Unser Sohn verplempert sein Taschengeld sofort, wenn er es bekommt und bettelt dann nach einem Vorschuss. Obwohl wir mit ihm schon oft gesagt haben, dass er sich das Geld besser einteilen muss ändert sich nichts an der Lage. Wie bringt ihr eurem Kind bei, mit Geld umzugehen?

Gib ihm keinen Vorschuss mehr. Dann lernt er es am Besten.
Setzt euch zusammen und besprecht, wofür er das ganze Geld braucht. Überlegt auch mal, ob sein höherer Bedarf vielleicht berechtigt ist, dann könnte er u.U. ein paar Pflichten im Haushalt/Garten übernehmen, bei einem vorher festgelegten Tarif pro Arbeit. Selbst verdientes Geld macht geizig.
LG
Wieselchen

Niemals Vorschuß geben. Mit ihm zusammen überlegen, welche Wünsche er hat, die Ihr ihm nicht erfüllt und für die er sparen muß.
strick4a am 8. Juli 2008 23:53 ..und erklären, das Geld nicht auf Bäumen wächst...DH...
LG....strick
lass ihn doch seine einnahmen und ausgaben in ein kleines buch eintragen und dann immer genau planen, was für was gebraucht wird.
so bekommt er erst mal wenigstens einen kleinen überblick.

Lasse Deinen Sohn nur so für sich, aufschreiben, wofür er das Geld ausgibt. Und wenn es alle ist, dann gibt es nichts mehr! Macht er frühzeitig diese Erfahrung, dann spart er auch.
SilviaChristina am 8. Juli 2008 23:59 Hatten wir bei unserem Sohn auch probiert - hat leider nicht funktioniert. Man muss halt alles mögliche testen.
pippi60 am 9. Juli 2008 00:07 Auch ihr habt nur einen bestimmten Betrag zur Verfügung, den ihr ausgeben könnt. Und das muß Euer Sohn einfach lernen. Wenn kein Geld mehr da ist, dann kann er auch keins mehr ausgeben.
SilviaChristina am 9. Juli 2008 00:18 Och, seine Finanzen gehen mich nix mehr an. Er wohnt 400 km entfernt und führt seit 5 Jahren seinen eigenen Haushalt.

Reagiert auf seine Wünsche, egal was es ist, lehnt es ab, mit der Begründung...Voschuß, deswegen geht es nicht. Braucht etwas Zeit, aber die begreifen es schon, wenn es z.B. um Spiele, Klamotten, Süßigkeiten...etc. geht...eben alles was er gern mag.

Neben der Streichung des Vorschusses hilft meiner Meinung nach nur Konsequenz und Disziplin. Lasst ihn spüren, was man für Geld tun muss und lernen, dass es ein gutes Gefühl ist, auf etwas zu sparen. Soll sich nicht wie eine Strafe anhören :)

Ich sag jetzt mal ganz krass; Vorschuss ist der Weg in die Insolvenz. Er sollte schon früh lernen mit seinem Taschengeld klar zu kommen. Macht eine Einnahmen-/Ausgaben-Aufstellung. Dann werdet ihr sehen woran es liegen könnte, dass er nicht klar kommt.

Das Geld wieder Wöchentlich statt Monatlich auszahlen.

Ideen dazu:
Als erstes keinen Vorschuss geben. Unser Arbeitgeber gibt uns auch keinen.
Dann ihn mal 2 Monte lang aufschreiben lassen, was wofür ausgegeben wird. So bekommt er (und Du) einen Überblick, was da passiert.
Er kann sich daas Taschengeld in Briefumschlägen für Zeiträume und/oder Zwecke einteilen.

Nicht mehr nachgeben. Wenn Geld gleich verplempert ist, ist Schluss.Sonst kommt er immer wieder und weiss wie er Vorschuss bekommt.

Wie alt ist er denn und wie viel Geld bekommt er?? Also ich weiß von mir damals noch, meinen Umgang mit Geld hab ich mir eigentlich von meinen Eltern abgeschaut, also hab ja mitbekommen, wie sie auf etwas gespart haben, was sie sich gewünscht haben usw.
vielleicht in dem ein Vorschuß mit Arbeiten wie Wohnung putzen, Autowaschen etc. verbunden ist. ev. lernt er dabei auch schon mal ein wenig das Arbeits-Geld Verhältnis mit
Wie alt ist das Kind? Ein 3jähriges wird noch kein Verhältniss haben, ein 15 jähriges muß es begreifen. Also, ich habe meinen Kindern sehr früh Geld gegeben. Das war sofort weg. Mit der Zeit haben Sie gelernt, es einzuteilen. Ein Kind wollte das so gar nicht lernen, Ihm habe ich mehr gegeben, mit der Auflage, Schulhefte und Kleidung selber zu kaufen. Auch er hat es noch sehr schnell gelernt. L.G.

