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Wie denkt hr über Mindestlohn?

gefragt von kraudischenkraudischen am 20.12.2007 um 3:27 Uhr

Ich arbeite kurzfristig für eine Zeitarbeitsfa. in einem Betrieb , der sehr viele Leiharbeiter beschäftigt hat. Zu meiner großen Überraschung haben wir alle eine Berufsausbildung, (die ungelernten sind schon am ersten Tag wieder gegangen)Krankenschwestern, Friseurinnen, Landwirte,Floristinnen, Verkäuferinnen u.s.w.. Wie alle sind so "runterqualifiziert", das wir als Industriehelfer mehr verdienen, aber noch lange nicht gut genug, um davon zu leben. Harz ergänzt zwar, aber man muß Monat für Monat seine Kontoauszüge vorlegen, seine Gehaltsabrechnungen und wird zu anderen Dingen gezwungen, die man nicht will. Dafür Arbeiten? Ich mach


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andreas48
beantwortet von andreas48 am 20. Dezember 2007 05:55
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Wenn jemand arbeitet, dann soll er auch die Möglichkeit haben, von diesem Lohn seinen Lebensunterhalt zu bestreiten und nicht noch auf soziale Zuwendungen anderer Art, die meist von Amts wegen sehr restrektiv vergeben werden, zurück greifen müssen und trotz freier Marktwirtschaft sollte, wenn es halt nicht anders möglich ist auch der Staat in diesem Bereich weisungsberechtigt sein ( macht er ja schon in vielen anderen Fällen auch)..diejenigen, die heute für Dumpinglöhne arbeiten müssen, sind dann im gleichem Atemzug bei Erreichen der Altersgrenze wiederum die Sozialhilfeempäfänger, weil die erarbeitete Rente weder vorn noch hinten reicht..also eine Katze, die sich in den Schwanz beisst..vielliecht erkennen dies auch mal unsere unterbezahlten Politiker und leicht unterbezahlten Manager .. ( ich meine nicht alle und verallgemeinere auch nicht)

Kommentar von martinbach am 11. März 2008 22:20

Und was ist, wenn Unternehmen nur einen niedrigen Lohn für eine bestimmte Arbeit zahlen KÖNNEN, weil niemand für ihre Dienstleistungen und Waren mehr zu bezahlen bereit ist? Wenn Friseure im Osten Deutschlands nur ein paar Euro pro Stunde verdienen, woran liegt das wohl? Wer sind denn die Abnehmer der Dienstleistung? Leute wie Du und ich! Jeder, der beim Einkaufen auf den Preis achtet (und das tut doch fast jeder, was ja auch ökonomisch sinnvoll ist).


Wieselchen1
beantwortet von Wieselchen1 am 20. Dezember 2007 07:15
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Ein Unternehmen, dass nur dadurch überlebensfähig ist, dass es seinen Mitarbeitern nicht überlebensfähige Löhne zahlt, macht entweder grundlegend etwast falsch oder aber lügt.

Wären wir in Zeiten, in denen die Arbeitslosigkeit nicht so hoch ist, hätten solche Betriebe auch keine Chance, weil dann hier niemand arbeiten würde. Darüber sollte mal nachgedacht werden.

Der Stein des Anstosses dieses Streites um Mindestlöhne ist allerdings auch nicht ganz sauber. Private Zustelldienste sind gezwungen, die kompletten Sozialabgaben sowie die Umsatzsteuer abzuführen, die Post aber ist immer noch von der Umsatzsteuer befreit und den AG-Anteil an der Sozialversicherung übernimmt der Staat. Wenn nun also die Zustelldienste mit einem Mindestlohn zur Erhöhung ihrer Lohnkosten gezwungen werden, sie auch noch die Umsatzsteuer an den Staat abführen müssen, bedeutet das eine extreme Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der Post. Und diese wird auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen. Also: weg mit den wettbewerbsverzerrenden Begünstigungen für die Post, dann schreit von den anderen Anbietern beim Mindestlohn "Mord und Totschlag"... dann wird wahrscheinlich auch die Post gegen die von ihr geforderten Mindestlöhne sein.


Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 20. Dezember 2007 08:09
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Mindestlohn muss sein. Es kann nicht sein das der Hartz 4 - Empfänger mehr bekommt als eine Friseusin!

Kommentar von Simple_avatar10smallradar74 am 20. Dezember 2007 10:24

Genau so ist es, weil diese bekommen in den neuen Bundesländern gerade mal ca. 600 Euro auf die Hand.


anonym
beantwortet von pjakobs am 20. Dezember 2007 08:42
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der Staat als unsere gemeinsame Ordnung muß sich davor schützen, daß Unternehmer sich Arbeiter von ihm subventionieren lassen. Sprich: Ein Unternehmen, welches darauf aufgebaut ist, daß die Mitarbeiter vom gezahlten Lohn nicht leben können und sich den Rest aus der Staatskasse auffüllen lassen müssen ist ein Sozialschmarotzer mit wirtschaftlicher Gewinnabsicht. Dem muß ein Riegel vorgeschoben werden. Vollzeitarbeit muß auch einen Vollzeitlohn erbringen und der muß mindestens auf Hartz IV Niveau liegen. Es geht dabei nichtmal um Gerechtigkeit sondern um den Schutz des Sozialsystems.

pj


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 20. Dezember 2007 05:00
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Ich war 4 Jahre arbeitslos - hoffnungslos überqualifiziert.

Da war das Thema Mindestlohn ein müdes Arschbackenrunzeln wert. Ich war froh um jeden Job den ich bekam. Und selbst wenn es nur ein Tag war, für den ich einen Job hatte: So ein Tag half mir, meinen Selbstwert zu behalten.

Der Mindestlohn ist nur ein Feigenblatt, damit die Politiker nicht mehr so genau hinschauen müssen, weil sie haben ja was getan...





lilith4870
beantwortet von lilith4870 am 20. Dezember 2007 05:22
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Für Arbeitnehmer ist der indestlohn überfällig. Das was ein Arbeitnehmer bei einer Zeitarbeitsfirma erdient, ist ehrlich gesagt ein Witz. Es kann nicht sein, dass jemand arbeiten geht und dann noch immer so wenig verdient dass Hartz IV eingreifen muss. das stärkt nicht gerade die Arbeitsmoral. Für einige Arbeitgeber, insbesondere kleine Betriebe, ist der Mindestlohn wahrscheinlich eine Katastrophe, da sie zum Teil selber ums Überleben kämpfen. Das Thema Mindestlohn ist eine Medallie mit zwei Seiten, es kommt immer darauf an, von welcher Seite aus man das ganze betrachtet.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 20. Dezember 2007 06:47
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Von einem Mindestlohn, wie er derzeit diskutiert wird, halte ich gar nichts. Ich halte aber auch nichts von Hungerlöhnen.

Aus grundsätzlichen Erwägungen bin ich dagegen, daß der Staat einen bestimmten Mindestlohn in Euro und Cent festlegt. Das ist unzulässige staatliche Einmischung. Als Antietatist bin ich für ein freies Spiel der Kräfte.

Der Staat hat jedoch das Recht und die Pflicht, einen Rahmen zu schaffen, der das freie Spiel der Kräfte erst ermöglicht. Einen solchen Rahmen könnte er dadurch schaffen, daß er vorschreibt, daß ein bestimmter Prozentsatz des vergleichbaren oder des niedrigsten Tariflohns, bzw. des Durchschnitts aller Tariflöhne nicht unterschritten werden darf. (Genaueres festzustellen wäre die Feinarbeit.) Hier bliebe die Gestaltung in der Hand der Tarifparteien.


