Frage von Nadine26Tetra, 115

Wie Cannabis/Schmerzmittel legal bekommen ?

Und zwar, kennt sich jemand damit aus , wie und wo ich den Antrag stellen muss um legal Medizinisches Cannabis konsumieren zu dürfen als Schmerzmittel. ... geschweigeden ob ich 1, 2 oder 3 Ärzte brauch die es befürworten oder wie das vonstatten geht und und und. .. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung bzw kennt sich damit aus und kann mir helfen, Tips geben etc ... Ich würde mich über Antworten freuen glg

Antwort
von putzfee1, 66

Wie kommt man in Deutschland legal an medizinisches Cannabis?

Die Patienten müssen eine Ausnahmegenehmigung zur Selbsttherapie mit Cannabis beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte einholen. Das berechtigt sie dazu, Cannabis in der Apotheke zu kaufen. 

Quelle: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article142980053/Die-Antworten-zur-Cannab...

Wie das Ganze weiter vonstatten geht, darüber wirst du sicher informiert, wenn du diese Genehmigung beantragst.

Kommentar von Nadine26Tetra ,

Braucht man dazu keinen Arzt oder Neurologen oder ähnliches der ist medizinisch bestätigt beziehungsweise das Krankheitsbild bestätigt das nichts hilft etc?

Kommentar von putzfee1 ,

Ich denke schon, aber ich kenne mich nicht genug aus, um dir das zu beantworten. Ich habe meine Infos auch nur aus dem Netz. Wie bereits geschrieben: wenn du den Antrag gestellt hast, wirst du sicher auch darüber informiert.

Kommentar von Nadine26Tetra ,

Bekomme den Link leider mit meinem Elektrorollstuhl Programm nicht auf. Dann muss ich warten bis jemand kommt :/

Antwort
von Juni00, 23

Das soll es auf Rezept balt geben.

Schwerkranke sollen sich künftig Cannabis auf Rezept und Kassenkosten
holen können. Das Bundeskabinett machte den Weg für einen entsprechenden.Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe frei, wonach
schwer chronisch Kranke ohne Therapiealternative Cannabisblüten und
-extrakte in Apotheken erhalten können. Voraussetzung: Alle anderen
Therapiemöglichkeiten müssen ausgeschöpft sein. Das Gesetz soll
spätestens im Frühjahr nächsten Jahres in Kraft treten. Gröhe sagte,
"wir wollen, dass für Schwerkranke die Kosten für Cannabis als Medizin
von ihrer Krankenkasse übernommen werden, wenn ihnen nicht anders
geholfen werden kann". Bevor das aber so weit ist, muss noch der
Bundestag zustimmen.

http://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/cannabis-106.html

Antwort
von Christoph34212, 63

Hallo, ich weiß aus meiner Familie das man bei bestimmten Chronischen Krankheiten(z.B. Rheuma) Cannabis anbauen darf. Dieses hat hat aber nur einen THC Gehalt von rund 5%. Straßen Cannabis hat im Durchschnitt 25-35 %.

Kommentar von WastedYout ,

25%? Das ist ziemlich utopisch. Rechne mal so eher mit 10-20% und wenn man die richtige Sorte anbaut kommt man auch schnell darauf.

Kommentar von Christoph34212 ,

Naja klar es kommt natürlich auch darauf an in wie weit man es steckt

Kommentar von aXXLJ ,

Es gibt in Deutschland einen einzigen Patienten, der bislang Cannabis zur medizinischen Verwendung anbauen darf.

Die genannten THC%-Zahlen sind vollkommen aus der Luft gegriffen und haben nichts mit der Wirklichkeit zu tun.

Antwort
von aXXLJ, 14

Der Rat von clemensw ist schon sehr hilfreich. Hier eine weitere seriöse Anleitung: http://cannabis-med.org/nis/data/file/bfarm_hilfe_kurz.pdf

Antwort
von clemensw, 37

Du benötigst

a) einen Arzt, der die Verschreibung durchführt (was idR erst passiert, wenn die konventionelle Therapie ausgeschöpft ist) und begleitet. 

b) eine Ausnahmegenehmigung des BfArm.

Weitere Informationen: https://hanfverband.de/themen/medizin/ratgeber-fuer-patienten

Kommentar von Nadine26Tetra ,

Medizinisch ist leider alles ausgeschöpft außer einer Operation wo ich eine Pumpe bekommen kann. Zu 85 % würde ich eine Operation nicht überstehen

Kommentar von clemensw ,

Auf der verlinkten Seite findest du eine Broschüre, in der sowohl die Diagnosen stehen, bei denen Cannabis eingesetzt werden kann, als auch Informationen für den behandelnden Arzt.

Kommentar von aXXLJ ,

Eine Verschreibung (im Sinne einer Rezeptierung) ist erst ab kommendem Jahr möglich. Bis dahin gilt das sehr aufwendige Ausnahmegenehmigungs-Antragsverfahren beim BfArM, bei dem ein befürwortender Arzt aber unabdingbar ist.

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