Frage von WildTemptation, 431

Wie denkt die Mehrheit über Fleisch?

Neulich war ich wieder mit einigen Kommilitonen in der Mensa. Da ich kein Fleisch esse, gab es für mich nur Knödel (womit ich überhaupt kein Problem habe). Ich war (wie immer) die einzige Vegetarierin in unserer Runde und eigentlich wollte ich es auch nicht an die große Glocke hängen, aber irgendwie wurde es dann doch angesprochen und ich habe auf Nachfrage erklärt, dass ich kein Fleisch esse, weil ich persönlich das einfach nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann, besonders im Bezug auf die Massentierhaltung. Ich habe aber natürlich betont, dass ich definitiv nicht zu diesen Nerv tötenden Missionsvegetariern gehöre, die ständig alle "bekehren" wollen. Ich habe absolut kein Problem damit, wenn die anderen ihren Schweinebraten essen.

Ich wollte das Thema eigentlich gar nicht weiter vertiefen, aber irgendwann hat eine Kommilitonin gesagt, dass es (wörtlich!) eine Frechheit ist, dass Fleisch vom Biobauern so viel teurer ist als das aus dem Supermarkt. Wenn es genau so billig wäre, würde sie vielleicht schon ab und zu mal Biofleisch kaufen, aber so definitiv nicht. Das hat mich im Nachhinein sehr nachdenklich gemacht, weil ich mich jetzt frage, ob das viele Leute so sehen. Ich meine, klar kann sich nicht jeder immer in der Form teures Fleisch leisten, aber das ist doch gerade die falsche Einstellung, oder? Irgendwie bringe ich das nicht in meinen Kopf.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SophSoph111, 202

Hallo! :)

Also, ich verstehe wieso Bio Produkte so teuer sind und finde das an und für sich auch völlig in Ordnung. Allerdings hab ich manchmal das Gefühl, dass das Wort "Bio" gerne benutzt wird um die Preise in die Höhe zu treiben. Bei uns im Biomarkt kosten zB 100 Gramm Käse 5,39 euro und das finde ich schon ziemlich heftig, da ich (ich bin selbst Studentin) momentan von nur 250 euro im Monat leben muss und da muss es dann leider der billige Käse oder die billige Milch sein.

Ich versuche so gut es geht meinen Konsum zu kontrollieren und so gerig wie möglich zu halten. Nehme anstatt Kuhmilch beispielsweise jetzt Mandelmilch, die ist zwar auch teuer aber es geht noch. Fleisch schmeckt mir sowieso nicht, das esse ich nur 1 bis zweimal im Monat. Dann kaufe ich allerdings auch das billige Fleisch aus dem Supermarkt, weil es hier bei uns in der Nähe weder einen frischen Metzger noch einen Biohof gibt, ich wohne nämlich mitten in der Stadt und hab auch kein Auto.

Ich kenne viele Leute die gerne mehr Bioprodukte essen würden es sich aber nicht oder eben nur hin und wieder leisten können. Ich sehe da auch ehrlich gesagt die Schuld nicht so sehr beim Konsumenten, denn wenn du nur ein geringes Einkomen hast, damit aber noch 3, 4 andere Personen ernähren musst, kann es nicht immer das teure Bioprodukt sein.

Klar ist auch jeder selbst dafür verantwortlich, dass man seinen Konsum einschränkt so weit es eben geht. Kurzum: Ich finde es ist keine Unverschämtheit, dass die Bioprodukte so teuer sind, aber ich werfe es auch niemandem vor wenn man statt der Bioprodukte das günstigere Essen aus dem Supermarkt kauft.

Kommentar von WildTemptation ,

Vielen Dank :-)

Natürlich verurteile ich auch niemanden, weil er günstig einkauft. Das hat jeder selbst zu entscheiden. Aber du schreibst, du siehst die Schuld nicht beim Konsumenten. Bei wem liegt deiner Meinung nach denn die Schuld?

Antwort
von friesennarr, 198

Ein ganz großes Problem ist das die Biobauern teurer verkaufen müssen um überhaupt raus zu kommen mit ihrer Haltung.

Erst Heute hatte ich dieses Thema mit einem Biobauern.

Auf der anderen Seite kann sich ein Mensch, der mit 1500 Euro eine ganze Familie ernähren muß, schlicht und einfach nicht leisten, so viel für das Fleisch auzugeben. Auch wenn man geringe Mengen an Fleisch verzehrt.

Bisher kenne ich in meinem Bekanntenkreis nur die besser Betuchten, die sich alles in Bio überhaupt nur leisten können.

Ich kaufe überwiegend die Bioprodukte die nicht sehr viel teurer sind, z.B. Milch und Milchprodukte, Nüsse, Gemüse und Obst, Mehle und Eier. Bei Fleisch werde ich bisschen wählerischer - suche aber auch da Bio wenn machbar.

Billiger kann Biofleisch aber nicht werden, weil es sonst kein Bauer sich leisten könnte Biofleisch herzustellen.

Kommentar von WildTemptation ,

"Alles in Bio" muss ja nicht sein. Nur das, wo die Alternative das Leid von Tieren bedeutet ;-) Aber du hast natürlich auch recht. Das sehe ich schon ein. Aber wenn man so gar nicht darüber nachdenken will...

Kommentar von friesennarr ,

Also bei mir ist fast alles Bio außer das meiste Fleisch.

Gerade bei Milch, Milchprodukten und Eiern ist durchaus die bessere Haltung der Tiere gegeben. Unsere Biohühnerfarm von der 90 % meiner Eier herkommt kenne ich persönlich. Ich finde das genauso wichtig wie die Fleischproduktion.

Meine Familie ist weit mehr auf Milch und Eier ausgelegt, denn auf Fleisch.

Allerdings kaufe ich sehr viel Fleisch aus dem Realmarkt für meinen Hund - wenn ich da aber etwas günstiges (Verfallsdatum) in Bio bekomme bekommt der Hund sogar Biofleisch.

Der Kater bekommt nur reines Biofleisch, weil meine Tochter das so will. Für den Hund wäre es mir zu teuer (die frisst immerhin fast 500 g Fleisch jeden Tag).

Kommentar von WildTemptation ,

Na super. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen, weil meine Katze nur Katzenfutter aus dem Beutel bekommt. Und Bio-Mäuse, Bio-Vögel und Bio-Goldfische aus 100% Freilandhaltung. 

Kommentar von friesennarr ,

Unser Kater bekommt Bioplan von Fressnapf also auch Dosenfutter aber eben rein Bio. Das andere bekommt unserer auf, außer die Goldfische.

Kommentar von TrudiMeier ,

Ach, das ist deine Katze, die meinem Onkel immer die Goldfische aus dem Teich klaut?

Antwort
von Dackodil, 158

Für meinen Begriff ist Fleisch geradezu obszön billig.

Kein Wunder das solche Preise nur mit Massentierhaltung machbar sind. Und selbst damit geht das Bauernsterben weiter. Denn den Reibach machen andere.

Wer billig Fleisch haben will, kriegt Billigfleisch (in jeder Beziehung).

In keinem anderen Land sind Lebensmittel so billig wie in Deutschland, weil das fast alles ist, was den Verbraucher interessiert. Qualität oder sogar Lebensumstände der Tiere sind erst 3. und 4. Wahl.

Was hier an Fleisch verkauft wird, würde in Frankreich nicht mal dem Hund gefüttert.

Und nur mal zum Innehalten: in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mußten 40% des Familieneinkommens für die Ernährung ausgegeben werden, heute noch 12%.

Und was machen wir mit der Differenz? Unterhaltungselektronik, ständig neue Klamotten, die auch nicht billig genug sein können.. Sch... auf die Kinder, die sich damit noch vor der Pubertät den Rücken und die Augen kaputtarbeiten.

Ich reg mich gleich furchtbar auf, komm vom Höcksken auf´s Stöcksken. Es hängt nun mal alles mit allem zusammen und das vollkommen ohne Esoterik.

Ich bin übrigens nicht Vegetarier. Wenn ich 2 - 3 mal im Monat Fleisch esse (ich bin es nicht anders gewöhnt) kann das gerne 40,- Euronen/kg kosten. Kann ich mir dann locker leisten.

Kommentar von WildTemptation ,

Danke für die Antwort!

Ich könnte mich darüber auch immer furchtbar aufregen, aber ich lasse es immer bleiben. Nützt ja doch nichts.

Deine Einstellung finde ich übrigens sehr gut. Also nur 2-3 mal im Monat Fleisch zu essen. Hatte ich ursprünglich auch vor, aber irgendwie hat mir gar nichts gefehlt, also esse ich halt gar kein Fleisch mehr. Macht keinen Unterschied.

Kommentar von Dackodil ,

Ich würde auch ohne Fleisch gut leben und bestimmt keine Mangelerscheinungen haben. Aber ab und zu habe ich Appetit drauf und zu Feiertagen mag ich auch mal einen schönen Braten.

Ich weiß, wo ich gutes Fleisch bekomme, also warum nicht.

Für mich ist völlig uninteressant, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, wirklich entscheidend ist die Antwort auf die Frage, ob es ein Leben vor dem Tod gab - und zwar für Vier und Zweibeiner, Geflügelte und Ungeflügelte, Befellte, Befiederte und Nackte ;-)))

Antwort
von skogen, 167

Hej (:
Ich finde es ekelhaft, dass unsere Gesellschaft Fleisch nurnoch als reines Produkt steht, als würde es auf Bäumen wachsen.

Ich selber esse nur Eier, Milch, Fleisch, Gemüse vom Bauern. (: Wie selber haben Milchkühe und Hühner, ab und zu holen wir von Freunden ein wenig frisches Fleisch. Da gebe ich beim Fleisch auch mehr aus denn: Ich sehe wie die Tiere leben, es ist frisch und frei von Medikamenten.

Tiere sind für mich keine Äpfel am Baum. Es sind Lebewesen, die es verdient haben gut zu leben.
Ich bin extrem gegen Massenhaltung, deshalb nicht nur gegen Fleisch aus dem Supermarkt, auch gegen Eier und teilweise gegen Milchprodukte. Mache lieber viel selber.

Ich lebe in Schweden und wir haben das "Glück", dass Massentierhaltung nicht so krass wie in Deutschland ist. Und trotzdem haben wir diese "Missionstierschutz-veganer", die Tiere stehlen, denen es echt gut geht und falsche Infos verbreiten. Fast PETA mäßig.

Das Beste ist einfach, soviel wie möglich selbst zu machen oder zu besorgen, da kann man immer kontrollieren. ^^

Liebe Grüße! (:

Kommentar von WildTemptation ,

Das finde ich super. Nur leider hat ja nicht jeder die Möglichkeit, selbst anzubauen oder auch nur an Produkte von Bauern aus der Umgebung zu kommen. Zufällig wohne ich auch neben einem Bauernhof, wo ich Eier und Milch hole, aber in Deutschland ist das nicht so selbstverständlich. In Schweden seid ihr was, 20 Einwohner pro Quadratkilometer? ;-)

Kommentar von skogen ,

^^ ja, stimmt wohl! Aber es gibt in Städten Selbstversorger-Gruppen, die glaube ich, die Nahrungsmittel teilen und selbst herstellen. (:

Kommentar von Omnivore08 ,

es ist frisch und frei von Medikamenten.

