würdest du zu einer Explosion hinfliegen, dessen Licht wir heute nur noch wahrnehmen. Ziemlich sinnlos, oder? Aber ich verstehe natürlich deine Metapher.

Ich hoffe ich konnte auf deine Vielzahl der Fragen ein bisschen verständlich für dich eingehen. 


Antwort
von LebenderToter, 27

Religion hat zur Anfangsgeschichte der Menschheit einen relevaten Einfluss auf den moralischen Grundkonsens und der Unterwürfigkeit eines Volkes ermöglicht. Es hat viele soziale Grundprinzipien unserer Zivilisation geschaffen und auch wilde Barbaren-Völker humanisiert. Ja, auch mit Gewalt.

Auf der anderen Seite, wurde auch Religion massiv von Machthabern missbraucht um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Seien es ägyptische Versklavungen, Kreuzzüge, Inquisitionen oder die heutigen Probleme mit dem IS.

Dabei deuteten schon die ersten biblischen Gebote darauf hin, dass wir weder einen religösen Führer, radikale Bewegungen noch Gotteshäuser o.ä. brauchen.

1. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.

Wenn ich gläubiger Christ sein müsste, dann bitte nur nach der Auffassung von Lew Tolstoi: https://de.wikipedia.org/wiki/Christlicher_Anarchismus

Eigenständige Vernunft und Moral werden aber unabhängig von Religion in der heutigen Zeit auch immer irrelevanter. Wer geht schon als Atheist nach Kants kategorischen Imperativ nach? Da wird heute lieber wieder auf Reichtum, Selbstdarstellung und Rücksichtslosigkeit gesetzt. In Deutschland sind die bekanntesten Religionen eher Bier, Geld, Sex, Autos und Fussball Vereine. ;)

Die persönliche Moral wird subjektiver und weitere Schandtaten werden hauptsächlich nur durch legislative, exekutive und judikative Gewalt des Staates begrenzt.

Im Grundprinzip ist zu sagen, dass jede Idee, jeder Name und jede Anschauung von Menschen missbraucht werden kann und wird. Sei es Religion, Ideologien wie der National-/Sozialismus oder der Staat/Etatismus an sich. Es immer wieder das gleiche Machtspiel.

Antwort
von 19hundert9, 59

Für mich hat Glaube nichts mit Religion zu tun. Religionen benutzen Gott (egal ob es ihn jetzt geben sollte oder nicht) nur um Menschen für sich fügig zu machen.

Also kurz gesagt, Religionen sind für mich überflüssig.

Antwort
von joergbauer, 52
Vogelscheuchen im Gurkenfeld

Kommentar von WaldemarPutin ,

Lass mich raten, "Zeuge Jehovas"?

Kommentar von joergbauer ,

Ganz und gar nicht - nichts mit denen am Hut - bin einfach nur bibeltreuer Christ und gehe in eine freikirchliche Brüdergemeinde. Gruß!

Kommentar von WaldemarPutin ,

Wie sieht so der Alltag eines Bibeltreuen Christen aus? Betest du am Tag 5 mal oder was sind deine Hobbys, arbeitest du (?)und was unterscheidet dich von nicht ganz so sehr bibelfesten Christen?

Kommentar von joergbauer ,

Ich zähle nicht meine Gebete, sondern mache es wenn mir danach ist (meist am Morgen und Abend und auch mal so zwischendurch). Ich versuche meinen Glauben zu pflegen, denn es geht hier für mich um eine gelebte Beziehung mit Gott und keine rituelle Frömmelei. Ich arbeite und studiere und bin Evangelist im Internet mit diversen Aktionen. Ich mag Fußball und koche gerne, schaue gerne gute Serien und Spielfilme, bin verheiratet und lebe in Berlin.

Kommentar von KaeteK ,

Jetzt verwechselst du Muslime mit Christen. Ein Christ ist ständig im Kontakt mit Seinem Herrn.

Die Schrift sagt uns, dass wir unablässig beten sollen.

1Thessalonicher  5,16-18 Freuet euch allezeit; betet unablässig;
danksaget in allem, denn dieses ist der Wille Gottes in Christus Jesus gegen euch.

Ein Christ hat die Gewohnheit und das Bedürfnis, ständig Seinem Herrn nahe zu sein. Es schenkt dem Herzen Freude und Friede auch in schweren Stunden. Man sieht klarer, wird dankbarer und das hat auch Auswirkungen auf das Leben eines Christen in allen Umständen, denn alles dient uns zum Guten. .

Darüber bin ich sehr dankbar, denn früher habe ich mich über alles gesorgt und kam nie zur Ruhe. Heute ist das anders. Sorgen gibt es auch, aber sie beherrschen mich nicht mehr, denn der Herr sorgt für meine Sorgen. So erlebe ich das immer wieder...

Schon beim Schreiben, erfüllt mich tiefe Dankbarkeit, zu wissen, dass ich meinem Herrn gehöre und ich errettet bin für die Ewigkeit.

Darum freue ich mich auch auf ein Leben "danach".

lg

Kommentar von KaeteK ,

Beim Raten ist es immer so...Man kennt die Wahrheit nicht.  Wenn du noch nicht mal den Unterschied zwischen einen ZJ und einem Christen kennst, dann wird es Zeit, dass du Jesus Christus kennenlernst. lg

Antwort
von SilvercrafterHD, 37

So viele Zufälle kann es nicht gegeben haben, es war alles schon festgelegt, von Gott

Antwort
von comhb3mpqy, 42

Ich bin Christ. Was meinen Sie damit, ob man Religion noch braucht?

Ich glaube, dass es Gott wirklich gibt, ich bin der Meinung, dass Gott nicht imaginär ist. Falls Interesse besteht: Ich habe Gründe/Argumente warum ich an Gott glaube. Wenn man an Argumenten interessiert ist, dann kann man mich in den Kommentaren fragen. Man kann aber auch auf mein Profil gehen, dort findet man auch Argumente, warum ich an Gott glaube.

Kommentar von WaldemarPutin ,

Fühl dich frei es uns mitzuteilen, wir sind sehr gespannt.....!!

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist. Auch in der heutigen Zeit passieren Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind. Falls Sie noch mehr Gründe wissen möchten, dann können Sie im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" oder "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Auch habe ich Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Antwort
von princecoffee, 50

über gott "zerbreche ich mir bestimmt nicht den kopf"...über die welt schon eher..

und das wird zunehmend müßiger, weil zu viele sp@cken die welt bevölkern..

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