Wie bekomme ich meinen Vater aus meinem Kopf?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

@ rafffi96

Du solltest mal deine Haßgefühle versuchen, aus deinem Leben zu verbannen.

So hart es ist, wenn dein Vater keinen Kontkt zu dir haben will, dann musst du leider damit leben, erzwingen kann man nichts.

Aber die Situation und was dein Vater früher gemacht hast, das kannst du nicht ändern, aber du kannst deine Gedanken und deine Sichtweise verändern damit du besser damit leben kannst.

Solange du dich immer noch mit ihm beschäftigst, solange wird er dir im Kopf sitzen.

Sicher er ist dein Vater und wird er immer bleiben, aber je nach Fall, kannst nur du es verhindern, dass er heute und in deiner Zukunft nicht mehr in deinem Kopf sitzt.

Aber du solltest immer daran denken was immer auch ein Mensch an schlechtem getan hat, er wird eines Tages auch dafür eine Quittung bekommen.

Man denkt immer, soclhe Menschen müssten sofort bestraft werden aber manchmal dauert es lange aber jeder bekommt letztendlich eine Strafe, Und sei es eine Strafe, wo diese Menschen irgendwann im Alter mal gaaanz alleine sind und einsam sterben müssen.

Lasse von deinen Gefühlen her die Zeit für dich arbeiten, aber du musst deinen Vater nicht mehr in dein Leben lassen.

Du kannst es lernen, dass du ihn nicht mehr in dein Leben lässt. Vergessen wird man es nicht können, aber DU bist dafür verantwortlich, ob dein Vater unter den Umständen noch in dein Leben darf, weder im Kopf noch im Bauch .

Du lebst auch besser damit, wenn DU mit DIR Frieden geschlossen hast und dir sagst, ändern kann ich es nicht mehr, aber ich will mich auch nicht mehr damit abgeben.

Viel Glück

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey Du!

Ich habe mir deine Anfrage vom 17.08. auch durch gelesen und dabei gesehen, daß "Buddhishi" Dir schon geantwortet hatte. Sie ist Psychologin.

Wende Dich im Zweifelsfall/ Extremfall weiter an Sie, wenn Du hierüber, also über "Gutefrage.net" auch nach bestimmten, konkreten Antworten suchst/ suchen solltest.

Daß Du in psychologischer Behandlung, einschließlich stationärer Behandlung bist und warst, hattest Du auch mit geschrieben.

Regulär ist für Dich deine Psychologin ja die nächste direkte Ansprechpartnerin für deine Probleme. Diese hat Dir das mit dem Schriftwechsel via Briefverkehr schon mitgeteilt, was tatsächlich hifreich sein kann, so wie Sie es Dir gegenüber geäußert hat. Ob dein Vater sich aber die Mühe macht Briefe zu schreiben, ist mal dahingestellt.

Daher für Dich aus meiner Sicht Folgendes:

Es wird nicht einfach so möglich sein, mit deinem persönlichen 2. Schatten "Mein Vater" einfach so abzuschließen. Das funktioniert nicht von heut auf morgen. Das ist ein Prozess, womöglich langwierig, bei dem Du sehr geduldig sein solltest. Aber diese Kraft der Geduld kann sich auszahlen. Langfristig.

Ich würde Dir an dieser Stelle einen Vorschlag mit auf den Weg geben, welcher Dir sicher erstmal völlig befremdlich und vielleicht völlig schräg rüberkommt.

Dein Vater beeinträchtigt sozusagen deinen gesamten Lebensalltag, mit und in Allem, was dazu gehört.

Dein Vater begleitet Dich also Tag und Nacht wie ein zweiter Schatten.

Jeder Mensch weiß aber, daß er nur einen einzigen Schatten haben kann. Zum Beispiel, wenn man sich in die Sonne stellt und hinter sich seinen Schatten sieht. Das ist der normale Schatten.

Lebenssituationen, wie von Dir geschildert, können aber einen 2. Schatten erzeugen. Den sieht man nicht, aber man schleppt ihn mit sich immer herum. Eine extreme Last.

Da es nun wichtig ist, daß dein eigenes Leben neu funktioniert - gesunder Egoismus - Dein Leben also einen neuen Start braucht, ist es wichtig finde ich, die Last des 2. Schattens loszuwerden. Stück für Stück abarbeiten.

Ich weiß leider nicht, ob deine Psychologin diese Meinung teilt oder teilen würde, aber wenn Du eine Geschichte über deinen persönlichen 2. Schatten schreibst - am besten in Form eines Märchens, weil in Märchen dürfen ja Pflanzen, Tiere und auch Gegenstände sprechen usw. - womöglich ist Dir so eine Variante der schrittweisen Abarbeitung zusätzlich etwas hilfreich?

Ich hoffe erstmal ist ok so und Wünsche Dir Alles Gute soweit............

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?