engelhaar
beantwortet von engelhaar am 20. Dezember 2007 07:52
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Ich bin für das bedingungslose Grundeinkommen, denn meiner Meinung nach ist das die einzige Möglichkeit dem Menschen die Würde zu erhalten. Hier ist ein offener Brief an die Grünen:

Prof. Götz W. Werner Karlsruhe/Nürnberg, 23. November 2007 www.unternimm-die-zukunft.de bedingungsloses Grundeinkommen und Konsumsteuer

Offener Brief

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Parteitags von Bündnis 90/Die Grünen, Reinhard Bütikofer hat in seinem gerade erschienenen Interview in der Frankfurter Rundschau das Konzept des „bedingungslosen Grundeinkommens“ als „offen unsozial“ bezeichnet. Ich möchte Sie bitten, gegen die polemischen und letztendlich undurchdachten Äußerungen Ihres Bundesvorsitzenden, den Sie auf Ihrer Website als „Grünenchef“ bezeichnen, zu intervenieren, und sich für ein bedingungsloses Grundeinkommen auszusprechen, obwohl Bütikofer diese Forderung als unsachlich diffamiert. Ich habe in den vergangenen Monaten Hunderte von Menschen kennen gelernt, die sich als Grüne definieren oder mit Ihrer Partei sympathisieren. Menschen, die sich zur Parteibasis zählen und die ihre Parteispitze nicht mehr verstehen. Diesen Mitgliedern geht es dabei ähnlich wie den Mitgliedern von CDU, SPD und FDP, weil auch in diesen Parteien die Meinung der Basis von der der „Spitze“ abweicht. Die politischen Eliten sperren sich mit aller Macht gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen, selbst wenn sie einen „sozialen Aufbruch“ fordern wie Bütikofer. Warum? Weil mit einem bedingungslosen Grundeinkommen für die Topentscheider in allen Parteien ein schwerwiegender Machtverlust einhergeht. Noch konkreter: Der Verlust an Deutungs- und Entscheidungsmacht zur Frage, wer Zuwendungen vom Staat erhalten darf und wer nicht. Wenn Bütikofer unterstellt, dass das Grundeinkommen eine Teilhabe ausschließt, dann irrt er sich gewaltig. Das Grundeinkommen, dass stets substitutiv zum Einkommen und anderen Zuwendungen des Staates ist, ermöglicht erst die Teilhabe aller. Ein Grundeinkommen ist ebenso mit dem Ausbau des Bildungssystems, der Betreuungsplätze und der Pflegeeinrichtungen verbunden wie Bütikofers Vorschlag einer Grundsicherung. Seine „Bedarfsorientierung“ erfordert aber eine Bedarfsprüfung wie bei Hartz IV – und diese bremst und behindert Eigeninitiative, anstatt diese durch eine Teilhabe am Volksvermögen zu ermöglichen, die Voraussetzung für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ist. Äußerungen wie die Bütikofers sind ein Diffamierungsversuch gegenüber Millionen von Mitbürgern. Denn wie die Haltung von Spitzenpolitikern anderer Parteien offenbart seine Haltung zwei Menschenbilder: Das Bild der Anderen, die nicht aus eigenem Antrieb ihren Beitrag zum Wohlstand der Gemeinschaft leisten wollen, und ein Selbstbild (und Elitenbild), das Eigeninitiative, Selbst- und Fremdverantwortung als Charaktereigenschaft für sich beansprucht. Letztendlich offenbart sich diese Gesinnung erkennbar, wenn auch nicht so deutlich wie bei Oswald Metzger, der „Sozialhilfeempfängern“ unterstellt, ihren Lebenssinn darin zu sehen, „Kohlenhydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen“. Das ist menschenverachtend und zutiefst verletzend.

