Frage von ShawnSartorius, 647

Wie beschreibt ihr den Islam in einem Wort?

Antwort
von GFBen, 15

Ambiguität

Der Ausdruck trägt dem Umstand Rechnung, dass es möglich ist, gänzlich gegensätzliche Anweisungen direkt dem islamischen Schrifttum - allem voran dem Koran - zu entnehmen. Dass die religiösen Praktiken den Grundlagen folgen, ist nur natürlich.

Anm.: Die christliche Bibel weist im Gegensatz hierzu eine klare Chronologie auf (Altes Testament, Neues Testament / Alter Bund, Neuer Bund), wodurch die Gültigkeit der Anweisungen eindeutig festzustellen ist.

Antwort
von Gerneso, 347

Für eine Beschreibung braucht man mehr als ein Wort, egal um was es geht.

Ein Wort ist lediglich eine Bezeichnung. Das wäre in dem Fall ISLAM. 

Antwort
von drachenfreund, 239

"Hingabe" oder "Aufopferung" würde es am besten beschreiben.

Für mich als Außenstehender immer wieder verwunderlich, wie sehr Gläubige ihre Zeit opfern um alle Gebote Mohammeds bzw. Allahs zu erfüllen. Dies erreicht man nur in dem man einen Teil seiner Individualität aufgibt und sich ganz in die Hände des Islams begibt.

Antwort
von SibTiger, 135

Da mein erster Beitrag, aus welchem Grund auch immer, beanstandet wurde (ich schrieb "überholt" und weiß nicht, was daran zu beanstanden war) würde ich sagen, ein Wort beschreibt die Religion auch noch recht gut:

Wahrheitsfanatismus.

Kommentar von 666Phoenix ,

Wahrheitsfanatismus

Den Anspruch auf die absolute Wahrheit findet man in allen Religionen!

Kommentar von SibTiger ,

Nur muss man bei anderen Religionen sehr viel länger nach Gläubigen suchen, die eine Haltung an den Tag legen, die ich als fanatisch bezeichnen würde. Dort wird Religion in der heutigen Zeit eher lockerer genommen.

Kommentar von suziesext06 ,

@SibTiger  seh ich auch so. Und zwar ergibt sich das, als Spezifikum des Islam, daraus, dass der und das Glauben absoluten Wert haben, also über Ethik und Vernunftgebrauch steht. Also wer glaubt, kommt in den Himmel, wer nicht glaubt, kommt in die Hölle. Eine solche primitive, ethik-freie Lehre ist auch nicht typisch für Religion, sondern nur für den sunnitischen Islam. In polytheistischen Religionen kommt sie gar nicht vor, und im Christentum muss der bzw das Glauben gute (ethische) Früchte bringen, sonst ist Glauben völlig wertlos.

Antwort
von Shiftclick, 303

Als Außenstehender beeindruckt mich die 'Ergebenheit'. Das ist etwas, was im Christentum auch vorhanden sein sollte, aber selten mehr gefunden wird.

Antwort
von HansH41, 56

Islam heißt "Unterwerfung"

Das ist der erste Satz in meinem Islam-Buch.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 80

Reformbedürftig

Manche sagen auch "veraltet" - und letztlich veraltet jede Religion, wenn sie keine zeitgemäße und lebensnahe Auslegung erfährt und keine neuen Herangehensweisen an den Glauben akzeptiert werden.

Hier sehe ich beim Islam ein Defizit und einen Reformunwillen, die vermutlich sowohl dem geringen Alter der noch recht jungen Religion, als auch der mehrheitlich stark konservativen Auslegung zuzuschreiben ist.

Ich denke, der Islam kann als wunderbare Lehre ausgelegt werden, die den Menschen positiv inspiriert und zu verantwortungsbewusstem Handeln anleitet - ein "Update" in der viel zu einseitigen Auslegung ist nach meiner Ansicht aber dringend erforderlich.

Hier bedarf es gemäßigter Vordenker, die einen toleranten Islam vermitteln, der dann auch durch entsprechend reformwillige Geistliche weitergegeben wird.

Insbesondere die politischen Elemente des Islam sollten meiner Meinung nach relativiert werden, damit der Islam als Religion verstanden wird und nicht als quasi-politische Agenda und Ideologie.

