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Wie bringt man einem Hypochonder bei, dass er ein Hypochonder ist?

gefragt von tclericus am 08.04.2008 um 11:33 Uhr

Meine Freundin ist ein Hypochonder, staendig jammert sie. Das kann einem ganz schoen auf die Nerven gehen. Aber ich weiss nicht wie ich ihr das beibringen soll, fuer sie sind die Beschwerden ja real und sie denkt dass wir kein Mitgefuehl haben wenn wir sie darauf ansprechen. Wie kann ich sie dazu bringen nicht mehr zu jammern?

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Hypochonder x 13

anonym
beantwortet von Mietnormade am 8. April 2008 11:39
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Mann läßt Sie von Arzt zu Arzt gehen?

Woher weißt Du so genau das sie sich die Krankheit nur einbildet? Vielleicht ist sie wirklich krank und der Arzt hat nur nicht richtig diagnosiziert.


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 8. April 2008 11:58
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Auch Hypochondrie ist eine Krankheit, wird heute auch als solche anerkannt. Sie braucht auf jeden Fall Hilfe. Am Besten wäre es, sie würde mal zu einem Psychiater gehen. Es gibt dafür gute Therapien. Schau auch mal hier nach: www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/hypochondrie


Bubbles
beantwortet von Bubbles am 8. April 2008 11:38
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Keine Chance! Da ist nichts zu machen. Das legt sich vielleicht wieder. Ob Empathie hier wirklich angebracht ist, ist fraglich. Umso mehr Aufmerksamkeit man einer solchen Person zukommen läßt, umso egozentrischer wird diese. Einfach nur "Ja ja" sagen. Klingt jetzt vielleicht etwas gemein, aber ist unterm und auf lange Zeit betrachtet effektiver. Ganz sicher. Meine über alles geliebte Omi ist auch so. Frag ich ständig "Und? Ist´s heut besser?" gibt sie mir das Gefühl, schon vor Wochen gestorben zu sein. Frag ich nicht und nick nur höflich, ist sie ratz fatz wieder still...

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 8. April 2008 13:23

Naja- bei alten Leuten ist die Problematik vielleicht doch etwas anders als bei einer jungen Frau...Im Prinzip könnte es sein, dass sie indirekt Aufmerksamkeit erhaschen möchte aber ob sich das von alleine wieder legt ist fraglich...Ich glaube die Hintergründe einer solchen Krankheit sind doch umfassender als man das auf den ersten Blick erfassen könnte.

Kommentar von Baa62349a24a7796116785784f54b149smallBubbles am 8. April 2008 13:26

Inwiefern seid ihr euch denn sicher, dass sie wirklich unter dieser Krankheit leidet? Denkt ihr das nur oder habt ihr dafür ein ärztliches Gutachten? Was, wenn sie wirklich nur im Mittelpunkt stehen möchte?


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 8. April 2008 11:37
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Das geht nicht! Genauso wenig, wie man einen Dummschwätzer davon überzeugen könnte, dass er ein solcher ist! Das machen die ja nicht bewußt! Das ist fast wie bei einem Schlafwandler. Dem könnte man auch zig mal sagen, er soll liegenbleiben und er würde es nicht machen!


Qetan
beantwortet von Qetan am 8. April 2008 23:29
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Das schaffst Du nicht sondern nur ein Therapeut.


Marah
beantwortet von Marah am 8. April 2008 12:15
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Sag mal möchtest Du deiner Freundin helfen oder willst Du nur, dass sie aufhört zu jammern. Sei froh, dass sie ihrem Unmut freien Lauf lässt. Eine psychische Krankheit wird nämlich dann richtig schlimm wenn die Leute sich aufgeben und man ihnen jegliche Probleme aus der Nase ziehen muss. Sie beschwert sich über ihren Zustand und das ist auch gut so! Jetzt müßte sie nur mal zu einem Psychater und mit diesem (nicht mit Dir) klären worum es bei ihren Beschwerden denn überhaupt geht. Eine Depression kann z.B. eine Vielzahl körperlicher Leiden mit sich bringen und da wird einem oft unterstellt man sei Hypochonder (was auch nicht verwerflich ist). Meine Eltern und meine Hausärztin haben auch behauptet ich sei Hypochondrisch und als ich dann zum Therapeuten ging, stellte sich raus das ich einfach eine kleine Depression hatte, die sich stark körperlich geäussert hatte. Psychosomatik ist eine krasse Sache und nicht zu unterschätzen. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, angegriffenes Immunsystem, Kreislaufprobleme- all das kann psychosomatisch bedingt sein. Ein paar Tabletten und eine Verhaltenstherapie und ein "Hypochonder" will nicht mehr zum Arzt weil "Es ja garnicht so schlimm ist". Nimm ihre Leiden und ihr "Gejammer" ernst und hilf ihr einen guten Psychologen zu finden. Dann wird alles wieder gut!LG

