Mein Bekannter, mit dem ich nun schon einige Jahre befreundet bin, spricht in letzter Zeit sehr oft vom Tod. Als ich ihn vorsichtig fragte, wieso das so ein Thema für ihn sei, sagte er, er hätte einfach das Gefühl, er müsse sich langsam damit auseinandersetzen, wisse aber nicht richtig, wie. Ich weiß es leider auch nicht. Hat von Euch Lieben jemand eine Idee, wie man diesem Thema näher kommt, vor allem, wenn man ja wirklich in entsprechendem Alter ist so wie wir?
"Genieße das Leben" ist die beste Vorbereitung.
Wenn der Tod kommt, dann kommt er, egal ob und wie du vorbereitet bist.
Das ganze Leben ist eine Vorbereitung auf den Tod, auf das geistige Leben. Für mich bedeutet das, bewußt zu leben, mit sich und anderen im Einklang zu sein.Wir alle müssen hier Lernprozesse durchlaufen. Je mehr wir lernen, um so leichter wird das Sterben. Redet viel miteinander über dieses Thema, ohne es als etwas Schreckliches zu sehen. Meine Empfehlung ist das Buch von Paul Meek, "Der Himmel ist nur einen Schritt entfernt". Mir hat es all meine Fragen beantwortet und meine Vermutungen bestätigt. Vielleicht konnte ich Dir ein wenig helfen? Alles Liebe von mir.

Also wenn ich richtig gerechnet habe bist Du gerade mal 64. Sorry aber warum denkt man da schon ans Lebensende???
Aber gut.
Wenn man Abends ins Bett geht und das Gefühl hat man hat alles erledigt hast Du Dich gut vorbereitet. Wenn Du dieses Gefühl nicht hast erledige diese Sachen. Am besten sofort!

es ist irgendwo schon traurig zu sehen wieviele personen im alter den willen verlieren und sich schon uafs sterben einschießen wir müssen alle sterben ob früher oder später wir müssen es alle das liegt in unserer natur wir können ja noch nichtmal sagen ob wir morgen in 30 jahren oder in ein paar sekunden sterben werden, wie auch? es gibt viel zu viele faktoren die das ausmachen es wäre idiotisch sich das alles auszumalen, genau so idiotisch ist es darüber nachzudenken dass du stirbst, akzeptier es einfach. schokolade schmeckt dir doch auch nicht wenn du im nachhinein daran denkst wie dir das wohl auf die hüften schlägt oder?
sahara am 29. März 2008 21:35 für dein alter super antwort!
KrowndKing am 29. März 2008 21:38 ps: entmutigend ist sowas leider auch, auf wen sollen wir uns denn bitte stützen wenn nicht auf euch??
sahara am 29. März 2008 21:46 ich glaube max du bist sehr stark.dein ps.macht mich sehr nachdenklich.danke dafür.
Wenn es noch Dinge zu regeln gibt, wäre jetzt wohl Gelegenheit dazu (Testament, Patientenverfügung, evtl. Beerdigungsformalitäten usw.). Erledigen, was man im Leben unbedingt noch erledigen oder auch erleben möchte. Mit einem Pfarrer zu sprechen, kann hilfreich sein, wenn man einen kennt, mit dem man gut reden kann. Warum soll man nicht über solche Dinge sprechen, wenn einem danach zumute ist? Das Thema totschweigen ist auch keine Lösung. Ansonsten: Die Tage genießen und sich am Leben erfreuen!

Man sollte sich schon vorbereiten in jedem Alter, indem man seinen Nachlass regelt. Testament - wer versorgt die Kinder, wo will ich beerdigt werden, Patientenverfügung, damit man nicht jahrelang evtl. dahinsiechen muss
Falls ihr Kontakt zu einem Pfarrer habt, könnt ihr doch mal mit ihm darüber sprechen. Jeder sieht und empfindet solche Dinge völlig anders. Besser ist es wenn man mit anderen Leuten darüber persönlich spricht.

Man kann sich nicht vorbereiten.
Wenn man Glück hat, kommt er, wenn es Zeit ist. Wenn nicht, zur Unzeit.

Zurücklehnen und warten, bis er an die Türe klopft...

Man kommt dem Thema näher, wenn man sich mit dem Leben beschäftigt. Vorzugsweise mit dem eigenen. Tod und Leben sind sich sehr nah, ohne dem einen nicht das andere.Egal in welchem Alter.

erstens man kann sich nicht auf etwas vorbereiten worüber dir keiner etwas sagen kann. Oder kennst du zufällig einen der schonmal tod war. Ich würde mich eher mit jemanden auseinander setzen der schonmal einen geliebten menschen verloren hat. oder ich weis nicht wie das heist da begleitest du menschen die bald sterben und keine familie mehr haben auf den letzten weg wäre wohl noch ne möglichkeit.
Eveline am 29. März 2008 22:00 Gute Idee, im Hospiz haben die Mitarbeiter täglich damit zu tun und haben vielleicht einen einfühlsamen Tip. Aber so wichtig das Thema auch ist, bitte nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen. Man lebt jetzt und heute.