Frage von toneRing, 64

Wie damit umgehen wenn man Depressionen hat?

Hallo ihr lieben ...

Ich versuche mich ganz kurz zu halten.

Seit längerem plagen mich Depressionen die ich erst vor 9 Monaten diagnostiziert bekam ( mir War das vorher nie ganz klar ) Und bin eben in Therapie usw.

2013 erlitt mein Opa eine Hirnblutung und liegt seit dem im Pflegeheim...2014 starb meine Oma... danach kam meine Mutter für 3 Monate ins Krankenhaus wegen Darmkrebs. 2015 machte dann mein Vater die runde mit seinem Hals.. ( War aber was belangloses im Vergleich ) Mein Partner hat Herzprobleme seit Januar 2015 ... Und nun .... erfahr ich das die Frau meines Onkel Lungenkrebs hat der bereits gestreut hat .... auf die Frage hin was die Ärzte sagen kam nur ein schweigen ....

Abgesehen von den Krankheiten her geht alles den Bach runter. Meine Ausbildung schaff ich nicht mehr ( hab nur noch 6er) ich bin schwer depressiv ( jedoch ohne Selbstmord Gedanken )

Ich bin mit 24 einfach fertig . Richtig fertig .... wie wird sich das allsa auswirken auf meine Depression? Wie "verkraftet " man sowas wenn man schon depressiv ist?

Liebe Grüße. .... :(

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Antwort
von DODOsBACK, 21

Du solltest dir klarmachen, dass Depressionen weniger mit den
Ereignissen um dich herum zu tun haben als mit deiner Reaktion darauf!

Viele Menschen in deinem Alter haben keine Großeltern mehr. Deine Mutter ist wieder aus dem Krankenhaus raus - und ich nehme an, es geht ihr auch so weit gut. Dein Vater scheint auch wieder gesund zu sein. Und was die Herzprobleme deines Partners angeht - das kann alles oder nichts sein.

Tatsache ist aber, dass du nichts davon ändern kannst. Deine Noten schon. Ein Jahr wiederholen kann man auch in der Ausbildung. Oder eine neue anfangen. Oder FSJ/ FÖJ/ BuFDi. Oder erst mal arbeiten gehen.

Wenn du das nichts schaffst, solltest du über eine Langzeittherapie nachdenken. Und in jedem Fall eine Selbsthilfegruppe besuchen...

Solange du dein Unglück wieder und wieder durchkaust und nur auf die nächste Katastrophe wartest, wird es dir jedenfalls nicht besser gehen...

Nimm dein Leben selbst in die Hand, mach Pläne, such dir Leute, die dich unterstützen. Und dann schau endlich wieder nach vorne.

Schreib dir positive Dinge auf - du wirst erstaunt sein, wie effektiv du die bisher verdrängst! Jeder unfreundliche Mensch bleibt dir ewig in Erinnerung, aber wenn dich jemand anlächelt, ignorierst du es wahrscheinlich oder findest es sogar "verdächtig"... 

Google mal "selbsterfüllende Prophezeiung" und arbeite damit! Du kannst deine negativen Erwartungen nämlich tatsächlich "umdrehen" und für dich nutzen!!!

Antwort
von jaws71, 16

Meine rat an dir Geduld, das Leben ist eine Prüfung denk niemals an selbst Mord dann bist du Verlierer deine Situation ist sehr schwer aber Mann muss alles akzeptieren ob gute Tage oder schlechte Tage und Versuch deine Ausbildung weiter zu machen.

Wünsche dir und deine Eltern und deine Verwandtschaft alles gute Pass auf dich auf  

Antwort
von Chris1480, 19

Wie wärs mit einer stationären Therapie, die dir helfen kann?

Ansonsten hängt es davon ab, wie stark die persönliche Resilienz ausgeprägt ist.

Kommentar von Sey123 ,

Wieso werden immer so schnell stationäre Therapien empfohlen? Das sollte man nun wirklich nur machen, wenn wirklich notwendig.

Stationäre Therapien sind halt leider stigmatisierend, weil jeder im Umfeld mitbekommt, was Sache ist. Dass man sein Alltagsleben unterbrechen muss, kann auch Probleme bereiten (Job, Studium, etc.) Und es kann auch extrem langweilig werden. Während man mit ambulanten Behandlungen unter Umständen mit Versicherungen oder z.B. bei der Verbeamtung noch was reißen kann, kann man solche Sachen mit einer stationären Behandlung ziemlich knicken.

So gut solche Ratschläge gemeint sind, Trauer- und Belastungsreaktionenen und nicht-schwere Depressionen sind ambulant wunderbar therapierbar.

Kommentar von Chris1480 ,

"So gut solche Ratschläge gemeint sind, Trauer- und
Belastungsreaktionenen
und nicht-schwere Depressionen sind ambulant wunderbar therapierbar."

" ich bin schwer depressiv" (Fragestellerin)

.Ich (versuche) die Frage aufmerksam zu lesen und beantworte erst dann, nach bestem Wissen und Gewissen.

Antwort
von gutefragenet97, 15

Es gibt bücher die meines erachtens das denken im kopf positiv beeinflussen können wenn man sich an die sachen hält die dadrin stehen. Egal was passiert es geht immer weiter für dich und du solltest njcht in trauer versinken. Klar darf man mal weinen um balast abzuwerfen, man darf auch mal einen tag schlecht gelaunt sein. Das ist halt schon ziemlich viel was da auf dir lastet, ich empfehle dir zum psychologen zu gehen und vorallem das beste aus jedem tag zu machen, dich abzulenken. Z.b. schwimmen gehen oder ins kino, einfach mal den kopf abschalten. Und du kannst beim arbeitsamt nach berufsfördernden hilfen fragen, da bekommst du nachhilfe für die schule. Viel glück!

Antwort
von Robo267, 18

Du könntest die Ausbildung ja abbrechen und erstmal hoffen das die Therapie was bringt

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