Jeden Tag kommt mein Nachbar (mit dem ich eigentlich ein sehr gutes Verhältnis habe) durch den Garten zu uns rüber und möchte einen Kaffee mit mir trinken, wobei er wirklich zu 90 von Dingen spricht, die rein objektiv und gerade subjektiv völlig belanglos und uninteressant sind. Ich möchte ihm ja nicht vor den Kopf stoßen, wie kann ich ihm das bei bringen?

Gar nicht! Lass ihn einfach reden. Es geht doch nicht darum was er sagt, sondern dass er Kontakt sucht. Hör ihm zu, und hake es als gute Tat des Tages ab. Dann wird euer Verhältnis auch gut bleiben!
wenn Du nicht gaaaanz viel Einfühlungsvermögen besitzt, dann lass es lieber. Entweder Du ziehst Dich etwas zurück (gehst ihm mehr aus dem Weg) oder Du lässt es weiter über Dich ergehen, wenn Du es Dir nicht mit ihm verscherzen willst ...
ich bin der Meinung, wenn es solche Leute so nicht merken, dass sie manchmal ganz schön langweilig sein können und nerven, dann können sie es auch nicht lassen ...
oder schick ihn zu GF !!! :-)
marialuisa am 12. Februar 2008 11:56 Du bringst mich wieder mal zum Lachen Häschen........das ist eine sehr sehr gute Idee mit GF..dafür bekommst Du von mir einen goldenen Daumen....
danke marialuisa

Ich weiß nicht, welches altersverhältnis ihr habt; mich hat es damals auch(manchmal) genervt,wenn mein Opa von früher erzählt hat. Immer dieselben Geschichten, Mine zum guten Spiel:) Mein Opa ist tot, und ich wünschte mir ihn zurück, das er seine Geschichten erzählt, jetzt, wo ich verstehe!!! Höre deinem Nachbarn zu, er weiß mehr als Du denkst, nutze sein Wissen und werde gescheit daraus. Wenigstens ein bißchen. :))
sheewa am 12. Februar 2008 11:47 Auch eine gute Einstellung. DH
marialuisa am 12. Februar 2008 11:51 das ist auch etwas ganz anderes - für mich jedenfalls - Eine schöne Antwort übrigens. Es gibt aber schon Menschen die erzählen einfach alles was da grad so durch den Kopf geistert und sei es die Träume einer Bekannten von einer Bekannten....und das lähmt dann mit der Zeit, weil es Energie abzieht..

Sag ihm doch einfach das so nett, wie du es hier geschrieben hast. Sag ihm, dass du dich für viele Dinge interessierst, aber Themen wie.... für dich uninteressant sind, nicht in Frage kommen, anöden oder was auch immer.
Du schaffst das schon, es ist gar nicht so schwer

Entweder du hörst dir das weiter an oder sagst ihm das vorsichtig und ohne ihm weh zu tun. Sag ihm ruhig ehrlich deine Meinung, ohne ihn persönlich anzugreifen. Oder fang du mit Gesprächtstehmen an. Vielleicht hilft das.

es kommt doch auch darauf an, wie oft und wie lange man mit diesem Menschen zusammen zu sein hat. Eine gute Tat am Tag, ok, zehn gute Taten auch ok (Shira), aber wenn das dann über Stunden so geht und die Tante von der Tante dann "drankommt", dann entzieht es einfach nur noch Energie....und da sollte dann schon gehandelt werden, oder besser die Angelegenheit dann zur Sprache kommen, aber ich weiss, das ist ein sehr sehr heisses Eisen.........

Wenn er wieder von einem Thema spricht das Dich nicht interessiert dann sag es auch (z.B. Du da kann ich nichts dazu sagen das interessiert mich überhaupt nicht oder Du das weiß ich nicht interessiert mich auch nicht).
Auf diese weise versteht er vielleicht das Dich das überhaupt nicht interessiert.
Wenn nicht, dann musst Du es ihm direkt sagen.
Was bei einer guten Nachbarschaft eigentlich keinen Bruch herbei führen dürfte. Sollte er beleidigt sein kannst Du es auch nicht ändern.
Mann kann es nicht jedem Menschen recht machen.
sheewa am 12. Februar 2008 11:45 Ich drück Dir die Daumen. :o)
Diese Frage ist sehr berechtigt.
Es ergibt sich, dass solche bedauernswerten Menschen teils ausgegrenzt oder gar gemobbt werden.
Wer das über Tage, Monate und Jahre als Belastung miterlebt, ist mitunter bald so weit, dass er die Worte dieser Person überhört oder nicht mehr ernst nimmt.
Ich würde sagen, früher oder später hört niemand mehr auf diese Worte.
Was haben Viel-Quatscher schon alles wichtige gesagt - und wurden nicht mehr gehört ?
Was wurde daraus: das 1000-jährige Reich z. B. !!!
Als Parteien sich gegenseitig bekriegten und bequatschten, anstatt Sinnvolles zu tun.
Für das viel- oder unüberlegte sollte es eine selbst kurierend gute Heilmöglichkeit geben.
Denn es entsteht in unserer Dekadenz.
DH! Und wenn es sich zu lange hinzieht, dann auf dringend zu erledigende Arbeit hinweisen. Dann pendelt es sich vielleicht auf eine erträgliche Viertelstunde ein.
na, da kann ich nur hoffen, dass das mit dem Einpendeln dann auch klappt.........