Frage von TimNick151297, 39

Wie berechne ich Lautsprecher-Impedanzen, wenn mehrere LS untereinander verbunden sind?

Moinsen, ich habe mal ein Frage bzgl. der Berechnung der Impedanz, wenn mehrere Lautsprecher untereinander verbunden sind. Derzeit ist die Lage Folgende: Ich habe einen Verstärker, der mindestens 4 Ohm Widerstand benötigt. An diesen Verstärker habe ich momentan an Kanal A (Links) zwei Dynacord Fe 15.3 angeschlossen (8 Ohm). Auf Kanal B (Rechts) sind ebenfalls zwei Fe 15.3 gelegt. Der derzeitige Anschluss geht zunächst in die erste Box vom linken 2er Stack und dann über den Output an der Fe 15.3 in den Input der Zweiten. Auf der anderen Seite genauso. Ich möchte jetzt allerdings die beiden Stacks um eine weitere Box (per Stack) erweitern. Diese hat ebenfalls 8 Ohm. Sie soll am Output der zweiten Fe 15.3 angeschlossen werden. Welche Impedanz liegt jetzt am Amp an? 8+8+8 pro Kanal? Funktioniert das so? Vielen Dank für eure Antworten!

PS: Die Wattleistung vom Amp ist unkritisch und muss nicht bei den Antworten berücksichtigt werden :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Nicstone, 28

Wenn ich das richtig Verstehe möchtest du die Lautsprecher elektrisch in Reihe schalten. In einer Reihenschaltung addieren sich alle Widerstände (=Impedanzen). D.h. wenn du also 3x 8 Ohm Lautsprecher auf diese Weise verschaltest, kommst du auf eine theoretische Gesamtimpedanz von 24 Ohm.

Kommentar von TimNick151297 ,

Mich verwirrt irgendwie die Schaltskizze der Reihenschaltung ein wenig... Grundsätzlich möchte ich von Amp -> LS1 -> LS2 -> LS3, alle über Klinke verbunden... Also jeweils vom Output des vorigen LS in den Input des Folgenden

Kommentar von Nicstone ,

Ich bin jetzt von Blanken Adern ausgegangen (Amp -> LS1 + -> LS1 - -> LS2 + -> LS2 - ->... Amp). Ich denke, bei einem Klinkenanschluss wird das Signal einfach durchgeschleift (-> Parallelschaltung). Die Rechnung lautet also 1/((1/8 Ohm)+(1/8 Ohm)+(1/8 Ohm)) = 2,6666 Ohm

Kommentar von TimNick151297 ,

Wenn ich von dieser Rechnung ausgehe, erfülle ich dann die Voraussetzungen? Dann müsste ja, beide Kanäle summiert, ein Widerstand von ca. 5,32 Ohm anliegen. Oder beziehen sich die 4 Ohm des Verstärkers auf die einzelnen Kanäle?

Kommentar von Nicstone ,

Die 4 Ohm sind eine Angabe pro Kanal. Es ist ja vorgesehen, dass du an einen Kanal einen (min) 4 Ohm LS anschließt. Du würdest jetzt aber nur 2,7 Ohm anschließen. Ich würde es erstmal bei niedrigem Pegel bzw. niedriger Lautstärkeeinstellung testen und schauen ob sich der Amp erwärmt. Dann langsam nach oben regeln. Die Berechnung ist ja nur seehr theoretisch.

Kommentar von TimNick151297 ,

Okay, vielen Dank :) Btw: Der Verstärker hat eine zuschaltbare Lautsprechergruppe, d.h. ich kann insgesamt 4 LS anschließen. Laut Aufschrift erhöht sich dann die Mindestimpedanz auf 8 Ohm. Könnte ich das ganze evtl. So splitten, dass Stack 1 auf Kanal A liegt (bei 8 Ohm), Stack 2 auf B und dann LS 5 und LS 6 auf C und D? Welche Änderungen am Kabel müsste ich dann vornehmen, vorausgesetzt, es würde so funktionieren

Antwort
von Rockuser, 34

Das kann man nicht wirklich berechnen. Das kann man nur noch messen.

Kommentar von TimNick151297 ,

Okay... welche Art von Schaltung liegt denn hier eigentlich vor? Ich bin etwas verwirrt... Parallelschaltung/Reihenschaltung...? Am Verstärker ist die Schaltung klar... aber wie sieht das zwischen den LS aus?

Kommentar von Rockuser ,

Das kommt auf die Frequenzweihe am. Das ist eine Wissenschaft für sich. Schau mal hier.

https://www.thomann.de/de/onlineexpert_page_lautsprecher_schaltungen.html

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