Ich habe gerade Rindergulasch gekocht und merke, dass es sehr zäh ist. Kann man das noch irgendwie retten?

einfach weiter köcheln lassen,Rindergulasch braucht deutlich länger als Schweinegulasch,1,5 -2 Stunden.Fürs nächste Gulasch besorg dir im Gewürzregal "Fleischzartmacher" damit das Fleisch 1 Stunde vor dem Braten würzen,kein zusätzliches Salz mehr benutzen.Damit kriegt man selbst den zähesten Ochsen noch zart.
Es könnte sein, dass du den Gulasch nicht lange genug gekocht hast.
Sonst gibt es hier weitere Tipps:

Oh, wenn Du es tatsächlich gekocht und nicht angebraten hast wird es schwierig! Ansonsten braucht Rindergulasch viel Zeit auf niedriger Hitze zum "weich werden".
In Alufolie einpacken und bei geringer Hitze im Ofen nachgaren!
medicangel am 3. Januar 2008 12:31 gute Idee,danach ist es dann nicht nur zäh,sondern zusätzlich auch noch staubtrocken. ;o)
quatsch, es ist ja in Folie verpackt und behält den eigensaft... außerdem verdunstet bei geringer temp. nix
http://www.netzwissen.com/kuechentechnik/niedertemperatur-garen/index.php
Heeeschen am 3. Januar 2008 12:42 Lieber Don - das was Du da empfiehltst, das Niedrigtemperaturgaren, ist hier nicht anwendbar, weil es eine komplett andere Garmethode ist.
Dazu muss ROHES Fleisch scharf angebraten und dann viele Stunden bei Niedrigtemperatur (ca. 70 Grad) im Backofen gegart werden - zum NACHGAREN von Goulasch ist die Methode nicht geeignet.
Das ist ein gewaltiger Irrtum, es läßt sich sehr wohl bei "Niedertemperatur" ganz wunderbar weichgaren! Man muß es eben nur lange genung im Ofen lassen!
Heeeschen am 4. Januar 2008 09:29 @qualtinger: Fleisch mit SOSSE (und das ist wohl Goulasch) eignet sich NICHT zum Niedrigtemperaturgaren! Lass Dir das von einer sehr erfahrenen Köchin gesagt sein! Ansonsten - Niedrigtemperaturgaren ist eine hervorragende Methode zum Fleischgaren (aller Sorten - egal ob Rind, Lamm, Geflügel, Schwein) und man erhält die zartesten Ergebnisse, da stimme ich Dir zu. Mit Sosse garen - nee, das geht so nicht :-)
wer redet denn von "in soße garen"? das fleisch sollte in alufolie gepackt werden, ohne soße. das der der eigentliche sinn des niedrigtemp.garen ein andere ist steht ausser zweifel, aber man kann so noch etwas retten.
Verstehe das auch nicht, wieso soll das in Soße nicht funktionieren? Das schimpft sich dann vielleicht nicht niedrigtemperaturgaren aber der Effekt ist doch der gleiche oder nicht? Man lässt ja Fleisch oft nur ziehen, das wäre hier der Fall. Kannst vielleicht mal genauer erklären würde mich interessieren
erstes würde die Soße möglicherweise zu sehr reduziert, zweiten wird das fleisch dann nicht nur weich sondern zerfällt irgendwann wie ein schlecht gemachter schaschlik da die soße immer weiter ins fleisch "einkocht"

Da kann ich Dir das Rezept von meiner Schwiegermutter geben, die immer einen wunderbaren köstlichen Rinds - Gulasch herzaubert. Sie kocht den Gulasch eine wenig, bis die Konzischtenz gut, dann .... tut sie den Gulasch für ca 20 Min in den Dampf - Kochtopf. Mit Kartoffelstock und Gemüse ist dies ein Gedicht... En Guete

Fleisch wird grundsätzlich etwas zarter, wenn man es für einen Tag einfriert.
Also bitte ........auf keinen Fall diesen Fleischzartmacher !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das wirkt zwar ..ist aber reine Chemie . Finger von diesem ZEUG !!!!

Wenn es schon gekocht ist, sehe ich keine Möglichkeit

Also bei Rindfleisch kann es sein wenn es nicht weich wird das es entweder nicht gut abgehangen war,sieht man an der Fleischfärbung,oder es war ein sehr altes zähes Rind.Und Rind sollte man erst würzen nach dem Anbraten. Ich nehme meist auch Schwein das wird immer weich.
Heeeschen am 3. Januar 2008 12:43 Thema verfehlt, Wolle ;-)
Ein paar mal aufwärmen!Garen im Ofen ist absolute spitze!:-)
Yep - so und nicht anders :-)
was ist da drin, in diesem Fleischzartmacher ? steigen die Bayer-Aktien ;-) ?
Ich kenne nur papain, das ist in der Papaya enthalten
@ joschkaiser,genau so ist es.