Auf dem gepflasterten Weg zum Haus sprießt es dieses Jahr besonders üppig. Mit welchem Mittel kann man dem Unkraut zuleibe rücken?
ich kenne drei moeglichkeiten: 1.) Unkraut vernichter benutzen d.h. in eine giesskann chemikalie mit wasser vermengen und dann über die Steine giessen oder 2.) mit einem Bunsenbrenner (Unkraut wegbrennen) und 3.) rausrupfen, am besten nach einem starken regen.
Am billigsten und einfachsten mit einem Fugenkratzer - meistens bekommt man die Unkräuter samt Wurzeln heraus - und es muß ja nicht alles auf einmal gemacht werden.

Es gibt kein "Unkraut"! Dieses Wort wird von denen benutzt, denen der Wuchs einer bestimmten Pfalnze an einem bestimmten Ort nicht gefällt.
Was die einen als Unkraut bezeichnen ist es für die anderen noch lange nicht - wer nimmt sich das Recht, zu entscheiden, was wachsen darf und was nicht?
Schöllkraut ist für viele ein Unkraut, für andere ein tolles Kraut, das Warzen beseitigt. Genauso ist es mit vielen anderen Kräutern. Löwenzahn z.B. esse ich sehr gerne - andere verfluchen ihn als Unkraut!
Ich habe zwar keine Pflastersteine, aber ein Staudenbeet. Für dieses nutze ich die Mondphasen zur "Beikräuterregulierung". In bestimmten Mondphasen lassen sich die unerwünschten Pflanzen ganz einfach mit Wurzel aus dem Erdreich ziehen und so mehr oder minder dauerhaft beseitigen!
Mit dieser Methode habe ich ein Beet, in dem nur das wächst, was ich dort gepflanzt habe - ohne allerdings andere Pflanzen in Mitleidenschaft zu ziehen oder Chemikalien ins Grundwasser zu befördern!
In diesem Zusammenhang wäre es interessant, zu erfahren, was die Verfechter der "chemischen Keule" zu den steigenden Wasserpreisen sagen!? Diese werden nämlich durch die ständig wachsende Grundwasserverunreinigung sicher nicht sinken!!!
krauthexe am 28. März 2007 12:57 Wie Recht Du doch damit hast!Für mich gibt es auch kein "Unkraut",höchstens eine falsche Pflanze am falschen Ort!
Kolibri am 28. März 2007 13:01 Danke! Zu Autsch: ich antworte Dir, wenn ich den Kopf zu einer vernünftigen Antwort frei habe, bin im Moment am Bügeln, usw.
Im Grunde stimme ich Dir zu.
Meine Gartenbeete - und es sind viele - habe ich auch ohne Gift und Kunstdünger im Griff. Versucht habe ich es mit dem Hof auch - aber es klappt nicht.
Möchtest Du durch meterhohe Wildkräuter zur Haustür waten?
Ob Beinwell, Schöllkraut, Brennessel u.s.w. - die haben mir alle ihren Platz und werden auch eingesetzt. Also nicht vorschnell verurteilen.
Kolibri am 28. März 2007 13:10 Ich denke nicht, dass man Wildkräuter meterhoch wachsen lassen muss, bevor man sie ausreisst! ;)
Ausserdem verurteile ich nicht, dass gewisse Pflanzen entfernt werden, wie ich geschrieben habe, tue ich das auch! Was ich verurteile ist der sorglose Umgang mit Chemie, die unser wertvollstes Gut, nämlich Wasser und Natur vorsätzlich schädigt!
Der Umgang ist nicht sorglos.
Aber man kann ein Staudenbeet nicht mit einem großen Hof vergleichen!!!
Ich habe 2 Jahre gezupft - und weiß wovon ich rede.
Ich habe einen recht großen Hof mit alten Pflastersteinen sauberzuhalten. Im Lauf der Jahre habe ich alles mögliche versucht.
Letztendlich muß ich gestehen - es brachte alles nichts. Mittlerweile spritze ich im Mai 1X "Round-up", und was dann nachwächst zupfe ich.
Glücklich bin ich mit dem Spritzen, der Umelt wegen, nicht. Aber anders habe ich es nicht in den Griff bekommen.
Ich gieße die Gehwegplatten mit einer Kochsalzlösung, ist Umweltfreundlich und preiswert. Auf 20 l Wasser 1 Päckchen handelsübliches Kochsalz.
Kolibri am 28. März 2007 12:39 Sorry, aber seit wann ist Kochsalz umweltfreundlich?? Hab ich da was verpasst? Jedem, der logisch überlegt müsste klar sein: Was das "Unkraut" vernichtet, tötet auch alle anderen Pflanzen ab - die Natur unterscheidet da wohl nicht so wie der Mensch!
Aus diesem Grund wird auch jeden Winter vor übermässigem Streuen der Gehwege mit Streusalz abgeraten und auf umweltfreundlichere Mittel wie Asche oder Sand verwiesen. In schweren Fällen kann man diese auch mit wenig Salz mischen!
schurke am 28. März 2007 13:33 Wer aber möchte irgendwelche Planzen zwischen den Gehwegplatten? Das Salz schadet nur den Planzen, nicht aber dem Grundwasser. Ich finde diese Methode schon besser, als die chemische Keule.
natürlich gelangt das Salz auch in das Grundwasser und Bereiche neben dem Gehweg. Dort schädigt es alle Pflanzen. Bei uns in der Stadt ist privates streuen von Salz auf Gehwegen komplett verboten (auch, und vorallem im Winter), Kochsalz unterscheidet sich auch nicht von Streusalz es ist nur reiner
luperi am 28. März 2007 19:22 Diese Methode mit dem Salz find ich gut, mal sehen ob es auch funktioniert ;)
mehr Möglichkeiten kenne ich auch nicht