Frage von Saiufi 30.10.2012

wie beschüzt der jupiter die erde ?

  • Antwort von jobul 31.10.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weder Sonne noch Mond noch Jupiter sind für das Entstehen von Leben auf der Erde grundsätzlich notwendig. Wohl haben sie alle daran mitgewirkt, dass das Leben auf der Erde so ist wie es ist, aber Leben braucht eigentlich nur drei Voraussetzungen: Kohlenstoff (+ einige andere Elemente natürlich), flüssiges Wasser und eine Energiequelle. Es sind auch noch ziemlich andere Umstände denkbar: Statt Wasser flüssiges Ammoniak, Kohlenwasserstoffe oder eine andere Flüssigkeit. Ach ja, Zeit braucht Leben natürlich auch und einen gewissen Temperaturbereich, wohl nicht über 150°C.

  • Antwort von Quandt 31.10.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Betrachtungsweise ist grundlegend verkehrt. Natürlich kannst Du Jupiter als Staubsauger im Solsystem betrachten, aber hier geschieht die Ursachen-Wirkungs-Umkehr! Ad eins reisst er ob seines Gravitationsfeldes instabile Himmelkörper in eine mögliche Kollisionsbahn zur Erde hinein und ad zwei ist er soweit weg, dass Sonnen- und Mondgravitation einen viel größeren Einfluß bewriken. Die liebe Sonne ist 140 Millionen Kilometer entfernt und Jupiter von der Erde 640 -920 Millionen Kilometer, mal das Größenverhältnis vernachlässigt. Und der Mond hat eindeutig den größten Einfluß, schließlich ist er für Plattentektonik und Gezeiten verantwortlich..

    Die einzige Variante zur Beschleunigung der Entwicklung von Leben auf der Erde durch Jupiter, ist die Verursachung der Bombardierung und die damit verbundene mögliche Einbringung von Lebensbausteine auf die Urerde. Sonst wohl nichts weiter. ;o)

  • Antwort von Kafei 30.10.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ein Paar weite Faktoren die notwendig sind um leben auf einem Planeten zu gewähleisten: - Es muss auf jedenfal Wasser auf einem Planeten vorhanden sein.

    • Der Planet muss in der Goldilocks Zone befinden das, dass Wasser nicht gefriet und nicht nur aus dampft besteht.

    • Der planet muss ein Magnetfeld haben

    • Der Planet muss eine Atmosphäre besitzen.

    • Der Planet muss in der Lebensfreundlichen Zone der Galaxie sein

    • Die Sonne um den Der Planet sich Dreht muss eine bestimmte größe haben

  • Antwort von Mimosa1 31.10.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Da hast du recht. Er lenkt Objekte wirklich aus dem Sonnensystem durch seine Schwerkraft. So wird er in ein paar Milliarden Jahren Merkur auf eine elliptische Bahn zerren und dann letzendlich in das äussere Sonnensystem schleudern.

    Ausserdem hält er den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter durch seine Schwerkraft zusammen. Doch wenn wir bedenken dass er durch seine Schwerkraft daran schuld ist, wenn ohne seine Schwerkraft hätte sich dieser Asteroidengürtel zu einem Objekt zusammen getan, welches ein Hunderstel der Masse unseres Mondes hätte. Dann wäre dieser wahrscheinlich durch die Schwerkraft eines Planeten in ihn gestürzt.

    Aber ein Planet mit großem Mond ist nicht alles was Leben ermöglicht:

    • Er muss einen Stern umkreisen, der langlebig ist
    • Er muss seinen Stern in einem Abstand umkreisen wo das Lösemittel für das jeweiligie Lebensform flüssig ist (mögliche Lösemittel sind Wasser, Methan, Ethan, Ammoniak, ...)
    • Er muss einen großen Mond haben oder einen anderen Weg eine stabile Achse zu bekommen
    • Gut wäre es, wenn er ein Magnetfeld hätte, aber unterirdisch oder im Meer sind sie auch vor den kosmischen Strahlen geschützt
    • Er muss eine Atmosphäre besitzen (auch wenn das Leben im Meer lebt)

    Und noch einige andere.

    Hoffe ich habe geholfen, LLG MImosa1

  • Antwort von einself 30.10.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Genaugenommen ist Jupiter an den ganzen Asteroiden überhaupt erst Schuld, denn ohne seine Gravitationsstörungen wäre aus dem Asteroidengürtel ein netter einzelner Planet geworden, der keine Gefahr für die Erde wäre...

