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Wie berechne ich, wieviel Rente ich brauche?

gefragt von Lolarennt am 27.01.2008 um 10:38 Uhr

Gerade mußte ich wieder so einen Horror-Rentenbericht lesen. Wie rechnet man aus, wieviel Rente man braucht, um den momentanen Standard zu halten?


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vollimleben
beantwortet von vollimleben am 27. Januar 2008 10:43
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Eigentlich kannst du nur berechnen oder berechnen lassen wieviel Rente du mal bekommst,wenn dir das zuwenig erscheint mußt du dafür sorgen das du selbst mehr dazu bekommst.Laß dich mal beraten!


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 27. Januar 2008 11:52
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Diese Frage kannst Du Dir nur selbst beantworten. Überleg mal, was Dir jetzt zur Verfügung steht,und auf wieviel Du verzichten könntest. Dann hast Du ungefähr das, was Du als Rente benötigst. Bedenke aber, daß Du als Rentner viel mehr Zeit hast, um Geld auszugeben!!!


Mismid
beantwortet von Mismid am 27. Januar 2008 12:39
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das kann eigentlich niemand, da keiner weiß wie hoch die Inflation z.B in den nächsten 30 Jahren sein wird. Man kann es schätzen, aber dies kann auch vollkommen falsch sein


wauwie
beantwortet von wauwie am 27. Januar 2008 12:44
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Du weißt doch selber, wieviel Geld du bei deinem heutigen Lebensstandard brauchst, dann weißt du doch auch, wieviel Rente du brauchst zum heutigen Lebensstandard, wo ist da der Unterschied? Dir ist doch aber klar, das der Lebensstil sich als Rentner ändert, also schreib mal auf was du dann noch brauchst und was wegfällt (Fahrkosten etc.) Strich drunter gleich Summe X. Ich weiß ja nicht, wann du in Rente gehen willst, aber laß dir von der Rentenanstalt eine Rentenauskunft erstellen, dann bist du schlauer.


justii
beantwortet von justii am 28. Januar 2008 07:33
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Hallo.

Die heutige Rentenauskunft der "Deutschen Rentenversicherung" gilt nur für aktuell in Rente gehende Rentner. Für zukünftige Rentner gilt immer das zum Zeitpunt des Renteneintritts geltende Rentenrecht.

Die Prognosen der "Deutschen Rentenversicherung", die 10, 20 oder 30 Jahre in die Zukunft zielen, sind also nicht mehr als Glaskugel-Leserei (ein Versuch der Wahrsagerei). Oder wie so schön auf den Bescheiden steht: "Wenn wir eine Beitragszahlung wie bisher voraussetzen, hätten Sie nach heutigem Recht einen Anspruch von....

  • 1) Ist nicht anzunehmen, daß über die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre die Beiträge zur GRV gleich bleiben

  • 2) Ist nicht anzunehmen, daß das Rentenrecht über die nächsten 10, 20 oder 30 Jahre gleich bleibt.

Gegen diese Annahmen spricht vor allem auch der demographische Faktor, der deutlich macht, daß eine Überaltertung unserer Gesellschaft stattfindet.

Ich empfehle also bei Menschen unter 50 Jahren, eine Bestandsaufnahme auf jeden Fall OHNE die GRV durchzuführen. Kommen dann später tatsächlich noch Leistungen aus der ges. Rente hinzu, umso besser.

Kommen diese Leistungen aber nicht mehr, und man hat diese in seiner Ruhestandsberechnung berücksichtigt, dann ist das sehr viel schlechter, wenn nicht existenzgefährdend.

1000.-Euro private mtl. Rente = 12.000.-Euro private jährliche Rente Diese muß aus Zinsen (quasi als ewige Rente möglich sein) Um 12.000.-Euro Zinsen jedes Jahr zu erwirtschaften, braucht man bei 5% Verzinsung ein Kapital von 240.000.-Euro

ABER ACHTUNG! Dies berücksichtigt nicht die Inflation !

Bei Berücksichtigung von nur 2% Inflation p.a. wird zum Beispiel in 30 Jahren ein Anlagebetrag von rund 435.000.-Euro benötigt und bei 3% Inflation p.a. sogar ein Betrag von rumd 583.000.-Euro.

Ungeheuerlich und nicht zu erwirtschaften?

Falsch, denn mit einem mtl. Anlagebetrag von 300.-Euro und einer Dynamik in Höhe der 3%-Inflation kann man in 30 Jahren schon mit einer Rendite von 8% einen entsprechenden Betrag erwirtschaften. Die Eigenleistung beträgt über die gesamte Laufzeit dabei rund 171.000.-Euro, der Rest wird durch Zinsen und Zinseszinsen verdient.

Jeder andere Bedarf kann analog ermittelt werden.

lg. justii

PS: Bei diesen Zahlen wurden keine Steuern berücksichtigt.


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