Frage von JeremySvenja, 85

Wie dem kleinen Hund die Angst nehmen?

Wir haben schon länger einen Chihuahua, welcher normalerweise ziemlich ausgeglichen ist. Er ist jetzt 1 Jahr und 7 Monate alt und ziemlich ruhig aber auch noch total verspielt. Nun haben wir seit wenigen Tagen einen Doggenmischling, ebenfalls 1 Jahr und 7 Monate. Sie ist wirklich ein Traum von einem Hund. Ich vergleiche die gerne mit "Ferdinand dem Stier". Sie ist sehr herzlich und will keiner Fliege etwas zu leide tun. Aber unser kleiner Bub hat mächtig Angst vor ihr.. Ich verstehe es auch, immerhin ist sie um einiges größer als er, total tollpatschig und will natürlich etwas gröber spielen (nur draußen, drinnen ist sie ganz ruhig). Wie gewöhnen wir die beiden am besten aneinander? Wie bringen wir dem kleinen bei, dass er keine Angst vor ihr haben muss? (Decken tauschen wegen dem Geruch haben wir bereits getestet)

Antwort
von experience56, 58

Das regelt sich unter den von dir beschriebenen Umständen meist von alleine und kann sogar dazu führen, dass der "Kleine" als Älterer die Führungsrolle übernimmt. Aber erst einmal ist für so einen kleinen Hund natürlich alles Große erst einmal eine potenzielle Bedrohung. Wenn er aber begriffen hat, dass der Große ihm nichts tut, wird das besser und sie integrieren sich beide ins Rudel.

Kommentar von JeremySvenja ,

Genau, wir geben einfach beiden die Zeit, die sie brauchen. Wenn er merkt, dass die große ihm nichts Böses möchte dann wird das bestimmt. Die große ist auch zum Glück weder dominant noch aufdringlich und lässt den kleinen auch in Ruhe wenn er keine Lust hat

Kommentar von experience56 ,

Ja, da könnt ihr wenig verkehrt machen. Wir Menschen haben eben immer den Drang, Dinge regeln zu wollen, die sich in der Natur von alleine regeln ;-)

Antwort
von adventuredog, 43

Beide müssen sich jetzt kennenlernen und abchecken. Gib ihnen Zeit, geht viel miteinander spazieren, vielleicht auch zusammen in eine Hundeschule oder andere Aktivitäten, aber lasst sie nie unbeobachtet alleine im Garten.

Wird einer zu grob oder laut, darf man auch mal eingreifen. Das wird schon! 

Kommentar von JeremySvenja ,

Ja beim Spazieren gehen laufen sie auch an der Leine schön nebeneinander aber der kleine ist noch ein wenig unsicher aber wenn er merkt, dass die Größe ein sanfter Riese ist wird das denke ich.. Wir müssen ihnen halt die Zeit geben die sie brauchen

Kommentar von adventuredog ,

Es ist, wie wenn man fremde Menschen kennen lernt, deren Sprache man nur bedingt versteht.

Mit der Zeit wird das besser und der Kleine gewöhnt sich dran, den Großen müsst ihr halt mal bremsen, wenn er gar zu übermütig wird. 

 Ich gehe mit meinen weiß-schwarzen Riesen häufig mit verschiedenen Kleinhunden wie  Bolonka, Chihuahua und Prager Rattler spazieren. Sieht lustig aus und macht allen viel Freude. Am Anfang waren alle nur an der Leine, mittlerweile kenne sie sich und ihre Eigenarten und können ohne Leine miteinander laufen. Sind alles ganz normale Hunde ♥ man muss sie nur so auch behandeln.

Kommentar von JeremySvenja ,

Ja heute hatten wir auch das Gefühl, dass es so langsam wird. Der kleine hat sogar mal an der großen geschnuppert.. Jetzt fängt er aber an Riesen Pfützen ins Haus zu pinkeln.. Ich muss dazu sagen, er durfte die ganze Zeit auf die Couch und ins Bett, jetzt wollen wir das nicht mehr, da wir nicht wollen, dass die große sich das abguckt.. Pinkelt er jetzt aus trotz weil er nicht mehr auf die Couch/ins Bett darf? Oder markiert er? (Hat auch auf das mitgebrachte Körbchen gepinkelt, hab es direkt unterbunden und sauber gemacht) Wir wollten ihn schon seit längerem Kastrieren lassen, könnte das gegen das Markieren helfen?

Kommentar von adventuredog ,

hallo

Kastrieren könnte gegen markieren helfen, dann sollte man es aber schleunigst in Angriff nehmen, nicht das sich diese Unsauberkeit beim ihm verfestigt. 