Frei von Medikamenten ist so gut wie jedes Fleisch!!! Was denkst warum es den Rückstandskontrollplan gibt?

Es sind Lebewesen, die es verdient haben gut zu leben.

Äpfel sind genauso Lebewesen! Und wenn du richtig schaust, dann garantiert dir dein Wunsch auch die Tierschutzgesetze!

Ich bin extrem gegen Massenhaltung

Was bis heute ein sinnloser Begriff ohne jegliche Definition ist. Ein Kampfbegriff aus der Veganerlobby!

Kommentar von skogen ,

Als ob! Was glaubst du denn? Rate mal wie viele Menschen jährlich an multiresistenten Keimen sterben.

Tut mir leid, dass ich nicht gleich geantwortet habe, war noch mit meinem Apfel draußen Gassi! (:

Das Wort "Intensivtierhaltung" macht diese Sache aber nicht besser.

Ich kann auch Factory Farming sagen, was ja noch spannender klingt! Wer verbietet dir denn Fleisch? Das Einzige, was man will, ist dass du Tiere als Lebenwesen respektierst und sie nicht verdrückst als wären sie nur eine Sache!!

Kommentar von Omnivore08 ,

Als ob! Was glaubst du denn?

Ich glaube allgemein nicht, weil ich kein gläubiger Mensch bin! Wenn dann interessiere ich mich für Fakten. Und würde deine Behaupten stimmen, dann würde das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auch etwas dazu finden. Die kontrollieren nämlich JÄHRLICH sämtliche Nahrung. Und nicht nur tierische, sondern auch pflanzliche Nahrung. Salmonellengefahr ist schließlich auch etwas, was in Pflanzen gibt.

Bei der tierischen Nahrung gibt es dazu den Rückstandskontrollplan, welcher eine große Menge an Rückstandsproben vorschreibt.

Wieviel genau, kannst du hier nachlesen:

http://www.bvl.bund.de/DE/01_Lebensmittel/01_Aufgaben/02_AmtlicheLebensmittelueb...

Und die Ergebnisse kannst du auch nachlesen. Hier:

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4500500-2013.pdf

Man braucht hier keine Angst zu haben wegen Medikamentenrückständen! Das ist reinste Panikmache von Lobyisten aus der Veganerszene!

Rate mal wie viele Menschen jährlich an multiresistenten Keimen sterben.

Schon mal was von Krankenhäusern gehört? DAAA herscht nämlich das Problem. Ich und meine ganze Familie essen seit Jahrzehnten Fleisch....täglich....hier ist noch keiner erkrankt oder in Gefahr an MSRA zu sterben!

PS: Raten tue ich auch ungern. Für sowas gibt es Statistiken!

Tut mir leid, dass ich nicht gleich geantwortet habe, war noch mit meinem Apfel draußen Gassi!

Kein Problem. Ich hoffe dein Apfel hat schön Häufchen gemacht! :)

Das Wort "Intensivtierhaltung" macht diese Sache aber nicht besser.

Und selbst aus diesem Begriff kann man rein gar nichts ableiten. Weder für Tierhaltung, noch Tiergesundheit. Wir leben hier nicht in Island und betreiben extensive Landwirtschaft. Bei uns ist fast alles intensive Landwirtschaft. Das impliziert aber noch lange nicht eine schlechte Tierhaltung!

Ich kann auch Factory Farming sagen, was ja noch spannender klingt!

Mit englischen Begriffen brauchst du in Deutschland nicht kommen! Ich bin kein Ami!

Wer verbietet dir denn Fleisch?

Keiner! Obwohl sich das einige wünschen!

Das Einzige, was man will, ist dass du Tiere als Lebenwesen respektierst und sie nicht verdrückst als wären sie nur eine Sache!!

GENAU DAS passiert! Aber man malt ja die ganze Landwirtschaft im Viehzucht-Sektor nur noch komplett Schwarz. Die Bauern haben sowas von die Nase voll von den Verleumdungen!

Die Tiere werden weder als Sache, noch als was anderes behandelt. Sie werden als TIERE behandelt....denn nur so kann man ihre Bedürfnisse befriedigen. Und umso höher das Tierwohl, umso höher die Fleisch- oder Milchleistung. Was denkst du sonst, warum stellt man in Kuhställe Massagebürsten rein? Der Andrang an diesem Gerät ist so groß, dass die Milchkühe sich freiwillig in eine "Massenhaltung"-Schlange anstellen.

Kommentar von skogen ,

Ja, mein Apfel hat schön gemacht! (: So wie es sein muss! Ein gesundes ... Lebewesen! xd

Mein Freund besitzt einen Bauernhof mit Kühen, und obwohl es den an nichts fehlt, geben die nicht immer die gleiche Menge an Milch - hat rein garnichts mit dem Tierwohl zu tun. Er hat mal mit 16 bei anderen Farmern gearbeitet. Einer der 300 Kühe hatte. Rate mal wie gestresst die Tiere waren! Natürlich, bekommt der trotzdem gut Milch!! Der hat ja auch genügend Kühe! Die Vieher wurden mit Hunde umhergehetzt und Schweden ist schon sanfter zu ihren Tieren, als Deutschland.

Fakten über Fakten ändern nichts daran, dass man lieber gucken sollte, wo das Tier herkommt um sich SELBST zu überzeugen, wie es den Tieren dort geht - reine Moral!

Ich verstehe dich total! In Schweden haben wir MASSEN an Menschen die denken jeden ihren Veganismus aufzwingen zu müssen!

~ Bin einzig und alleine dafür, dass man guckt was man isst! (:

Kommentar von Omnivore08 ,

Bein uns im Dorf sind es 100 Milchkühe. 15km steht ein richtig moderner Kuhstall mit 250 Kühe. Und der ist noch moderner als unserer. Also an Zahlen kann man nichts ablesen.

Und das Hunde Kühe treiben ist nun wirklich nichts weltbewegendes. Wenn die Weide abgegrast ist, dann geht es weiter zur nächsten. Und die Kühe gehen ja nicht alleine und der Landwirt will schließlich auch Feierabend machen. Kenn ich zu genüge, als unsere Milchkühe noch auf der Weide standen, bis die Wirtschaftlichkeit unserem Dorfbetrieb dazu gezwungen hat, die Milchkühe ganzjährig im Stall zu halten. Deswegen geht es denen dort ja nicht minder-schlecht.

Bin einzig und alleine dafür, dass man guckt was man isst!

Das sollte klar sein....und zwar bei allen Lebensmitteln!

Kommentar von skogen ,

Das sollte klar sein....und zwar bei allen Lebensmitteln!

Naja, dann ist ja aber schon alles geklärt! (:


Wir haben im Moment 30 wunderbare schöne Milchkühe, denen es in der kleinen Herde, meiner Meinung nach besser geht, als 100 auf einen Fleck. Ist denke ich auch eine Sicht der Moral. Man soll Tiere nicht zu vermenschlichen, ich weiß, aber ob zuviele bedeuten immer Stress.

Sie sind auch nur unsere Haustiere und nicht nur Milchmaschine, jede Kuh und jedes Kalb hat einen Namen. ^^





0
Antwort
von Yeti101, 127

Ich wohne selber auf einem Bauernhof und eines sollte mal gesagt sein:

Bio heißt zum einem auch, die Landwirte dürfen einem Tier wenn es krank oder verletzt ist keine Medikamente geben.
Und was folgt darauf? Das Tier leidet darunter.

Wir haben keinen Biobetrieb, aber unsere Tiere führen auch ein glückliches Leben. Wir wollen aber nicht darauf verzichten kranken Tieren durch Medikamenten zu helfen.

Auf Bio Betrieben ist die Sterberate der Tiere (also vor der Schlachtung) um einiges höher als auf konventionellen Betrieben.

Natürlich gibt es auch Tiere in konventioneller Massentierhaltung den es vielleicht nicht so gut geht. Was dazu gesagt werden muss, ist, dass es den tieren in den modernen Ställen heutzutage in den meißten fällen gut geht, wenn man im gegensatz dazu mal die Ställe von früher anschaut.

Ich möchte Bio jetzt auf keinen Fall schlecht machen, da es ja generell etwas sehr gutes ist, ich will lediglich zeigen, dass trotzdem nicht alles an Bio so super toll ist.

Ich persönlich Versuche vorwiegend nur unser eigenes Fleisch und welches wo ich weiß wo es herkommt zu essen :)

Kommentar von WildTemptation ,

Vielen Dank. So genau habe ich darüber noch nicht nachgedacht, aber du hast natürlich recht. Mit Bio meinte ich auch nicht, dass da unbedingt dieser grüne Aufkleber draufpappen muss. Es ging mir nur um die teurere Alternative zu Billigfleisch, die aus besseren Haltungsbedingungen stammt. Habe ich ungünstig ausgedrückt.

Expertenantwort
von ArchEnema, Community-Experte für Ernährung, 17
irgendwann hat eine Kommilitonin gesagt, dass es (wörtlich!) eine Frechheit ist, dass Fleisch vom Biobauern so viel teurer ist als das aus dem Supermarkt. Wenn es genau so billig wäre, würde sie vielleicht schon ab und zu mal Biofleisch kaufen

Hää? Wie doof ist das denn? Was will die denn studieren? BWL?! *hust* ;-))

Wenn Biofleisch nicht teurer als konventionelles wäre, dann wäre das konventionelle ja frech überteuert. Ob "Bio" ein Mehrwert ist, das kann man ja lang und breit diskutieren und dann für sich selbst entscheiden. Aber wenn Bio nicht nur Etikettenschwindel ist, dann kann es ja nicht genauso billig sein wie was konventionelles.

Ich bin sicher kein Vegetarier, aber ich habe auch kein Problem damit, mal das vegetarische Essen zu essen. Weil ein ekliges Stück Fleisch (und das kann einem in der Mensa/Kantine oft "passieren") sicher nicht mehr hermacht als eine feine Pasta...

Und, mal im Ernst: Das meiste konventionell produzierte Zeug ist eigentlich frech billig. Und das gilt nicht nur für Fleisch, sondern auch für Gemüse. Fast unmöglich da dran zu verdienen und dann noch Qualität abzuliefern. Kaum einer gibt so wenig seines Einkommens fürs Essen aus, wie die Deutschen. Ist Ernährung uns nix mehr wert?

Kommentar von WildTemptation ,

Danke für die Antwort.

Wir studieren Pharmazie. Auch nicht besser. Denn entgegen der wissenschaftlichen Erkenntnisse und dem, was wir regelmäßig in Vorlesungen hören, ist sie immer noch der ernsthaften Überzeugung, der tägliche Konsum von rohem rotem Fleisch wäre gesund, ebenso wie die Zusätze in diversen Wurstwaren. Ich frage mich, was sie dann später ihren Kunden in der Apotheke erzählen will.

