Meine Schwester hat mir, als mein Opa gestorben ist, erzählt, er würde eine lange Reise machen und man wisse nicht, wann er zurück kommt. Trotzdem wusste ich gleich, was los war, aufgrund dem Verhalten, das die Erwachsenen an den Tag gelegt haben.
mir wurde damals gesagt wo meine oma gestorben ist , das sie nun im himmel ist und das sie nun der hellste stern am himmel ist. sie schaut jeden abend wie schön ich schlafe :o) dann sind meine eltern abends, am tag wo sie gestorben ist, mit mir rausgegangen und haben mit mir den hellsten stern gesucht! ich kam damit sehr gut klar und fande das es eine gute lösung ist. ich war damals 4 und wusste noch nicht so was tot bedeutet. und als meine andere oma gestorben ist, da war ich 8 und da sah das alle schon anders aus. man nimmt es ganz anders wahr. da haben meine eltern mir in ruhe gesagt das oma gestorben ist und dann konnte ich es wohl verkraften. ich wurde aber vorher schon drauf vorbereitet weil sie krank war. ich habe oft mit meinen eltern über die situation geredet. weil irgendwann muss man sich damit auseinadner setzen! und mit zur beerdigung bin ich auch mit gegangen um richtig abschiede zu nehmen.

Mein jüngster ist 10 Jahre alt. Vor drei Wochen ist mein Vater gestorben. Wir haben das den Kindern ganz normal mitgeteilt. Die Kinder sind ja nicht dumm! Die merken ganz genau, dass da etwas passiert ist! Und ich halte es für viel schlimmer, wenn den Kindern bewußt wird, dass sie angeschwindelt oder nicht "für voll" genommen werden.
kataha am 21. Juli 2009 18:41 Sehe ich auch so - vor allem merken die Kleinsten schon, wenn etwas nicht stimmt - und wenn man dann nicht die Wahrheit sagt, müssen sie das ganz alleine mit sich ausmachen.
Baiana am 21. Juli 2009 18:44 Volle Zustimmung.
Und herzliches Beileid für Dich und die Familie. Das ist nicht leicht. :-(
RBMannheim am 21. Juli 2009 20:02 Danke! Natürlich ist so etwas nie schön. Da mein Vater aber schon vor einiger Zeit an Krebs erkrankt war und wir über die Lebenserwartung informiert waren, konnten wir uns auch entsprechend vorbereiten. Das Positive an der ganzen Sache war, dass er bis zu seinem Ableben keine Schmerzen aushalten mußte.

Der Tod eines geliebten Menschen ist nichts, was man schonend beibringen kann.
Normalerweise haben Kinder ab 4 Jahren schon einen ungefähren Begriff von Tod - und tausend Fragen dazu. Sie gehen mit dem Tod viel offener um, als es die Erwachsenen tun.
Ich würde das Kind in den Arm nehmen und sagen "Der Opa ist gestern gestorben." Und dann warten, was für Fragen das Kind hat.
Lügengeschichten wie "der ist auf einer langen Reise" sind dazu geeignet, dem Kind Angst vor dem Tod zu machen - mehr, als es irgendwie zu erklären ist.
Es gibt schöne Kinderbücher zum Thema. Ich mag z.B. das Bilderbuch "Die besten Beerdigungen der Welt" von Ulf Nilsson und Eva Eriksson sehr gern und würde das als Begleitung für Kinder ab 4 auch wirklich empfehlen.
:-)

Ich würde auch sagen, sie/er ist im Himmel, aber nie andeuten, dass er evtl. zurückkäme. Das weckt falsche Hoffnungen, die sich mal gewaltig auf die Psyche und die Vertrauensfähigkeit auf Menschen auswirken können.

Als meine Kleine 3 war, ist eine Freundin ihrer Oma gestorben, die sie heiß geliebt hat - ich habe ihr das sehr klar und deutlich gesagt, auch, dass wir alle einmal sterben. Sie hat das sehr gut aufgenommen.
hmm ist nicht so einfach, aber ich würd ehrlich zum kind sein, es merkt es sowieso... die erklärung mit dem himmel find ich am besten.. da is de ropa jetz un schaut dir zu un is immer bei dir.

Wir mussten das kürzlich in Religion als Übung machen...ich dachte mir man könnte dem Kind beibringen, dass die Welt nicht unendlich groß ist und da jeden Tag Millionen von Kindern neu geboren werden es iwann keinen Platz mehr gäbe, wenn die Älteren Menschen nicht iwo anders hingingen - also in den Himmel...wenn es dann für uns selbst iwann an der Zeit ist "Platz zu machen" werden wir sie alle wiedertreffen ...naja klingt kitschig ich weiß:P

also ich würde es so erklären(wenn es jz der opa ist,der gstorben ist):dein opa,der ist ist jz im himmel(kinder haben eine andere sichtbweise vom himmel) und dort guckt er die ganze zeit auf dich herab.
so in der art nur ein wenig vorsichtiger und netter.:)
so liiebe grüße und ein bussy♥ knutschaa auch noch♥

Bestatter geben hierzu gute Tipps. geh mal auf http://bestatterweblog.de Da kannst du auch deine fragen gezielt stellen
Unser Jüngster war noch nicht ganz 3 als sein Opa überraschend gestorben ist. Sein Lieblingsbuch war(und ist heute immer noch) Sternleins erste Reise. Darin geht es darum das die Engel auf der Wolke wohnen. Und prompt kriegte er von seinem 10 Jahre älteren Bruder die Antwort."Opa wohnt jetzt auf Wolke 7" Damit war das Thema eigentlich erledigt, nur der Jüngste versuchte immer und überall Wolken zu zählen damit er Wolke 7 fand...

yoa irgendwas mit reise ist für ein kind plausibel
...und dann kommt die Frage und wann kommt der Opa wieder? Was Antwortest du dann??
sarrex am 22. Juli 2009 15:44 das er da nicht wegkann
wie alt ist das kind?
Wenn es so ca 3-6 Jahre alt ist.
Sagen wir mal so 3-6 Jahre.

dem Alter entsprechend,.mehr kannst du nicht machen,..mit dem älter werden kannst du ja immer mehr erzählen und erklären,..wenn es geht schonend bei bringen,..
Da ich an das glaube, was in der Bibel steht sage ich meinen Kindern auch, daß alle menschen, die Jesus als Freund haben, nach dem Sterben bei ihm weiter leben dürfen. Aber man kann es den Menschen von außen nicht ansehen, da sich manche erst auf dem Sterbebett entscheiden. Und das ist für uns oft nicht mehr sichtbar. Also bitte keine vorverurteilungen.