Diese sogenannten Schoßhunde neigen allerdings auch zum Protestpinkeln, besonders von Chihuahuas hab ich das schon öfter gehört. Da helfen nur strenge Regeln und Verbote. Und natürlich aufpassen von Seiten der Menschen und ihm keine Gelegenheit zum Möbel anpinkeln geben. Notfalls im Bewegungsraum einschränken, zB: Hunde dürfen nicht in jeden Raum.

Antwort
von seppltime, 48

da hilft nur 1 ) wirklich viel zeit investieren und ruhe ausstrahlen . zumindestens versuchen  ) hundeschule .. auch sehr gut für soziales verhalten 

Kommentar von JeremySvenja ,

Ohja, Zeit müssen wir uns auf jeden Fall nehmen.. Draußen beim Gassi gehen laufen die beiden auch schön nebeneinander aber drinnen ist er noch bisschen verunsichert und natürlich draußen wenn die dicke toben will

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 36

Hi, findet ihr echt das Chihuahua und Dogge so toll zusammenpassen?? Der Chihuahua findet das erstmal blöde, er hat nun ein Riesenbaby in der Wohnung, erwachsene Hunde mögen oftmals stürmische Welpen nicht und schon gar nicht, wenn sie die alleine gar nicht bremsen können. 

Damit der Chi keine Angst mehr hat müsst ihr die Dogge gut erziehen, das sie lernt eben nicht mit den Chihuahua zu spielen, sondern den wie eine Katze in Ruhe zu lassen und ihm den nötigen Raum zu geben. Anders geht das nicht bei den monströsen Größenunterschied. 

Kommentar von NormalesMaedche ,

Sie sind doch genau gleich alt

Kommentar von jww28 ,

Diese beiden extreme haben aber ein ganz anderen Wachstum bis die ausgereift sind, der Chihuahua ist mit 10 Monaten fertig und kann mit 12 Monate als erwachsenes Tier benannt werden. Deutsche Doggen hingegen wachsen bis zu 3 Jahre. Bis die ausgewachsen sind kämpfen sie mehr oder weniger mit sich selbst um ihren großen Körper auch richtig zu beherrschen, das ist das was wir tollpatschig nennen. Die Dogge hat einfach noch nicht die Körperbeherrschung wie der Chihuahua sie schon hat. 

Kommentar von JeremySvenja ,

Richtig, beide haben das selbe alter und unser kleiner kennt auch größere Hunde nur ist die Dame noch etwas größer als das, was er kennt.. Warum sollte denn groß und klein nicht zusammen passen? Zumal der Prager rattler meiner Schwiegereltern sofort zu unserer neuen Samtpfoten hin ist und mit ihr gespielt hat.. Und der ist nochmal um einiges schmächtiger als unser Chi

Kommentar von jww28 ,

Riesig und tollpatschig und winzig finde ich halt für die Hunde wenig sinnvoll, habe selber einen Mini 3,7kg und ein Podenco 16kg, selbst da musste ich im ersten Jahr ganz klare Regeln aufstellen, da auch wenn der Podenco echt sensibel und vorsichtig ist sie trotzdem beim Spielversuch schon verletzt hat oder umgerannt hat. Die Dogge muss ja nun erstmal lernen das der Hund vor ihn eben nicht wie ein normaler Hund behandelt werden kann. Und der Chi muss lernen auf die Dogge zu achten um nicht doch mal im Weg zu stehen.

Und wenn eure Dogge genauso drauf ist wie der Spielkumpel von unseren Podenco kann das auch mal passieren das die Dogge sich drauf setzt, wenn unser zu wild im spielen wird setzt sich die Dogge original auf den einfach drauf (nicht rammeln,sondern sitzt richtig druf, wenn das mit ein Chi passiert ist der gelinde gesagt platt...

Kommentar von krizzyyy ,

der größenunterschied ist nur für den Anfang eine große hürde, wenn der kleine langsam merken wird dass die große nix tut sondern eigentlich ganz "nett" ist wird sich alles langsam legen vielleicht wird sich da sogar ne große Freundschaft drauß entwickeln ! also für erste einfach viel zeit zsm verbringen auch zeigen dass du beide "gleich lieb hast" nicht dass der kleine sich vernachlässigt fühlt und dann wirst du schon sehen wie sich die zwei schnell anfreunden werden

Kommentar von Tammy77 ,

Wir kennen bekannte die haben einen Chi und einen Husky und die beiden verstehen sich super. Das hat nichts mit dem Grössenunterschied zu tun!

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