Kommentar von ArchEnema ,

Nunja, alles in Maßen eben. Wer Eisenmangel hat ist mit rotem Fleisch gut beraten. Insbesondere Männer können sich aber (mangels Monatsblutung) mit zuviel Eisen regelrecht vergiften.

Die Zusatzstoffe der Wurst wird sie später in der Apotheke auch im Regal haben, insofern... Wurst ist halt 'ne Konserve, ob mit oder ohne Dose. Mit allen Vor- und Nachteilen. Irgendwo muss man die tägliche Ration Vitamin C ja herkriegen. ;-))

Kommentar von WildTemptation ,

Was aber auch nicht bedeutet, dass Eisen nur in rotem Fleisch auftaucht und jeder Vegetarier an chronischem Eisenmangel leidet.

Die haben wir jetzt schon im Labor. Inklusive der H- und P-Sätze. Was für ein Glück, dass das Chemikaliengesetz (insbesondere der Teil mit der Beschriftung) nicht für Lebensmittel gilt. Sonst gäbe es in Deutschland sicher mehr Veganer.

Kommentar von ArchEnema ,

Nö, das nicht. Aber Häm-Eisen ist halt vielfach besser verfügbar als Nicht-Häm.

Auf welche Zusätze zielst du ab? Nitrit? Da gibt es Berechnungen, wonach Kopfsalat uns mitunter mehr Nitrit einbringt als Salami. Senkt den Blutdruck. ;-)

Antwort
von Mell1990, 154

Man kann das sehen wie man möchte. Ich verstehe beide Seiten.
Auf der einen Seite ist die Massentierhaltung wirklich schlimm und das Biofleisch wahrscheinlich besser. Ganz auf Fleisch/Wurst verzichten möchte ich aber nicht, weil es mir einfach zu gut schmeckt. Biofleisch ist mir persönlich auch zu teuer und wenn ich auf Fleisch verzichte oder biofleisch kaufe, ist das höchstens etwas für mein Gewissen. Ich denke nicht das ich alleine damit etwas an den Umständen ändere, deswegen werde ich auch in Zukunft mein Fleisch im Supermarkt kaufen oder auch Fast Food essen.
Aber wie gesagt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden was er macht

Kommentar von WildTemptation ,

Ja, das akzeptiere ich natürlich. Vielen Dank für deine Meinung :-)

Mir ist auch klar, dass einer allein nichts an den Umständen ändern kann, indem er einfach kein Fleisch mehr kauft. Aber darum geht es ja auch nicht. Es wird auf Dauer nicht gut ausgehen, wenn jeder einzelne denkt, dass er allein nichts ändern kann.

Ich mache es übrigens auch hauptsächlich für mein Gewissen. Und ich esse auch gerne Fast Food. Gibt es auch in der Veggie-Variante.

Antwort
von frank394, 121

Also ich esse gerne Fleisch, und das auch mit gutem Gewissen. Ich bin selber Landwirt, haben zwar selber keine Mast Tiere aber ich weiß von meinen Berufskollegen, dass sie artgerecht gehalten werden und keineswegs "gequält" werden. 

Antwort
von SJ7IFVQ5, 175

Hallo,
Ich finde es eher eine Frechheit zu behaupten das Bio Fleisch zu teuer ist... denn es ist einfach besser weil :weniger Krebs erzeugende Bestandteile ,höhere Qualität zb mehr Muskelfleisch und ganz wichtig den Tieren geht es Gut bzw besser als in der massentierhaltung... und ich denke wenn man schon Fleisch essen will dann doch besser das teurere weil's einfach gesünder ist, man vielleicht mehr drüber nachdenkt und ganz wichtig Fleisch wieder etwas besonderes hochwertiges ist....
LG

Kommentar von WildTemptation ,

Danke sehr, das sehe ich auch so. Fleisch sollte schon etwas Besonderes sein. Aber ob teures Fleisch wirklich viel gesünder und billiges Fleisch viel ungesünder ist, weiß ich nicht.

Antwort
von Emma60, 78



Fleischesser müssen sich dessen bewusst sein, dass es biologisch gehaltenen Tieren zwar deutlich besser geht als solchen in den Massenställen der konventionellen Landwirtschaft. Aber darauf zu vertrauen, dass man nur ein bisschen mehr Geld für einen Bio-Schweinebraten ausgeben muss, und das Tier hatte ein rundum glückliches Leben, ist naiv. 

Kein Tier stirbt freiwillig.

Warum auch für Biofleisch Tiere leiden müssen und welche Konsequenzen wir daraus schließen sollten, legt dieser Artikel der Süddeutschen Zeitung Nahe!

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/tierhaltung-kein-tier-stirbt-freiwillig-1.28...>



Kommentar von WildTemptation ,

Danke.

Natürlich stirbt kein Tier freiwillig. Ich habe auch rein gar nichts gegen das Grundprinzip, dass der eine sterben muss um dem anderen als Nahrung zu dienen. Das findet man in der Natur ja auch zur Genüge. Aber der Mensch, der sich ja angeblich durch seinen Verstand von den anderen Tieren abhebt, sollte diesen nicht nutzen, um alle anderen zu unterwerfen und zu quälen, wie es ihm gerade passt, sondern um jedem Lebewesen die Chance auf ein halbwegs erträgliches Leben zu geben.

Kommentar von Omnivore08 ,

Fleischesser müssen sich dessen bewusst sein, dass es biologisch
gehaltenen Tieren zwar deutlich besser geht als solchen in den
Massenställen der konventionellen Landwirtschaft.

Das ist Unfug. Dieses überteuerte Biosiegel können sich die meisten Betriebe gar nicht leisten, obwohl sie selbst sogar die Standards dafür erfüllen würden!

Aber darauf zu vertrauen, dass man nur ein bisschen mehr Geld für einen Bio-Schweinebraten ausgeben muss, und das Tier hatte ein rundum glückliches Leben, ist naiv.

Naiv ist es eher zu glauben, dass Bioschweine es besser haben. Haben sie eben nicht. Das sind nachtaktive Tiere. Und gerade bei Freilandhaltung bei Schweinen und Hühnern steigt der Parasitenbefall und die Seuchengefahr. Dass Bioschweine es pauschal besser haben stimmt eben nicht!

Antwort
von TrudiMeier, 163

Ich persönlich hole Fleisch auch lieber auf dem Wochenmarkt oder beim Metzger meines Vertrauens. Manchmal muss aber tatsächlich der Discounter herhalten, wenn z. B.  eine Horde grillwütiger Fußballspieler vor der Tür steht. Das kann ich mir nun auch beim besten Willen nicht leisten und die Abfütterung derjenigen ist ein reiner Selbsterhaltungstrieb.

Aber es ist nun wirklich so, dass Biofleisch teuer ist und es sich nun wirklich nicht jeder leisten kann. Theoretisch wird man zum "Zwangsvegetarier" .

Und ganz ehrlich, ich glaube, dass viele, die  tönen sie kaufen ausschließlich Biofleisch, ihr Fleisch zum Teil auch im Discounter kaufen. Wenn sie nämlich offen sagen: "Ja, ich kauf mein Fleisch beim Aldi" würde das hier gleich einen Shitstorm auslösen, dessen Auslöser man nicht sein möchte.

Kommentar von WildTemptation ,

Danke schön :-)

Ich kann es natürlich auch absolut nachvollziehen, dass man ab und zu mal billiges Fleisch kaufen muss, weil es einfach nicht anders geht. Deshalb würde ich auch niemals jemanden verurteilen. Ich finde es nur nicht ok, wenn man unbedingt jeden einzelnen Tag Fleisch braucht und dann nicht einmal eine Sekunde darüber nachdenkt, wo es herkommt. Mir ist auch klar, dass viele Leute nicht so ohne Weiteres komplett auf Fleisch verzichten können oder wollen. Aber den Fleischkonsum zu reduzieren sollte doch wohl drin sein. Also meiner Meinung nach.

Kommentar von TrudiMeier ,

Den Fleischkonsum im Hinblick auf Braten, Schnitzel, Steak etc. zu reduzieren dürfte tatsächlich ohne weiteres machbar sein. Das braucht man auch nicht täglich. Aber wie sieht es mit Salami, Schinken etc. aus oder mit dem Würstchen im Eintopf? Schließt du das mit ein oder beziehst du dich nur auf Schnitzel u. Co? Ich glaube, mein Sohn würde sparsam gucken, wenn er auf seinem Pausenbrot Marmelade vorfinden würde (Käse ist bei uns ein Dauerdiskussionsthema und braucht gar nicht erst als Alternative angeboten werden).

Kommentar von WildTemptation ,

Ich hätte jetzt sämtliche Fleischprodukte, auch Wurst usw., mit eingeschlossen. Da kommt ja noch hinzu, dass es z.T. schon richtig ekliges Zeug ist, was da zusammen gepanscht wird. Also ich persönlich kann sehr gut darauf verzichten (ich mag aber auch Käse).

Bei Kindern ist das natürlich anders. Ich finde es sowieso fragwürdig, wenn Eltern ihre Kinder zwingen, Vegetarier zu werden.

Kommentar von TrudiMeier ,

Es ist mir aufgefallen, dass viele sagen: "Bei uns gibt es nur einmal in der Woche Fleisch" und dabei den Brotbelag, die Würstchen im Eintopf oder gar den Burger bei Mac D. völlig außer acht lassen. Mein Sohn ist 19 Jahre alt und arbeitet im Handwerk. Da ist Marmelade auf dem Pausenbrot unangebracht. Allerdings ist er ein Gemüsefreak, aber kein Vegetarier. Und Grünkohl ohne Mettendchen ist für ihn irgendwie nix.

Ich glaube übrigens, dass viele sich fleischarm ernähren (würden). Aber wer es immer gewohnt war, Fleisch zu essen steht wahrscheinlich erstmal wie ein Ochs vorm Berg, wenn es darum geht abwechslungsreiche schmackhafte fleischlose Gerichte zuzubereiten. Das muss man erst mal üben.  Aber wenn dann die Missionierungsvegetarier auftauchen und von Tofu usw. erzählen, vergeht einem der Appetit.  Ich habe auf einer Betriebsfeier mal vegane Steaks (sollten das sein) probiert und war davon ziemlich angeekelt. Die Konsistenz war eher pappig und eigentlich schmeckte es nur eins - scharf.  Muss ich nicht nochmal haben.

Kommentar von Mikkey ,

So ganz verstehe ich die dauernde Verteufelung von Tofu nicht. Ich mag auch kein "künstliches Fleisch", aber Tofu gut zubereitet schmeckt einfach gut. Da lasse ich Wiener Würstchen, Leberkäse und Konsorten liegen.

Kommentar von WildTemptation ,

Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Aber dem Tier ist es ja egal, ob es als Scheibe auf dem Grill oder als Püree im eigenen Darm endet, oder?

Oh, ok. Klar, Marmelade auf dem Pausenbrot wäre für mich auch nichts. Ohne Käse wäre ich auch aufgeschmissen, also vegan würde ich vermutlich nicht schaffen.

