Es ist eine Stelle im öffentlichen Dienst ausgeschrieben, bewerben kann sich auch jemand, der Bürokaufmann gelernt hat. Habe ich überhaupt Chancen von der freien Wirtschaft in den öffentlichen Dienst zu kommen, was muss ich bei der Bewerbung beachten? Wie hoch wird in etwa der Verdienst sein, wenn nach TvÖD (Ost) bezahlt wird (habe 10 Jahre Berufserfahrung, falls das überhaupt maßgeblich bei der Bezahlung ist)
bewirbt dich genauso wie für eine nicht öffentliche Stelle. Ordentliches Bild, ein guter Ordner und keine Rechtsschreibfehler.
Ganz normale Bewerbung.
Wichtig: Du verfügst nicht über die Ausbildung der Schiene öffentlicher Dienst (wird mutmaßlich mittlerer Dienst sein) und kennst daher die Verwaltungsabläufe nicht.
Da gibt es verwaltungsrechtliche "Stolperfallen", die man als Bürokaufmann weder kennt noch mit ihnen rechnet.
Wenn es der Arbeitgeber im Rahmen des Dienstbetriebes zuläßt, solltest du absehbar diese Qualifikation nachholen.
Na ja Abläufe hin oder her. Es ist eine Stelle als "Schulsekretär/In", also nicht irgendwo in einem Amt.
Aha, die erforderliche Zusatzinformation.
Als Sekretärin hast du keinerlei Befugnisse ggü. Mitarbeiter/innen, mithin keine Untergebenen.
Du wirst wg. Berufsausbildung "Bürokauffrau" mit längerer Berufserfahrung vergleichbar der Besoldung mittlerer Dienst im Angestelltenverhältnis eingestuft.
Das ist für bloße Schreib- und Registraturarbeiten ohne Sachbearbeitungsbefugnis auch bei TvÖD (Ost) keine schlechte Bezahlung.
"Bürokaufrau" ist eine Überqualifikation für diese Tätigkeit, d.h. die Tätigkeit kann preiswerter für den Arbeitgeber in derselben Qualität auch von weniger qualifizierten Arbeitskräften erbracht werden.
Mit diesen Mitberwerber/innen konkurrierst du.
Erkundige dich also vor der Bewerbung zB im Wege fernmündlicher indirekte Anfrage, ob mit deiner Qualifikation "gepunktet" werden kann, also zB arbeiten verlangt werden, die über bloße Schreib- und Registraturtätigkeiten hinausgehen.