Kommentar von Enzylexikon ,

Da es offenbar noch nicht alle verstanden haben.

Der "Pfeil runter" dient der Abwertung inhaltlich minderwertiger Antworten und ist nicht dazu da, anonym die eigene Meinung durchzudrücken.

Da ich mich meist um eine gewisse Qualität meiner Antworten bemühe finde ich es ziemlich feige und schäbig, unbegründet abzuwerten.

Wer nicht in der Lage ist zu argumentieren, sei es, weil er keine Ahnung vom Thema hat, oder sich intellektuell unterlegen fühlt, sollte am besten die Finger von Antworten lassen, die seinen geistigen  Horizont übersteigen.

Kommentar von MartiniHarper ,

"Ich denke, der Islam kann als wunderbare Lehre ausgelegt werden, die den Menschen positiv inspiriert und zu verantwortungsbewusstem Handeln anleitet"

Sorry aber dieser Abschnitt ist nicht qualitativ sondern absurd/wunschdenken.

Ich hab schon des öfteren gutes von dir gelesen, das hier gehört aber nicht dazu.

Kommentar von Enzylexikon ,

Schön, dass es jemanden gibt, der seine abweichende Ansicht auch begründet. :-)

Ich denke, die Religionen haben alle einen gemeinsamen religiösen Geist, der sich in ethischen Grundsätzen, wie dem "nicht töten" oder "nicht stehlen" findet. Eine Art religiös begründeter Humanismus.

Irgendwelche Ausnahmen davon, im Sinne von "du sollst nicht töten, außer in folgenden Fällen..." sind für mich das Ergebnis menschlicher Machtpolitik und keine religiösen Lehren. 

Das mag man als "Rosinenpickerei" ansehen, ich persönlich bin jedenfalls der Ansicht, dass zB Tötungsaufrufe nicht "göttlich inspiriert" sondern menschliche Hinzufügungen sind (so man jetzt einfach mal die Existenz Gottes als "Urheber" der Schrift annimmt)

Im Bezug auf den Islam sehe ich daher auch positives Potential, dass jedoch durch konservative Strömungen überdeckt wird.

Ein Beispiel für gemäßigten Islam findet man in einigen Formen des Sufismus, der mystisch orientierten Strömung des Islam.

Dort gibt es auch liberale Kräfte, die sogar einen "universellen Sufismus" lehren, der zwar aus dem Islam stammt und auch einige traditionelle Bräuche beibehält, aber nicht auf Muslime beschränkt ist.

Das sind für mich Zeichen, dass auch der Islam offener ausgelegt werden kann, als es häufig der Fall ist.

Kommentar von marylinjackson ,

Untereinander bekämpfen sich Islam-Gläubige gegenseitig als Abtrünnige, nur deshalb fliehen so viele vor den Auseinandersetzungen. 

Rosinenpickerei betreibst Du, wenn Du den "gemäßigten" Islam dem nicht "gemäßigten" Islam gegenüber stellst.

Der gemeinsame "religiöse Geist" ist eine Chimäre im Islam.

Kommentar von Enzylexikon ,

Mir ist bewusst, das es interne Konflikte im Islam gibt - die hatte das Christentum allerdings auch, etwa mit Reformation, Gegenreformation, Religionskriegen usw.

Der große Nachteil des Islam ist, dass er noch so eine junge Religion ist und sich noch nicht die Hörner abgestoßen hat. Dadurch dominieren konservative Haltungen.

Ausreichend positive Impulse vorausgesetzt könnte der Islam in weiteren 1.000 Jahren Menschheitsgeschichte deutlich positiver ausgerichtet sein, als er es jetzt ist.

Ich persönlich halte jedenfalls nicht davon, den Islam auf ein quasi-politisches Machtkonstrukt in religiösem Kleid zu reduzieren, wie das einige Kritiker bisweilen machen.

Es besteht einfach eine Menge Elitedenken auf beiden Seiten - den "wahren Gläubigen" und den "Aufgeklärten" - und so lange jeder meint, seine Sicht der Dinge sei absolut, wird sich wenig positives bewegen, fürchte ich.

Ich weiß natürlich nicht, wie der Islam sich entwickeln wird und spiele mich auch nicht als Experten auf - aber ich hoffe einfach das beste und kann wenig mehr machen, als um Mäßigung und Reformwillen der Gläubigen zu bitten.