Immer dieses Problem mit der Gewohnheit. Damit hast du bestimmt recht. Mein Großvater war Metzger. Mein Vater ist schon geschockt, wenn ich auch nur vorschlage, ihm ein Gericht ohne Fleisch zuzubereiten.

Die Konsistenz von veganen Bratlingen finde ich auch eher schlecht. Aber Gemüsebratlinge, die mit Ei zusammengehalten werden, schmecken echt super. Tofu ist auch ok, aber ich meide es eher.

Kommentar von friesennarr ,

Als Vegetarier kannst du ja aber auch nicht jeden Käse essen.

Kommentar von WildTemptation ,

Ok, ich geb's zu. So genau nehme ich es nicht. Das wäre ja uferlos.

Antwort
von EmperorWilhelm, 114

Es ist keine Frechheit, dass ethnisch vertretbares Fleisch so teuer ist! den nur so kann eine angemeßene Tierhaltung erfolgen. Ich persönlich esse nur Wildfleisch, sowie Fleisch von Metzgern über deren Schlachtungs/Haltungsmethoden ich mir bewusst bin. Ich respektiere aber jede Art der Ernährung. Mein Problem ist einzig und allein, dass ich Fleisch aus Massentierhaltung nicht mit Appetit essen kann.

Kommentar von WildTemptation ,

Danke für deine Antwort. Ich bin froh, dass das noch jemand so sieht :-) Ich mache mir aber ein wenig Sorgen, dass wir damit bundesweit in der Minderheit sind.

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Natürlich. Wissen sie meine Dame, denken ist anstrengend. Und auch das Nachdenken über die eigene Ernährung fällt leider unter diese Kategorie. Leider neigen Menschen dazu lieber nicht nachzudenken/oder das denken anderen zu überlassen. Wieder andere handeln so wie sie, aber aus religiösen/esotherischen Gründen...doch das ist auch kein Guter Weg.

Kommentar von WildTemptation ,

Ja, das stimmt wahrscheinlich. Aber das ist doch traurig. Mehr fällt mir dazu einfach nicht ein.

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Traurig...ja. Ich habe meinen Glauben in die Menschheit schon längst verloren.

Kommentar von TrudiMeier ,

Ich persönlich esse nur Wildfleisch, sowie Fleisch von Metzgern über deren Schlachtungs/Haltungsmethoden ich mir bewusst bin.

Das ehrt dich, aber offensichtlich hast du auch die Möglichkeit dazu. Ich zweifle ein bißchen daran, dass die gleichen Möglichkeiten dazu auch mitten in Berlin-Neukölln existieren.

Ich habe einen Bekannten, der aus einem richtigen "Kaff" stammt, da wo jeder noch jeden kennt. Da weiß man einfach, woher das Fleisch stammt und von wem, oder man jagt halt selbst.  Allerdings muss man zum nächsten Discounter auch mindestens 10 km fahren.

Kommentar von EmperorWilhelm ,

Stimmt. Ich habe diese Bekannten ja auch nie kritisiert. Ich gehöre nicht zu diesen blöden Weltverbesserern die sich durch ihre Ernährung identifizieren. Wenn man sich das ganze nich leisten kann isst man eben normales Fleisch, doch ich würde in diesem Fall vegetarisch leben, den wie gesagt finde ich Massentierhaltung einfach ekelerregend.

Antwort
von Gestiefelte, 177

Ich esse auch lieber Biofleisch und manchmal verzichte ich auf Fleisch, wenn ich weiß, dass es z.B. bei Aldi gekauft wurde.

Ich zahle lieber den teuren Preis, habe vernünftige Ware und kann es genießen. Bislang hat sich über meine Meinung noch niemand aufgeregt, vielleicht heimlich belächelt, aber das ist mir egal.

Ich kenne auch Vegetarier und niemand hat ein Problem damit, dass sie kein Fleisch essen.

Kommentar von WildTemptation ,

Danke für die Antwort :-)

Belächelt werde ich auch oft. Das stört mich nicht. Eigentlich finde ich auch, dass jeder das tun oder lassen soll, was er will, aber diesbezüglich war ich echt in einer Zwickmühle.

Kommentar von friesennarr ,

Äh - Aldi hat aber auch Biofleisch im Angebot, das ist dir schon klar, oder? Das ist da auch teurer als das andere Fleisch, aber durchaus vorhanden.

Kommentar von Gestiefelte ,

Ja, weiß ich. Meine halt das Massenfleisch.

Antwort
von eostre, 101

Ganz einfach, es gibt in jedem kleinen kaff ein bis zwei Discounter, was tierische Produkte dort kosten ist bekannt. 

Hofläden und Biobauern gibt es bei weitem nicht so flächendeckend.

Was fällt dir auf? Richtig, billig ist für die meisten Menschen bei jedem Produkt ausschlaggebend.

Kommentar von WildTemptation ,

Also ich weiß ja nicht, wie das bei dir ist. Aber in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gibt es zwei Metzgereien, zwei Hofläden und einige Bauern, die Produkte unter der Hand abgeben. Seit einem Jahr haben wir zusätzlich noch einen Edeka. Das war es dann aber auch schon.

Kommentar von eostre ,

Schön, dass du diese Idylle erleben durftest. Die Anzahl der Discounter und die abverkaufte masse an Lebensmitteln sprechen jedoch für sich.

Kommentar von Omnivore08 ,

ROFL....es gibt mehr als doppelt soviele Metzgerein wie Discounter...aber träum weiter von deinem Deutschland, welches mit Discounter zugepflastert ist

Kommentar von Omnivore08 ,

Deine Theorie ist schnell widerlegt!

Deutschland hat um die 11.000 Gemeinden. Sagen wir mal mit maximal 10 Ortsteilen. Dann kämen wir auf rund 100.000 Orte.

http://www.gemeindeverzeichnis.de/dtland/dtland.htm

Discounter-Filialen gibt es in Deutschland 2014 genau 13.785.

http://de.statista.com/themen/1291/lebensmittel-discounter/

Deutschland hat 285.000 Landwirtschaftsbetriebe. Von denen sind meines Wissens ca. 2/3 mit tierischen Erzeugnissen

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/Wirtschaftsbereiche/LandForstwirtschaftF...

Man fährt zwischen 2 Dörfern eher an an 2 Hofbetriebe vorbei, bis auch nur ein Discounter kommt. Im zehnten Dorf findest du dann vielleicht mal ein Discounter, nach dem du an 20 Landwirtschaftsbetrieben vorbei gefahren bist!

Und was du bei tierischen Erzeugnissen am Preis ablesen kannst, ist mir immer noch schleierhaft.

Unsere Milch geht auch für freche 30cent in die Molkerei. Was liest du schon bei den Preisen ab?

Richtig, billig ist für die meisten Menschen bei jedem Produkt ausschlaggebend.

Falsch! Günstig, nicht billig! Den Fehler machen viele!

Theorie widerlegt!

Kommentar von WildTemptation ,

In deiner komplexen Rechnung "vergisst" du leider, dass nicht jeder Landwirtschaftsbetrieb dasselbe wie ein Hofladen ist.

Kommentar von eostre ,

Er vergisst so einiges. 😉

Antwort
von Sesshomarux33, 150

Hallo, 

du hast Recht, das ist definitiv die falsche Einstellung! 

Man muss hinterfragen, warum Fleisch so billig sein kann. Wenn man 20.000 Schweine auf engsten Raum im Dreck mästet und mit Antibiotikum voll seucht, dann hatte das Tier kein schönes Leben und das Fleisch hat dadurch auch keine so gute Qualität, wie ein Tier welches ein artgerechtes Leben geführt hatte und nicht regelmäßig Antibiotikum verabreicht bekam. Diese Tiere hatten ein Leben. Drum ist das Fleisch auch teurer, der Bauer muss ja auch etwas profitieren. Wenn er jetzt nur 10 Schweine hatte, kann er das Fleisch nicht für 2 Euro anbieten. Genauso schaut es mit Milch, Eier usw. aus. 

Wir essen allein in Deutschland viel zu viel Fleisch. Früher war Fleisch Luxus, das gabs bei Manchen nur 2-3x im Monat. Heute bekommst du an jeder Ecke Billigfleisch, sei es aus dem Kühlregal oder vom HotDog-Stand. Wir sind zu verwöhnt. 

Wenn du magst, kannst du das dieser Person auch so erklären. Wenn sie keine Einsicht zeigt, dann lass sie reden. Dann ist sie eben nix anderes als ein verwöhnter egoistischer Mensch. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Kommentar von WildTemptation ,

Vielen Dank, damit hast du auf jeden Fall recht.

Ich bin nur immer sehr vorsichtig, das anderen so zu erklären, weil das nie gut ankommt. Die Leute wollen das einfach nicht hören, aus mir unerfindlichen Gründen. Und diese Vegetarier, die in der Öffentlichkeit beim Essen dauernd vom Leid der Tiere predigen, finde ich ja selber nervig.

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Sehe ich genau wie du. Aber du zwingst ja keinen deine Ernährungsweise auf, sondern sagst ja bloß die Wahrheit mit der jeder Omnivor leben sollte. Aber du musst das ja nicht tun, ich meinte ja auch nur wenn du magst. 

Ich bin jetzt seit 6 Jahren Vegetarier, akzeptiere ebenfalls Fleischesser, für meinen Freund und Gäste bereite ich sogar Fleisch zu. Aber solche Sprüche kann sich jeder sparen, wenn ich mit am Tisch sitze. Ich könnte mich da nicht zurückhalten. Ich finde jeder sollte schön wissen, was hinter Billigfleisch steckt. Mein Ziel ist´s ja das Massentierhaltung verboten wird, also kläre ich diesbezüglich auf. Auch wenn´s manchen nicht passt. Es ist nun mal die Realität. 

Aber wie das jeder Veggie handhabt bleibt ihm selbst überlassen. :) 

Kommentar von Omnivore08 ,

Mein Ziel ist´s ja das Massentierhaltung verboten wird

Dazu muss endlich mal jemand erklären was ominöse Massentierhaltung ist. Und das mit ZAHLEN! Aber das schafft bis heute keiner. Und mir erschließt es auch nicht, dass ein Landwirt nicht zum Beispiel 3.000 Schweine halten darf. Begreifen wohl nur die, die den Kampfbegriff "Massentierhaltung" erfunden haben

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Dir was zu erklären hat eh keinen Sinn. Habe ich jetzt schon mehr als einmal. 

Kommentar von TrudiMeier ,

Die Leute wollen das einfach nicht hören, aus mir unerfindlichen Gründen.

Die Leute wollen das nicht hören, weil sie sich in ihrer Ernährungsweise kritisiert fühlen. Und man hat halt schnell das Gefühl, man selbst sei der Böse und sein Gegenüber möchte ihn nun auf Teufel komm raus von vegetarischer Ernährung überzeugen.

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Kommt drauf an wie man da vorgeht. Wenn man´s sachlich macht und betont, dass man eben nicht seine Ernährungsweise aufzwingen möchte dann liegt es eigentlich nur noch am Gegenüber. Habe da bis jetzt eigentlich ganz gute Erfahrung gemacht. 

