ungelchen am 12.05.2009 um 6:33 Uhr
Meine Hündin ist jetze fast ein Jahr alt und macht ihr Geschäft immer noch in der Wohnung. Dabei gehe ich jetze schon alle 2 Stunden mit ihr raus.Sogar Nachts.Was kann ich tun?
Bild/er:

Nicht bestrafen wenn du sie erwischt und im nachhinein schon garnicht, ein scharfes Pfui reicht.
erwischt du sie beim Pieseln hochheben und raustragen auch wenn sie weiter macht. Sie wird schon merken das es nicht so toll war in die Hütte zu machen.
Wenn sie draußen ihr Geschäft gemacht hat mache großes Tamtam darum, lobe sie überschwenglich vielleicht sogar ein Leckerchen.
Damit sollte es eigentlich klappen. Aber erwarte nicht das es von Heute auf Morgen geht denn du hast viel Zeit verschenkt.
Viel Erfolg. Ostrichfan

entweder ist was bei ihre erziehung was markantes passiert oder aber ,kann sie ihre bedürfniss aus gesundheitliche gründen nicht halten.
Die zusammengerollte Zeitung, damit der Hund nicht "handscheu" wird Eine zusammengerollte Zeitung kann ein nützliches Hilfsmittel bei der Erziehung Ihres Hundes sein, wenn man sie richtig anwendet.
Benutzen Sie beispielsweise die Zeitung, wenn der Hund etwas anknabbert oder gerade ein Bächlein macht.
Benutzen Sie sie nur, wenn Sie nicht zum richtigen Zeitpunkt eingreifen konnten, weil Sie nicht aufgepaßt haben.
Nehmen Sie die Zeitung, schlagen Sie sich selbst sechsmal gegen den Kopf und wiederholen Sie dabei den Satz:
"Ich habe vergessen, auf meinen Hund aufzupassen."
Wenden Sie diese Technik immer wieder an. Nach einigen Korrekturen werden Sie soweit konditioniert sein, daß Sie Ihren Hund im Auge behalten!
Die Zeitungsrolle sollte einzig und allein zu diesem Zweck verwendet werden. Sobald Ihr Hund über Sie lacht, loben Sie ihn.
Spaß beiseite: Um das Verhalten Deiner Hündin wirklich zu verstehen, wäre es wichtig, viele Dinge über sie zu erfahren. Ist Deine Hündin kastriert??? Dann kann es sein, daß sie durch den Eingriff inkontinent geworden ist.
Wenn sie das große und das kleine Geschäft in Deiner Wohnung macht, hat es mit Sicherheit andere Ursachen.
Eine Ursache für das Lösen in der Wohnung, kann aus dem Welpenalter stammen. Die Affinität, worauf der Hund am liebsten sein Geschäft macht, wurde gelegt, in der 3. bis 8. Lebenswoche. Wurde Deine Hündin bei den Züchtern z. B. nur in der Wohnung groß gezogen und lagen dort beispielsweise Zeitungen aus, worauf sich die Kleinen lösen konnten, dann wird sie draußen beim Gassigehen auch Zeitungen „suchen“, um sich darauf zu lösen.
Nicht, daß Du jetzt draußen Zeitungen für Deinen Hund auslegst…
Eine andere Ursache für dieses Verhalten kann sein, daß Ihr „einfach aneinander vorbei redet“ und Deine Hündin nicht versteht, was Du möchtest.
Eine weitere Ursache ist ggf. sogar Protest.
Deshalb wäre mein erster Tip für Dich: Wenn Du Deine Hündin nicht direkt dabei erwischst, tu unbedingt so, als würdest Du es nicht sehen! Nimm Deine Hündin und bringe sie in einen anderen Raum, so daß sie Dich nicht dabei beobachten kann, wenn Du die Hinterlassenschaft wegwischt! Es kann sein, daß sie weiß, daß sich in diesem Moment alles um sie dreht. Eventuell macht sie sonst bei der nächsten Gelegenheit sogar auf Deine Couch oder in Dein Bett.
Es wäre schön, wenn Du zunächst versuchst, Deine Hündin nachts trocken zu bekommen, ohne daß Du alle zwei Stunden mit ihr raus mußt.
Dazu würde ich mit diesem Hund die Box antrainieren. Das allerdings nicht an nur einem Tag!!!!!! Hunde sind eigentlich Höhlenbewohner und lieben Boxen, wenn man sie nicht gegen ihren Willen darin „einsperrt“ und zurückläßt.
