Wie bekomme ich meine Lebensfreude wieder?

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3 Antworten

Ich sehe keinen Fehler der bei dir liegt und du hast auf jeden Fall das Entscheidenste richtig gemacht: Vom Stiefvater weggezogen, warten auf einen Therapieplatz begonnen. Also sieht die Zukunft schon besser aus. (Ich persönlich finde auch dass man auf ein Fachabi stolz sein kann - vor allem unter diesen Umständen!)

Setz dir kleine Ziele, je nachdem was deine alten Hobbys sind vielleicht langsam anfangen und nicht direkt durchstarten. Bei dieser Motivationslosigkeit ist wohl auch wichtig, keine zu hohen Erwartungen (die man nicht erfüllen kann) an sich selbst zu haben, denn das führt zwangsläufig zu Enttäuschung.

Mit der Mutter deines Freundes könnte vielleicht ein Arzt mal reden oder eine Familienberatung, falls ihr das nicht schon probiert habt? Sei nachsichtig mit ihr, sie meint es sicher nicht so böse wie es ankommt und hat einfach Angst davor das Schlimme zu akzeptieren und vielleicht sogar Mitschuld zu haben.

Hast du Kontakt zu deinem echten Vater? Ich könnte mir vorstellen, dass es dir helfen könnte, von ihm unterstützt zu werden (emotional) und die Erinnerung an den schrecklichen Vaterersatz ... "wieder gut zu machen".

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Also mit anti depressiva kenn ich mich nicht aus aber ich glaube dass dürfen hausärzte nich verschreiben bin mir da aber echt nicht sicher. Vielleicht ändert der sport etwas bis du einen therapieplatz gefunden hast. Ist zwar schwer ohne motivation aber vielleicht kannst du dich ein wenig motivieren und findest daran freude. So ist es bei vielen zumindest mit dem sport. Sport schafft einen ausgleich. Und ganz wichtig versuchen, auch wenns dumm klingt, iwie mit der vergangenheit ins reine zu kommen und wie in eine art truhe stecken. Gönn dir glück :) 

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Du hast keinen Fehler gemacht, du hattest Pech. Dein Freund kann dir nicht helfen da er selbst krank ist und Hilfe braucht. Du brauchst jemanden der dich wieder aufbaut, der dich mitzieht und wieder stark macht. Vielleicht eine Freundin?

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