Wie bestimme ich aus den Noten den Akkord?

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3 Antworten

Hallo last4stand,

die traditionelle Harmonielehre geht von Terzenschichtungen aus. Wenn Du also in einem Akkord z.B. die Töne g des es b hast, solltest Du als erstes versuchen, die Töne so übereinanderzustellen, dass lauter Terzen entstehen. In diesem Fall: es g b des.

Jetzt untersuchst Du die ersten drei Töne: Ist das Intervall zwischen 1. Ton und 3. Ton eine reine Quinte? - ist das Intervall zwischen 1. Ton und 2. Ton eine große oder kleine Terz? Wenn es eine reine Quinte ist, dann kannst Du davon ausgehen, dass der unterste Ton der Grundton ist, wenn die Terz groß ist, hast Du Dur, ist sie klein Moll. In meinem Beispiel hast Du also Es-Dur. Nun noch das Des. Das ist vom Grundton Es aus eine Septime, und zwar eine kleine. Das ist also der Dominantseptakkord oder Es-Dur 7.

Es können aber auch Töne fehlen:

z.B.: e fis c d, in Terzen geschichtet: d fis (a) c e. Keine Quinte ist so gut wie eine reine, große Terz also D-Dur mit Septime und None, also D-Dur 7 9.

Noch'n schwieriges Beispiel: e dis a b

Terzenschichtung: e (g) b dis (f) a.

Hier haben wir keine reine Quinte. In dem Fall gehen wir davon aus, dass die verminderte Quinte e b Terz und Septim eines Akkordes darstellen und der Grundton c fehlt.

Wir machen also daraus: (c) e (g) b dis (f) a

Wir haben also C-Dur ohne Grundton und ohne Quinte mit 7, einer alterierten 9 und einer 13, also C-Dur 7 9+ 13

Gruß Friedemann

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Kannst du den Akkord nicht bilden oder nicht ablesen welcher es ist?

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Kommentar von last4stand
18.12.2015, 18:02

Also ich kann die einzelnen Noten bestimmen, z.B. Ceg. Aber ich weiß nicht, was für ein Akkord das jetzt werden soll. 

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http://www.musiklehre.at/8_001.htm

Kennst du Intervalle? Also Prime bis Oktave? Dann müsste dir Terz ein Begriff sein.

Der DUR-Dreiklang bildet sich durch am Anfang einer großen Terz und zum ende eine kleine Terz. Bei einem MOLL-Dreiklang führt die kleine Terz und zum Ende die große Terz.

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