hallo! meine Tochter besucht die 4 Klasse.Die deutsche Rechtschreibung fällt ihr noch ein wenig schwer. Meißtens üben wir ein bißchen mit lesen.Da sie bis halb fünf in der Schule ist,hat sie auch nicht immer die Multivation. Es ist natürlich schon besser gewurden.Aber vielleicht habt Ihr ja Anregungen z.B Spiele? Was habt Ihr vor Erfahrungen ?mit Euren Kindern?

Vielleicht übt ihr beide gemeinsam?? Es ist gut, wenn man Kinder für Bücher begeistern kann. Manche lernen automatisch nur durch Lesen.
Ich frage mich gerade, ob das jetzt eine Fakefrage ist. Allein das Wort "multiviert" ... Kein Wunder, dass dein Kind Rechtschreibprobleme hat, wenn du es so vorlebst. Sorry. Kinder orientieren sich nunmal an ihren Eltern - ob sie es zugeben oder nicht. Vielleicht übt ihr gemeinsam? Das fühlt sich dann vielleicht besser an, weil dann deine Tochter nicht alleine mit dem Problem ist. Ich selbst war eine echte Leseratte wie auch meine Eltern. Motiviert haben sie mich... keine Ahnung? Durch Selbstlesen und Vorlesen würde ich sagen und durch sehr gute Bücher.
Motivation heißt das Zauberwort. Wie willst du etwas von deinem Kind erwarten, das du nicht schreiben kannst?
Damit deinen Tochter wirklich vorankommt, kauf dir erst einmal ein schlaues Wörterbuch, in das du schaust, bevor du deine Tochter "multivieren" willst.
Hi ...sonne, Du solltest (ernsthaft!!!) zusammen mit Deiner Tochter üben, üben, üben...!
"Nukular". Das Wort ist "nukular".
Hmm, vielleicht liegt es am Stickstoff-Gehalt in meinem Blut, aber Du wirst heute Captain auf diesem U-Boot ;-)
spiele mit i scrabble habe ich auch gemacht so lernt sie schreiben.lesen würde ich mit ihr zusammen.
Glatteis am 6. November 2009 23:20 Aber nur mit Duden daneben!
Oh wie schön, ein Paradebeispiel für meine Aussage: Kinder spiegeln immer ihre Eltern

Hallo, du merkst sicher an den Antworten hier, dass auch du große Schwierigkeiten mit der Rechtschreibung hast. Ich verstehe gut, dass du deinem Kind helfen willst, damit es nicht die gleichen Probleme bekommt. Bitte übernimm die Förderung deiner Tochter aber nicht alleine. dein eigenes Gefühl für die deutsche Sprache ist nicht ausgeprägt genug, dass du Fehler, die sie macht, bemerken würdest oder sie korrigieren könntest. Spätestens, wenn deine Tochter in der Schule die Erfahrung macht, dass du falsch korrigiert hast, könnte sie den Respekt vor deiner Mühe verlieren. Sucht euch doch bitte kompetente Hilfe außerhalb der Familie. Vielleicht kann man sich mit einer anderen Familie zusammen tun, denn sicher gibt es auch Dinge, die du besser kannst als Rechtschreibung und mit denen du anderen helfen kannst.
soust am 7. November 2009 13:16 Das unterschreibe ich zu 100 Prozent mit!

Spannende Geschichten aus der Bücherei. Und dann ist da ja noch das Problem, daß die Mutter wohl auch so ihre Schwierigkeiten hat! Kaufe Dir dringend einen Duden, bevor Du Deiner Tochter Wörter beibringst!

Die angedachte Multivation sollte wohl Motivation für euch beide sein, mal über Rechtschreibung nachzudenken
Geh mit deiner Tochter zusammen in die Bücherei und laß sie dort selbst die bücher aussuchen, die sie lesen möchte. In unserer Bücherei werden regelmäßig Veranstaltungen für Kinder angeboten (Vorleseaktionen, Basteln zu bestimmten Büchern etc.) das weckt das interresse. Am besten schon so früh wie möglich mit vorlesen anfangen (ist bei euch wohl schon zu spät) und immer ein gutes Vorbild sein (nicht nur die Bildzeitung lesen!!!). Ich habe meiner Tochter von klein auf vorgelesen und bin selbst eine Leseratte, inzwischenist sie 11 und verschlingt die Bücher, sodass wir mindestens 1 mal die Woche in die Bücherei gehen müssen um nachschub zu besorgen. Und mit der Rechtschreibung läuft es super.

Nicht jedes Kind steht auf Bücher.
Man kann es mit Comics versuchen oder in eine Bücherei gehen, in der sich das Kind aussuchen kann, was ihm gefällt: Es kann allerdings durchaus sein, dass das Kind einfach keine Beziehung zu Büchern aufbauen kann.
Das dann einfach zunächst akzeptieren.
VirtualSelf am 6. November 2009 23:23 Nachtrag: mir ist gerade das eingefallen; fanden zumindest meine Kinder spannend.

