bummelliese am 12.03.2009 um 1:25 Uhr
Wie kann man sich da noch bewerben? Kann man irgendwelche Vorzüge anführen? Welche Positionen kommen da überhaupt noch in Frage, wenn der Vorgesetzte immer der Jüngere ist (Werbung...)? Ein Nachbar wurde entlassen.
Über die offiziellen Wege wird es sehr sehr schwierig werden.
Versuche es auf private Wege - quasi mit Vitamin B (Beziehungen)

''Kann man irgendwelche Vorzüge anführen?''
Langjährige Erfahrung?
Kompetenz?
elliot am 12. März 2009 01:43 ganz einfach kollega.,,, vergesse dein alter und sa nicht das du 50 bist..das istdochnur eine zahl..stark sein.glaub an dich
bitmap am 12. März 2009 01:55 ''und sa nicht das du 50 bist..''
Sehr witzig. Soll man seinen Lebenslauf verändern oder das Geburtsdatum?

erfahrung im job zählt doch auch,besser ein älterer,der ahnung hat als ein jüngerer ohne.
bummelliese am 12. März 2009 01:30 Ich fürchte, Chefs denken dann eher, dass die Erfahrung nichts nutzt, weil das Wissen veraltet ist. Meistens stimmt das auch, jedenfalls wenn ich mir die „Alten“ in meinem Umkreis anschaue.
bummelliese am 12. März 2009 01:34 Ich sag nur Freehand 5 ;-)

ich wurde mitt 55 arbeitslos
überall hiess es "überqualifiziert"
also blieb mir nur der Weg in die Selbständigkeit
heute sage ich dankbar
bummelliese am 12. März 2009 09:23 Ich denke auch, darauf wird es hinauslaufen. Die Branche ist einfach „jung und hipp“, alle sollen nächtelang im Einsatz sein. Die anderen Werber, die ich in dem Alter kenne, die also 40-50 sind, sind alles Selbständige.

Mit dem passenden, angemessenen, positiv denkenden, selbstwertschätzenden und kompromißlos konstruktiv-kommunikativ-kooperativ eingestellten Selbstbewußtsein. Kurzum: Es zählt nur, was ich kann, was ich bereit bin zu geben und: Glück hat, wer mich kriegt!!
bummelliese am 12. März 2009 01:32 Ob das so angemessen ist, weiß ich leider nicht...
heureka47 am 12. März 2009 01:35 Was meinst du damit, bitte?
bummelliese am 12. März 2009 01:39 Ich zweifle, ob es angemessen ist, wenn ein 50-Jähriger auftritt mit „Glück hat, wer mich kriegt!!“... aber im Grunde hast du Recht. Es kommt halt auf das Gesamtpaket an.
heureka47 am 12. März 2009 01:45 Ich würde davon ausgehen, daß es irgendwo eine Aufgabe für mich gibt, für die ich geeignet bin und wo ich etwas nützliches, sinnvolles, hilfreiches tun kann. Ein "niedrigeres" Selbstbewußtsein als das von mir skizzierte bringt erfahrungsgemäß weniger bis gar keinen Erfolg. Wer sich selbst gering (ein)schätzt, manipuliert - bewußt oder unbewußt - auch seine Mitwelt zu dieser Haltung und entsprechendem Verhalten.
Meine eigene Erfahrung aus meinen letzten Stellungen war, daß nicht so sehr auf berufliche Qualifikation, auf Fortbildungen oder irgendwelche "Bescheinigungen" geschaut wurde, sondern es wurde auf mich als Mensch geschaut und ob ich zu dem Unternehmen, zu den Leuten dort und zu den menschlichen Anforderungen der Aufgabe paßte...
wim50 am 12. März 2009 05:29 Du bist vorgemerkt und ich werde dich erinnern, wenn du hier wieder mal einen fetten Bock schießt. Das wird kommern, verlass dich drauf.
heureka47 am 12. März 2009 12:51 Ich versteh nicht. Hast du deinen Kommentar vielleicht aus Versehen an der falschen Stelle platziert?
bummelliese am 13. März 2009 07:47 Verstehe ich auch nicht.
bummelliese am 13. März 2009 07:48 Danke, das klingt sehr vernünftig :)

Man kann darauf bauen, der erfahrene und unaufgeregte Mitarbeiter zu sein.
Vielleicht koennte man dazu mehr konkrete Vorschlaege machen, wenn die Qualifikation klar waere...
bummelliese am 12. März 2009 01:32 Unaufgeregt ist ein gutes Stichwort, danke!

sehr schwer in diesem Alter - vielleicht was selbständiges was er so richtig gut kann .

Im sozialen Bereich gibt es doch immer Möglichkeiten (Pflegeheim, etc.).
wim50 am 12. März 2009 05:33 Bettpfannen leeren für Existenzminimum+3,50. Sonst noch Wünsche?

Geht's um Dich?
bummelliese am 12. März 2009 01:27 Nein, um einen Nachbarn, steht auch oben.

Wird schwer sein,kennst Du keinen der was sucht?
bummelliese am 12. März 2009 01:31 Leider nein. Höchstens Spitzenkräfte, die gut sind und darüber hinaus alles mitmachen, also auch Nachtarbeit, wenig Bezahlung...

50+ !! Das ist leider gottverflucht schwierig. Dein Nachbar ist kein Einzelfall.

Leider leben wir in einer Gesellschaft, die ein gewisses Alter eher als einen Mangel im Berufsleben ansieht. Diesen Trend haben wir von Amerika uebernommen und wie es aussieht, hat man dort inzwischen erkannt, dass "Jugend mit Erfahrung" die besten Resultate bringt. Dennoch, in Deutschland ist man noch nicht soweit. Einen Rat habe ich aus eigener Erfahrung. Mache einen Taxischein und fahre wann immer du Lust und Laune hast. Ich habe das vor vielen Jahren gemacht und es hat mir von Zeit zu Zeit auch finanziell geholfen. Spass hat es auch gemacht. Je nachdem, welchen Beruf du ausgeuebt hast, gibt es die Moeglichkeit des sog. Seniorendienstes, den ich auch schon in Anspruch genommen habe. Das sind Leute, die in ihrem Bereich viel Erfahrung gesammelt haben und diese weltweit zur Verfuegung stellen. Leider ist da ausser Spesen nicht viel Einkommen zu erwarten aber auch das macht Spass und man hat dadurch Gelegenheit in vielen Laendern zu leben und zu arbeiten, d.h. den Firmen mit deiner speziellen Erfahrung zu unterstuetzen.
Würde ihm da ja gerne helfen, werde aber auch in absehbarer Zeit arbeitslos. Den Agenturen in meinem Bekanntenkreis geht es insgesamt nicht so rosig, da geht nichts mit Vitamin B. Außerdem weiß ich gar nicht, was er wirklich drauf hat.
Dann lasse es besser.
Auf privater Basis kannst Du nur Leute vermitteln, bei denen Du Dir sicher bist, dass sie die angebotene Tätigkeit auch tatsächlich ausüben können und/oder die Qualifikationen haben. Anderenfalls stehst Du selbst dumm da.