Kommentar von Mastrodonato ,

Die Aggressivität gegenüber andersgläubigen ist bei den Moslems offensichtlich. Schliesslich wurde sie auch durch Mohammed klar vorgelebt - über 60 Kriege hat er geführt, Stämme ausrotten lassen.

Der Islam ist die Religion eines mittelalterlichen Warlords, geeignet für militärische Expansion, aber nicht für geistigen Fortschritt. 

Dass diese Religion "jung" sein soll, ist angesichts des Alters von 1400 Jahren auch Quatsch.

Der Islam gehört nicht nach Europa, differenzieren zu wollen ist Ressourcenverschwendung. Wie man an Deutschen Schulen und Kitas sieht, sind schon vierjährige muslimische Jungs voller Hass auf Lehrerinnen, ihre Väter geben Erziehrinnen nicht die Hand, grüssen nicht. Alle die Integrationsprogramme sind weitgehend nutzlos. 

Keine weitere islamische Immigration, keine weiteren Moscheen, streichen von Sozialhilfe, streichen von Integrationsprogrammen, DTIP auflösen, Imame nach Hause schicken. Eingespartes Geld für mehr Polizei, härtere Gesetze, schnellere Ausweisungen.

Türken die sagen, Mesüt Ozil ist ein Verrräter, verlieren die Aufenthaltsgenehmigung und werden ausgeschafft. Wenn sie die Deutsche Staatsbürgerschaft haben, werden sie ausgebürgert.

Wenn wir Immigration wollen, dann fleissige Asiaten. Vietnamesen besuchen fünfmal öfter das Gymnasium als Türken.

Kommentar von Enzylexikon ,

Dass diese Religion "jung" sein soll, ist angesichts des Alters von 1400 Jahren auch Quatsch.

Wenn man sich das Christentum mit 2.000, den Buddhismus mit 2.560 Jahren Geschichte, oder den Hinduismus ansieht, hat der Islam noch einige Zeit sich zu entwickeln.

Der Islam gehört nicht nach Europa, differenzieren zu wollen ist Ressourcenverschwendung.

Mit so einer Haltung kann es auch ganz sicher weder einen Dialog, geschweige denn positive Impulse geben. Mit solch betonierter Überzeugung erreicht man meiner Meinung nach überhaupt nichts.

Da brauchen wir letztlich auch gar nicht weiter zu diskutieren, da ich diesen pauschalierenden Standpunkt nicht gutheiße und ihn für eine Sackgasse halte.

Wie man an Deutschen Schulen und Kitas sieht,
sind schon vierjährige muslimische Jungs voller Hass auf Lehrerinnen,  ihre Väter geben Erziehrinnen nicht die Hand, grüssen nicht. 

Gerade deshalb ist es aus meiner Sicht eben nicht wild drauflos Moscheen zu schließen und Imame ohne jede rechtsstaatliche Begründung auszuweisen, sonder eine Generation gemäßigter Geistlicher zu fördern.

Alle die Integrationsprogramme sind weitgehend nutzlos.

Das kann man aber meiner Meinung nach nicht dem Islam alleine anlasten, sondern durchaus auch dem deutschen Michel, der nichts isst, was er nicht kennt und diffuse Ängste hegt.

Keine weitere islamische Immigration, keine weiteren Moscheen,
streichen von Sozialhilfe, streichen von Integrationsprogrammen, DTIP auflösen, Imame nach Hause schicken. Eingespartes Geld für mehr Polizei,härtere Gesetze, schnellere Ausweisungen.

Eine derart drastische "Ent-Islamisierungspolitik" wird es vermutlich nicht über die Stammtische "besorgter Bürger" hinaus schaffen.

Heutzutage sind politische Lösungen nicht mehr so einfach nach dem Muster "alle raus" zu schaffen, auch wenn sich das mancher gerne wünschen mag.

Türken die sagen, Mesüt Ozil ist ein Verrräter, verlieren die Aufenthaltsgenehmigung und werden ausgeschafft.

Und die Meinungsfreiheit beschränken wir dann womöglich nur auf nicht-muslimische Bürger, oder werfen sie gleich ganz auf den Müllhaufen? Diese Stammtischparolen sind blanker Unsinn.

