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Wie bringe ich meine Kinder dazu, gesund zu essen?

gefragt von laola am 13.02.2008 um 23:41 Uhr

Meine (wie wohl auch die meisten anderen) Kinder mögen beinahe nur Gerichte, die fast keine "gesunden" Zutaten enthalten. Sobald ich z.B. versuche, die Gerichte mit Hülsenfrüchten, Salatbeilagen oder ähnlichem zu "garnieren" ist das Geschrei am Tisch groß. Ehrlich gesagt muss ich aber auch zugeben, dass mir hinsichtlich der Zubereitung von solchen Zutaten irgendwie keine glorreichen Ideen einfallen, um sie "schmackhaft" zu gestalten. Könntet ihr mir da ein paar Tipps geben, wie man auch gesunde Zutaten mit einbringen kann, so dass es Kindern schmeckt.


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Pestopappa
beantwortet von Pestopappa am 13. Februar 2008 23:44
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Lebe es ihnen vor... haben wir von Anfang an gemacht... Heute noch... DANKE !!!

Kommentar von nickthequick am 14. Februar 2008 10:24

DH so mache ich es auch

Kommentar von ngherrmann am 14. Februar 2008 11:06

.... und zwar konsequent im eigenen Verhalten.


independent
beantwortet von independent am 13. Februar 2008 23:58
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Aus Linsen kann man Laibchen, Stäbchen und Bällchen machen, die man nur im Ofen trocknen muss...

Bei Bohnen würde ich auf "hübsche" Bohnen zurückgreifen: z.B. Augenbohnen, kleine Adzukibohnen, etc. und die dann in einem Lieblingsgericht verpacken, z.b. in einer Bolognese-Sauce (gemeinsam mit Hackfleisch oder noch besser Sojagranulat)

Fisch kannst du grob in der Küchenmaschine zerkleinern, würzen und dann zu Fischburgern oder Stäbchen formen (ohne Panade!)...

Beim Gemüse: Da gibt es ein englisches Buch: "How to hide Vegetables" lustige Idee find ich ;-)

Auf jeden Fall vor- und mitleben. Hängt natürlich sehr davon ab, wie selbständig die Kinder schon sind und wie eingeprägt die Essgewohnheiten schon sind...

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 14. Februar 2008 01:21

DH. Genau so geht das.

Kommentar von Nordfriesin am 14. Februar 2008 16:26

Meriner Meinung nach total überflüssig! Warum um Himmels Willen soll man die Kidner anschummeln und das gemüse verstecken??? Wenn man seinen Kindern von ANFANG AN ein gutes Vorbild ist dann braucht man sowas nicht!!! Auch wenn mal ein Phase kommt wo die Kinder etwas bestimmtes nicht essen wollen!! Das kommt schon wieder!! Man sollte nur kein Drama draus machen! Und bei Äusserungen wie "IIIIIh" oder ähnliches sollte man den Kindern gleich erklären dass es bei Lebensmittel KEIN IHHH oder BÄH gibt!!! Man kann sagen "Das schmeckt mir nicht!" Aber Essen ist nicht ih nur weil man es selber nicht essen mag!!!! So wird dem Essen ein gewissen Respekt zugewiesen.

Kommentar von E2580777557122a236c803c1ccad7fa4smallindependent am 14. Februar 2008 16:57

Kennst du das Buch - ich habs gelesen und finde, dass lustige Ansätze drin sind, ohne das Gemüse nur "zu verstecken", sondern einfach natürlich zu integrieren. Und es kommt an (wahrscheinlich bei jedem Kind anders, aber ok)...

Dass der Titel so reisserisch ist finde ich halt schön plakativ.

Jeder so wie er will...

Kommentar von Nordfriesin am 14. Februar 2008 20:08

ES geht mir weniger um das Buch sondern um die Tatsache dass man seinen Kindern gesunde Lebensmittel unerschmuggelt. Man will doch im Grudne erreichen dass die Kinder sich bewusst gesund ernähren! Macht man denen stets und ständig Extrawürste oder mogelt ihnen gesunde Lebensmittel unter dann erreicht man aber genau das Gegenteil!