Kommentar von TrudiMeier ,

Wenn sich in der Kantine ein Vegetarier an meinen Tisch setzt, vorwurfsvoll auf mein Schnitzel starrt und anfängt mir die Massentierhaltung lang und breit zu erklären, ist das denkbar ungünstig. :-)

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Das klar. Solche Leute gibt es leider. :/ Da kann ich verstehen, dass man dann Veggie´s oder Veganer als intolerant sieht. 

Das meinte ich aber auch nicht. ich würde da auch keinen gezielt ansprechen. Wenn mein gegenüber das Thema anfängt, dann lediglich aufklären und Bio-Bauern als Alternative nennen. 

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Due meisten Leute wollen's einfach nicht hören weil sie doch irgendwie mitleid haben... und es verdrängen außerdem ist Fleisch ja auch oft billiger... und Sowas wie Bio Fleisch ist zu teuer kommt wie meine Erfahrungen zeigen eher aus niedrigeren bildungsschichten

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

*billiger als Gemüse

Kommentar von WildTemptation ,

Ja, schlimm ist das. Gemüsemaultaschen kosten beinahe doppelt so viel wie die mit unidentifizierbarer Fleischpampe als Füllung.

Das mit den niedrigeren Bildungsschichten kann ich mit meiner bisherigen Erfahrung noch nicht bestätigen, weil besagte Kommilitonin logischerweise gemeinsam mit mir Pharmazie studiert.

Kommentar von Omnivore08 ,

Man muss hinterfragen, warum Fleisch so billig sein kann. Wenn man 20.000 Schweine auf engsten Raum im Dreck mästet und mit Antibiotikum voll seucht

So ein eklatanter Unsinn!

und nicht regelmäßig Antibiotikum verabreicht bekam.

Wann hört endlich diese Antibiotika-Propaganda auf, obwohl JEDES Jahr das Gegenteil bewiesen wird?

Genauso schaut es mit Milch, Eier usw. aus.

Bei Milch sieht das ganz anders aus. Milch kommt nämlich in Molkerein! Und DIE sind es, die den Preis diktieren. Da landet die Milch aus etlichen Betrieben!

Früher war Fleisch Luxus, das gabs bei Manchen nur 2-3x im Monat.

Früher....jetzt haben wir Winter. Ist doch schön, dass sich jetzt jeder Fleisch täglich kaufen kann. Wo ist dein problem?

Heute bekommst du an jeder Ecke Billigfleisch, sei es aus dem Kühlregal oder vom HotDog-Stand.

Und wieder ein Veg, der "billig" mit "günstig" verwechselt. Ich habe einen Rechner für 30€. Der ist günstig...aber ganz sicher nicht billig!

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Weißt du was? Du nervst mich so langsam. Ich muss schon mit den Augen rollen, wenn ich lese das du meine Antwort kommentiert hast... Du bist hier Provokateur Nummer 1 - hast ein durchgestrichenes Veggie-Zeichen als Profilbild und Vegetarismus in deinen Themen und/oder Interessenbereich stehen, obwohl du nur am maulen bist wie schlimm alle Veganer und Vegetarier sind, statt vernünftige fundierte Antworten zu geben. Nee du bist nicht hier um Rat zu geben, sondern um zu nerven und deine Kindergarten-Zeit nachzuholen. 

Wenn du der Propaganda von oben glaubst, dass Massentierhaltung den Tieren kein Antibiotika verabreicht, den Tieren es alle gut geht und 10 Tonnen Fleisch gesund ist oder ob Klopapier ein Ablaufdatum hat, dann bitte. Lass mich damit bitte in Ruhe. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Weißt du was? Du nervst langsam mit deinem Unfug, den du ständig verbreitest. Wenn du keine Ahnung von Nutztierhaltung hast, dann sei doch einfach still, aber erfinde nicht immer so einen Pfeffer!

Du bist hier Provokateur Nummer 1

Falsch....das seid ihr veggies, die Tag ein Tag aus Landwirte verleumden und so einen Mumpitz von Antibiotika erzählen!

hast ein durchgestrichenes Veggie-Zeichen als Profilbild

Echt? Ist mir gar nicht aufgefallen...

obwohl du nur am maulen bist wie schlimm alle Veganer und Vegetarier sind

Man sieht ja an deiner Antwort, wie recht ich damit habe!

statt vernünftige fundierte Antworten zu geben.

Die gebe ich! Du und die anderen Veggies dagegen saugen sich immer irgendwelche Tierqualen aus den Fingern und erzählen was von Antibiotika. Und die Antibiotika-These ist nicht fundiert. Sie ist gelogen! Sie wird jedes Jahr aufs neue widerlegt!

Nee du bist nicht hier um Rat zu geben, sondern um zu nerven und deine Kindergarten-Zeit nachzuholen.

Ich bin hier um eure kruden Thesen zu widersetzen. Hier darf doch nicht unkommentiert da stehen, dass Landwirte ihre Tiere mit AB vollpumpen.

Wie wäre es damit....du schreibst nicht mehr diesen Unsinn...dann kann ich dich auch in Ruhe lassen. Machst du das weiterhin, werde ich auch weiterhin den Unsinn kommentieren!

Wenn du der Propaganda von oben glaubst, dass Massentierhaltung den Tieren kein Antibiotika verabreicht

Dann kannst du uns allen sicher das beides erklären:

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4500500-2013.pdf

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=3a8c7e-1453928861.jpg

Aber klar....das ist sicher alles Propaganda vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft!

Frag dich mal selbst, WER hier Propaganda verbreitet. Ich gib dir ein Tipp: Ich bins nicht

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Schau du bist nur am Verallgemeinern, kannst nicht ruhig bleiben und hälst dich für was Besseres. Aber das nehme ich schon gar nicht mehr Ernst, gibt hier auch Omni´s mit denen man reden kann, zum Glück. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Schau du bist nur am Verallgemeinern, kannst nicht ruhig bleiben und hälst dich für was Besseres

ICH bin am verallgemeinern? Was machst DUUUUU denn hier mit deinen Horrormärchen und Antibiotika-Kram? DUUUU bist es die hier verallgemeinert...und dann auch noch völligen Unsinn!

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Nö tu ich nicht. Wenn ich sage Bauern, die ihre Tiere artgerecht halten und zu Recht mehr verlangen als Massentierhalter, dessen Tiere in verdreckten Ställen leben und nie Tageslicht sehen. Siehe Rewe bietet grade Hähnchenschenkel für 15 Cent an (wie nur?). Dann ist das keine Verallgemeinerung, ich schreibe schließlich nicht das alle Bauern Tierquäler sind und Tiere ausbeuten. Du hingegen tust so als wären alle Veganer und Vegetarier gleich. Wer verallgemeinert hier? 

Ich rede keinen Unsinn, ich weiß es nur besser. Ich komme vom Land, mein Opa hat selbst Schweine und Kaninchen gezüchtet und geschlachtet. Weil er auf Massentierhaltung verzichtet hat, konnte er den Hof nicht mehr finanzieren. Ein Kollege von ihm hat seine Kühe in Massentierhaltung gehalten und konnte meinem Opa sogar einen Arbeitsplatz auf seinem Hof anbieten. Abgesehen davon war ich auch schon an Nacht und Nebelaktionen beteiligt Massentierhaltungen nachts zu filmen. Ich habe es also mit eigenen Augen gesehen! Da glaube ich auch keinen Studien oder Omnivoren die nix weiter als Studien gesehen haben, sondern das was ich gesehen habe! Ich werde niemals Studien, Forschungen oder irgendwelchen Berichten Glauben schenken ohne mir selbst ein Bild gemacht zu haben. Die Ämter sind nicht gerade die Typen die das Beste für uns wollen, wer´s glaubt wird selig. 

Es schadet niemanden auch mal hinter die Studien zu schauen. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Wer verallgemeinert hier?

Immer noch du. Zudem denkst du vollkommen unlogisch. Du propagierst hier Antibiotika in angeblichem Billigfleisch. Nur wer bezahlt denn bitte das ganze Antibiotikum? Und wer bezahlt den Tierarzt? Komisch....wo es doch angeblich so billig ist.

Du hast keine Ahnung von Nutztierhaltung und versuchst hier etwas aus dem Preis abzuleiten. Realitätsferner geht es kaum.

Ich rede keinen Unsinn

Sicher tust du das. Weil der BMELV keine Rückstände findet. Du solltest die Links auch mal anklicken und dich bilden. Willst aber anscheinend nicht!

ich weiß es nur besser.

Du weißt gar nichts....du ziehst dir alles aus den Fingern! Beweise endlich deine komischen Thesen!

Ich komme vom Land, mein Opa hat selbst Schweine und Kaninchen gezüchtet und geschlachtet

Achsoo...und der Spritzt auch AB?

Ein Kollege von ihm hat seine Kühe in Massentierhaltung gehalten

AHA...und wieviele waren das?

Du sag mal...bei uns gibts auch 100 Milchkühe...ist das auch Massentierhaltung? Und was sagt dir das über die Tierhaltung?

Abgesehen davon war ich auch schon an Nacht und Nebelaktionen beteiligt Massentierhaltungen nachts zu filmen.

Aha...du machst dich also gerne strafbar und brichst in Ställe ein? Typisch Tierrechtsaktivisten. Sich selbst strafbar machen und dann was von Moral faseln.

Ich habe es also mit eigenen Augen gesehen!

Was hast du gesehen? 100 Milchkühe oder was?

Da glaube ich auch keinen Studien oder Omnivoren die nix weiter als Studien gesehen haben

Ach jeeeeetzt verstehe ich. In dem Stall hat der Landwirt nachts die Kühe an einen Tropf mit AB gehangen. Sag mal, kannst du das auch mal zeigen durch deine Filmchen?

Ich werde niemals Studien, Forschungen oder irgendwelchen Berichten Glauben schenken ohne mir selbst ein Bild gemacht zu haben.

Ich werde DIR niemals glauben, was du dir eben aus den Fingern saugst!

Du sag mal.....wenn das alles so schlimm war....warum hast du es dann nicht zur Anzeige gebracht?

AB darf schließlich NUUUUUR der Tierarzt verabreichen!

Die Ämter sind nicht gerade die Typen die das Beste für uns wollen, wer´s glaubt wird selig.

Genauuuuu...außer du, du hast den Durchblick...loool

Es schadet niemanden auch mal hinter die Studien zu schauen.

Habe ich schon längst getan....und ich kann deine Bambi-Filmchen-Geschichte nicht bestätigen! Also träum weiter!

Jetzt zeig uns allen mal wie in der Nacht die Tiere das AB bekommen. Ich bin gespannt

Kommentar von Sesshomarux33 ,

Okay, es hat wirklich keinen Sinn. Wir werden nie einer Meinung sein, also lassen wir es jetzt und am besten auch zukünftig. Es muss ja nicht jede Frage in einem unübersichtlichem Schlachtfeld enden. 

Kommentar von Omnivore08 ,

Okay, es hat wirklich keinen Sinn. Wir werden nie einer Meinung sein

Das kann ich nur so unterschreiben!

