Frage von jazzy2310, 38

Wie bekomme ich Spliss unter Kontrolle?

Hey erstmal,

ich habe lange dicke Haare, die mir bis zur Hüfte gehen. Seit ich denken kann habe ich ziemlich ´strohige´ Haare. Nun habe ich jedoch entdeckt, dass ich anscheinend ziemlich viel Spliss habe und ich will mich nicht von meinen Haaren trennen. Ein paar Zentimeter wären ja okay, aber wie bekomme ich den Spliss unter Kontrolle ohne viel von meinen Haaren abzuschneiden.

Und wenn ich den Spliss rausgeschnitten habe, wie pflege ich meine Haare richtig?

Liebe Grüße

Antwort
von Feynja, 18

Du solltest dir schon was abschneiden lassen und einen spliss Schnitt machen. Ansonsten die Haare nicht glätten und möglichst selten föhnen (ich weiß das ist schwer bei der Haarlänge ) nicht durchwuscheln wenn sie nass sind und nur Bürsten wenn sie trocken sind.  Es gibt ein Shampoo bei rossmann keine Ahnung wie das heißt  aber da ist Helene Fischer drauf xD das ist gut um Spliss vorzubeugen. Ich hatte keine mehr seid dem ich es benutze. Ab und zu eine kur in die Spitzen aber der Frisör zu dem du gehst wird sicher auch ein paar gute Tipps haben. Ganz wichtig schneide sie dir nicht selber.  Und wenn mit einer Friseur Schere.  Bei einer normalen splisst das Haar beim schneiden direkt wieder auf

Antwort
von rosendiamant, 12

Hallo jazzy2310, spliss bekommst du ohne schneiden leider nicht vollständig von den Haaren weg.

Wenn du dir wieder schöne, lange und gesunde Haare wünscht musst du wohl oder übel ein Stück von deinen Haaren abschneiden lassen. Für die Zukunft ist es wichtig das du die Spitzen regelmässig schneiden lässt damit deine Haare garnicht erst kaputt gehen.

Zum pflegen benutze ich Arganöl von Redken. Davon verteile ich ganz wenig in meinen Spitzen. Zudem wasche ich sie nur alle 3-4 Tage das strapaziert die Haare weniger. Solltest du sie regelmässig glätten versuche die Spitzen auszulassen oder nur kurz zu glätten da diese wesentlich empfindlicher sind.

Antwort
von Missglueckt666, 18

Spliss geht leider wirklich nur durch abschneiden weg. Ich würde dir empfehlen 5-10 Centimeter einfach komplett weg schneiden zu lassen (Fall bei der Haar Länge eh nicht auf) und dann noch einen Spliss Schnitt, hierbei dreht man eine Strähne ein, und schneidet nur die Haare die Abstehen. Ansonsten iszves normal das bei langen Haare etwas Spliss ist, oder die Haare bisschen Strohig sind. Das ist das Opfer, was man für Schöne, lange Haare geben muss :)

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 1

Den Spliss solltest Du schon mal nicht selbst "rausschneiden", denn mit der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung und -führung kannst Du dadurch lediglich noch mehr Schaden anrichten und schon "blüht" der Dauer-Spliss.

2 bis max. 4 fachgerecht durchgeführte Spliss-Schnitte sollten einem die Haare schon wert sein und wenn Du immer darauf achtest, den Spliss-Schnitt nicht erst dann durchführen zu lassen, wenn sich der Spalt in den Haaren schon in die Haarlängen erweitert hat, dann bedarf es eben lediglich eines Spliss-Schnitts und der kostet Dich kaum bis gar nichts an Haarlänge.

Richtig wirksamen, sinnvolle, nachhaltige Haarpflege und die Eingrenzung der häufigsten Spliss-Ursachen ist absolut kein "Hexenwerk" und dann genügen eben 2 bis max. 4 Spliss-Schnitte jährlich.

Dazu muss man Spliss natürlich auch verstehen:

Spliss ist ein Schaden an den Haarspitzen, der durch mechanische Einwirkung (reiben, anstossen, etc.) auf die Haarspitzen entsteht und das kein kein "Mittelchen" der Welt verhindern oder gar wieder zusammenkleben.

Sogenannte Anti-Spliss Produkte verkleistern die Haare lediglich, indem sie chemische Rückstände an den Haaren anlagern, die die Haare langfristig aber lediglich stumpf bis teilweise sogar spröde und bruchanfällig machen können.

Spliss selbst läst sich definitiv ausschließlich mit einer Schere entfernen und das sollte eine Profischere in der Hand einer Fachkraft sein, denn Selbstversuche mit der falschen Schere und/oder der falschen
Scherenhaltung/-führung können lediglich noch mehr Schaden verursachen.

Die meisten Ursachen für Spliss, die man selbst generiert (bewußt oder unbewußt) lassen sich recht einfach reduzieren/vermeiden:

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschan und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut
gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Kamm vorsichtig durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Für die Haarspitzen-Pflege sind diese 4 leichten, reinen Naturöle geeignet
... und auch wirklich ausschließlich die reinen Naturöle: Macadamia-,
Jojoba-, Mandel- und Arganöl (ein paar Tropfen zwischen den Fingerkuppen
verteilen und sachte/sanft bei trockenem Haar an die Spitzen geben.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss - deshalb
empfiehlt sich spätestens ab Schulterlänge die Haaransatzwäsche, die dem
Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser erspart:

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei 
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann 
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für
8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut)
weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos,
fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w.   . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz  (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht  nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Und wenn Du natürlich geschmeidges und glänzendes Haar züchten
willst, beherzigstDu nicht nur eine gesunde Ernährung und den stabilen
Flüssigkeitshaushalt Deines Körpers, sondern auch die täglichen Bürstenstriche.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR.  Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die
Bauweise der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen
kannst und so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem
entfällt so die "Hebelwirkung" mit dem  Anfassen am Griff und somit geht
das bei  50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz  ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig!  Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

So solltest Du dann immer geschmeidiges Haar haben, das weniger bis
gar nicht "bruchanfällig" ist und mit max. 3 - 4 Spliss-Schnitten pro
Jahr locker auskommen können.

In meinem Online-Ratgeber rund um Haare und Kopfhaut (Link in meinem
Profil) findest Du auch spätestens alle zwei Wochen ein weiteres,
interessantes und fachlich fundiert aufbereitetes Thema. Ich setze mich
schon seit 32 Jahren für Haare ein, denn niemand muss wirklich kaputtes
Haar bzw. Haare haben, mit denen er/sie nicht glücklich ist.

Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht
mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen
Chemie-Shampoos  . . .  und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Früher wußten Mütter und Großmütter noch bestens über Haarpflege bescheid und haben deren Wissen auch immer weitergegeben.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten