Wenn ich an meine ersten Versuche mit Wildfleisch denke, wird mir immer noch anders...Junge, war das zäh. Wie Schuhsohlen. Wie bekommt man es hin, dass Wild saftig wird oder bleibt? Vielen Dank für einen Tipp.
24 Stunden vorher in Rotwein oder in Buttermilch einlegen.
vorher für 1-2 tage einlegen(beizen) in saurer sahne oder essigsud(mit gewürzen)

Das Wildfleisch wird 12 Stunden bis zu 4 Tage gebeizt (tiefgefrorenes Fleisch vorher auftauen lassen). Dadurch wird es zarter und mürber, verliert etwas von dem teilweise starken Wildgeschmack und nimmt die Geschmacksstoffe der Beize/Marinade an. Die Beize/Marinade enthält neben den Hauptbestandteilen wie Essig, Wein oder Buttermilch auch Gewürze und Zwiebeln. Die Gewürze sollten nicht zu stark dosiert werden, um ein Überwürzen zu vermeiden. Die Beize/Marinade nicht salzen, da Salz das Fleisch austrocknet. So viel Beize verwenden, dass das Wildfleisch vollständig bedeckt ist. Das Beizgut in der Beize/Marinade zudecken und kalt stellen.
Grundrezept für eine Rotweinmarinade: Zutaten: 200 g Zwiebeln 150 g Möhren 150 g Knollensellerie 2 Zweige Thymian 1 EL schwarze Pfefferkörner 1 EL Wacholderbeeren, leicht zerdrückt 4 Gewürznelken 2 Lorbeerblätter 1 l Rotwein 40 ml rotem Portwein
Zubereitung: Gemüse vorbereiten, in grobe Stücke schneiden und abwiegen. Mit Thymian, Wacholderbeeren, schwarzen Pfefferkörnern, Gewürznelken und Lorbeerblättern mischen und auf dem Fleisch verteilen. Rotwein mit rotem Portwein mischen und darüber gießen.
Quelle: Dr.Oetker
;o)))

In Buttermilch einlegen, hab ich mal gehört. Habs aber selbst noch nie so zubereitet

Einlegen (1-2 Tage Buttermilch, Rotwein) der min. 1,5 bis 2 Stunden braten und mit Speck belegen.
dasgibtstrafe am 4. Dezember 2008 22:04 zuvor mit Speck belegen
pgelli am 4. Dezember 2008 22:19 Ja, würzen, Speck drauf und ab in den Bachofen :O)
Muss man es nicht in Milch oder Buttermilch einlegen? Dann scharf anbraten, damit sich die Poren schließen und ab in den Ofen.

Nur Fleisch von Tieren kaufen, die noch nicht geschlechtsreif waren. Ich hatte einen Überläufer in der Truhe, den konnte ich ungebeizt grillen, lecker
Kristall08 am 4. Dezember 2008 22:10 Was ist denn ein Überläufer?
leasingmama am 5. Dezember 2008 07:44 Ein Überläufer ist ein ungefähr einjähriges Wildschwein. Also kurz vorm Einsetzen der Geschlechtsreife und somit noch ohne Geschlechtshormone die das Fleisch streng schmecken lassen

Ich gebe da donnerunddoria absolut recht, das Fleisch aber zusätzlich "lardieren" Das ist so ähnlich wie spicken, was auch geht, aber beim lardieren wird der Speck durch das Ganze Fleisch gezogen, von vorne bis hinten. Fachleute schaffen es sogar ein richtiges Muster mit den Speckstreifen in das Fleisch zu bringen. Sieht auch sonst gut aus und wirkt besser, weil der Geschmack vom Speck in das Fleisch besser eindringt. Zum lardieren gibt es auch spezielle Nadeln, die sind so ähnlich wie Spicknadeln, nur etwas länger und mit Griff zum schieben, aufklappbar, damit man die Speckstreifen einlegen kann. Sobald man die Nadeln durchgeschoben hat, öffnen und der Speck bleibt im Fleisch.
XDH