Ähnlich wie Metzger „Sozialhilfeempfänger“ sieht, sehen die Parteieliten ganz offenbar viele Bürger, insbesondere die Menschen, die auf staatliche Zuwendungen (Hartz IV) angewiesen sind. Diese erhalten allerdings gar keine Zuwendungen von der Politik. Sie erhalten die über Steuern gesteuerten Zuwendungen der anderen Bürger, die einen Teil ihrer Einnahmen nicht für die eigene Haushaltskasse, sondern für die öffentlichen, gemeinschaftlichen Haushalte bereitstellen (müssen bzw. wollen). Die Politik gibt nichts, sie verteilt lediglich. Die Politiker, auch die Parteispitzen geben nichts, sondern sie haben eine Ermächtigung seitens der Bürger zur Verwaltung der öffentlichen Haushalte. Sie sind stets Beauftragte der Bürger (und oft indirekt gewählt durch ihre Parteibasis) und keinesfalls Herrscher von Gottes Gnaden. Auch Bütikofer nicht; er und Metzger sind keine besseren Menschen als Hartz-IV-Empfänger. An der Unfehlbarkeit der politischen Führung bestehen zu Recht mehr und mehr Zweifel. Dies zeigt eindringlich und überzeugend der gerade veröffentlichte Kinderreport 2007 des Kinderhilfswerkes, wonach mittlerweile 2,5 Millionen Kinder in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze leben. Fast sechs Millionen Kinder, also ein Drittel, leben in Haushalten, die über ein Jahreseinkommen von 15.300 Euro oder weniger verfügen. Angesichts solcher Zahlen erscheint die Sorge des Parteichefs Bütikofer, ein Grundeinkommen auch an einige Bürger auszuzahlen, die das nach seiner Ansicht nicht nötig haben, kleinkariert. Und er vergisst dabei, dass wir als Bürger (oder – nach seiner Denkart – die Politik) bereits heute jedem Bürger einen Steuerfreibetrag gewähren, der in seiner Höhe dem von mir geforderten Kulturminimum von rund 850 Euro entspricht. Bütikofer ignoriert auch, dass er, wie zahlreiche Mitglieder der neuerdings so genannten „Oberschicht“, durch den Besuch kultureller Einrichtungen wie Opern- und Konzerthäuser, Museen, Sportarenen, bei denen jeder Besuch mit zumeist weit mehr als 100 Euro pro Veranstaltung subventioniert wird, das Kulturminimum für sich wie für den Rest der „Oberschicht“ sehr wohl beansprucht. Rechnerisch erhält jedes Mitglied der „Oberschicht“ eine größere Alimentation durch die öffentlichen Haushalte als ein Hartz-IV-Empfänger. Das ist der eigentliche Skandal; das ist „offen unsozial“ und das wäre es wert, beim Parteitag der Grünen in Nürnberg thematisiert zu werden. In der Hoffnung, dass die Parteielite aus den Fehlern der Vergangenheit lernt und die Basis ihre Kraft zur Vorausschau entfalten kann, grüßt Sie

Prof. Götz W. Werner

Befürworter eines bedingungslosen Grundeinkommens

Inhaber des Lehrstuhls für Entrepreneurchip in Karlsruhe Geschäftsführender Gesellschafter dm-drogerie markt


tradaix
beantwortet von tradaix am 20. Dezember 2007 07:35
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Hartmut Seifert: "Der Staat muss sich überlegen, wie unser Erwerbssystem in Zukunft aussehen soll."

http://www.presseportal.de/meldung/1099377


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 20. Dezember 2007 14:31
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Vielleicht solltest Du hier mal "Mindestlohn" als Suchbegriff eingeben, denn dazu gibt es schon reichlich Fragen und Antworten.