Mehr zu meienr Eisntellung steht in der Antwort weiter unten.


Luise
beantwortet von Luise am 14. Februar 2008 01:26
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Unser Sohn hat im Alter von ca. 8 Jahren eine "Gemüsetheorie" aufgestellt, so nannte er das auch damals schon:

Im Gemüse und im Salat sind Kleinlebewesen, die bei den Leuten, die sie essen, das Gehirn übernehmen und sie so beeinflussen, dass sie die noch resistenten Nicht-Gemüseesser (die Kinder) unbedingt auch abhängig machen wollen. Je mehr Gemüse einer isst, desto millitanter will er unbedingt dafür sorgen, dass auch alle Nicht-Gemüseesser (=Kinder) überzeugt werden. Deshalb, so unser Sohn, werde er auf keinen Fall Gemüse essen.

Er hat nach ein paar Jahren mit wenig Gemüseverzehr dann später sehr gerne auch Gemüse gegessen, aber ohne bisherige Anfälle davon, irgendwelche Nicht-Gemüseesser überzeugen zu wollen.

Jedenfalls war die Gemüse-Theorie schon irgendwie genial - nimmt allen Wind aus den Segeln.

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 14. Februar 2008 01:29

Was für eine nette Geschichte. DH

Kommentar von 731c5ad6dd97e7d6fb61ba4d6b44bf08smallRaimund1 am 14. Februar 2008 01:34

die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben


Tonica
beantwortet von Tonica am 13. Februar 2008 23:50
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Das Problem ist, das wir fast ausschließlich nur noch Industrienahrungsmittel erwerben können und kaum noch jemand beurteilen kann, ob es gesund ist, oder nicht. Ich war mit meinen Kindern oft auf Bauernhöfen, dort haben sie auch erfahren, was Milch ist und wie sie schmeckt. Vielleicht ist das für Dich ein Ansatz, Dich und deine Kinder gesund zu ernähren. L.G.


linuxopa
beantwortet von linuxopa am 13. Februar 2008 23:56
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Hat bei meinen (die hatten auch schlechte Beispiele in der Nachbarschaft) jedenfalls funktioniert:

Drei Tage hintereinander ihren gewünschten Lieblingsfraß (natürlich Pommes mit Ketchup) serviert, während Mama und Papa die bunten Teller mit allerlei Gemüse und Salat aßen.

Nach den drei Tagen war das Thema gegessen und die Familie aß wieder gemeinsam.

Kommentar von Nordfriesin am 14. Februar 2008 16:27

Bin voll dagegen!!!


anonym
beantwortet von Goldhaase am 14. Februar 2008 02:42
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Serviere den Kindern zwischendurch Obst und/oder Gemüseplatten. Gestalte sie Farbenfroh, zB. rote Äpfel, gelbe Paprika, grüne Gurken, orange Karotten etc. und damit es nicht so fad ist kannst du ja noch eine Knoblauchsauce mit dazu geben oder eine Joghurtsauce. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn das Essen auch Interessant und Bunt aussieht wird es eher akzepiert. Man sollte auch nicht unbedingt sagen, dass das jetzt was gesundes ist sondern eher das es sich nur um eine zwischen Mahlzeit handelt. Diese Mahlzeit eignet sich auch zum knabbern vor dem Fernseher und was noch ganz wichtig ist das man eben mit isst. Das Auge ist ja bekanntlich auch mit.


anonym
beantwortet von Maaax am 13. Februar 2008 23:46
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Man kann z.b dass Obst oder das Gemüse in irgend eine Form auflegen, z.B die eines Raumschiffes. Das Auge isst ja bekanntlich mit.