Kommentar von kami1a ,

, obwohl du nur am maulen bist wie schlimm alle Veganer und Vegetarier sind,

Da werden halt knallhart Iinteressen vertreten - mit Meinung hat das nichts zu tun.

Kommentar von Omnivore08 ,

Na du sei still. Du hast genauso wenig Ahnung und vertrittst hier vegane Meinungen!

Kommentar von kami1a ,

Wer sich Dein und mein Profilbild + Texten anschaut wird schnell sehen wo Lobbyarbeit gemacht wird.

Kommentar von Omnivore08 ,

Wer sieht, wie du mit der grünen Frau Petter liebäugelst, der bemerkt auch wer von uns beiden mehr an Lobbyarbeit festhält. Das BMELV ist ganz sicher keine Lobby...das ist ein Ministerium. B.U.N.D. und Heinrich-Böll-Stiftung - die Herausgeber der Witz-Zeitschrift "Fleisch-Altlas" - sind dagegen ganz klare Lobbyisten. Das sind GRÜNE Organisationen. Die scheuen sich auch nicht mal das zuzugeben.

Von daher....frag dich mal selbst, wer hier von der Lobby beeinflusst ist. Ganz klar DU!

Kommentar von kami1a ,

Zitiere mal das Bundesinstitut für Risikobewertung :

Wie stark sind MRSA in den Beständen verschiedener Nutztierarten verbreitet? Staphylococcus aureus gehört als Besiedler zur normalen Haut- und Schleimhautflora von Mensch und Tier. Als Erreger von Entzündungen der Milchdrüse (Mastitis), vor allem beim Rind, ist S. aureus seit langem bekannt. Bei Nutztieren wird häufig ein bestimmter MRSA-Typ nachgewiesen, der innerhalb der Tierbestände weit verbreitet ist. Er wurde in mehr als 50 % der Bestände mit Mastschweinen, aber auch in 20 % der Mastkälber- und Putenbeständen nachgewiesen. Dieser laMRSA gehört meist einer bestimmten Linie an, dem sogenannten klonalen Komplex (CC) 398. Die Besiedlung der Tiere geht in der Regel nicht mit Erkrankungen einher. Beim Rind kann dieser MRSA allerdings - wie auch andere S. aureus - zur Entzündung der Milchdrüse führen.<

Kommentar von Omnivore08 ,

Zitiere mal das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft:

http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4500500-2013.pdf

"0,0-0,1%"

Kommentar von kami1a ,

Durch Tests die so früh angekündigt werden dass man absetzen kann. Hat mal hier ein Landwirt geschrieben . Und ein Veterinär bestätigt. Und erzählt mir ein bekannter der im Job Fleisch arbeitet.

Artikel Ruhrnachrichten November 14

Menschen durch Keime in Gefahr

Laut Verbraucherministerium NRW

In der Mast werden unverändert massenweise Antibiotika eingesetzt. Beispiel Puten :

Allen kritischen Debatten zum Trotz gäbe es kein Umdenken in der Branche. Zitat :

Dabei gehe es nicht nur um Tierschutz sondern auch um Gefahren für die Menschen. Zitat Minister Remmel :

In den letzten 15 Jahren hat die Anzahl mutiresistenter Keime in Krankenhäusern, die aus Tierhaltung kommen, dramatisch zugenommen auf 15 %.

Anmerkung : Mehr als 20.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an diesen Keimen.

Besorgniserregend sei vor allem, dass unter den insgesamt 22 Wirkstoffen auch so genannte Reserve – Antibiotika gewesen seien, berichtete der Minister. Dies seien häufig die letzten lebensrettenden Mittel gegen sonst resistente Keime, erläuterte der Präsident des Landesumweltamts Thomas Delschen. . Zitat :

das ist der letzte Schuss im Revolver

Leider gibt es das Problem überall in Deutschland und bei jedem Mastvieh.

Kommentar von Omnivore08 ,

Durch Tests die so früh angekündigt werden dass man absetzen kann. Hat mal hier ein Landwirt geschrieben .

Du redest einen Unfug eye! Die testen nicht die Tiere, sondern das FLEISCH kollege. Und das wild durcheinander! OHNE Ankündigung! Wie kann man nur so stur sein und bei seiner falschen These ständig weiter beharren? Nun gib dich doch endlich zufrieden. Oder WILLST du es nicht?

In der Mast werden unverändert massenweise Antibiotika eingesetzt. Beispiel Puten :

Du redest sowas von absoluten Unfug eye!

Anmerkung : Mehr als 20.000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an diesen Keimen.

JA...in KRANKERNHÄUSERN....DA wo das Problem besteht! Und nicht aus Fleisch, dessen Proben KEEEEEEEEEEEEEEINE solche Vermutungen deinerseits auch nur ansatzweise bestätigen! Und ich habe es dir auch schon hunderttausend mal vorgerechnet: Wenn man die jährliche Menge AB ins Verhältnis mit der Lebendmasse setzt, dann kommt man auf unglaubliche 111mg/kg PRO JAHR. WOOOO bitteschön ist das viel? Hast du schon mal AB nehmen müssen? Das ist nicht mal eine Tagesration. Und du redest hier von "massen". Das ist so ein grober Unfug.

http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=3a8c7e-1453928861.jpg

Aber du bist einfach nich gewollt es zu akzeptieren. DU KANNST und WILLST nicht zugeben, dass deine These völlig falsch ist. Und das macht eben den Dogmatismus des Veganismus aus, mit dem du so liebäugelst. Man kann die Wahrheit einfach nicht akzeptieren und reimt sich irgendeinen Unfug zusammen!

Leider gibt es das Problem überall in Deutschland und bei jedem Mastvieh.

Grober Unfug!. Wie soll das denn gehen? Ein normales Mastschwein lebt 120 Tage. Willst du uns etwa weiß machen, dass das liebe Mastschwein ein knappes mg/kg AB jeden Tag bekommt und das viel ist? Wer bezahlt eigentlich den Tierarzt, der ja täglich antanzen muss?

Deine These bleibt solange falsch bis du ENDLICH die These beweisen kannst. Und zwar anhand von Proben, GENAU WIE es das Ministerium BMELV macht.

Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt deine erfundene These einfach nur falsch und ein typisches Propagandamittel!

An deinen erfundenen Windungen "ich kenne einen Landwirten...." merkt man schnell, dass du die Wahrheit eben nicht akzeptieren kannst und selbst eben keine Ahnung hast!

Antwort
von ASmellOfRoses, 66

Zunächst mal impliziert der Begriff "Bio" eine heile Welt, die es so nicht gibt !

Gewollte Augenwischerei und Verbrauchertäuschung der Industrie - wobei sich viele Verbraucher nur zu gerne täuschen lassen...

Bio bezieht sich meist auf die Fütterung und darauf, dass weniger Antibiotika eingesetzt wird - auch vorbeugend. An den Lebens-, Haltungs- und Tötungsbedingungen der Tiere ändert sich nicht maßgeblich etwas, außer bestenfalls das Zugeständnis von ein paar Zentimetern mehr an Raum oder dass Rinder die Hörner und Hühner die Schnäbel behalten dürfen.

Wäre den Menschen wirklich wichtig, dass es den Tieren wesentlich besser geht, wären sie bereit, ihren Konsum einzuschränken und Fleisch etc. - wie früher den Sonntagsbraten - zu genießen, auch, wenn es deutlich mehr kostet.

Liest man hier und anderswo, heißt es ständig: Ich esse auch nur noch ganz wenig Fleisch und nur Bio...

Wäre dem wirklich so, würden nicht immer noch über 98 % des Fleisches (auch hierzulande) aus Intensivtierhaltung stammen und unter grausamen Bedingungen "erzeugt" werden.

Vielleicht kann dir das Buch

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen - Karnismus. Eine Einführung" von Melanie Joy

 die tieferen Prozesse hinter diesem Mechanismus nahebringen...

Ich denke schon, dass vielen Menschen das Leid nicht egal ist, aber Indoktrination und Verdrängung üben eine große Macht auf uns aus und auch Gewohnheit und Bequemlichkeit sind nicht zu unterschätzende Faktoren.  Es braucht einiges an Überzeugung und Kraft, um dagegen anzugehen und etwas zu verändern. Hat man diesen Schritt aber gewagt, wird es leicht...

In diesem Sinne: Bleib stark und lass dich nicht verbiegen ! :)

Kommentar von Omnivore08 ,

Bio bezieht sich meist auf die Fütterung und darauf, dass weniger Antibiotika eingesetzt wird - auch vorbeugend

In den Biorichtlinien ist rein GAR NICHTS die Rede von Antibiotika! Es ist völlig egal, ob das Tier aus konventioneller Haltung oder überteuerter Biohaltung kommt. FALLS ein Tier krank wird, dann hat der Landwirt auch die Pflicht das Tier durch einen Veterinär behandeln zu lassen. Und nix mit vorbeugend! Das einzige was mal gemacht wird ist bei manchen Ferkel nach der Geburt ein leichtes Antibiotikum zu geben. Das wars dann. Danach NUR NOCH im Krankheitsfall! Völlig egal ob Bio oder nicht!

Wäre dem wirklich so, würden nicht immer noch über 98 % des Fleisches (auch hierzulande) aus Intensivtierhaltung stammen und unter grausamen Bedingungen "erzeugt" werden.

Grausam sind diese ständigen Verleumdungen gegen Bauern, die konventionelle Landwirtschaft betreiben! Euer Schwarz/Weiss denken zwing euch dazu IMMMMMMMMER anzunehmen, dass nicht-Bio IMMER verbunden ist mit Tierqual, schlechtes Futter, haufenweise Antibiotika, Tiere können sich nicht bewegen, blaa blaa blaa.

Ich kann diese dumme Propaganda langsam nicht mehr hören. Wenn ich Landwirt wäre, würde ich jedem, der diesen Pfeffer behauptet das Essen wegnehmen. Dann kann er selbst in der Erde graben und sich die Viecher züchten und hoffen, dass der Apfel auch im März wächst.

Was implizierst du denn aus Intensiver Landwirtschaft mit Viehzucht? mhh? Na komm sprech dich aus! Jaja ich weiß....Tiere können sich nicht bewegen und bekommen immer nur AB....schon klar *kopfschüttel*

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen - Karnismus. Eine Einführung" von Melanie Joy

Super. Und zum Schluss präsentierst du noch eine Literatur einer weltfremden Rassistin, die alle anderen Menschen in Schubladen steckt, "Karnismus" draufschreibt, es als Ideologie bezeichnet und sagt "ihr seid die bösen". Bei so einer Frau könnt ich dauerbrechen. Widerlich! Die Frau betreibt selbst eine Ideologie. Und sich dann noch mokieren über andere Menschen. Booooar, wie ich die Frau hasse....kommt gleich hinter der deutschen Melanie Joy --> Hilal Sezgin.

 die tieferen Prozesse hinter diesem Mechanismus nahebringen...