  • Antwort von Tafelschwamm 30.10.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Und wenn er nun andere "Astereoide" ablenkt, die die Erde sonst nicht getroffen hätten, nun aber genau mittenrein treffen?

  • Antwort von lensflare 30.10.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Da ohne Sonne kein Leben häte entstehen können, erübrigt sich die Frage ob alleine der Mond oder nur mit Hilfe des Jupiters für die Entstehung des Lebens verantwortlich waren. ;)

  • Antwort von LegendEndgegner 17.03.2013

    hier ein paar details zum jupiter und wie er die Erde beschützt.

    Magnetfeld

    Magnetosphäre des Jupiters. Um die Umlaufbahnen von (grün) und Europa (blau) existiert je ein Torus aus Plasma. Mit ENA ist die Abstrahlung von hochenergetischen neutralen Atomen (engl. energetic neutral atoms angedeutet. Jupiter besitzt das größte Magnetfeld aller Planeten des Sonnensystems. An der Oberfläche beträgt die Stärke des Feldes äquatorial circa 400 Mikrotesla und an den Polen zwischen 1040 und 1400 Mikrotesla. Es ist somit 10 bis 20-mal so stark wie das Erdmagnetfeld (ca. 30 µT am Äquator und ca. 60 µT an den Polen). Der magnetische Nordpol des Jupiters liegt in der Nähe seines geographischen Südpols. Die Achse des magnetischen Nordpols ist um circa 10° in Relation zu seiner Rotationsachse geneigt. Die fiktive Achse zwischen dem magnetischen Nordpol und dem magnetischen Südpol geht nicht direkt durch das Zentrum des Planeten, sondern leicht daran vorbei, ähnlich wie es bei der Erde der Fall ist. Die genaue Entstehung des Magnetfeldes ist bei Jupiter noch ungeklärt, jedoch gilt als gesichert, dass der metallische Wasserstoff sowie die schnelle Rotationsperiode Jupiters eine entscheidende Rolle spielen. Auf der sonnenzugewandten Seite erstreckt sich das Magnetfeld etwa 5 bis 7 Mio. Kilometer weit in das Weltall. Auf der sonnenabgewandten Seite ragt es gut 700 Mio. Kilometer ins Weltall und reicht damit fast bis in die Saturnbahn. Der Grund für diese Asymmetrie ist der Sonnenwind, der eine Stoßfront bildet. Dadurch wird von der Sonne aus gesehen das Magnetfeld vor dem Planeten gestaucht und dahinter gedehnt. Die ständige Wechselwirkung mit dem Sonnenwind führt dazu, dass die genauen Ausmaße des Magnetfeldes stark schwanken können. Besonders stark können etwaige Fluktuationen auf der sonnenzugewandten Seite sein. Bei schwachem Sonnenwind kann das Magnetfeld dort bis zu 16 Mio. Kilometer weit ins All reichen. Die Fluktuationen des Magnetfeldes wurden unter anderem von den beiden Sonden Voyager 1 und 2 untersucht. Den vom Magnetfeld eingenommenen Raum nennt man Magnetosphäre. Die Magnetosphäre Jupiters ist derart groß, dass wenn man sie von der Erde aus sehen könnte, die fünffache Fläche des Vollmondes einnehmen würde. Abgesehen von der Magnetosphäre der Sonne, ist sie mit Abstand das größte Objekt in unserem Sonnensystem. Das starke Magnetfeld fängt beständig geladene Teilchen ein, so dass sich Ringe und Scheiben aus geladenen Teilchen um Jupiter bilden. Diese geladenen Teilchen stammen zum einen aus dem Sonnenwind - ein vergleichbarer Effekt findet sich auf der Erde in Form des Van-Allen-Gürtels. Eine weitere und bedeutendere Quelle für geladene Teilchen sind die Monde des Jupiters, besonders. So findet man beispielsweise einen Torus aus geladenen Schwefel- und Sauerstoffatomen um die Umlaufbahn von Io herum sowie um die Umlaufbahn von Europa, wobei die Herkunft der geladenen Teilchen des Plasmas dieses Torus noch nicht geklärt ist. Durch Fluktuationen im Magnetfeld entsteht ständig Strahlung, die von Jupiter ausgeht. Diese so genannte Synchrotronstrahlung kann als Jupiter-Bursts auf Kurzwelle oder im Dezimeterwellenbereich gemessen werden und führt auch zur Wasserverdampfung auf Europas Oberfläche. Das Magnetfeld lässt sich grob in drei Teile einteilen: Der innere Bereich ist ringförmig und erstreckt sich etwa 10 Jupiterradien weit. Innerhalb dieses Teiles lassen sich unterschiedliche Regionen unterscheiden, die durch verschiedene Elektronen- und Protonenkonzentrationen definiert sind. Der mittlere Teil des Magnetfeldes erstreckt sich von 10 bis etwa 40 Jupiterradien. Dieser Teil ist scheibenförmig abgeplattet. Die äußere Region des Magnetfeldes ist vor allem durch die Wechselwirkung des Magnetfeldes mit dem Sonnenwind geprägt, und ihre Form damit abhängig von dessen Stärke.