Also mein Sohn schwärmte damals für die Bücher vom Kleinen Vampier!Ich hab ihn daraus vorlesen lassen und danach hab ich das nächste Kapitel vorgelesen und er musste schreiben.Das hat prima geklappt!
Hättest du ihm gründlich vorgelesen, wüsstest du, dass sich Vampir nicht mit ie schreibt! ;)))
vollimleben am 6. November 2009 23:28 Klugschei....man kann auch mal abrutschen!
Nachtflug am 6. November 2009 23:37 :-) kann passieren. Davor ist niemand sicher.
War doch nur Spass!!! ;-)))

es gibt sehr gute Lernhefte, die auch nicht teuer sind, meiner Tochter haben die immer sehr viel Spaß gemacht...oder Lernspiele am PC oder einfach mal ein schönes Buch, das sie sich aussuchen darf..

Ich finde es toll, dass Du mit Deiner Tochter Rechtschreibung übst. Mache weiter so.
Mach es aber nicht, bevor du nicht einen Duden oder Wahrich-Wörterbuch hast!

Kauf ihr Harry Potter. Das lieben alle Kinder! Und nicht nur die...

na Dein Deutsch ist auch nicht das beste hol ihr doch Bücher die für sie interessant sind
Meinst du motivieren? Das Wort Multivation gibt es so nicht wirklich.
ja, und nun Dein Vorschlag bitte.
Nachtflug am 6. November 2009 23:12 "Multivieren" ist wohl Motivaktion in der Multiplikation.
midnightjoker am 6. November 2009 23:15 ...und meistens?
Ist das ne Funfrage? Wegen multiviert mein ich? .. Egal jedenfalls lest zusammen oder übt zusammen. Jedenfalls ändert was!

Nachdem ich so gelesen hatte, was die anderen so geschrieben haben, dachte ich, es wäre nicht dumm, wenn ich dir mal erzähle, wie ich das mit meinen Söhnen gemacht habe.
Mein Älterster hat nämlich eine Art Legastenie und wollte weder schreiben noch lesen lernen.
Es brauchte effektiv eine Weile, bis ich ihn dazu bekam ein Buch freiwillig in die Hand zu nehmen - also wurde ich erfinderisch.
Ich hatte ein kleine Sammlung von diesen Disneybüchern, viel Bilder, wenig Text auf jeder Seite - nette und relativ kurze Geschichten. Etwas ähnliches wirst du sicher wenn schon nicht in der Bücherei, dann spätestens bei den Second-Hand Büchern finden.
Mein Sohn durfte sich eine dieser Geschichten aussuchen und sollte sie mir dann laut vorlesen (wobei ich daneben saß und nickte, wenn alles richtig war oder 'stopp' sagte und den Finger auf das Wort legte, das nicht richtig gewesen war).
Pro Seite bekam er am Anfang dann etwas von mir - damals waren es Pokemon-Karten auf die er ganz scharf war, es wird auch bei deiner Tochter sicher etwas geben, was sie wirklich gerne mag und auf diese Art als Belohnung funktionieren kann.
Meine Vorgabe war, daß er mir jeden Tag mindestens eine Seite vorzulesen hatte (wir setzten uns direkt nach dem Mittagessen hin), alles andere war eben 'Fleissarbeit' (und die erste gab auch keine Karte) ... am Anfang ging das noch schleppend, und dann immer besser, am Ende las er die Geschichten nur zum Teil laut vor (nur die gaben Belohnungskarten) und den Rest las er für sich leise.
Irgendwann waren auch die Karten nicht mehr so wichtig, weil er festgestellt hatte, dass in den Büchern ja Geschichten drin sind!
Die nächste Stufe war dann (und das in dem Alter, in dem deine Tochter jetzt ist), dass er die 'magisches Baumhaus'-Geschichten kennenlernte - das wäre übrigens auch das, was ich deiner Tochter mal so bringen würde. Diese Bücher verschlang er förmlich (gibt es auch in der Bücherei, fang aber mit eins an)
- als ich ihm dann später die Scheu vor dickeren Büchern nehmen wollte, nahm ich - ich glaub es war der Harry Potter aber Momo eignet sich auch recht gut und Kalle Blomquist (so was halt). Und las ihm die ersten 2 Kapitel vor, dann hörte ich auf (möglichst an einer spannenden Stelle), und meinte, wenn er wissen wöllte, wie es weitergeht, dann müßte er es selbst lesen - und legte ihm das Buch hin mit einem Buchzeichen an der Stelle, an der ich aufgehört hatte .. heute liest er alles - zwar nicht sehr gern (Filme sind schöner und Computerspiele auch) aber wenn ihn etwas interessiert oder er gerade nichts Anderes zum ablenken hat, dann nimmt er auch ein Buch und liest es auch relativ schnell durch (200-300 Seiten Taschenbücher hat er in 2 Tagen durch).

