Frage von ChickenNugget1, 30

Wie das Problem angehen?

Hallo liebe User,

ich habe mich hier angemeldet, da ich einfach keine Ansprechperson finden kann. Ich studiere in Niederlanden, bin jedoch mit der ganzen Situation unzufrieden. Es ist ein kleiner Studiengang (eher eine Klasse). Ich werde sowohl von den Dozenten, als auch von Studenten fertig gemacht, weil ich anscheinend nicht rein gehöre. Ich wurde schon von Dozenten schon für unfähig erklärt,weswegen ich durch einige praktische Prüfungen durchgefallen bin. Die praktischen Prüfungen muss man immer mit einem Mitstudenten machen, jedoch möchte niemand mit mir. Ich bin immer eingesprungen und habe andere Studenten geholfen. Mein Praktikum habe ich in Deutschland gemacht und mein Praktikumsbegleiter konnte die Beurteilung (ich sei unfähig) nicht verstehen, da er mit meiner Arbeit zufrieden war.

Wichtige Sachen werden im Geheimen besprochen, sodass ich nichts davon erfahre. Ich werde bei alles was ich mache ausgelacht und bekomme immer wieder von Studenten und Dozenten einen üblen Spruch ab. Meine Studienbegleiterin hat gekündigt und ich stehe jetzt ohne Studienbegleiterin da. Dozenten wirken eher abweisend und antworten nicht auf meine Fragen oder lassen sich auf ein Gespräch mit mir ein. Ich bin für die eher eine Lachnummer, auch für die Studenten (ich habe da so einige Gespräche mitbekommen).

Ich fühle mich so unwohl und würde am liebsten aufhören. Ich hätte lieber eine Ausbildung gemacht in meinem Wunschbereich. Ich habe schon Albträume von der Uni, aber auch meinen Eltern dies zu erklären und das verläuft immer Negativ. Ich habe seither starke Stimmungsschwankungen und das führt dann auch zu Heulkrämpfe und echt krassen Tiefpunktn, in denen mir schon das Leben echt egal ist. Meine Eltern, besonders mein Vater, sind der Meinung: Ohne Studium hast du nichts erreicht.Ich soll weiter studieren. Zudem beziehe ich das Auslandsbafög, weswegen ich schon verschuldet bin. Ich habe wahrscheinlich das Studium angefangen, damit meine Eltern stolz auf mich sein können. Es herrscht ja zwischen uns und meiner Cousine so eine Art Konkurenz, wer wohl besser ist. Ich habe versucht mit meiner Mutter zu sprechen, aber ich wurde nur angeschrien und ich solle darüber nie mehr reden. Ich habe überlegt, mich im Januar für meine Wunschausbildung zu bewerben und sollte ich eine Absage kriegen, studiere ich wohl oder übel weiter . Muss ich ja. Andere Ansprechpersonen in der Familie habe ich nicht und meine Freunde wollen darüber nichts wissen.

Nun meine Frage an euch: Habt ihr Tipps wie ich das Problem angehen könnte, bzw. wie ich es schaffe mit meinen Eltern darüber zu reden?

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar.

Antwort
von AndreasSieg, 11

Das klingt nach Horror, und Idioten. So ein Mobbingkreis ist schwer zu durchbrechen. Ich würde Dir auch raten, Dein Studium woanders fortzusetzen. Und falls der Studiengang generell ncht Deine Richtung ist und Du lieber was anderes studieren möchtest, oder auch eine Ausbildung, dann ist das in Ordnung. Das da tut Dir jedenfalls nicht gut.

Man darf im Leben auch Fehler machen, aber das was Du lernst, sollst Du ja auch noch 40 Jahre und mehr im Arbeitsleben machen, da sollte es auch was sein, was passt. Insofern ist das eine gute Chance auch alles zu überdenken.

Und Du machst keine Ausbildung für Deine Eltern, die müssen später nicht in diesem Beruf arbeiten. Meine Mutter wollte mir auch immer vorschreiben, was das Beste für mich ist, das war es aber nie. Ich habe sie dann vor vollendete Tatsachen gestellt, und im Endeffekt hat sie dann doch voll hinter mir gestanden. Sie will aber sicher nicht, dass es Dir schlecht geht, oder? Wenn doch, dann könnte es Dir auch egal sein. Du bist alt genug, dir nicht mehr vorschreiben zu lassen was gut für Dich ist, das kannst Du ganz gut selbst entscheiden. Nur so kann es ja nicht weiter gehen.


Antwort
von WelleErdball, 6

Das ist eine üble Situation. Nicht nur die Lage in der Uni sondern, dass du auch durch dein persönliches Umfeld keine Rückenstärkung hast.

Entgegen deiner Eltern bin ich nicht der Ansicht, dass man nichts erreicht hat ohne Studium. Es ist dein Lebensweg, du musst glücklich sein und in deinem Beruf gut 35-40 Jahre arbeiten. Ich tendiere dazu dir zu empfehlen auf eine andere Universität zu wechseln. Ich sehe keinen Sinn darin, dass du dich in der Uni kaputt machst und praktisch Selbstmordgedanken hast. Ich weiß nicht wie das bei dir an der Uni ist. Normalerweise gibt es eine Rechtsberatung, Vertrauenpersonen. Du solltest dir unbedingt Unterstützung suchen und diese Last nicht mit dir alleine herumschleppen. Wenn du die Möglichkeit siehst diese Ausbildung zu machen: Tu es! Wenn du die Ausbildung nicht bekommst wechsle die Uni. Ich würde auch vorerst in den Krankenstand gehen um dich zu erholen.

Antwort
von sumsehummel, 8

Ich würde zuerst noch mal versuchen, mit den Dozenten alleine zu reden und ihnen schildern, wie unwohl du dich fühlst. 

Wenn du das schon versucht hast, dann gehe einen Schritt weiter und bitte z.B. den Direktor um einen Termin, damit du ihm deine Probleme schildern kannst, ggf. im Beisein der entsprechenden Dozenten.

Antwort
von LoWiK, 15

Ich kann dir sagen dies ist nicht überall so. Keine Ahnung warum das bei dir so ist. Aufjedenfall studiere ich in Erfurt und dort wird jeder Student respektvoll behandelt. Die Dozenten sind Neutral zu dir egal was du sagst, fragst. Kann das nicht ganz nachvollziehen bei deinem Studium weswegen du so behandelt wirst. Versuch mal eine andere Uni

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