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Wie bereitet man sich auf sein Zielvereinbarungs-Gespräch vor?

gefragt von cafetrinker am 05.02.2008 um 21:55 Uhr

Hab ich dieses Jahr zum ersten Mal: soll man sich da vorbereiten?

Was kann man da an messbaren Zielen sinnvoll vereinbaren als Schreibtisch-Arbeiter?


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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 6. Februar 2008 06:33
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Ich kann Markus nur unterstützen. Die Norm EN ISO 9001 basiert auf messbaren Zielen, die in der Regel die Geschäftsführung vorgibt und den Mitarbeitern verständlich machen muss. Ich finde es toll, dass diese nicht vorgeschriebenen Vereinbarungen mit den Mitarbeitern abgesprochen werden. Da hast du die Möglichkeit, deine Weiter-Entwicklung (z. B. hinsichtlich deiner eigenen Qualifikation) zu beeinflussen; deine Wünsche und Anregungen werden dann mit anderen gleichartigen zusammengefasst und zu der zuständigen Stelle eskaliert, um die Gesamt-Zielrichtung des Unternehmens (in Abstimmung mit den Mitarbeitern) vorzugeben. Überleg´ dir für das Gespräch, in welche Richtung du dich persönlich (z. B. in Bezug auf deine Weiterbildung) und deine Abteilung entwickeln willst, welche Wünsche und Anregungen du hast....dann bist du schon hervorragend vorbereitet.


anonym
beantwortet von Vinc1 am 5. Februar 2008 22:02
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Ich nehme an es hat mit ERA und Navi zu tun. Wie sollen wir Dir da einen Rat geben? Du selbst weisst doch am Besten womit Du es tagtäglich zu tun hast und welche Ziele (bis zu 5) daraus abgeleitet werden können.


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 5. Februar 2008 22:03
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Man kann sich nicht vorbereiten.

Zielvereinbarungsgespräche sind halt vorgeschrieben, also führt man sie. Bei einem vernünftigen Vorgesetzten - ich bilde mir ein, ein solcher zu sein - ist das kein Problem; man bringt es halt hinter sich und macht einen Vermerk. Habe meinen Leuten immer gesagt, daß wir weitermachen, wie bisher und ich schon dafür sorgen werde, daß ihnen durch diesen Blödsinn keine Nachteile entstehen. Habe mich auch immer daran gehalten.

Kommentar von Bruno am 5. Februar 2008 23:17

Zusatzschnickschnack. Wird sicher an teuren Seminaren zuerst doziert, Ziel ist, die Firma laeuft und erreicht gute Resuktate, da im Markt bestens positionert,

Kommentar von 1e984dbe12c8a779526c498701b8bc73smallKnowledge am 6. Februar 2008 06:36

Bruno, durch die Gespräche funktioniert das Unternehmen aber mit den Mitarbeitern und nicht ohne sie nach persönlicher Vorstellung der Geschäftsführung. Ich finde, das ist ein sehr wesentlicher Unterschied.

Kommentar von Bruno am 6. Februar 2008 14:58

Ich hatte vor 45 Jahren meine eigene Firma, Personal- und Unternehmungsberatung und es war klar, dass ich sehr viele Entscheide die Mitarbeiter einband, mit ihnen fuer und wider eroerterte. In jenen Jahren begann die "Kursitis". Leitende Angestellte und Bosse liessen sich einen Tag schulen, trugen die "Rezepte (teuer)" nach hause, und... Wenn 20% umgesetzt wurde, war es viel. Noch heute werden die gleichen Themen diskutert. Beweis: Damals nicht entscheidend fuer dieZukunft etwas gelernt, sonst waere es ja weitergegeben worden und heute keine Frage. Das, meine Erfahrung, von wegen Schnickschnack.


markusros
beantwortet von markusros am 5. Februar 2008 22:14
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Zielvereinbarungsgespräche in angenehmer Atmosphäre sind oft eine gute Gelegenheit, um mit seinem Chef mal losgelöst vom Tagesgeschäft zu sprechen - ich bin im Gegensatz zu @WolfRichter vom Sinn solcher Veranstaltungen überzeugt.

Ich würde mir deshalb vorab notieren:

  • was mir an meiner Arbeit gut gefällt uns was nicht

  • was mir an meinem Chef passt und was nicht so (kannst du ja abhängig von der Stimmung anbringen)

Außerdem würde ich mir notieren, welche Ziele du dir selber beruflich vornimmst für das Folgejahr und an welchen Zielen du dich gerne messen lassen willst. Ich finde, wen man auf diese Fragen nichts vorzuweisen hat im Gespräch, ist das der erste Minuspunkt für das Jahr.

Konkrete Ziele hängen sehr von deiner Tätigkeit ab - da fällt mir kein Tipp ein - sorry

Viel Erfolg jedenfalls morgen

Grüße markusros


anonym
beantwortet von Bruno am 5. Februar 2008 22:03
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Uebeleg Dir, was zu verbessern ist. Welche Idee Du schon lange verwircklicht saehst, usw.


anonym
beantwortet von Manuela1966 am 5. Februar 2008 22:00
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Nun, du kannst natürlich nur erreichbare ziele festlegen. Suche dir nur keine ziele aus von denen du weisst dass du sie nicht erreichen wirst am ende des jahres. Oft werden in diesen gesprächen eventuelle veränderungen -synegie effekte- oder auch cost savings mittgeteilt. Es könnte also sein dass man dir sowas als ziel vorgibt. Abwarten!L.G.


Wenne
beantwortet von Wenne am 5. Februar 2008 22:16
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Mein Vorgesetzter hat mit mir bei dem Gespräch darüber gesprochen was im folgenden Jahr für Veränderungen anstehen und wir haben die Ziele so allgemein festgelegt dass sie gut zu erreichen sind.

Konkrete Zahlen kann man da auch schlecht festlegen da man die Entwicklungen der Konjunktur wohl nicht mal für ein paar Monate sicher Voraussagen kann.


oarhellger
beantwortet von oarhellger am 5. Februar 2008 22:46
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Im Gegensatz zu WolfRichter bin ich von der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Zielvereinbarungsgesprächen voll überzeugt. Die Vorbereitung darauf sollte nicht unterschätzt werden. Zuerst sollte jedoch geklärt werden, in welcher Branche der Arbeitsplatz liegt und welche Chance besteht, Ziele aufgrund konkreter Zahlen (Ausschluss des Nasenfaktors) oder mehr allgemein formulierte Ziele zu vereinbaren. Mit dem Vorgesetzten sollte auch vereinbart werden, welche und wie viele Ziele von ihm und welche von mir und mit welcher Wichtung vorgeschlagen werden sollen. Damit ist auch auch die Notwendigkeit der Vorbereitung belegt. Weiterhin sollte man sich vorbereiten auf die Zielerreichungszahlen, sind sie überhaupt erreichbar? Gibt es Alternativziele, wenn der Markt sich abwegig verhält. Darauf muss man vorbereitet sein, sonst besteht die Gefahr, dass man bei der Zielevereinbarung überrrollt wird.


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Wenn Mitarbeiter selbst vorschlagen, was sie übers Jahr erreichen wollen, steigt die Motivation.

Seit etwa 15 Jahren wird in deutschen Unternehmen zunehmend mit Zielvereinbarungen gearbeitet. Rechtlich gesehen sind sie ein Zusatz zum Arbeitsvertrag. Sie werden zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter geschlossen, schriftlich festgehalten und von beiden unterschrieben.




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