mgerdenitsch am 12.07.2009 um 20:54 Uhr
er will und will einfach nicht...

Konsequent sein! Kann ein paar Tage nervig sein, dafür hast du dann keine Diskussionen mehr. Gehst du jetzt nicht schlafen dann musst du morgen eine halbe Stunde früher ins Bett! Aber auch durchziehen!
ist es dunkel genug im Zimmer? Hat er ggf. Hunger oder Durst? Hast du ein täglich ablaufendes Abendritual an das er sich gewöhnt hat? Wichtig ist, dass er ein Abendritual hat und du konsequent bleibst, wenn er ins Bett geht. Leichte Abweichungen können schon von ihm ausgenutzt werden.
viell.schläft er mittags zu lange? abends ritule schaffen, vorlesen, singen und ruhe drum rum

bespiele ihn
mgerdenitsch am 12. Juli 2009 20:55 bespielen?
ziuwari am 12. Juli 2009 21:06 spiele mit ihm müde werden, kaspertheater....

Wenn es keinen fassbaren Grund gibt, bring ihn immer wieder ins Bett zurück
vorallem selber ruhig bleiben: Lied singen, Kopf streicheln, ev. CD einlegen und immer wieder aus dem Zimmer gehen.
Es gibt ein Buch: Jedes Kind kann schlafen lernen. Muss mal googeln.. Wenn das Kind gesund ist, funktioniert das. Man braucht aber sehr viel Durchhaltevermögen!!
wenn ihr noch kein einschlaf-ritual habt, empfehle ich dir, euch ein solches zu schaffen. abendessen, baden/waschen, zähneputzen, schlafanzug anziehen, lieblingskuscheltier suchen, nunni (falls erforderlich) holen, ins bett und zudecken. alles jeden tag in derselben reihenfolge. im kinderzimmer eine möglichst ruhige, kuschelige atmosphäre schaffen, gute-nacht-lieder singen und/oder vorlesen. nach einer weile merkt man, dass man sich auch als erwachsener dabei wunderbar entspannen kann.
wenn es dir schwer fällt, den kleinen entspannt ins bett zu bringen, überlege, warum es dir schwerfällt. wenn du ihn z.b. um 19 uhr ins bett bringst, weil du um 19:15 uhr eine bestimmte sendung sehen möchtest, ist klar, dass da unruhe und erwartungshaltung im spiel ist. dann nimm die sendung (beispiel) auf und schau sie später entspannt, wenn junior schläft. oder bring ihn schon um 18:30 h ins bett. den unterschied merkt er nicht. er merkt nur deine innere anspannung.
wenn der kleine dann trotzdem noch alle paar minuten auf der matte steht, kommentarlos zurück ins bett bringen und den längeren atem beweisen. irgendwann kippt er aus den latschen - und zwar schneller als du!
Zu aller erst rate ich Dir vom Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" ab!!!! Egal wie alt das Kind ist!!! In dem Buch wird beschrieben wie man sein Kind schrittweise dazu bringt alleine zu schlafen! Dieser Vorgänge sind aber mit TRänen und Weinen verbunden!
Ich rate Dir das was ich bei meinem Sohn getan habe: Ich habe mich Abends zu ihm gelegt und statt diese Zeit als nervig zu betrachten habe ich angefangen es zu geniessen!!!! Unsere Kinder wachsen sehr schnell und ich kann mich ncoh genau daran erinnern wie es war als mein Kleiner immer wieder aus seinem Bettchen gekrtabbelt ist! Ich mich fragte "Was kann ich tun damit er endlich schläft?" Bis ich mich entschied aufzuhören ihn auszuschipfen oder zu versuchen ihn zu überreden.... ich habe mich zu ihm gelegt und das tue ich bis Heute! Er ist heute fast 6 Jahre alt AAAAABER die Länge unserer Kuschelzeit ist kürzer geworden! Damals blieb ich sehr lange liegen! Jetzt nur noch 5-10 min ...das sind die schönsten und wertvollsten Minuten des Tages denn diese gemeinsame Kuschelzeit mitleriwle auch Zeit für ruhige Gespräche, wird bald vorbei sein und kommt dann so nie wieder!!!!
Geniesse die Zeit mit Deinem Kind und denke immer dran....er wird größer und braucht Dich dann immer weniger....jetzt wo er Dich braucht um eben zb einzuschalfen....biete ihm Deine Hilfe an!!!

lese ihn eine geschichte vor und dann muß er schlafen und dann gehts du raus aber nicht das kuscheln vergessen das lieben die kinder gerne
Kinder mögen es sehr gern, wenn man Ihnen im Bett etwas vorliest. Die gute alte Methode zusammen eine schöne gute Nacht Geschichte zu lesen hat sich bis heute bewährt. Auch ist es sehr hilfreich, wenn man vor dem Schlafengehen mit seinem Kind über den vergangenen Tag spricht, z.B. Was hat dir heute besonders viel Freude bereitet, hat dich irgend etwas geärgert. Rede mit dem Kind über seine Gefühle, ruhig auch Ängste und Sorgen die sich eventuell aufgestauht haben. Redet darüber, was ihr zusammen am nächsten Tag gemeinsam unternehmen könnt. Du wirst sehen, dein Kind wird ruhig und im vertrauten Verhältnis zu ihrem lieben Vater einschlafen.

Wie sind seine Schlafenszeiten über den Tag verteilt??? Wann sollte er denn schlafen gehen?

Kinder haben "Einschlaffenster" (das hatte ich beim ersten Kind auch noch nicht kapiert...) also, Zeiten, zu denen sie im Nullkommanix einschlafen. man muß nur rausfinden, wann es soweit ist (Augenreiben etc) und dann die Schlafenszeit anpassen. Wenn es allerdings sehr warm ist oder das Kind sich grade nicht von etwas Spannendem trennen will, können sie manchmal eben nicht einschlafen...(ich habe meine Tochter auch 10 mal wieder ins Bett gebracht weil sie wie ein Stehaufmännchen immer wiederkam), dann würde ich mich ein Weilchen ganz langweilig dazulegen. Das wird schon wieder! Oder laß das Kind im Halbdunkel im Gitterbettchen plappern bis es von selber einschläft und setz dich daneben und lies ein Buch. Bloß keine Machtkämpfe anfangen! Schlafengehen soll was Schönes sein.
Wie alt ist denn der Sohnemann? Kinder benötigen einen verläßlichen Tagesrhythmus, der durch die Eltern geschaffen werden muss. Dazu gehören auch Rituale, die besonders vor dem Schlafengehen Wunder wirken. Dazu müssen sich Mama oder Papa eine halbe Stunde Zeit nehmen und dem Kind(nach dem Sandmann, der das Ritual einleitet)z. B. etwas vorlesen, gemeinsam Geschichten zu Bildern erfinden, singen, Fingerspiele machen u.s.w. Kinder sollten auch immer etwas zu trinken am Bett stehen haben, ungesüßter Tee, auf den sie jederzeit zugreifen können. Nach der Zeit das Licht aus oder die Rollos runter und das Zimmer verlassen. Mit liebevoller Konsequenz dann die Ruhe einfordern. Man kann auch noch eine Schlafmusik leise spielen lassen oder Traumgeschichten, die die Ruhe fördern.
tagsüber viel frische luft und bewegung, aber gegen abend keine toberei und aufregung mehr, sondern zur ruhe kommen. dann ein festes ritual mit vorlesen, ev. singen, beten, waschen, zähneputzen usw. und danach konsequenz.