gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Wie bringe ich meinem Sohn bei zu verlieren?

gefragt von golosella am 17.01.2008 um 12:18 Uhr

Mit meinem siebenjährigem Sohn kann man eigentlich nur spielen unter der Bedingung das er gewinnt. Selbst wenn er in einem Brettspiel fünf mal hintereinander gewonnen hat und ich dann einmal flippt er aus. Es geht zwar auch schnell vorüber aber das ist doch keine schöne Angewohnheit. Welche Tipps könnt ihr mir geben, mir denen ich gegen dieses Verhalten vorgehen kann? Bisher bleibe ich einfach ruhig und erkläre ihm, dass verlieren auch mal dazugehört. Aber davon will er nichts wissen.

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Familie x 9.427 Erziehung x 3.300 Kind x 2.638 Spielen x 666

solf1
beantwortet von solf1 am 17. Januar 2008 12:22
9x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Schicke ihn in einen Verein mit Mannschaftssport! Fussball, Handball, Unihockey oder sonst was.. Da werden ihn die Mitspieler das lehren.. Gruss Solf

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 17. Januar 2008 12:30

Super Vorschlag! Meistens lernen die Kinder von Gleichaltrigen mehr als von Erwachsenen.


anonym
beantwortet von EarlGrey am 17. Januar 2008 12:26
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich denke, dass er noch sehr jung ist und wahrscheinlich ein Einzelkind, oder? Du solltest ihn wie Solf schon sagte in eine Mannschaft oder andere Gruppe integrieren, damit er soziales Verhalten ausserhalb seiner priveligierten Stellung in der Familie erlernt.

Kommentar von Nordfriesin am 18. Januar 2008 15:55

was hat denn das bitte damit zu tun dass er Einzelkind ist? Ich kenne viele Kinder (berufsbedingt) und es hat nichts damit zu tun ob ein Kind Einzelkind ist ob es verlieren kann oder nicht! Es hat damit zu tun ob es das schon kennt und auch akzeptiert hat dass man nicht immer Gewinner ist!!!!! Auch mein eigener Sohn ist Einzelkind und er hat noch nie Theater gemacht... er kennt es aber auch zu verlieren weil ich ihn nie gewinnen lassen habe nur um ihn vor dem Verlieren zu schonen!!! So ist eben das Leben!


Tippse
beantwortet von Tippse am 17. Januar 2008 12:22
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

dann sage das nächste mal, wenn er etwas spielen will, dass du nicht mehr mit ihm spielen willst, weil er eben nicht verlieren kann bzw. dann eben so ausflippt!

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 17. Januar 2008 12:23

hops, zu schnell gedrückt... ;-)
vielleicht ändert er dann seine einstellung bzw. denkt mal drüber nach!

Kommentar von rama25 am 17. Januar 2008 12:47

Würde ich nicht machen, denn der Schuß kann leicht nach hinten losgehen. Zeige ihm einfach doch, daß ein Spiel-verlieren keine Katastrophe ist und das Leben danach trotzdem weitergeht. Mit Deiner Methode zwingst Du ihn geradezu zum Verlieren, wenn Du ihm vor dem Spiel schon drohst.

Kommentar von 33a09523666e5176dbbee485dba642b5smallTippse am 17. Januar 2008 13:04

ne wieso jetzt zwingen bzw. drohen? ich zwinge ihn weder zum spielen noch zu verlieren und drohung kann ich überhaupt keine erkennen in dieser massnahme... hm? lg tippse


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 18. Januar 2008 15:46
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wenn man sein Kind gewinnen lässt dann hat er ja auch keinen Grund sich auf das Verlieren einzustellen. Als 1. rate ich Dir aufzuhören ihn gewinnen zu lassen! Auch wenn er dann gleich 3 mal verliert...so ist das Leben! 2. Macht er Theater (egal ob während des Spiels oder nachdem er verloren hat) räume das Spiel ein und sage ihm dass Du keine Lust mehr hast mit ihm zu spielen...ENDE der Diskussion!

Auch wenn ihr in den nächsten Tagen/Wochen das Spiel gleich nach Spielbeginn einräumen müsst weil er Theater macht!!!!! Irgendwann wird er damit aufhören weil er so gelernt hat dass er mit seinem Theater nicht weiter kommt!!!


anonym
beantwortet von tabea am 17. Januar 2008 13:06
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Ich habe auch so einen Sohn.Meine Tochter und ich ,wir spielen um des Spielens willen,mein Sohn(14.J.) kann dies gar nicht .Er spielt nur dann mit ,wenn er genau weiß,dass er gewinnt.Dies geht soweit,dass er neue Spiele erst einmal alleine ausprobiert,bevor er mit anderen spielt. Mein Sohn ist hochbegab;er kann mit" vielleicht gewinnen" nichts anfangen.Ich glaube nicht ,dass man jemanden dies bzgl. umerziehen kann.

Kommentar von Nordfriesin am 18. Januar 2008 15:51

Das sehe ich anders! Gerade weil er hochbegabt ist muss er auch lernen mal Verlierer zu sein!!! Ich glaube da hilft nur Konsequenz: Wer Theater macht ist raus aus dem Spiel! Egal ob Hochbegabt oder nicht! Wer sein Kind ständig gewinnen lässt hat ja auch nicht die Möglichkeit ihn zu lehren auch mal Verlierer zu sein! Im Grunde ist es das Gleiche bei Kindern die herumjammern um eine Süßigkeit zu bekommen und am Ende eh ihren Willen bekommen! Manchmal muss man eben auch Frustrationen ertragen können! Auch als Kind!


Pinbuster
beantwortet von Pinbuster am 17. Januar 2008 12:24
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hier gibt es schon einige Antworten: http://www.gutefrage.net/frage/wie-bringt-man-seinem-kind-fast-5-jahre-das-verli...

Besonders die Antwort von casualuser gefällt mir extrem gut.


anonym
beantwortet von Casalupus am 5. Dezember 2009 10:36
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Na, so ernst solltest Du diesen Tick nicht nehmen. Jungs sind nun mal darauf aus zu gewinnen und sind viel leichter am Ehrgeiz gepackt als etwa Mädchen. Du könntest ihm aber vermitteln, daß er sich noch mehr anstrengen muss, wenn er gewinnen will. Vielleicht ist der Grund, daß er denkt, man könne/müsse "einfach so" immer gewinnen. Das ist natürlich nicht so. Der Sieg ist immer der Preis für irgendwas - d.h. er muss eben der Beste sein, wenn er gewinnen will.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.