Kommentar von tclericus am 8. April 2008 12:32

Sie war schon bei allen moeglichen Aerzten und die koennen nichts finden und wenn man nur den Versuch macht ihr beizubringen, die Krankheit koennte psychische Ursachen haben ist sie gekraenkt.

Kommentar von 85c6343d946cfb3900a694492ea0897dsmallMarah am 8. April 2008 13:18

Das ist natürlich auch schwer zu verdauen. Vorallem wenn man Vorurteile hat gegenüber psychisch- kranken. Du mußt ihr klar machen, dass es heutzutage völlig normal ist, wenn man dem enormen gesellschaftlichen Druck nicht standhält und das jeder zweite schonmal eine Depression ausgebildet hat. Schön wäre es, wenn ihr jemanden im Bekanntenkries hättet der sowas schon mal durchgemacht hat und mit ihr ein offenes Gespräch führt. Ansonsten gibt es Statistiken über Depressionskranke im Net- daraus kann man eindeutig erkennen, wieviele Leute es schon erwischt hat und mit dem Hinweis auf eine Dunkelziffer müsste sie verstehen, dass es erdamtt viele Leute gibt, die ähnliches durchmachen. Zeig ihr doch mal, dass es auch Dir manchmal nicht so gut geht und Du dann Kopfschmerzen bekommst...Ich denke Du schaffst das mit viel Feingefühl und Geduld! Wenn sie zu einem Psychologen gehen würde, könnte der auch ausschließen, dass sie unter einer psychischen Krankheit leidet (auch wenn es unwahrscheinlich sein könnte...). Ich finde nur Du solltest unbedingt mitgehen und dem Arzt deine Beobachtungen mitteilen, denn manchmal können die Patienten sogar dem Arzt ausreden, dass sie krank sind :-) Wenn das garnicht funktioniert, kannst Du sie auch mal zum Homöopathen schicken- der betrachtet Krankheiten ganzheitlich und legt großen Wert auf den psychischen Aspekt. In der Homöpathie sind Krankheiten IMMER seelisch und körperlich zugleich. Ein Gespräch dieser Art könnte ihr auch klarmachen, dass sie sich selbst nicht nur körperlich betrachten soll, sondern auch auf ihre Psyche achten muss. Ein Homöopath hört dem Patienten auch aufmerksam zu und eine Erstanamnese dauert bis zu 1 1/2 Stunden- Vielleicht braucht sie auch nur das Gefühl, dass jemand ihr aufmerksam zuhört (jemand Aussenstehender)! Das wäre unbedingt einen Versuch wert. Wenn sie das Gefühl hat, dass ihr die Ärzte nicht zuhören verschlimmert das ja nur ihre Bedenken, dass die Mediziner etwas übersehen könnten.LG


vivaldi1969
beantwortet von vivaldi1969 am 8. April 2008 11:37
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Ich habe auch schon stundenlange Diskussionen mit "meinen Hypochondern" gehabt. Es hat nichts gebracht. Überhör das Jammern, gib ab und zu einen guten Rat und lass dich da nicht mit rein ziehen. Vielleicht solltest du mal mit ihr in ein Krankenhaus gehen, da gibt es viel Elend!! Dann geht es ihr vielleicht wieder besser.


AJWhv
beantwortet von AJWhv am 8. April 2008 11:35
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Fang an über irgendeine Tierkrankheit zu reden und wenn sie dann zum Arzt geht, wird sie vielleicht wachgerüttelt! hat sie zu viel langeweile oder zu wenig aufmerksamkeit?


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 8. April 2008 11:35
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Das kannst du NIEMAND beibringen, auch deiner Freundin nicht.

völlig chancenlos


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