Dabei ist sie sich nicht zu schade ihr Gehirn vollständig abzuschalten.

aber Indoktrination und Verdrängung

Indoktrination betreiben diese Veggie-Päpste wie Melanie Joy und PeTA, die ALLLLLES schlecht reden, obwohl sie den geringsten Schimmer von Landwirtschaft und Ernährung haben!

Gewohnheit und Bequemlichkeit

Was für eine Bequemlichkeit? Diese bodenlose Frechheit muss ich mir ja wohl nicht bieten lassen. Ich esse Fleisch nicht aus Bequemlichkeit, sondern um MICH und MEINE UMWELT gesund zu halten. Wenn ich euch zu BEQUEM seid in diesem Land auf Fleisch zu verzichten und damit auf Kosten anderer zu leben, dann ist das euer Problem. Aber zeigt nicht auf den Finger auf andere, die euch euer LUXUSLEBEN überhaupt erst möglich machen. Das finde ich sowas von abartig diese Haltung!

Boar....wie ich den Veganismus hasse.....solche Dinge steigern das noch!

Hat man diesen Schritt aber gewagt, wird es leicht...

Ich werde diesen sinnlosen Schritt niemals gehen. Man sieht ja wozu das führt: Zum kompletten Natur-Defizit-Syndrom und Propaganda

In diesem Sinne: Bleib stark und lass dich nicht verbiegen ! :)

ROFL....wie nennst du eigentlich die Propaganda der Veganerlobby? Ist das nicht verbiegen in Reinstform?

Daumen runter für so eine unmögliche Antwort!

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Wie bist du denn drauf ?

Erlaube mir, deinen Text gepflegt zu ignorieren...:)

Kommentar von spikecoco ,

er ist immer so drauf

Kommentar von WildTemptation ,

Könntest du bitte mal damit aufhören, meine Frage zu einem unübersichtlichen Schlachtfeld zu machen, indem du an jede zweite Antwort einen nicht enden wollenden Rattenschwanz anhängst?!

Ich weiß, ich kann dir nicht verbieten, deine Meinung kund zu tun. Ich werde mich hüten, das auch nur anzudeuten. Aber denkst du nicht auch, dass es langsam reicht? Mittlerweile hat echt jeder kapiert, worauf du hinauswillst. Dich ständig zu wiederholen macht die Sache auch nicht besser. Lass die Leute, die sich die Mühe machen, meine Frage zu beantworten, doch einfach in Frieden.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Frommer Wunsch deinerseits, nur befürchte ich, er wird nichts nützen...

Ehrlich gesagt hatte ich - nach alldem, was ich auch unter anderen Vegan-Fragen hier gelesen habe - damit gerechnet, dass dieser User auch auf meine Antwort anspringt.

Kommentar von WildTemptation ,

Wahrscheinlich nicht.

Klar, damit muss man rechnen. Ist ja auch völlig in Ordnung. Aber diese Omnipräsenz ist einfach nervig und hält jeden davon ab, sich ernsthaft mit den Inhalten der Kommentare auseinander zu setzen. Ist also eher kontraproduktiv, aber mir ist das ja egal.

Antwort
von DerFruchtzwerf, 168

So ein Unsinn. Es ist teurer weil es eben besser ist. 

Die Tiere richtig "Bio" aufzuziehen kostet ein Heiden Geld, warum sollte es genauso billig sein wie die dreckige Massentierhaltung? Kann ja nicht funktionieren. Das bessere und teurere in der produktion kostet bekanntlich und logischerweise mehr. 

Ich esse Fleisch, jedoch nur von ausgewählten Bio und freilandhöfen, kostet mehr aber zu recht. Anders geht es nicht sind ja private Höfe.

Kommentar von friesennarr ,

Zur Info - Massentierhaltung ist sehr selten dreckig.

Übrigens ist Massentierhaltung selten der richtige Ausdruck.

Kommentar von WildTemptation ,

DerFruchtzwerf meinte wohl eher dreckig im Sinne von: "Mir geht es heute so richtig dreckig." Oder: "Den Tieren geht es unter diesen Haltungsbedingungen so richtig dreckig."

Antwort
von abibremer, 10

Die"Frechheit" besteht NICHT im hohen Preis für "Biofleisch", sondern DARIN dass uns billigstes Dreckszeug aus Massentierhaltung als LEBENSMITTEL angeboten wird! Die Dummheit,  sowie die anscheinend sich immer weiter verbreitende Geschmacklosigkeit vieler Verbraucher, die lieber billig als qualitativ hochwertig und gesund essen, tut ihren Teil dazu, dass es Massentierhaltung gibt, in der die armen Tiere schon "einfach so" verrecken.


Antwort
von wickedsick05, 84

Bio ist nur ein Siegel das NICHTS aussagt es ist meist schlechter als normales Fleisch, Bio ist wie Fair Trade für die Katz und meist ein schwindel der Industrie. Es gibt DEUTLICH besseres Fleisch also Bio denn mit Bio verbindet der normaldenkende EU-Bio und das ist das schlechteste Bio. ZUDEM gibt es Fleisch und auch Obst und Gemüse das NICHT Bio ist aber besser.

Sie kehren zurück zur konventionellen Landwirtschaft, selbst dann, wenn sie voll hinter Bio stehen.

http://www.radiobremen.de/politik/themen/agrarwende-niedersachsen120.html

Biobauer lohnt sich nicht

Alle wollen öko – nur die Landwirte nicht. Denn mit konventionellen Methoden
verdienen sie neuerdings mehr. Die Bioprodukte liefert das Ausland.

http://www.taz.de/!5043431/

Bio boomt. Aber nicht bei den Bauern hierzulande. Mehr als 600 steigen jährlich wieder aus dem Ökolandbau aus.

http://www.brandeins.de/archiv/2013/zeitgeist/einmal-oeko-und-zurueck/

Die Konsumenten wollen Billig. Das ist bei Obst und Gemüse NICHT anders. Tomaten haben nie die Erde gesehen sie wachsen auf Substratmatten mit Synthetischem Dünger und werden Computergesteuert mit Nährstofflösungen gezüchtet.

In Frankreicht traut sich keiner die Preise für Milch zu drücken wie es hierzulande die Supermärkte machen DORT gehen die Bauern sofort auf die Straße und Demonstrieren. HIER ist es genau andersrum hier geht der Konsument auf die Straße wenn der Preis eines Lebensmittels nach oben geht. Und das twittert er dann mit dem 800 Euro teuren IPhone schnell damit es die gane Welt mit bekommt.....

Die Menschen wollen kein GUTES essen sie Wollen BILLIGES essen. Das Zeigt dir der Film sehr deutlich:

http://www.daserste.de/information/ratgeber-service/lebensmittelcheck/lebensmitt...

Kommentar von WildTemptation ,

Vielen Dank! Das ist wirklich schlimm bei uns. Aber ehrlich gesagt habe ich nicht so das Problem damit, dass meine Tomaten nicht artgerecht im Dreck gewachsen sind und sich von Schnecken haben anknabbern lassen. Ein bisschen Gemüse baue ich selber an, aber mehr zum Spaß und nicht effizient. Den Rest kaufe ich im Supermarkt.

Kommentar von wickedsick05 ,

Im Supermakrt gibt es das schlechteste Obst und Gemüse zu kaufen. schmeckt nach wasser da sie nie die Sonne gesehen haben und es Hybridpflanzen sind und keine Samenfesten. Dass dir das egal ist zeigt welchen wert du auf dein essen legst.

Obst und Gemüse verlieren immer mehr an Nährstoffen

http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/obst-gemuese-verlieren-a-naehrstoffen

DENN dass dir das egal ist zeigt dass Qualiät keine Rolle spielt.

dass meine Tomaten nicht artgerecht im Dreck gewachsen sind und sich von Schnecken haben anknabbern lassen.

das ist die Folge von industieller Nahrungsmittelproduktion. Schnecken kommen erst garnicht bis zur Tomate hin die werden davor mit schneckenlinsen und Pestiziden getötet schließlich ist ALLES auf maxialen Gewinn getrimmt da haben Fressfeinde nichts zu suchen

Kommentar von WildTemptation ,

Richtig. Solange niemand für mich leiden musste, lege ich in der Tat Null Wert auf mein Essen.

Dass Obst und Gemüse aus dem Supermarkt nach gar nichts schmeckt, ist eine unangemessene Verallgemeinerung. Auch im Supermarkt kann man Gemüse aus der Region kaufen. Keine Ahnung, wie das da gewachsen ist. Mir schmeckt es jedenfalls.

Ich bin kein Weltretter. Es ist schade, dass Insekten und andere Schädlinge bei der Produktion von Obst und Gemüse getötet werden, aber das kann ich nicht ändern. Irgendwo muss man ja eine Grenze ziehen, sonst wird man nicht mehr froh. Ich streue auch Korn (kein Salz) gegen die Nacktschnecken im Garten. Das fällt mir nicht leicht, aber es hilft ja nichts.

Kommentar von wickedsick05 ,

Richtig. Solange niemand für mich leiden musste, lege ich in der Tat Null Wert auf mein Essen.

DA liegt eben der denkfehler. Denn für JEDE ernährungsweise leidet irgendjemand. Denn für Obst und Gemüse werden Tierversuche durchgeführt. Die Tiere werden mit Pestiziden vergiftet, mit Erntemascheinen totgefahren, synthetischer Dünger tötet tiere und verpestet die Umwelt.... Der Ackerbau ist EXTREM schädlich für Umwelt und damit auch für die Tiere. ohne funktionierende Umwelt überlebt KEIN Tier. Daher ist Umweltschutz und Naturschutz WICHTIGER als Bambi auf dem Teller... denn dann haben auch zukünftige generationen etwas von dieser welt und müssen sich keine ausgestorbenen Tiere im Museum anschauen.

Das ist das größte Problem von vegetariern. Sie sehen ein Film mit herzzerreisendem inhalt und unterlegt mit tränenmusik schon spielt die gefühlswelt verrückt und es kommt zu kurzschlussreaktionen. Dass der Ackerbau ebenso Tiere leiden lässt und Tötet teils sogar qualvoller wird einfach ausgeblendet da dazu einfach kein RTL trauerfilm existiert.

Ich gehe Angeln dort lernt man auch ökosysteme zu erhalten und zu schützen da man weiter denkt da man eben auch noch in 20 Jahren Angeln gehen will. Dies geht NUR mit respekt vor Tier und Natur und da ist die heutige IPhone gegeration eben völlig überfordert. DAS wurde auch mal untersucht:

„dass Kinder und Jugendliche die Natur zu einer idyllischen,
harmonischen Parallelwelt idealisieren, in der der Mensch nichts
verloren hat. Bäume zu pflanzen ist gut, Bäume zu fällen ist böse, und der Jäger ist sowieso ein Mörder.“

In Studien wurde dies genauer untersucht:

Kindliche Verniedlichung der Natur, moralische Überhöhung
des Schutz- und Pflegeanspruchs auf der Basis technischer
Allmachtsfantasien, Berührungsverbote entgegen den eigenen Bedürfnissen und Schuldgefühle, wenn man ihnen doch nachgeht. Wie aber soll jemand, der die Natur nur mit schlechtem Gewissen betritt, ein angemessenes Verhältnis zu ihr entwickeln? Wie kann die zukünftige Generation lernen,
besser mit ihr umzugehen, wenn sie sich schon im Kindesalter daraus zurückzieht?

