Frage von Peter2506 17.10.2011

Wie bewältigt man Aggressivität durch nicht mehr rauchen?

  • Hilfreichste Antwort von asteppert 17.10.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Peter2506,

    du hast den Schritt geschafft, der dein Leben verändern wird, zum Guten.

    Mit Recht kannst du darauf stolz sein, auch die Aussage von dir, dass du nicht weiter rauchen willst, ist sehr gut.

    Wie ich gesehen habe, hast du ein Unternehmen. Was ist für die Angestellten besser?

    Ein Chef, der qualmt wie eine Lokomative, oder jemand, der durch eisernen Willen zeigt, "ohne Rauch geht`s auch"? Meiner Meinung nach zeigst du dadurch Konsequenz, das kann nur gut sein. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man aggressiv ist, wenn man nicht mehr raucht, kann ich dir nur sagen, dass es ganz sicher vorbei geht. Wie ich glaube, werden deine Mitmenschen das schon akzeptieren, und so arg wirst du ja nicht sein!

    Immer scharfe Zuckerln mithaben, ist keine schlechte Idee. Oder auch andere, es müssen ja nicht scharfe sein. So aggressive Phasen vergehen meistens. Vielleicht hast du, wenn du ein starker Raucher warst, noch die körperlichen Entzugserscheinungen, die durchaus bis zu einem Monat (meistens aber kürzer!) anhalten können. Dann geht es erst los mit den psychischen, von Träumen, dass du rauchst, bis zu gewohnten Handlungen. Zum Beispiel war ich immer gewöhnt, einen Aschenbecher in meinem Stammlokal auf meinen Tisch zu stellen, und nach Monaten des Nichtrauchens habe ich das einmal getan. Weil ich glaubte, dass ich noch rauche!

    Übrigens ist der psychische Entzug bei vielen nach Jahren noch nicht vorbei. Auch ich habe nach 5 Jahren 3 Monaten immer noch (aber nicht mehr so stark) Verlangen zu rauchen.

    Bleib dabei, lass nicht zu, dass du aufgibst, doch versuche auch mit deinen Mitarbeitern Klartext zu reden. Eine Entschuldigung, wenn angebracht, wirkt Wunder.

    Gruß Alfred

  • Antwort von Brigitta270755 17.10.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mit einem Nikotinpflaster, dessen Nikotindosis man auf sanfte Weise mehr und mehr reduzieren kann. Oder mit Nokotinkaugummis, die man in besonders kritischen Situationen in den Mund steckt und ein paar Minuten lang kaut. (Kann man danach auch ruhig wieder einpacken und in der nächsten kritischen Situation wieder hervorholen.

    Und keine Sorge, die Kaugummis schmecken relativ "schlecht", da kommt man garantiert nicht in Versuchung, sie anstelle der Zigaretten dauernd in den Mund zu stecken.

  • Antwort von franziska02 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Gehe in ein Fitnesscenter und reagiere Dich ab oder mache einen Waldlauf (Jogging), und Du fühlst Dich wieder wohler. Mein Rat dazu.

  • Antwort von 1972lusch 17.10.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Zusammenreißen und erstmal schlucken und nachdenken bevor du reagierst. Du bist was den entzug angeht noch lang nicht über den berg. such dir ne ersatzbefriedigung, lenk dich ab. Nikotinpflaster bringen nichts, das ist nur geldschneiderei und da versetzt nur der glaube berge. good luck.

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