Frage von sushie91, 69

Wie bleibe ich am bestem auf dem Pferd beim Galopp und fliege nicht durch die Gegend?

Hallo,

ich bin 50 und reite seit November 2015 und bis heute (23-mal auf dem Pferd gesessen) es klappt alles ganz gut (Leichter Trab, Trab Aussitzen und schon paar mall Galoppiert) ich bin noch nicht runter gefallen. Mir wurde das Galoppieren nicht an der Longe gezeigt, sondern in der Gruppe, galoppierte das Pferd einfach hinter den anderen her, im Zirkel!! Aber, vor zwei Wochen fiel jemand, beim Galopp so Dolle Beinbruch und das ich den Knochen sah (offener Bruch) Seit dem habe ich Angst und verkrampfe Lehne mich zu weit vor und werde geworfen, beim letzten Galopp den rechten Bügel verloren und fast ein Abgang gemacht!! Wie weit soll ich mich zurück lehnen damit ich im Takt bleibe und nicht im Zügel hänge? Manche lehnen sich soweit das sie fas liegen, das sieht aber nicht gut aus. Frage; wie bleibe ich am bestem auf dem Pferd beim Galopp und fliege nicht durch die Gegend? Für jeden Ratschlag danke ich euch.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von SiViHa72, 43

jessas, ja, so was erschreckt erstmal.

Piha  :-S


Wie schaut´s denn aus mit Deinem Schenkelschluß? Ist der ganz gut?

tatsächlich "wirft´s", finde ich, bei Vorlehnen viel mehr.. man befindet sich ja direkt über der Schulter, über d en Beinen und da findet die Bewegung statt.

Dezent zurücklehnen ist besser.

So weit zurück, wie Du es von anderen beschreibst, ist aber auch wieder zu viel.. da schmeisst einen dann ja die Hinterhand.


Was ich selber sehr hilfreich fand: ich bin früher iommer ohne Sattel geritten,d adurch lernt man die der Situation angemessene Haltung sehr schnell (finde ich). Wie gesagt, der sichere Sitz, gehalten von den Beinen (ohne das man krampft) ist da meines Erachtens das Abrakadabra.


Ich hab das mit meinen Reitkindern oft geübt, indem sie einfach mal mit überschlagenen Bügeln ritten, auch Trab. Und dann eben auch Galopp.


Okay, ich bin/ war mehr ein Freizeitreiter.. aber sich mal vor Augen halten, wie sieht das bei Leuten, die vom Pferd aus arbeiten, aus.. das gibt schon einen guten Ansatz (leicht nach hinten,a ber nicht viel).



Kommentar von sushie91 ,

Was heiß genau Schenkel Schluss ?
Mann soll doch, so Locker und entspannt Sitzen und ohne mit den Schenkeln (Knien) zu Klammern?
Ich habe gemerkt, wen ich mich vergesse und mich nach vorne beuge, komme ich aus der Balance und ziehe sofort am Zügel. In der Hoffnung dass das Pferd in den Trab wechselt.
Je nach Pferd, klappt es mal besser mal nicht, das letzte Galoppierte irgendwie seitlich, da verlor ich den Rechten Steigbügel und wäre fast abgestiegen.

Danke für die Prompte Antwort.

Antwort
von Urlewas, 35

Da kann ich nur dringend empfehlen, die Reitschule  zu wechseln - zumindest für den Anfang! Manche Reitlehrern verstehen nicht, dass Späteinsteiger eine andere Herangehensweise benötigen als Kinder. Wenn man einige Sicherheit erlangt hat, ist es dann schon in Ordnung, den Unterricht zwischen Kindern fortzusetzen.

Wenn es in der näheren Umgebung kein Alternative gibt, würde ich mal irgendwo Urlaub machen, wo ich intensiv ein paar Tage reiten lernen kann.

Bis man sich einigermaßen sicher fühlt, sollte man einzeln, idealerweise an der Longe, unterrichtet werden. Vor allem, wenn man nicht mehr ganz so jung ist! 

Sehr zu empfehlen ist es auch, sich mit Gymnastik auf den Unterricht vorzubereiten. Der Sitz im Galopp erfordert einen ziemlich komplexen Bewegungsablauf. Kinder machen das normalerweise  intuitiv richtig, wir Erwachsene lernen mehr über den Kopf. Da sind gute Erklärungen sehr hilfreich, die aber hier den Rahmen sprengen würden. Dazu gibt es gute Literatur.

Wichtig ist, aufrecht, aber nicht starr,  zu sitzen und in den Hüftgelenken  ( nicht zu verwechseln mit der Taille!) beweglich  zu sein. Auch zum Erlernen und Erfühlen dieser Bewegungen findet man in solchen Büchern Anleitungen, mit denen man sich daheim vorbereiten kann - physisch, psychisch und auch kognitiv.

Als " Basis Literatur" helfen mir für Beweglichkeit  die Übungen aus dem " Aufwärmprogramm für Reiter" von Mayners.

Und um daheim zu erfühlen, wie man richtig sitzt, hat mir " Balance in der Bewegung " von Dietze sehr geholfen.

Antwort
von Urlewas, 21

Wobei...

Falls man weder Bücher noch Gymnastik mag und ein anderes Reitinstitut jetzt auch keine Option wäre: vielleicht könnte man einfach in der gewohnten Reitschule das Problem ansprechen und auch dort ein paar Longenstunden bekommen?

Antwort
von LiaOLila, 22

ich bin selber geritten (bin 17 Jahre) und ich kann nur empfehlen mir eine andere Reitschule zu suchen und das galoppieren an der Longe zu lernen dann iwann in der Gruppe frei es ist nicht schwer zumindest bei großen Pferden die die Hufe sehr schwingen das ist es am angenehmsten aber ein bisschen zurück lehnst nicht viel so das du dich sicher fühlst ist bei vielen sehr unterschiedlich probier einfach bisschen aus und frag vlt welche die bei dir am Stall sind ob sie dir tipps geben können und es dir vllt auch mal zeigen

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