Motivation heißt das Zauberwort. Wie willst du etwas von deinem Kind erwarten, das du nicht schreiben kannst?
VirtualSelf am 7. November 2009 14:15 Man schreibt übrigens "dass", wenn es einen Nebensatz einleitet. ;)
Lerne am Besten mit ihr, wenn Sie ausgeruht ist. Wenn sie keine Lust hat, bringt es wenig.
Du kannst Deine Tochter einen kleinen Text, den Du evtl. aus dem Lesebuch hast, diktieren, die Fehler korrigieren und mit ihr die falsch geschriebenen Wörter durchsprechen. Anschließend eine kleine Belohnung, z.B.was unternehmen.
Wörter richtig aussprechen lernen.
Bücher, über Themen, die sie interessant findet und altersgerecht sind, z. B. vor dem zu Bett gehen, vorlesen.
Im Alltag auf eine deutliche und richtige Aussprache achten (Wenn man undeutlich spricht, kommt das Wort beim Kind falsch an und wird anschließend falsch geschrieben)
Als Elternteil:
Ruhig bleiben, denn wenn man ungeduldig oder laut wird, weil das Kind Fehler macht, hört es nicht mehr zu, ist unzufrieden, traurig und vor allem würde sich nichts verbessern.
Man muss dem Kind einfach erklären, wie wichtig die Sprache ist.
Wenn das Kind Interesse hat, sich verbessern zu wollen, nachdem es auf den Geschmack gekommen ist, entwickelt sich der Ehrgeiz von ganz allein.
Ich musste als Kind aus der 1. Klasse zurückgestuft werden, weil ich mit dem Schulstoff, Lesen und Schreiben, nicht zurecht kam.
Ich hatte mein Ziel vor Augen, z.B. meine Rechtschreibfehler in Diktaten immer wieder zu verbessern und mir fest vorgenommen, mich in Deutsch entwickeln zu wollen.
Von daher denke ich, dass es auch viel vom Willen abhängt, danach kommt die Unterstützung.
Beides zusammen sind optimale Vorraussetzungen.
Viel Erfolg
Ich habe schon Mütter erlebt, die haben für sowas überhaupt keine Geduld. Die Kinder motivieren..
Die deutsche Rechtschreibung fällt offensichtlich nicht nur Deiner Tochter schwer.
Hallo Nicht nur Schulbücher lesen.Geh in die Bibilothek und lass ihr einen Leihausweis machen.Dann darf sie sich 2 Bücher aussuchen und in 1-2 Wochen wieder eines.Lesen muss man nicht nur Geschichten.Auch Wissen wie entstand die Erde oder so Wer weis was Bücher.Kauf ihr ab und zu ihre Lieblingshefte.Natürlich muss sie das dann lesen.Du kannst sie ja dann bisschen danach fragen wie was gewesen ist in der Geschichte ect.Und zwing sie nicht.An einem Tag wird was anderes gemacht.Bsp ein schöner Spaziergang im Wald.Ihr sammelt zum basteln besonders schöne Blätter.Da du aber absolut keine Ahnung hast von welchem Baum dieses Blatt ist gibst du ihr ne Aufgabe.Such in der Bücherei ein Buch wo man lernt was das für Blätter sind und weil du da grad keine Zeit hast es zu lesen willst du das sie es dir abschreibt damit ihr es beim nächsten Ausflug dann auch wisst.Denk sowas macht Spass. Muss natürlich kein Waldspaziergang sein.Kann auch ein Zoobesuch sein und du würdest gerne mehr über das oder das Tier wissen und bittest sie es dir zu erzählen wenn sie es weis.Da sind nämlich an den gehegen ja solch Tiererklärtafeln die soll sie sich dann durchlesen.Hat sie 5 Tage wirklich mal gut gelesen mach auch mal einen Lesefreientag.

Üb mit ihr das Wort Motivation. Könnt ihr beide gebrauchen!

Also mein Vater macht das immer mit meiner kleinen Schwester am morgen wenn sie aufsteht und abends.

du solltest nicht mit ihr üben.. das könnte sie nicht genug multivieren xD .. nachhilfe vielleicht? mal mit den lehrern sprechen..
Sollten sie dringend! LOL!
Nicht so gemein
nix LOL, sondern wirklich sollten sie!
Stimmt! Das ist nicht lustig, sondern eher dramatisch.
Das ist nicht dramatisch, das ist saukomisch! Die Diskrepanz zwischen Anspruch und eigenem Vermögen generiert hier eine Komik, die ihresgleichen sucht.
Diese Komik scheint mir aber reichlich absurd, ich mache mich auch über andere Leute mit Behinderungen lustig. Und Bildungsmangel ist nun mal hinderlich.
Ich würder niemals jemanden für seine Rechtschreibung verurteilen, denn es gibt auch sowas wie Lese- und Rechtschreibschwäche. Oft sind Leute mit diesem Problem trotzdem intelligent.