Wenn diese Personen Herrn Özil diffamieren, dann kann er selbst gegen sie klagen, dazu bedarf es keines Aufstands der empörten Deutschen.

Wenn wir Immigration wollen, dann fleissige Asiaten.

Weil es "Wirtschaftsnützlinge" und keine "Wirtschatfsflüchtlinge" sind, nehme ich an? Jeder Mensch der verfolgt wird, hat das Recht auf Hilfe, egal ob es dem Helfenden nützt, oder nicht.

Ob diese dann in Asyl, oder anderen Maßnahmen besteht, darüber sollen Experten diskutieren, ich maße mir nicht an, qualifiziert genug zu sein - anders als viele selbsternannte Aktivisten.

Antwort
von Sandraaaa15, 10

Gefahr oder Ungleichberechtigung

Antwort
von Gronkor, 199

Monotheismus

Weil ich finde, dass der Islam gerade in der Hinsicht ziemlich klar und eindeutig ist. -> Tauhid

Antwort
von extrapilot350, 232

Mittelalterreligion.

Antwort
von FooBar1, 193

Warum muss es den ein Wort für so etwas komplexes sein? Das fordert ja gerade zu zur Verallgemeinerung auf

Antwort
von Viktor1, 168

Mach mal einen Vorschlag, was dir da so einfällt.

Antwort
von Andrastor, 130

Unnötig

Bevor jetzt irgendjemand meint ich sei islamophob oder intolerant, erkläre ich gleich, das ist meine Einstellung zu ALLEN Religionen, nicht zum Islam.

Antwort
von delly4444, 166

Die meisten geben hier komische Kommentare wie Terror gefahr etc dabei gaben sie noch bie ein muslim kennengelernt xD
Man sollte sich immer selber ein bild machen und dazu braucht man in diesen fall ein muslim denn mann kennenlernt .
Dann werden die meisten sagen das sie netter und freundlicher sind wie viele andere menschen sind.
Es gibt soviel menschen die nicht mal mit ihre eltern ihr brot teilen würden dagen der muslim teilt das letzte brot mit einem fremden menschen schau dir denn vergleich mal an. Klar gibt es viele deppen in jeder Religion . Also am besten selber ein kennenlern und nicht denn medien immer glauben die erzählen ein nur was man hören will um die Quoten zu erhöhen.
Zb ein deutscher mann legt ne bombe und seine Vorfahren ist davon einer ein muslim gewesen, dann heißt es der deutsche mit denn islamischen wurzeln xD !!!

Kommentar von wildcarts2 ,

Deine Antwort ist falsch. Du beziehst dich auf Personen, die sich zu einer Religion bekennen, also Moslems. Hier ist aber die Frage nach der Religion namens Islam. Das ist ein enormer Unterschied.

Es ist gut, dass 90% aller Moslems Frieden wollen und auch friedlich sind. Es ändert aber nichts daran, dass die Religion Islam die aggressivste und Kriegslüsternste heute noch bestehende Religion ist. So wie bei den Christen, so sind auch bei den Moslems die meisten nur Teil-Moslems, die sich die Rosinen rauspicken und diverse Dinge ignorieren, ausklammern oder nicht verstehen.

Antwort
von FelixFoxx, 248

Eine Religion

Antwort
von suziesext06, 158

Unterwerfung.

Unterwerfung des Rechtgläubigen unter den altorientalischen Despoten mit Namen Allah; Unterwerfung der Ungläubigen unter die Rechtgläubigen; Unterwerfung der Frau unter den Mann; Unterwerfung der Kinder unter das Familienoberhaupt. Unterwerfung der Untertanen unter die herrschende Klasse; Unterwerfung der Umma unter die Vorschriften der Geistlichkeit (Imam, Mufti, Rechtsgelehrter)

Antwort
von SarcasticSard, 24

Wie beschreibe ich deine Frage in einem Wort?- Unsinnig. 

Es ist nicht möglich, etwas so heterogenes und komplexes wie den Islam(immerhin eine Religion mit diversen Strömungen und mehr als einer Milliarde Gläubiger!) in einem Wort zu beschreiben. 

Antwort
von 3plus2, 1

Fanatismus

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