Also, meine Eltern haben das bei mir und meinen Geschwistern, glaube ich, ganz gut hingekriegt. Es gab einen festen Satz für jede Altersstufe. Der lag (in meiner Erinnerung) immer knapp unter dem Durchschnitt im Freundeskreis. Das hat uns immer angesporn, uns noch etwas dazuzuverdienen (Babysitten, bei Oma Rasen mähen, ...) Ab 12 Jahren gab es Klamottengeld obendrauf, weil wir da eh nur noch das anzogen, was wir wollten. Und Vorschüsse gab es nur in Ausnahmefällen wie teure Winterklamotten oder sowas. Bleibt konsequent! Dann wird er sich das Geld irgendwann von allein so einteilen wollen, dass er nicht immer darben muss am Monatsende.

Unser Großer konnte auch nicht mit Geld umgehen. Wir haben für das wöchentliche Taschengeld Briefumschläge vorbereitet und er musste versuchen, damit auszukommen. Es hat in den seltesten Fällen geklappt. Er hat heute noch Probleme (24). Unsere Tochter konnte es von alleine (hat unsere Tipps angenommen) und hat uns bis heute vielleicht 2x angepumpt (22). Keine Ahnung, woran das liegt. Bei meiner Kollegin ist es genau so.
Oskar Momo am 9. Juli 2008 12:52 wie alt ist denn deine Tochter?
SilviaChristina am 11. Juli 2008 22:35 Sie ist 22
Oskar Momo am 16. Juli 2008 14:24 liegt wahrscheinlich tatsächlich an ihrem Wesen. Da hilft bei weniger begabten keine Schelte, Wie-Geh-ich-mit-Geld-um-Kurse, oder sonstiges:-)

Meine Kids haben ihr Taschengeld bekommen unter der Prämisse, dass es mich nichts - aber auch gar nichts! - angeht, was sie damit machen, egal ob saufen, rauchen und was weiss ich denn ?
Zweite Prämisse war: wenn es nicht reicht, dann will ich aber ganz genau wissen, warum es nicht reicht und was sie bereist unternommen haben, damit es reicht-
ich habe NIE ein Gespräch über nicht reichendes Taschengeld geführt
drück ihm n 50 inne hand und sach so 4 wochen dann gibbet wieder einen eher nciht davon wird eigekauft (klamotten und schulhefte stifte)und gut ist wenn alle dann alle oder dastaschen geld nicht einmal ganzviel sondern jeden tag ein geringen batrgag
Es kommt jetzt natürlich darauf an wie alt das Kind ist, hört sich aber an, dass es schon älter ist also: Wenn du ihm das Taschengeld gibst dann mit dem Hinweis, "mehr ist nicht drin diesen Monat, teil es dir ein oder verdien dir was dazu" (ihr könntet einen Deal machen in Sachen dazuverdienen und verhandeln z.B. Geschirrspüler ausräumen 50 Cent, Rasen mähen 2 € usw. aber nur, wenn die Arbeit ordentlich ausgeführt wurde, das alles damit er sieht, dass Geld auch Arbeit bedeutet oder pflückst du dir dein Geld von den Bäumen?) und konsequent bleiben, keinen Cent mehr rausrücken auch wenn er noch so bettelt!
KEIN VORSCHUß MEHR GEBEN!!!!!
Schlag ihm vor einen Bisschen des TG in eine Spardose zu tun so dass er sich etwas zusammensparen kann un sich somit was größeres kaufen kann!! Will er das nicht so lass ihn einafch. Diskutiere nciht mit ihm ! 1x in de rWoche gibt es TG und wenn er es ausgegeben hat dann ist es Pech für ihn! Diskutiere auch nicht mit ihm WAS er sich dafür kauft! Sag ihn ruhig ab und zu Deine Meinung aber TG ist ja bekanntlich dazu da um zu lernen mit seinem Geld umzugehen. Wenn er ständig Nachschub bzw Vorschuß bekommt braucht er ja nciht auf sein Geld zu achten!!!
Wichtig ist absolute Selbstständigeit in Sachen Geld. Wenn er es aufschreiben muss wird sich daran nichts ändern. Außerdem ist es sein Geld und er alleine darf entscheiden wann und für was er es ausgibt. Ihr solltet aber trotzdem mal darüber reden warum es so schnell weg ist, was kauft er davon? Was muss er sich davon eigentlich garnicht kaufen? (Schulsachen oder so z.B.). Gebt ihm auf keinen Fall einen Vorschuss und wenn es am WE weg ist geht er halt nicht auf Party, sowas wirkt....