    Umlaufbahn Jupiter läuft auf einer annähernd kreisförmigen Umlaufbahn mit einer Exzentrizität von 0,0489 um die Sonne. Sein sonnennächster Punkt, das Perihel, liegt bei 4,95 AE und sein sonnenfernster Punkt, das Aphel, bei 5,46 AE. Seine Umlaufbahn ist mit 1,305° leicht gegen die Ekliptik geneigt. Für einen Umlauf um die Sonne benötigt Jupiter 11 Jahre, 315 Tage und 3 Stunden. Jupiter hat eine wichtige Funktion in unserem Sonnensystem. Da er schwerer ist als alle anderen Planeten zusammen, bildet er eine wesentliche Komponente des Massengleichgewichtes im Sonnensystem. Er stabilisiert durch seine Masse den Asteroidengürtel. Ohne Jupiter würde statistisch gesehen alle 100.000 Jahre ein Asteroid aus dem Asteroidengürtel die Erde treffen und Leben dadurch vermutlich unmöglich machen. Die Existenz eines jupiterähnlichen Planeten in einem Sonnensystem könnte darum Voraussetzung für Leben auf einem dem Stern näheren Planeten sein; jedoch teilen nicht alle Astronomen diese Ansicht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Asteroideng%C3%BCrtel

  • Antwort von Saiufi 04.11.2012

    Also da ich keine weiteren Punkte erhalte wie der Jupiter die Erde beschützt Stelldichein mal meine frage anders... Habt ihr Kontra Punkte das es ohne den Mond (die Sonne ausgenommen) leben entstehen könnte.... Ich muss das nähmlich erörtern und mir fallen einfach kene Kontra Punkte ein

  • Antwort von HerrDeWorde 31.10.2012

    Der Mond ist nicht nötig, um Leben zu erschaffen. Er hat dabei eventuell geholfen - wenn das Leben im Watt entstanden ist. Außerdem stabilisiert er die Erdachse, was es dem Leben leichter macht, aber wahrscheinlich hätte es sich auch mit kippenden Achsen und wechselnden Magnetfeldern arrangiert.

    Wahrscheinlich sollst du aussagen, dass Jupiter Kometen und Asteroiden schluckt, die der Erde gefährlich werden könnten. Möglicherweise bringt er aber auch paar auf den Weg.

  • Antwort von willi55 31.10.2012

    Jupiter schützt nichts und Niemand. Allerdings hat sich im Laufe der Zeit ein relativ stabiles System der Planeten eingespielt, so dass lange genug die Erde in einer gemäßigten Zone um die Sonne kreisen konnte, so dass sich hier Bedingungen ergaben, die die Entwicklung von Leben ermöglichten.

    Natürlich kann man auch an den antiken Gott denken, der aber auch nicht als Schutzgottheit herhalten kann.

  • Antwort von appletman 30.10.2012

    Du weißt doch schon alles über den Jupiter. Wichtig war noch die "richtige" Erdmasse (damit die Erde die Atmosphäre auch halten kann) und der "richtige" Abstand Erde-Sonne (damit es nicht zu heiß und nicht zu kalt wird)! Man munkelt auch, dass das Wasser eventuell aus dem Weltraum kam, oder gar Keime. Wichtig ist aber noch das Magnetfeld, das den Sonnenwind abhält...

  • Antwort von Kafei 30.10.2012

    Ich empfehle dir die Dokumentation: Der privilegierte Planet

    darin kommen alle Faktoren die notwendig sind drinn for die notwendig sind, um leben auf der Erde zu ermöglichen =)

  • Antwort von hulkkiller 30.10.2012

    Ich denke, dass das nicht wirklich viel mit der entstehung des Lebens zu tun hat..

  • Antwort von herpderp1 30.10.2012

    indem er z.B. kometen abfängt

  • Antwort von DSC4193 30.10.2012

    Inb dem er bald dreauf fällt

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