Wie bringe ich meinem Kind am besten bei, was Alkohol alles anrichten kann ? Irgndwie finde ich zu meiner 17 jährigen Tochter keinen Zugang in dieser Angelegenheit. Sie stellt sich auf Stur und ich habe sie schon erwischt, wie sie selbst die harten Sachen, wie Vodka und diese modernen Mixgetränke in sich wahllos reinschüttet, wenn sie mit Ihren Freundinnen um die Häuser zieht. Vielleicht hat Ihr eine Empfehlung für mich
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Wenn du befürchtest, dass sie unkontrolliert trinkt und du nicht an sie ran kommst, solltest du einen Termin bei der Drogenberatung machen und gemeinsam mit ihr hingehen, falls du das schaffst. Die Mitarbeiter dort können ihr vielleicht besser vermitteln, was sie sich und ihrem Körper antut, die haben gutes Anschaungsmaterial. Falls sie nicht mitgeht, solltest du dort mal anrufen und um Hilfe bitten. Deine Tochter kann bereits sehr alkoholgefährdet sein und sie riskiert irreparable Organ- und Hirnschäden. Viel Glück!

vieleicht beratungsstellen da wo trockene von ihren erfahrungen berichten! oder das blaue kreuz!
finde ich auch ne gute Idee
Führe ein ruhiges Gespräch mit ihr, ohne Vorwürfe zu machen. Sag ihr, dass du Angst um sie hast, aber habe auch Verständnis für sie (Gruppenzwang)
Vielelicht probiere ich das mal aus - da muss ich ganz schön über meinen Schatten springen.

ich finde jedes kind sollte mal mit alkohol erfahrung machen. und dann selber entscheiden, was es für richtig hält. weil das wird es s oder so mehr oder weniger.
und dann auf NIEMALS : Alkohol am Steuer
Bin auch 17 und bei mir war das beste Mittel, einfach mal machen lassen ;) Einmal so richtig besoffen gewesen, gereiert und 'nen guten Kater, das reicht aus, um zumindest nicht mehr voll sein zu wollen ^^ Dass es dann nicht mehr passiert kann man net versprechen. Was auch gut helfen soll, ist, sie trinken zu lassen, bis man sagen kann sie hat 'ne Alkoholvergiftung (keine Sorge, ich mein nur, wenn man sich nicht mehr unter Kontrolle hat und reiert) und dann eine richtig SCHMERZHAFTE Behandlung in der Klinik. Also mit schön dicken Nadeln ]:->
vielen Dank für dieses Posting. Ich finde es klasse, dass eine 17jährige so wie Du das schreibt. Aber ich fühle mich nicht so ganz gut dabei, einfach zuzusehen, wenn da mehr passiert - nicht auszudenken, was für Vorwürfe ich mir da machen würde.

Nochmal, diesmal ernsthafter Ansatz: Versuch besser nicht Druck auszüben, der Schuß geht meist nach hinten los.
na es geht doch mit den produktiven Beiträgen...und diesmal mein ich es sogar ernst ^^
siggischmidt am 7. September 2008 17:50 Danke, ich habe meine hellen Momente ;-)
Das ist leichter gesagt als getan. Meine Ex gibt mir die Schuld an der Alkoholsucht unserer gemeinsamen Tochter.
Vielleicht hilft ein Gespräch über das eigentliche Ereignis - es könnte ja die Trennung sein. Vielleicht ist das ein Ansatz, Deiner Tochter näher zu kommen.
siggischmidt am 7. September 2008 18:22 Da kann ich nur einen Rat geben, gebt euch in professionelle Hände!!! Der gang zum Familientherapeuten mag schambesetzt sein, aber da sind Leute die einem wirklich helfen können(wenn man einen guten therapeuten findet)
Bloß nicht zum Psychodoktor würd ich sagen. Also ich hätte das meinen Eltern nie verziehen und wär wahrscheinlich aus reinem Protest jeden Tag sturzbesoffen gewesen..
siggischmidt am 8. September 2008 03:04 Ich meinte die Eltern!!!!

Das ist sehr schwer zu beantworten. Versuch es mit Büchern oder Filmen. In dem Alter ist es so wichtig "Dazuzugehören" Tut mir leid, eine Patentlösung hab ich leider nicht. Aber, als Trost: wenn du deine Tochter bis jetzt gut erzogen hast wird sie diese Phase gut überstehen.
Ich schäzte jetzt auch mal, dass es wohl das "Dazugehören" ist. Aber irgendwie habe ich bedenken, dass da mehr passiert - so wie meine Tochter im Moment drauf ist.

Besuch mich an nem Freitag abend.
sehr produktiver Beitrag
siggischmidt am 7. September 2008 17:26 Danke!

