Muß gestehen, daß ich der totale Muffel bin. Laß alles immer stehen und liegen, bis es mich packt und ich alles blitzeblank putze. Möchte aber einen kontinuierlich sauberen Haushalt. Na ja, sauber ist es eigentlich, aber nicht aufgeräumt. Welche Stategien, Konzepte habt Ihr?

Du hast selbst gesagt, Du läßt alles stehen und fallen, wo Du grad bist. Setz doch mal da an: nimm Dir vor, alles sofort wieder an Ort und Stelle zurückzubringen und nichts "eben mal stehen zu lassen bis nachher". Das ist schon anstrengend genug. Und wenn Du es mit Kleckerflecken, Krümeln etc. genauso machst (vermeiden oder gleich beseitigen), müßtest Du eigentlich so nach und nach einen Haushalt bekommen, in dem Du Dich wohlfühlst, ohne daß Du Dich "totmachst".

Hi Janis.
Hast Du Kinder, die die Wohnung verwüsten?
Verwüstest Du die Wohnung selbst?
Frag' Dich ruhig mal, warum Du einen kontinuierlich sauberen Haushalt haben willst. Es ist wesentlich stressfreier, sich gewisse Schwächen einzugestehen und dann aufzuräumen, wenn es "nötig" ist.
Mir kommt gerade ein Spruch eines ziemlich großen Möbelhauses in den Sinn, den ich Dir als Anregung etwas abgewandelt mitgeben möchte:
Lebst Du schon, oder putzt Du noch?
Schön mein Herz... aber das bringt mich leider nicht weiter! Schönen Tag noch
Eigentlich kennst Du die Antwort doch.
Einen pieksauberen, ordentlichen Haushalt hat man nur wenn man "dranbleibt" und täglich alles aufräumt und putzt.
UlfDunkels Spruch ist nicht verkehrt - man muß entscheiden was einem wichtiger ist. Leben oder Putzen.

http://www.casablitzblanca.de/
Schau mal hier nach ist ganz interessant und hilfreich, hab mir da auch Tips geholt.

und wie wäre es, wenn du vielleicht mit deiner mutter (wenn du guten kontakt zu ihr hast, und du sie reinlässt) vielleicht wirklich mal eine #groß-putz.aktion# macht, damit alles sauber ist, und dass du dann, wenn alles sauber ist, nach einerputzhaushilfe schaust, die dann absofort alles sauber hält??
würdest du dich denn sowas trauen?
Ich handhabe es wie evistie und räume gleich alles weg, was ich gebraucht habe. Für meinen Sohn habe ich eine Kiste in seinem Zimmer, in die ich alles reinwerfe, was er "verloren" oder "vergessen" hat. Spätestens wenn er etwas braucht, räumt er die Kiste auf.
Und wenn ich dann mal Zeit und Lust zum Putzen haben muss, geht es dreimal so schnell, weil ich nicht erst noch alles Mögliche wegräumen muss.
Wir haben hier jeden Abend Wettaufräumen, wer gewinnt kriegt einen Punkt und irgendwann eine Belohnung, anders würde die Bande keinen Finger rühren. Ich räume viel im Vorbeigehen auf, nicht weil mir Ordnung besonders wichtig wäre, aber ich hasse es, Zeit mit dem Suchen von irgendwelchem Zeug zu vergeuden. Außerdem wirkt eine sortierte Bude schon mal gleich ein bißchen sauberer.
Ist auch so, was gleich weggeräumt wird liegt nicht rum und soviel Arbeit ist das nicht. Mitbewohner müssen halt dazu "überredet" werden ihren Kram wegzuräumen - falls solche da sind.