Cuchulainn
beantwortet von Cuchulainn am 14. Februar 2008 09:17
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Wenn deine Kinder kein Gemüse mögen, serviere es ihnen einfach mal püriert als Suppe. Das klappt häufig, weil sie das Gemüse dann nicht sehen und identifizieren können. Außerdem schmeckt das auch noch sehr gut.


anonym
beantwortet von nickthequick am 14. Februar 2008 10:29
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Also,ich habe eigentlich immer Obst im Haus.Ich schnibbel gerne Obstgesichter oder mache aus einem Apfel einen Pinoccio .Das hat dann bei den Kindern als sie klein waren gut geklappt.Salat essen 3 von 4 Kindern gerne,aber das 4.Kind isst Gurkensalat und wenn es Blattsalat gibt,mit Käsestückchen,dann versucht er den Käse rauszupicken und erwischt zwangsläufig Salat,auch wenn er immer behauptet,Salat schmeckt nach Gras. Beim Gemüse hat jedes Kind ihre Vorlieben und die lasse ich ihnen gerne auch,denn diese Vorlieben ändern sich.Z.B. hat meine Tochter eine Zeit lang nichts Grünes gegessen,dann auf einmal war die Phase rum.

Kommentar von 970fb40b663861d35f7b68e6b51df54dsmallfrijola am 19. März 2008 13:06

DH! ja, oftmals sind es phasen, die die kinder durchleben, und für uns erwachsene ist meist schwer nachvollziehbar, warum beispielsweise grünes gerade nicht in den mund will. meiner meinung nach am wichtigsten ist die geduld, das breithalten des angebots (den familien-speiseplan nicht durch die einseitigen wünsche der kinder verkümmern lassen!), und das gute vorbild der eltern, die selbst freude haben am einkaufen, zubereiten und essen gesunder speisen.


anonym
beantwortet von Rogald am 13. Februar 2008 23:49
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Wie alt sind denn die Kleinen? Wer kauft ein? Machst du das? Selbst wenn du nur Fertiggerichte von aldi oder Lidl kaufst , bist du auf der sicheren Seite. Hinterher noch einen Magerjoghurt oder einen leichten Pudding mit Apfel oder Banane aufgerüstet dazugeben. Entscheidend ist, dass nicht außerhalb der Malzeiten noch Mist gegessen wird. Die Trinkfrage ist wichtig: Keine Cola, keine zuckerhaltigen Getränke!


Qetan
beantwortet von Qetan am 13. Februar 2008 23:54
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Bei meiner Tochter(10) hat bis jetzt noch kein Ratschlag geholfen.

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 14. Februar 2008 01:22

DH. Das soll es auch geben.

Kommentar von B4b624cfda01fa248229d72efe336ac0smallMiri77 am 14. Februar 2008 07:34

Hey getan, meine Tochter (jetzt 11) isst überhaupt kein Gemüse, sie bekommt von mir zwei so kleine Fläschchen (wie Knorr Vie) von Aldi(4er Packung kostet nur 1,49 Euro) am Tag. Das soll den Obst und Gemüsebedarf des Tages decken und schmeckt! Ein Fläschchen drücke ich Ihr morgens nach dem Aufstehen in die Hand und eins nachmittags. Und dazu habe ich immer Äpfel oder Bananen im Haus! Einen Versuch ist es Wert oder?LG


comarel
beantwortet von comarel am 14. Februar 2008 10:24
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Mit gutem Beispiel voran gehen!!

Aber meist hilft es auch schon, wenn für den "Snack" zwischendurch kein Süßes gegeben wird sondern Mähren, Gurken, Paprika in Streifen oder Scheiben geschnitten und Mini-Tomaten gereicht werden. Apfelschnitzchen, Mandarinenspalten usw. stehen bei uns immer auf dem Tisch und die Schüssel ist kaum hingestellt auch schon wieder leer. Das gits auch, wenn Klassenkameraden hier sind. Die sind auch begeistert, wenn sie zum Spielen als Zwischendurch-Häppchen einen solchen Teller mit ins Spielzimmer nehmen können.


angelofshadows
beantwortet von angelofshadows am 14. Februar 2008 10:36
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meine kinder haben von anfang an gemüse und obst bekmmen.Später war der deal, wenigstens probieren.Ich habe nicht mal mit spinat probleme. Ich denke wenn eine 10 und eine 11 Jährige kein obst und gemüse essen ist es schlicht und ergreifend ein erziehungsfehler. "was der bauer nicht kennt das ist er nicht"


anonym
beantwortet von Nordfriesin am 14. Februar 2008 16:40
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  1. Vorbild sein!