Kommentar von Simple_avatar5smallkraudischen am 20. Dezember 2007 23:51

Danke für den Hinweis. Aber ich wollte mir meine Erfahrung einfach mal von der Seele schreiben und die Resonanz auf meine Frage zeigt mir, das die Sache auch viele andere beschäftigt. Ich denke, es ist durchaus erlaubt, die ganze Angelegenheit mal aus Sicht von Betroffenen zu schildern und zu hinterfragen. Oder hast Du Lust, dich neben einem Job(in der Zeitarbeit arbeitet man auch schon mal 56 Std. die Woche) auch noch mit der Arge ( bewerben sie sich da, Sie bekommen 3cent mehr pro Stunde,Ihr Kind ist jetzt 18,dann kann es ja auch arbeiten, wenn es studieren möchte, muß es bei Ihnen ausziehen,Sie haben Anspruch auf Ehegattenunterhalt, wir haben das ausgerechnet, Ihr Ex muß Ihnen bei seinem Einkommen 5,22€ zahlen) herumzuschlagen? Neben der Arbeit bist du nur noch damit beschäftigt, nicht Deinen Anspruch auf ergänzende Leistungen zu verlieren. Arbeit, kein Geld um die Rechnungen so zu bezahlen, wie sie kommen, und auch noch permanenter Ärger mit dem Amt. Das ist die Realität. L.G.

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 21. Dezember 2007 12:32

@kraudischen:

Ich verstehe Dein Problem.

Glücklicherweise betrifft mich das Thema nicht unmittelbar, mittelbar aber schon, da auch unser Sohn ein so geringes Einkommen hat, dass er als "Aufstocker" zusätzlich Hartz4 bekommt - und das bei einer 80-Stunden-Woche.


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 20. Dezember 2007 09:13
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Ein Unternehmen, dass nur aufgrund von Mindestlohn seine Dienstleistung anbieten kann, hat meines Erachtens keine Existenzberechtigung.

Es kann nicht sein, dass ein Unternehmen Gewinne macht, in dem es Menschen unter solche miserablen Lohnbedingungen arbeiten läßt, dass der Staat hier noch zuschießen muss.

Das bedeutet nämlich, dass indirekt der Steuerzahler also wir alle für die Gewinne solcher Unternehmer sorgen. Das ist mit Sicherheit nicht in Ordnung.

Allerdings halte ich Mindestlohn nicht für das richtige Mittel dieses Problem zu lösen. Der Staat sollte sich nicht in die Lohnpolitik einmischen.

Ein staatlich festgelegter Mindestlohn wird eine Menge Missbrauch produzieren. Außerdem ziehen wir mit dem Mindestlohn viele Arbeitskräft aus den benachbarten Ländern an, für die der deutsche Mindestlohn fasst schon ein Höchstlohn darstellt.


elmara
beantwortet von elmara am 20. Dezember 2007 16:15
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18 der 25 europäischen Staaten, daneben Kanada, USA und Japan haben den Mindestlohn (und gute Erfahrungen) und warum geht es in Deutschland nicht??? Die Firmen, die minimalste Stundenlöhne zahlen, werden vom Steuerzahler, d. h. von uns!! durch zusätzliche Sozialleistungen und Hartz4 finanziert.

Kommentar von martinbach am 11. März 2008 22:25

Bei dem Vergleich mit anderen Ländern wäre ich sehr vorsichtig - dieses Argument wird u.a. von den Gewerkschaften immer wieder gerne genutzt, wobei die Darstellung extrem einseitig und dadurch irreführend ist. Siehe http://www.mindestlohn-blog.de/alle-haben-einen-mindestlohn-nur-deutschland-nicht/


anonym
beantwortet von monzon am 30. Dezember 2007 11:00
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Ich finde die Diskussion um den Mindestlohn ja sehr schön,aber was bringt es? Also ich als privater Briefzusteller bin momentan direkt von dem Thema betroffen.Ich kann dazu nur sagen dass wir die Mitteilung von unserer Firma bekommen haben,dass es keine Lohnerhöhung für uns geben wird,obwohl wir weit vom Mindestlohn entfernt sind. Ich arbeite seit vielen Jahren für den selben Stundenlohn und Weihnachts- oder Urlaubsgeld sind nur ein Wunschtraum. Allerdings bin ich auf die Arbeit angewiesen,also was tun wenn ich keinen Mindestlohn bekomme?




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