Frage von Bertalotta, 105

Wie bekommt man eine demente verwahrloste Frau aus einem Haushalt?

Guten morgen,

Ich komme zwar selber aus Pflege, bin aber diesmal sehr Ratlos. Bekannte von mir, deren Bekannte, haben ihre 74 Jahre alte Mutter im Haus. Sie ist komplett dement, hat wohl keine Möglichkeit zu duschen etc. Sie muss für ihren Sohn, der weitaus mehr als Volljährig ist, Brote schmieren, Kaffee machen, putzen, aufräumen. Wobei sie dazu nicht mehr in der Lage ist. Das Haus ist vollkommen verwahrlost. Es stinkt dort, ist mit Hundekot und Urin voll. 2x am Tag kommt die Diakonie zum spritzen wegen ihrem Diabetes. Sie sitzt Tag ein Tag aus nur vor'm Fenster, ohne Beschäftigung die Demente Menschen eigentlich dringend nötig haben.

Meine Frage lautet: Wie kann man Anonym dagegen vorgehen , und die Frau dort raus holen ?

Antwort
von SiViHa72, 69

Mir fgällt jetzt spontan der medizinische Dienst ein. Aber ist der richtig? Oder kennst Du den Hausarzt der Familie?


Vielleicht magst du auch einfach mal wegen Rat erst Deinen eigenen Hausarzt fragen- also weil der Dir bestimmt sagen kann,w ie an am besten vorgehen kann?


Was mich irgendwie wundert- wenn jemand von der Diakonie 2x am Tag sieht, auch nur ansatzweise, was da läuft.. da muss man doch was tun?


denn wenn man viele auch nnicht mitkriegt, aber das doch: "Das Haus ist vollkommen verwahrlost. Es stinkt dort, ist mit Hundekot und Urin voll. 2x am Tag kommt die Diakonie zum spritzen wegen ihrem Diabetes"


Und da sollte man schon aufmerksam werden, da stimmt was nicht..

Antwort
von beangato, 51

Und die Leute von der Diakonie sehen nichts?

Wende Dich mal an einen Mitarbeiter davon.

Antwort
von Griesuh, 62

Warum nur anonym vorgehen? Vor wem oder was hast du angst?

Für solche Fälle gibt es die örtl. Seniorenbüros in fast jeder Stadt.

Besteht eine Verwahrlosung, so ist auch das Gesundheitsamt ein Ansprechpartner.

Auch das Amtsgericht wird sich unter bestimmten Voraussetzungen einschalten.

Der Pflegestützpunkt in der Nähe hilft hier beratend und vermittelt zu den richtigen Stellen.

Antwort
von Kleckerfrau, 60

Den medizinischen Dienst einschalten. Dem behandelnden Arzt ansprechen.

Kommentar von Griesuh ,

Der Medizinsche Dienst ist hier nicht der Ansprechpartner. Der aggiert nur auf Auftrag der Krankenkassen.

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