  2. Regel: Keine Extrawürstchen! Das was auf dem Tisch steht kann gegessen werden! Sonst gibt es nix! Wer trotzdem nichts essen will kann ein Glas Milch trinken oder eine Banane essen. Sonst gibts nix!

  3. DAS KIND endscheidet WAS und WIEVIEL gegessen bzw aufgefüllt wird!!!

  4. Die Eltern sollten sich nicht einmischen und stets und ständig versuchen das Kind zu überreden!!!!

  5. Kein Druck.

  6. Es sollte nichts gekocht werden wovon man weiß dass das Kind es tatsächlich nicht mag! ZB Wenn ich weiß dass mein Kind keinen Linseneintopf mag dann koche ich ihn nicht!

  7. AAABER: Wenn jedoch mein Kind keinen Spinat mag so mache ich es TROTZDEM.....warum? Weil es ja noch Kartoffeln , Spiegelei und Fischstäbchen dazu gibt und mein Kind TROTZ SPINAT satt werden kann! So hat er aber auch die Möglichkeit den Geschmack FÜR Spinat zu erfahren!

  8. Lass das Kind bei der Nahrunsgzubereitung teilhaben! Auch kleine Kinder können schälen, schneiden usw lernen!!

  9. Bitte kein Gemüse mit Absicht "verstecken" indem man es zb püriert!!! Da erzieht man die Kinder genau in die verkehrte Richtung!!!

  10. So jetzt wünsche ich euch ein leckeres Abendessen!!!

Kommentar von E92a3f433138e79150c7f6e629b47520smallmia68 am 14. Februar 2008 18:18

...DH für die Antwort insgesamt! Und ich glaube, wirklich ganz wichtig ist, die Kinder beim Zubereiten des Essens ab und zu (oder noch besser: so oft es geht) mitmachen zu lassen. Es ist viel interssanter, das zu essen, was man "selbst gemacht" hat; das ist der Anreiz schlechthin...!

Kommentar von E2580777557122a236c803c1ccad7fa4smallindependent am 15. Februar 2008 11:24

genau die Dinge stehen in dem von mir oben genannten Buch drin ;-)

Kommentar von Nordfriesin am 15. Februar 2008 14:28

Das freut mich! Meine Quelle ist das Buch "Jedes Kind kann richtig essen". mit diesen Regeln handhabe ich es zu Hause aber auch im Kindergarten bei der Arbeit! Mag ja sein, dass Dein vorgeschlagenes Buch auch nützliche Tips hat aber alleine der Titel beschreibt doch schon das Anerziehend von falschem Essensverhalten! Aber Du hast schon recht...jedem das Seine! nur schade wenn einige Eltern ihren Kindern eine falsche Einstellung zum Essen mitgeben. Damit bist nun aber nicht Du gemeint...sondern im Allgemeinen!! ;-) Es gibt leide rimm ernoch sehr viele Kinde rdie Probleme mit dem essen haben...das muß man im Kindergarten immer wieder miterleben und da ist es sehr schade wenn sich die Eltern zu Haus enicht an irgendwelche Tips halten und stattdesen ihre Kidner mit Kuchen, Pizza udn Nudeln vollstopfen weil sie angeblich nichts anderes essen würden. Sowas ärgert mich...jedes Kidn kann sich gesund ernähren man darf dabei auch das Kidn mal ein Hunegrgefühgl verspüren lassen...spätestens dann wird das Kind zu gesundem essen greifen...vorausgesetzt es steht keine Pizza oder Schokokuchen auf dem Tisch!!! Aber wie gesagt damit bist nicht Du gemeint!!!!

Ich muß dazu sagen dass die Autoren des Buches (Jedes Kind kann richtig essen) ein weiteres Buch herausgegeben haben wo ich mich ganz strikt von distanziere (Jedes Kind kann schlafen lernen)!

Kommentar von E2580777557122a236c803c1ccad7fa4smallindependent am 16. Februar 2008 14:55

danke für die Angabe deiner Quelle! LG


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