Als aktuelles Beispiel für das "Bambi-Syndrom" wird mehrfach auf das Geschehen um den knuddeligen Eisbärennachwuchs im Zoo (und die Empörung,wenn der erwachsene Eisbär dann die Karpfen in seinem Wassergraben erlegt) verwiesen. Eine Folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden Naturbildes ist die Ablehnung des Jagens oder des Baumfälens.

wanderforschung.de/files/bambikz1234003206.pdf

wanderforschung.de/files/naturentfremdung1226843289.pdf

Kommentar von Omnivore08 ,

Schön auf den Punkt gebracht @wick!

Kommentar von WildTemptation ,

Für jede Ernährungsweise leidet jemand? Also was schlägst du vor - gar nichts mehr essen? Oder war es falsch, dass vor 10.000 Jahren der Ackerbau erfunden wurde? Sollen wir alle im Wald leben und Beeren pflücken und Eichhörnchen jagen? Und Angeln soll für das Individuum weniger grausam sein als beispielsweise Pestizide, die in der Landwirtschaft eingesetzt werden?

Kommentar von wickedsick05 ,

Für jede Ernährungsweise leidet jemand? Also was schlägst du vor - gar nichts mehr essen?

ich schlage vor diese Tatsache NICHT auszublenden und sich die Welt so zurechtzuschustern dass sie NUR das eigene ego befreidigt denn eine Folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden Naturbildes ist "die Ablehnung des Jagens oder des Baumfälens."

Oder war es falsch, dass vor 10.000 Jahren der Ackerbau erfunden wurde?

NEIN das war NICHT falsch. scheinbar hast du mein Text nicht verstanden. Es ist FALSCH Lebensmittel ausgelegt auf immer mehr Profit anzubauen/produzieren. Die Grundeinstellung der Lebensmittelproduzenten wie auch die der Konsumenten die meinen Pflanzen ist immer gut und Fleisch ist böse ist FALSCH

Frau Wiener hat das mal ganz gut erleutert:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben,
allein der Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige
Antwort.Vegane Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der Nahrungsmittelproduktion.
Denn: Vegan zu leben fördert weder die Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.

Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden
erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum Soja-Hamburger.

enorm-magazin.de/vegan-ist-auch-keine-loesung

UND dieses GRUNDPROBLEM wird einfach ausgeblendet und mit dem Verzicht auf Fleisch abgelenkt oder mit Tierleid (aber nur das der Nutztiere) schön geredet.

DAS will aber der Vegetarier NICHT hören und wahr haben dass unsere Lebensmittel GENERELL schlecht Produziert werden und man eben MEHR für sein Essen ausgeben muss. sagt dir "SlowFood" etwas? das wäre die richtige richtung. Wie du in meinem geposteten Film siehst: Deutschland bekommt das schlechteste Obst und Gemüse weil andere Länder bereit sind MEHR für ihr essen zu zahlen im Film sagt der Interviewte: Deutschland ist die Müllhalde Europas was andere Länder nicht wollen bekommt Deutschland.

und DAS ist nun mal GRUNDLEGEND falsch aber weisst du woran das liegt? AN genau DIESER einstellung die einige haben:

Solange niemand für mich leiden musste, lege ich in der Tat Null Wert auf mein Essen.

weil es ihnen VÖLLIG egal ist wie ihr essen Produziert wird nur beim Fleisch fallen sie ins extreme weil sie sich von RTL herzzerreisenden Tränenfilmchen beeinflussen lassen.

Kommentar von WildTemptation ,

Würdest du bitte damit aufhören, mir ans Bein zu pissen? Genau das meinte ich vorhin mit den Missionsvegetariern, nur dass du eben kein Vegetarier bist.

Jedenfalls habe ich nie behauptet, dass ich immer das allerbilligste kaufe bzw. dass ich finde, dass Lebensmittel zu teuer sind. Wie ich bereits sagte, gibt es auch im Supermarkt Gemüse aus der Region. Ich kaufe nicht alle Lebensmittel beim Biobauern um die Ecke, weil ich, wie eingangs erwähnt, noch studiere und keinen Goldesel zu Hause habe.

Und das mit deinen herzzerreisenden RTL-Tränenfilmchen kannst du dir sparen. Ich besitze keinen Fernseher und beziehe alle meine Informationen von der SZ. Was du von deren Propaganda hältst ist mir egal.

Kommentar von wickedsick05 ,

Ich schreibe hier NICHT von dir du Fragtest

Wie denkt die Mehrheit über Fleisch?

ich habe dir erklärt wie die Mehrheit über Essen und Lebensmittel denkt. Habe also nur deine Frage beantwortet und dabei etwas weiter ausgeholt und nicht nur aufs Fleisch bezogen und teils mit von dir passenden vorlagen bestückt als Beispiele...

Kommentar von WildTemptation ,

Ja, und ich danke dir für deine Antwort. Wie ich das sehe hast du aber mehr erklärt, wie man über Essen und Lebensmittel denken soll.

Kommentar von wickedsick05 ,

klar das war ja auch deine zweite Frage

Ich meine, klar kann sich nicht jeder immer in der Form teures Fleisch leisten, aber das ist doch gerade die falsche Einstellung, oder?

Kommentar von WildTemptation ,

Ok, sorry, ich nehme alles zurück. Ich hab schon völlig den Überblick verloren... Hätte nie gedacht, dass das hier so ausartet.

Antwort
von Undsonstso, 46

Ich frage mich auch etwas:

Wurden die Knödel von dir jetzt völlig "trocken"  (bzw. nur mit Salat ) von dir gegessen?

Wenn nicht stellt sich ja noch die Frage, wie fleischfrei war die Soße überhaupt...?

Kommentar von WildTemptation ,

Berechtigte Frage. In der Mensa an meiner Fakultät gibt es nicht so viel Auswahl. Wenn mir das einzige vegetarische Gericht nicht zusagt, esse ich nur Beilagen. Spätzle oder Kartoffelknödel esse ich einfach ohne Soße. Damit habe ich überhaupt kein Problem. In dem Fall waren es aber Semmelknödel, die ich gerne mit Essig und Öl esse.

Also nein, ich esse keine Fleischsoße. Auch Suppen esse ich nicht, wenn sie aus Fleischbrühe sind.

Kommentar von Undsonstso ,

Danke für die Info.

Ich behaupte mal, deine Art Semmelknödel zu essen ist dann schon ein bisschen auffällig, so dass du damit rechnen musst, angesprochen zu werden.

Ich finde ja immer, dass Mensa ja auch i-wie etwas mit "Massen" zu tun hat - ist sozusagen  Massenbekochung und -verköstigung.  Wird die Salatbar aufgefüllt, wird dann meist eine riesige Plastetüte mit  geschnittenen Salatblättern aufgerissen und in die entsprechende Schale gefüllt. Ebenso ist es dort dann auch mit Fleisch, dieses ist auch ein Massenprodukt.

Ansonsten ist es überall so, es ist eine Frage, wie prall der eigene Geldbeutel im Allgemeinen so gefüllt ist, ob man sich die teureren oder preiswerteren Varianten seiner Lebensmittel leisten kann.

Kommentar von WildTemptation ,

Na ja, Essigknödel halt. Kenne ich noch von meiner Urgroßmutter und war früher mein Lieblingsgericht.

Natürlich ist das in der Mensa nur Massenproduktion. Aber es ist die einzige Möglichkeit, wenn der Campus wie bei uns so weit abseits liegt und man mittags nur eine knappe Stunde frei hat.

Ich denke, es geht allgemein eher darum, ob man sich die teurere Variante leisten will.

Kommentar von Undsonstso ,

Sag das mit dem Wollen dann bitte z.B. mal den Harz4-  u. Aufstocker-Familien mit Kindern.... Die Schere zw. arm und reich wird immer größer.

Hinzu kommt, wenn alle Deutschen vegetarischer  leben würden und jeder dann pro Tag einen Apfel essen würde, hätte Deutschland weder so viele Apfelbäume, noch gäbe es genug  Insekten / Bienen, die sie bestäuben.

Kommentar von WildTemptation ,

Du hast recht. Tut mir leid, daran hatte ich nicht gedacht. Aber ich finde, wenn es eng wird, muss man doch auch nicht jeden Tag Fleisch essen. Wenn es einmal in der Woche wäre und somit irgendwie was besonderes bleiben würde, fände ich es viel besser. Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Und dem Zusammenhang, wonach jeder, der kein Fleisch ist, stattdessen täglich einen Apfel isst, kann ich nicht ganz folgen.

Kommentar von Undsonstso ,

Nur mal so, es gibt nix zu entschuldigen, du schreibst deine Sicht, ich die meine, wir giften uns nicht an, unterhalten uns gepflegt. Keiner von uns muss ich entschuldigen. Andere Meinungen sind durchaus bereichernd.

Generell wäre es fantastisch, würde  die Mehrheit annähernd die Ernährungspyranide beachten und versuchen umzusetzen.

Mit den "Äpfeln" als Beispiel  wollte ich nur aufzeigen, dass es "versorgungstechnisch" problematisch wäre, wenn alle Bürger plötzlich Vegetarier oder gar Veganer werden würden und vermehrt zum Apfel greifen würden. Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen und wenn alle dann nach dem Motto  " An apple a day keeps the doctor away" leben, gäbe es nicht genug einheimische Bäume.

Kommentar von WildTemptation ,

So war das auch nicht gemeint. Alles gut ;-)

Alle Deutschen als Vegetarier wäre natürlich auch ein Extrem, das niemals erreicht werden wird und von dem vermutlich auch keiner will, dass es erreicht wird. Und ich gebe dir recht, es wäre dann vermutlich nicht möglich, alle Nahrungsmittel (Obst, Gemüse usw.) in Deutschland zu produzieren. Aber es ist ja nicht so, dass aktuell alles Obst und Gemüse aus Deutschland stammt. Schon jetzt wird doch viel importiert. Verhungern müsste also wahrscheinlich trotzdem keiner. Oder zumindest nicht mehr als sonst...

Antwort
von sexy1111, 9

Fleisch ist Nahrung der Traditionalisten. 

Wer sein ganzes Leben lang Fleisch aß, der behauptet natürlich, dass Fleisch gesund ist,  auch wenn er unter Übergewicht und Diabetes leidet, mehrere Herzinfarkte hatte und stark eingeschränkt lebt. Hauptsache er hatte recht. 

Sterben musste so wie so, schneller geht's mit Steak, Schnitzel und Co. 

Antwort
von Live4, 13

Ja es ist eine Frechheit. Unser Supermarkt verlangt tatsächlich mehr für das Fleisch aus der Theke, als das was sich im Müll befindet, so was aber auch. Würde Das Thekenfleisch genau so billig wie das Müllfleisch kosten würde ich das auch kaufen...

http://live-counter.com/de/people/weltweit-geschlachtete-tiere/

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