Es gibt , wenn schon ein Gespräch nicht fruchtet, Selbsthilfegruppen für Angehörige von Betroffenen die aus Ihren Erfahrungen mit solchen Menschen gelernt haben damit richtig um zu gehen. Alanon eine Tochtergruppe der AA ist so eine Einrichtung. Dort findet man auch Kinder von Betroffenen Eltern . Sinn würde es machen Ihre Tochte mal in eine Offene Gruppe zu bekommen wo Betroffene und Angehörige zusammen sind.( Freundeskreis ) Falsche Freunde können jede gute Erziehung zu nichte machen. Dazu kommt noch das Rebellische Alter welches ich auch Durchlebt habe. Denken Sie an Ihre Zeit in dem Alter was Sie sich von Ihren Eltern gewünscht haben. Vieleicht kommen Sie sich so näher.
Hallo, ein Bekannter von mir hat es mit seiner Stieftochter so gemacht. Er hat sich ohne das wissen der Mutter mit dem damals 15-16 jährigen Mädchen in das Kellerstüberl zurückgezogen um einfach über Gott und die Welt zu plaudern und dabei hat er ihr immer brav eingeschenkt (glaube Wein) er hat langsam getrunken damit er Sie auch gut unter Kontrolle hat falls doch was passiert. Sie konnte über alle Sorgen sprechen und den Kater vom nächsten morgen wird Sie nie vergessen, und Sie hat seither nie zuviel getrunken. Vielleicht gibt es für deine Tochter auch so ne Vertrauensperson mit der Sie sprechen kann und daneben wird eben kontrolliert gesoffen. Find ich immer noch besser als heimlich mit freunden die dann keine Verantwortung übernehmen.
Wünsche euch viel Glück, bin nämlich selbst Kind eines Alkoholikers gewesen und das verfolgt mich oft noch heute. MFG

keine Ahnung, wie ihr sonst miteinander klar kommt. 17 ist natürlich schon etwas spät. Hat sie eine Bezugsperson/Freundin/Verwandte auf die sie hört? Die könnte mit ihr so ein Gespräch führen.
Dagegenreden hilft in diesem Alter nix.
Also ich habs mit meinen so gemacht: wir waren in einem kleinen Wirtshaus bei einer Geburtstagsfeier meines Bruders und der Wirt hat einen Schnaps auf den Tisch gestellt - für jeden. Haben auch alle angestossen - aber da fast alle Erwachsenen mit dem Auto da waren haben sie nicht ausgetrunken und alles meiner Tochter gegeben. Dann hab ich für meine Tochter weiterbestellt (sie hat ja behauptet dass sie nix spürt und viel verträgt) - bis sie eben irgendwann zum WC ist und sich übergeben hat. Dann hat der Wirt ihr nochmal eingeschenkt - als Medizin - und sie hat sich nach 2 Gläsern wieder übergeben. Dann konnte sie nicht mehr .... und ist eingeschlafen. Wir haben sie im Auto nach Hause gebracht und am nächsten Morgen war ihr noch immer kotzübel..... sie hat nie wieder (bis heute wo sie 27 ist) harte Getränke angerührt. Also unter Aufsicht und KOntrolle vollaufen lassen bis sie nicht mehr kann .... vielleicht hilfts.
Aber das ganze ist schon länger her - und wenn ich mich so umhöre und lese befürchte ich dass die Jugendlichen überhaupt leichtsinniger mit Alkohol umgehen (Stichwort Vorglühen und so) und teilweise glauben dass ohne Alk kein Spass möglich ist.
Alles Gute jedenfalls für Dich und genügend Kraft das zu überstehen.
Dagegenreden hilft in diesem Alter nix.
Also ich habs mit meinen so gemacht: wir waren in einem kleinen Wirtshaus bei einer Geburtstagsfeier meines Bruders und der Wirt hat einen Schnaps auf den Tisch gestellt - für jeden. Haben auch alle angestossen - aber da fast alle Erwachsenen mit dem Auto da waren haben sie nicht ausgetrunken und alles meiner Tochter gegeben. Dann hab ich für meine Tochter weiterbestellt (sie hat ja behauptet dass sie nix spürt und viel verträgt) - bis sie eben irgendwann zum WC ist und sich übergeben hat. Dann hat der Wirt ihr nochmal eingeschenkt - als Medizin - und sie hat sich nach 2 Gläsern wieder übergeben. Dann konnte sie nicht mehr .... und ist eingeschlafen. Wir haben sie im Auto nach Hause gebracht und am nächsten Morgen war ihr noch immer kotzübel..... sie hat nie wieder (bis heute wo sie 27 ist) harte Getränke angerührt. Also unter Aufsicht und KOntrolle vollaufen lassen bis sie nicht mehr kann .... vielleicht hilfts.
Aber das ganze ist schon länger her - und wenn ich mich so umhöre und lese befürchte ich dass die Jugendlichen überhaupt leichtsinniger mit Alkohol umgehen (Stichwort Vorglühen und so) und teilweise glauben dass ohne Alk kein Spass möglich ist.
Alles Gute jedenfalls für Dich und genügend Kraft das zu überstehen.
Swidi am 13. September 2008 23:50 Also, ich bin 14 aber bin schon in der 11. Klasse und da habe ich viel mit Älteren in dem Alter so 17 zu tun und ich bin von deren reaktionen auf Alk und Zigaretten abgeschreckt worden, aber eine Freundin von mir hat vor ca. einem halben Jahr auf viel getrunken und wie schon gesagt wurde, sehen die(wir) jugendlichen heute Alk als nicht mehr so schlimm an... Auf jeden fall ist wirklich, wenn sie nicht mit dir reden will, unter Kontrolle volllaufen alssen das beste was du machen kannst!
Zusatz: Am besten rufst du mal beim Diakonischen Werk oder der Caritas an.
Wenn ich nur Ansatzweise versuche mit Ihr zu reden verlässt sie den Raum - ich komm gar nicht so weit mit Ihr über Drogenberatung zu reden.