Wie Britisches Englisch lernen, wenn man Amerikanisches bereits relativ gut kann?

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4 Antworten

wie sonderbar. Ich kann das Donald Duck Englisch nicht gut verstehen, während ich bei dem offiziellen britischen Englisch keine Probleme habe. Wenn also die Queen eine Rede hält oder bei Nachrichtensprechern der BBC, RADA Schauspielern kann ich jedes Wort verstehen.
Bei Jay Leno z.B. vermisse ich oft Untertitel. Donald Duck halt.

Allerdings gebe ich zu, dass es im brit. Englisch auch Dialekte gibt, wo ich passen muss. Im Radio habe ich gerade einen Bericht über den Film gesehen, der die Goldene Palme in Cannes gewonnen hat. Sie haben einen Ausschnitt davon gezeigt. Verstanden habe ich Null. Die Ursache liegt darin, dass der Film nicht gerade in der Oberschicht spielt.

Aber eine Freundin, Londonerin, sagte mir einmal tröstend, dass auch viele Engländer oft Untertitel benötigen, wenn im Fernsehen Leute ihre eigene Sprache sprechen.

Als Rat gibt es nur: guck dir engl. Serien an. Downton Abbey z.B. Ist meine Lieblingsserie. Ich gebe allerdings zu, dass sie zum großen Teil in der Oberschicht spielt, und deren Englisch kann man halt leicht verstehen. Oder die Filme von Jane Austen, allen voran Sense and Sensibility mit dem wundervollen Alan Rickman, und natürlich Pride and Prejudice mit Colin Firth als Mr. Darcy.  Da in den Filmen keine Dienerschaft (working class) vorkommt, ist die Sprache leicht zu verstehen.


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Kommentar von qugart
24.05.2016, 12:50

Und dann als Vergleich Trainspotting

Ich erinnere mich da noch an einen Taxifahrer aus Glasgow. Da weiß ich bis heute nicht, was der von mir wollte.

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Ging mir früher ähnlich, als ich damals "Hex" (eine britische TV-Serie) das erste Mal gesehen hab, hatte ich wirklich so meine Probleme da alles zu verstehen und musste mir das eine oder andere erst ein paar Mal "zurückspulen" ums zu verstehen. Nach einigen Folgen ging das aber auch schon deutlich besser, lernt man eigentlich recht schnell finde ich.

Ich würde dir raten es vielleicht auch auf diese Art zu versuchen, also dir ein paar britische Serien (z.B. eben "Hex", oder auch "Primeval", "Torchwood" etc, oder natürlich auch Filme, wenn dir das lieber ist) im Original anzusehen, und dir eben, wenn du was nicht verstehst, diese Stellen auch mal mehrfach anzusehen (oder im Internet nach Transcripten zu suchen ums ggf nachzulesen), hat bei mir zumindest wunderbar funktioniert.

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Naja....auf den britischen Inseln ist es ja jetzt nicht so, dass da alle gleich reden. Aber auch in Deutschland ist das nicht anders. Genausowenig in Amerika.

Muss man eben lernen beim zuhören.

Beispiel (das mir immer gefällt): das Kanadische "Toronto" wird mit genau einem T mehr ausgesprochen als das Londoner "Butter". Nämlich mit genau einem (das große am Anfang).

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Freilich stimme ich zu, weil ich Ami bin. :-)

Ich kann aber nachempfinden, was du meinst.

In England / Großbrittanien / Irland gibt es mehr Dialekte, als in den USA.

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