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Wie bringt man es einem Kind am schonendsten bei, wenn ein Familienmitglied gestorben ist?

gefragt von corazoncitacorazoncita am 21.07.2009 um 18:23 Uhr

Meine Schwester hat mir, als mein Opa gestorben ist, erzählt, er würde eine lange Reise machen und man wisse nicht, wann er zurück kommt. Trotzdem wusste ich gleich, was los war, aufgrund dem Verhalten, das die Erwachsenen an den Tag gelegt haben.

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Kinder x 17.847 Tod x 1.527

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BlumeOoO
beantwortet von BlumeOoO am 21. Juli 2009 18:36
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Hilfreichste Antwort

mir wurde damals gesagt wo meine oma gestorben ist , das sie nun im himmel ist und das sie nun der hellste stern am himmel ist. sie schaut jeden abend wie schön ich schlafe :o) dann sind meine eltern abends, am tag wo sie gestorben ist, mit mir rausgegangen und haben mit mir den hellsten stern gesucht! ich kam damit sehr gut klar und fande das es eine gute lösung ist. ich war damals 4 und wusste noch nicht so was tot bedeutet. und als meine andere oma gestorben ist, da war ich 8 und da sah das alle schon anders aus. man nimmt es ganz anders wahr. da haben meine eltern mir in ruhe gesagt das oma gestorben ist und dann konnte ich es wohl verkraften. ich wurde aber vorher schon drauf vorbereitet weil sie krank war. ich habe oft mit meinen eltern über die situation geredet. weil irgendwann muss man sich damit auseinadner setzen! und mit zur beerdigung bin ich auch mit gegangen um richtig abschiede zu nehmen.


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RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 21. Juli 2009 18:30
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Mein jüngster ist 10 Jahre alt. Vor drei Wochen ist mein Vater gestorben. Wir haben das den Kindern ganz normal mitgeteilt. Die Kinder sind ja nicht dumm! Die merken ganz genau, dass da etwas passiert ist! Und ich halte es für viel schlimmer, wenn den Kindern bewußt wird, dass sie angeschwindelt oder nicht "für voll" genommen werden.

Kommentar von B4dd20be3503b4d3c11e4a553a5e701dsmallkataha am 21. Juli 2009 18:41

Sehe ich auch so - vor allem merken die Kleinsten schon, wenn etwas nicht stimmt - und wenn man dann nicht die Wahrheit sagt, müssen sie das ganz alleine mit sich ausmachen.

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 21. Juli 2009 18:44

Volle Zustimmung.

Und herzliches Beileid für Dich und die Familie. Das ist nicht leicht. :-(

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 21. Juli 2009 20:02

Danke! Natürlich ist so etwas nie schön. Da mein Vater aber schon vor einiger Zeit an Krebs erkrankt war und wir über die Lebenserwartung informiert waren, konnten wir uns auch entsprechend vorbereiten. Das Positive an der ganzen Sache war, dass er bis zu seinem Ableben keine Schmerzen aushalten mußte.


Baiana
beantwortet von Baiana am 21. Juli 2009 18:40
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Der Tod eines geliebten Menschen ist nichts, was man schonend beibringen kann.

Normalerweise haben Kinder ab 4 Jahren schon einen ungefähren Begriff von Tod - und tausend Fragen dazu. Sie gehen mit dem Tod viel offener um, als es die Erwachsenen tun.

Ich würde das Kind in den Arm nehmen und sagen "Der Opa ist gestern gestorben." Und dann warten, was für Fragen das Kind hat.

Lügengeschichten wie "der ist auf einer langen Reise" sind dazu geeignet, dem Kind Angst vor dem Tod zu machen - mehr, als es irgendwie zu erklären ist.

Es gibt schöne Kinderbücher zum Thema. Ich mag z.B. das Bilderbuch "Die besten Beerdigungen der Welt" von Ulf Nilsson und Eva Eriksson sehr gern und würde das als Begleitung für Kinder ab 4 auch wirklich empfehlen.

:-)


alchemist2
beantwortet von alchemist2 am 21. Juli 2009 18:33
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Ich würde auch sagen, sie/er ist im Himmel, aber nie andeuten, dass er evtl. zurückkäme. Das weckt falsche Hoffnungen, die sich mal gewaltig auf die Psyche und die Vertrauensfähigkeit auf Menschen auswirken können.


kataha
beantwortet von kataha am 21. Juli 2009 18:30
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Als meine Kleine 3 war, ist eine Freundin ihrer Oma gestorben, die sie heiß geliebt hat - ich habe ihr das sehr klar und deutlich gesagt, auch, dass wir alle einmal sterben. Sie hat das sehr gut aufgenommen.


anonym
beantwortet von ananasie am 21. Juli 2009 18:26
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hmm ist nicht so einfach, aber ich würd ehrlich zum kind sein, es merkt es sowieso... die erklärung mit dem himmel find ich am besten.. da is de ropa jetz un schaut dir zu un is immer bei dir.


Bella93
beantwortet von Bella93 am 21. Juli 2009 18:25
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Wir mussten das kürzlich in Religion als Übung machen...ich dachte mir man könnte dem Kind beibringen, dass die Welt nicht unendlich groß ist und da jeden Tag Millionen von Kindern neu geboren werden es iwann keinen Platz mehr gäbe, wenn die Älteren Menschen nicht iwo anders hingingen - also in den Himmel...wenn es dann für uns selbst iwann an der Zeit ist "Platz zu machen" werden wir sie alle wiedertreffen ...naja klingt kitschig ich weiß:P


Alleswissende
beantwortet von Alleswissende am 21. Juli 2009 18:25
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also ich würde es so erklären(wenn es jz der opa ist,der gstorben ist):dein opa,der ist ist jz im himmel(kinder haben eine andere sichtbweise vom himmel) und dort guckt er die ganze zeit auf dich herab.

so in der art nur ein wenig vorsichtiger und netter.:)

so liiebe grüße und ein bussy♥ knutschaa auch noch♥


Heiko075
beantwortet von Heiko075 am 21. Juli 2009 18:24
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Bestatter geben hierzu gute Tipps. geh mal auf http://bestatterweblog.de Da kannst du auch deine fragen gezielt stellen


anonym
beantwortet von Muehlengeist am 23. Juli 2009 17:25
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Unser Jüngster war noch nicht ganz 3 als sein Opa überraschend gestorben ist. Sein Lieblingsbuch war(und ist heute immer noch) Sternleins erste Reise. Darin geht es darum das die Engel auf der Wolke wohnen. Und prompt kriegte er von seinem 10 Jahre älteren Bruder die Antwort."Opa wohnt jetzt auf Wolke 7" Damit war das Thema eigentlich erledigt, nur der Jüngste versuchte immer und überall Wolken zu zählen damit er Wolke 7 fand...


anonym
beantwortet von mariohanaman am 21. Juli 2009 18:25
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das mit der reise ist ok ...


sarrex
beantwortet von sarrex am 21. Juli 2009 18:24
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yoa irgendwas mit reise ist für ein kind plausibel

Kommentar von Simple_avatar4smalldatBienschen am 22. Juli 2009 09:45

...und dann kommt die Frage und wann kommt der Opa wieder? Was Antwortest du dann??

Kommentar von Af43acc1670cac4f8ccea0985fab01dfsmallsarrex am 22. Juli 2009 15:44

das er da nicht wegkann


anonym
beantwortet von mariohanaman am 21. Juli 2009 18:24
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wie alt ist das kind?

Kommentar von Simple_avatar8smallcorazoncita am 21. Juli 2009 18:24

Wenn es so ca 3-6 Jahre alt ist.

Kommentar von Simple_avatar8smallcorazoncita am 21. Juli 2009 18:25

Sagen wir mal so 3-6 Jahre.


wernilein
beantwortet von wernilein am 21. Juli 2009 18:24
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dem Alter entsprechend,.mehr kannst du nicht machen,..mit dem älter werden kannst du ja immer mehr erzählen und erklären,..wenn es geht schonend bei bringen,..


anonym
beantwortet von Heike128 am 22. Juli 2009 11:48
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Da ich an das glaube, was in der Bibel steht sage ich meinen Kindern auch, daß alle menschen, die Jesus als Freund haben, nach dem Sterben bei ihm weiter leben dürfen. Aber man kann es den Menschen von außen nicht ansehen, da sich manche erst auf dem Sterbebett entscheiden. Und das ist für uns oft nicht mehr sichtbar. Also bitte keine vorverurteilungen.


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