Stelle die Box auf, und stelle Deiner Hündin einen Joghurtbecher in die Box, in die Du Leberwurst oder Kongpaste schmierst. Wenn der Hund etwas aufleckt, beruhigt er sich. Wenn der Hund nur etwas knabbert, kommt er schnell aus der Box wieder heraus. Wichtig ist, sie nicht in die Box zu schieben oder zu tragen! Sie sollte nicht physisch dazu bewegt werden, in die Box zu gehen, sondern es von sich aus wollen.
Wenn Dein Hund den Becher aus der Box heraustragen will, binde ihn einfach fest. Dir fällt schon etwas ein dazu.
Die Tür der Box sollte dabei auf jeden Fall offen bleiben. Schon nach ein paar Wiederholungen wirst Du feststellen, daß Deine Hündin gern in die Box geht. Erst, wenn sie sich gern länger darin aufhält, machst Du kurz die Tür zu und sofort wieder auf, OHNE es zu kommentieren „braver Hund“ blabla.
Wenn das gut klappt, läßt Du die Tür geschlossen, solange die Hündin in der Box den Becher ausschleckt. Wenn das wiederum gut klappt, gehst Du kurz im Zimmer hin und her bei geschlossener Tür. Danach verläßt Du das Zimmer kurz und kommst wieder zurück. Wichtig: nicht den Hund zuquatschen dabei. Mache diese Übungsschritte ganz kurz und in Ruhe. Wenn etwas gut klappt, wiederhole es nicht bis zum Erbrechen, sondern beende die Übung!!! Sinnvoller Weise wäre es gut, wenn Du die Box zunächst im Schlafzimmer neben Dein Bett stellst.
Im Laufe des Tages würde ich mir die Hündin „um den Bauch binden“. Das heißt, sie müßte ständig mit mir mitkommen. Immer, wenn Du keine Zeit hast, Dich um Deinen Hund zu kümmern, machst Du Dir eine Leine um Deinen Bauch, die nur so lang ist, daß die Hündin neben Dir ins Platz gehen kann. Wenn Du Staub saugst, abwäscht, Betten machst, auf Toilette gehst, im PC sitzt, muß Deine Hündin mit!!! Dabei schaust Du Deinen Hund nicht an, sprichst ihn nicht an und faßt ihn nicht an. Du ignorierst sie… Wenn Du Zeit hast, z. B. während Du ißt, schickst Du sie am besten auf ihren Platz. Steht sie ständig auf, wäre es clever, wenn Du ein Bändchen an ihr Halsband machst, an dem Du sie wieder zurückbringen kannst! Wenn sie 50 mal aufsteht, mußt Du 50 mal das Bändchen greifen und den Hund zurückbringen. Bringe sie nicht zurück, indem Du ins Halsband greifst! Ich würde Dir auch nicht ständig ins Genick fassen, um Dich auf Deinen Stuhl zurückzuführen… Wenn Du das so arrangierst, wird Dein Hund bald nichts mehr mit Dir zu tun haben wollen.
Achte darauf, daß Dein Hund nicht ständig irgendwo in der Wohnung frei herumläuft, wie es ihm gefällt, sondern bringe ihn zur Ruhe, indem Du ihm einen Platz zuweist, auf dem er auch wirklich Ruhe findet und ihn niemand stört.
Wenn Du Deinen Hund beim Pieseln erwischst, poltere auf ihn zu und zische ihn an: KSSSSCCCCHHHHH… das wirkt meistens viel besser, als ein NEIN oder PFUI, weil es für den Hund wie ein Warnlaut klingt. Katzen z. B. fauchen den Hund zur Warnung an, Schlangen zischen den Hund zur Warnung an.
Wenn Du den ernsthaften Willen hast, das abzustellen und Du das 1 bis 2 Wochen konsequent (Konsequenz heißt HANDELN und nicht Quatschen) durchhälst, wird die Kleine staubtrocken sein.
Viel Glück! ;)
Ach ja... ich hab noch etwas vergessen! Wenn Du mit dem Hund für das Geschäft nach draußen gehst, leine sie dabei ab für das Geschäft und starre sie nicht ständig an. Du fändest es bestimmt auch nicht gut, wenn ich bei Dir die Toilettentür aufreißen würde, "Schon fertig???". Falls Du Deine Hündin dafür nicht von der Leine abmachen kannst, weil es zu gefährlich ist (Straßenverkehr), dann mache sie dazu an eine Schleppleine (5 bis 10 Meter).
geh mal zum tierarzt er soll sie mal untersuchen,vielleicht ist es ja aus gesundheitlichen gründen
Kann man den Hund noch tragen? ;)
Tragen wohl nicht mehr, Alternativ sofort an die Leine und rausziehen. Ostrichfan